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Die Beamten der Autobahnpolizei warnen insbesondere die LKW-Fahrer nach vermehrten alleinbeteiligten Verkehrsunfällen durch Abkommen von der Fahrbahn

BAB20/LK MSE (ots) - Am gestrigen 06.04.2021 war die BAB20 in Fahrtrichtung Lübeck mittags für gut zwei Stunden vollgesperrt, da ein verunfallter Sattelschlepper geborgen werden musste. In dem Bereich ist eine Baustelle (zwischen der Rastanlage Demminer Land und der Anschlussstelle Jarmen), die derzeit nur einspurig befahren werden darf.

Der polnische Fahrzeugführer des Sattelschleppers ist gestern früh gegen 01 Uhr in der besagten Baustelle von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben liegen geblieben. Nach derzeitigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass der Fahrer für die dortigen Verhältnisse in der Baustelle sowie der witterungsbedingten Straßenverhältnisse zu schnell gefahren ist. Bis zur Bergung des Sattelschleppers wurde der Verkehr nicht behindert. Zur Bergung war dann allerdings eine Vollsperrung nötig, so dass andere Fahrzeugführer Wartezeiten bzw. eine Umleitung in Kauf nehmen mussten.

Bereits in der vergangenen Woche ist in der beschriebenen Baustelle ein Sattelschlepper von der Fahrbahn abgekommen und auf der Seite im Graben zum Liegen gekommen. Auch hierbei musste die Fahrbahn später vollgesperrt werden, damit der Sattelschlepper geborgen werden kann.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow (AVPR) sind für die Unfallaufnahme und alle weiteren polizeilichen Maßnahmen in dem Bereich der BAB20 zuständig. Sie warnen insbesondere die LKW-Fahrer, dass sie im Baustellenbereich die Geschwindigkeit wie vorgeschrieben reduzieren, sich nicht ablenken lassen und die Fahrspur genau halten sollten.

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des AVPR sind speziell geschulte Beamte. Sie prüfen bei einem Verkehrsunfall mit der Beteiligung eines LKWs in der Regel alles, was mit dem Fahrtenschreiber zusammenhängt, also die gefahrenen Geschwindigkeiten, Lenk-und Ruhezeiten, Arbeitszeiten und Manipulationen. Diese Überprüfungen können für den Fahrer entlastend oder auch belastend sein. Zudem prüfen die Beamten die Begleitpapiere, Genehmigungen und den technischen Zustand des Fahrzeugs.

Diese Beamten führen im Rahmen ihrer Streifentätigkeit gezielte LKW-Kontrollen durch. Dabei stellen sie sehr oft gravierende Mängel (Zustand der Bremsen oder Reifen, Ladungssicherung, Übermüdung etc.) fest, die nicht selten zur Untersagung der Weiterfahrt zur Folge hat.

In der letzten Woche (am 31.03.2021) wurden die Beamten informiert, dass auf der BAB20 ein LKW in Schlangenlinien fahren soll. Sie haben den LKW an der Anschlussstelle Altentreptow angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der polnische Fahrzeugführer eines deutschen Fuhrbetriebes hatte zwar 0,0 Promille, aber in dem letzten Monat 49 Verstöße im Bereich der Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeit begangen. Die Beamten haben dem LKW-Fahrer noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt und eine neunstündige Ruhezeit angeordnet. Zudem wurden Anzeigenwegen diverser Verstöße gegen den Halter und Fahrer erstattet.

Rückfragen bitte an:

Diana Mehlberg Polizeiinspektion Neubrandenburg Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg Telefon: 0395/5582-5007 E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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