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Nach Festnahme von Drogendealer-Bande: Weitere Durchsuchungen und Festnahmen erfolgt

Kadmy / Adobe Stock

Osnabrück/Aurich/Lingen/Lengerich (in NRW) (ots) -

Nachdem die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) bestehend aus der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück und dem Zollfahndungsamt Hannover - unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Aurich als Zentralstelle für Betäubungsmittelkriminalität - am vergangenen Montag (21.11.22) drei mutmaßliche Mitglieder einer Drogenbande festnahm, klickten am Mittwoch (23.11.22) und heute (25.11.22) zwei weitere Male die Handschellen.

In Lingen (Ems) konnte am Mittwoch ein weiteres mutmaßliches Mitglied der Drogenbande festgenommen werden. Der 48-Jährige in Osnabrück lebende Mann befindet sich bereits in Untersuchungshaft. Bei mehreren Durchsuchungen in Osnabrück und im westfälischen Lengerich nahmen die Ermittler eine weitere Person fest, die per Haftbefehl gesucht worden war. Nach Zahlung einer noch offenen Geldstrafe wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wurde dieser wieder auf freien Fuß gesetzt. Darüber hinaus stellten die Beamten in einer Wohnung in Lengerich zwei Beutel a 10 Gramm Drogen (mutmaßlich Heroin) sowie diverse elektronische Geräte sicher. Die Ermittlungen dauern an.

Ursprungs-Pressemitteilung v. 23.11.22:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104232/5377004

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich, der Polizeidirektion Osnabrück und des Zollfahndungsamts Hannover: Durch Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamts Hannover sowie der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück konnten am 21.11.22 unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Aurich - als Zentralstelle für Betäubungsmittelstrafsachen - drei mutmaßliche Drogendealer durch Spezialkräfte der Polizei in Osnabrück festgenommen werden. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Hannover und der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück führt seit über einem Jahr umfangreiche Ermittlungen gegen drei 45 bis 48 Jahre alte Männer aus Osnabrück. Sie stehen im Verdacht, im großen Stil mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben, welches zuvor aus dem Ausland eingeführt worden waren.

"Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um eine der konspirativsten Gruppierungen, gegen die in den letzten Jahren bei der GER Osnabrück ermittelt wurde. Deren Handeln hat jetzt ein Ende. Eine Drogendealer-Bande konnte zerschlagen werden", so einer ein Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift. Durch bandenmäßiges Zusammenarbeiten sollen die drei Beschuldigten die Region Osnabrück sowie Bereiche im angrenzenden Nordrhein-Westfalen mit Kokain versorgt haben. Das Vorgehen der Bande war hierbei so professionell, dass ihr Handeln zunächst mehrere Jahre unentdeckt blieb, bis Zoll und Polizei Ihnen dank akribischer Ermittlungsarbeit auf die Schliche kamen. Der 48-jährige Beschuldigte war für die Beschaffung des Kokains verantwortlich, das vermutlich aus den Niederlanden nach Deutschland eingeführt wurde. Die beiden 45 Jahre alten Mittäter verkauften das Betäubungsmittel an Abnehmer weiter und trieben Barmittel für weitere Geschäfte auf. Am 21.11.22 erfolgte bei einer Übergabe von 300 Gramm Kokain in Osnabrück schließlich die Festnahme der drei Beschuldigten. Folgedurchsuchungen führten zum Auffinden weiterer Beweismittel. Die Ermittlungen dauern an.

Am heutigen Nachmittag (23.11.22) fand die Vorführung beim zuständigen Richter des Amtsgerichts Aurich zwecks Anordnung einer möglichen Untersuchungshaft gegen die drei Beschuldigten statt. Der Richter ordnete in allen drei Fällen Untersuchungshaft an.

Zusatzinformationen

Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift

Im Interesse einer wirksamen Bekämpfung der schweren Rauschgiftkriminalität - insbesondere in Erscheinungsformen der Organisierten Kriminalität - wurde die institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen Polizei und Zoll durch die Einrichtung einer Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) etabliert. Die GER ist eine aus Polizeivollzugs- und Zollfahndungsbeamten bestehende, auf Dauer angelegte Ermittlungs- und Einsatzorganisation

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Osnabrück Marco Ellermann Telefon: 0541 - 327 1024 E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de http://www.pd-os.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeidirektion Osnabrück

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