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(666) Junger Mann schwerstverletzt im Straßengraben liegen gelassen - Polizei geht Hinweisen auf VW Bora nach - 3000 Euro Belohnung ausgelobt

Feuchtwangen (ots) -

Wie mit den Meldungen 512, 521 und 575 berichtet, ist in den frühen Morgenstunden des 23.04.2022 (Samstag) ein 20-jähriger Mann im Bereich von Feuchtwangen (Lkrs. Ansbach) von einem Fahrzeug angefahren und anschließend schwerverletzt liegen gelassen worden. An der Unfallörtlichkeit konnten Polizeibeamte Teile eines VW Bora sicherstellen. Um zu überprüfen, ob ein Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen besteht, bittet die Kriminalpolizei Ansbach die Bevölkerung um Mithilfe und sucht wichtige Zeugen. Darüber hinaus ist für sachdienliche Hinweise mittlerweile eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt worden.

Nach aktuellem Ermittlungsstand war der 20-Jährige am Unfalltag mutmaßlich zwischen 04:30 Uhr und 06:50 Uhr als Fußgänger auf der Kreisstraße AN 5 zwischen den Feuchtwanger Gemeindeteilen Bergnerzell und Ungetsheim unterwegs als er von einem Fahrzeug angefahren wurde. Während das Unfallfahrzeug seine Fahrt nach dem Unfall fortsetzte, blieb der 20-Jährige mit schwersten Verletzungen im Straßengraben zurück bis ihn ein vorbeikommender Verkehrsteilnehmer entdeckte und Hilfe verständigte. Der Zustand des jungen Mannes war von den Ärzten auch Wochen nach dem Unfall als akut lebensgefährlich eingestuft worden. Zwischenzeitlich befindet sich der 20-jährige außer Lebensgefahr, muss allerdings weiterhin im Krankenhaus versorgt werden.

Die Kriminalpolizei Ansbach hat zur Aufklärung des Fallgeschehens eine 16-köpfige Ermittlungskommission eingerichtet. Bis heute haben sich für die Beamten im Rahmen ihrer Ermittlungen rund 200 Spuren und Hinweise ergeben. Unter den Spuren sind Bruchteile aus Kunststoff, die im Zuge der Spurensicherung an der Unfallstelle aufgefunden werden konnten. Diese Bruchteile können einem VW der Modellreihe Bora zugeordnet werden, der aus dem Herstellungszeitraum zwischen 1999 und 2006 stammt.

Unklar ist für die Ermittler derzeit, ob die aufgefundenen Teile einen unmittelbaren Bezug zum aktuellen Unfallgeschehen haben oder ob diese aus einem zurückliegenden Unfall stammen. Die Ermittlungskommission richtet daher folgende Frage unmittelbar an Besitzer bzw. Fahrer eines VW Bora:

- Wer hat in der Vergangenheit einen Unfall bzw. Wildunfall auf der Kreisstraße AN 5 zwischen Bergnerzell und Ungetsheim gehabt, bei dem Teile aus der Fahrzeugfront gebrochen sind?

Mit einer Rückmeldung an die Polizei können betroffene Zeugen einen wichtigen Beitrag zur Ermittlungsarbeit leisten.

Unabhängig davon bitten die Beamten der Kriminalpolizei Ansbach jedoch auch bei der Klärung folgender Fragen um Mithilfe aus der Bevölkerung:

- Wem ist in der Nacht auf den 23.04.2022 (Samstag) bzw. in den Tagen danach in der Region um Feuchtwangen ein beschädigter VW Bora aufgefallen?

- Wem ist in den Tagen nach dem Unfall ein ungewöhnliches Verhalten von Personen aufgefallen, die einen VW Bora besitzen bzw. fahren?

- Wer kennt Personen, die einen VW Bora besitzen bzw. fahren und diesen in der Folgezeit nach dem Unfall nicht mehr wie gewohnt oder gar nicht mehr nutzen?

Das Bayerische Landeskriminalamt hat für die Aufklärung der Straftat zwischenzeitlich eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgelobt. Die Zuerkennung dieser Belohnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtswegs und ist nicht für Personen bestimmt, deren berufliche Aufgabe die Aufklärung von Straftaten ist.

Zeugen, die Hinweise auf das Unfallgeschehen, das unfallbeteiligte Fahrzeug oder sonst beteiligte Personen geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken in Verbindung zu setzen. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist rund um die Uhr ein Hinweistelefon geschaltet.

Erstellt durch: Michael Konrad

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