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Bundespolizeidirektion München: Ohne Führerschein nach Deutschland / Keine Fahrerlaubnis und trotzdem am Steuer

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A93 / Rosenheim (ots) - Am Wochenende (19./20. Juni) hat die Rosenheimer Bundespolizei auf der A93 dafür gesorgt, dass gleich fünf Fahrzeugführer ihre Hände vom Steuer nehmen mussten. Aus gutem Grund, denn sie alle hatten keinen Führerschein.

So stellten die Bundespolizisten bei der Überprüfung der Personalien eines Bulgaren fest, dass in Deutschland gegen ihn ein Fahrverbot verhängt worden war. Außerdem war der griechische Führerschein des 23-Jährigen einzuziehen. Auch bei einem 24-jährigen Italiener fanden die Beamten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass dessen Fahrerlaubnis einzuziehen ist. Ein 22 Jahre alter Österreicher verfügte zwar über einen Führerschein, allerdings war dieser nur bis Oktober 2020 gültig. Auch die mitgeführte Fahrerlaubnis eines ungarischen Staatsangehörigen erwies sich als ungenügend. Ihre Gültigkeit war bereits im Januar des letzten Jahres abgelaufen. Ein anderer Ungar hatte hingegen einen gültigen Führerschein, jedoch bezieht sich seine Fahrerlaubnis auf Fahrzeuge mit Anhängern, die ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen nicht überschreiten. Das Gespann des 46-Jährigen überschritt dieses Gewicht.

Alle fünf Verdächtigen mussten ihre Kraftfahrzeuge bei der Grenzkontrollstelle abstellen und ihre Schlüssel bei der Bundespolizei abgeben. Diese schaltete für die sich anschließenden Maßnahmen die zuständige Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim ein. Im vergangenen Jahr hat die Bundespolizei - trotz coronabedingt eingeschränkter Reisemöglichkeiten - in der Grenzregion zwischen Kufstein und Rosenheim alle zwei bis drei Tage einen Fahrzeugführer wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorläufig festgenommen. 2021 waren es bislang zwischen rund 20 und 30 solcher Fälle monatlich.

Rückfragen bitte an:

Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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Original-Content von: Bundespolizeidirektion München

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