Rubrik auswählen
 Potsdam
Merkliste (0)

Polizeimeldungen aus Potsdam

Lokale Meldungen und Infos auf einen Blick? Mit unserem kostenlosen Newsletter zum Wochenstart erfährst du, was in Potsdam los ist.

Seite 1 von 1
  • BPOLP Potsdam: Bundespolizei: Gut vorbereitet mit dem Flugzeug in den Urlaub

    Potsdam (ots) - Flugreisen erleben zur bevorstehenden Osterzeit einen wahren Boom. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie wollen viele Menschen einfach nur weg, weit weg. Der Andrang auf die Flughäfen und damit auch auf die dortigen Luftsicherheitskontrollen ist groß. Dabei kann es an diesen Kontrollen in Spitzenzeiten auch zu Staus kommen. Um Wartezeiten zu minimieren, sollte sich jede und jeder Flugreisende bestmöglich auf die Kontrolle vorbereiten. Die Bundespolizei hat dazu folgende Tipps parat: Bitte informieren Sie sich mit Blick auf den Osterreiseverkehr vorab über etwaige Wartezeiten. Nutzen Sie hierfür die Webangebote der Flughafenbetreiber und Luftfahrtunternehmen. Bitte beachten Sie auch, dass sich die dort ggf. hinterlegten Empfehlungen zur rechtzeitigen Ankunft am Flughafen auf den dortigen Gesamtprozess beziehen. Sie sollten bitte mindestens 60 Minuten vor Abflug an der Luftsicherheitskontrolle vorstellig werden. Kleidung und Schmuck: Bevor es an die Personenkontrolle geht, heißt es oft: Ausziehen! Nicht vollständig natürlich - unbekleidet muss niemand durch die Sicherheitskontrolle. Doch was müssen Passagiere alles ablegen? Neben Jacken und Mänteln gehören auch Hüte, Kappen und Mützen vor der Kontrolle in die vorbereiteten Gepäckwannen. Ebenso sollen Ausweisdokumente nicht in der Hand mitgeführt, sondern auch in die Gepäckwannen gelegt werden, damit sie mittels Röntgengerät überprüft werden können. Gegebenenfalls werden Sie vom Sicherheitspersonal aufgefordert, auch ihre Schuhe auszuziehen. Für Schmuck gilt bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen: Weniger ist mehr. Derartige Accessoires können einen Alarm auslösen. Sie sollten daher ebenfalls in die vorbereiteten Gepäckwannen an der Luftsicherheitskontrolle gelegt werden. Insgesamt sollten Fluggäste darauf achten, möglichst wenige Gegenstände am Körper zu tragen. Flüssigkeiten: Maximalgröße und -anzahl beachten: Dass man eine 2-Liter-Flasche Wasser nicht mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen darf, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch welche Regeln gelten für weitere Flüssigkeiten? Auch hier gilt: Bitte so wenig wie möglich im Handgepäck mitführen, Flüssigkeiten, die Sie an Bord nicht benötigen, gehören ins aufgegebene Gepäck. Die Flüssigkeitsbehälter, die im Handgepäck transportiert werden, dürfen maximal 100 Milliliter fassen. Zusätzlich müssen alle Behälter in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel verstaut sein. Dieser darf ein Fassungsvermögen von maximal einem Liter haben. Pro Fluggast sind insgesamt nicht mehr als zehn Flüssigkeitsbehälter á 100 Milliliter erlaubt. Diese Regelung gilt auch für gelartige Substanzen wie Cremes, Haargel, Rasierschaum, Zahnpasta - und auch für Nahrungsmittel wie Schokoladencreme, Marmelade oder Honig. Wer also auf die Nuss-Nougat-Creme im Urlaub nicht verzichten will, sollte diese entweder im Urlaubsland erwerben oder im Aufgabegepäck verstauen. Im Handgepäck dürfen Spezialnahrung für Babys sowie flüssige Medikamente mit entsprechendem Nachweis transportiert werden. Verbotene Gegenstände - Was niemals ins Handgepäck gehört: Feuerwaffen aller Art, Pfeffersprays sowie Messer mit einer Klingenlänge von über sechs Zentimetern haben im Handgepäck nichts zu suchen. Doch auch Gegenstände, bei denen die Gefahr nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, dürfen nicht mit ins Flugzeug genommen werden. Darunter fallen zum Beispiel Bohrmaschinen, Schraubendreher, Streitäxte, lange Nagelfeilen oder Heringe fürs Zelt. Eine genaue Auflistung der verbotenen Gegenstände finden Sie auf der Homepage der Bundespolizei (www.bundespolizei.de). Was gehört in die Gepäckwanne, was kann im Rucksack bleiben? Der erwähnte wiederverschließbare Plastikbeutel mit den Flüssigkeitsbehältern ist bei der Kontrolle gesondert vorzulegen. Wird ein Beutel mit Flüssigkeiten erst beim Röntgen erkannt, muss der Rucksack geöffnet und nachkontrolliert werden. Das kostet Zeit und die Blicke der nachfolgenden Passagiere sind Ihnen sicher! Auch elektronische Geräte, wie Mobiltelefone, Kameras, Fotoapparate, Laptops und Tablets müssen separat in eine Gepäckwanne gelegt werden. Die Bundespolizei rät, Geräteschutzhüllen zu entfernen und ebenfalls in den Behälter zu legen. Nach dem Röntgen kann es sein, dass eine Nachkontrolle notwendig ist. Dabei durchsucht das Sicherheitspersonal das Gepäck von Hand. Der Gepäckinhalt, insbesondere elektronische Geräte, kann mit einem Wischtest auf Sprengstoffanhaftungen überprüft werden. Zusätzlich können Passagiere aufgefordert werden, elektronische Geräte anzuschalten und die Funktionsfähigkeit nachzuweisen. Zusammengefasst gilt: Nehmen Sie nur die persönlichen Dinge im Handgepäck mit, die Sie während Ihres Aufenthalts im Flugzeug tatsächlich benötigen. Ziehen Sie bereits vor Erreichen der Kontrolle Ihre Jacke aus, belassen Sie kleinere Gegenstände, wie Bargeld oder Schlüssel in der Jackentasche oder in Ihrem Handgepäck. Separieren Sie ggf. Flüssigkeiten und elektronische Geräte und halten Sie diese bereit. So geht es am Schnellsten und auch nachfolgende Passagiere erreichen entspannt Ihren Flug. Weitere Information zur Sicherheit auf Reisen finden Sie auf www.bundespolizei.de. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack Telefon: (0331) 9799 79410 Fax: (0331) 97 99 93 895 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de

    Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
  • BPOLP Potsdam: Geimpft? Gefälscht? - Gefasst! Das Fälschen oder Nutzen von ge-/verfälschten Gesundheitszeugnissen ist kein Kavaliersdelikt.

    Potsdam (ots) - In den Monaten Januar und Februar 2022 hat die Bundespolizei zusammen 827 Delikte im Zusammenhang mit der Nutzung ge- bzw. verfälschter Gesundheitszeugnisse zur Anzeige gebracht. Im Jahr 2021 waren es insgesamt rund 2.700. Seit Inkrafttreten der Coronavirus-Einreiseverordnung am 14. Januar 2021 hat die Bundespolizei somit genau 3.524 derartiger Fälle beanzeigt. Hintergrund: Die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV), deren Regelwerk einen Beitrag für die grenzüberschreitende Eindämmung der Pandemie leisten soll, trat erstmalig am 14. Januar 2021 in Kraft und regelt unter anderem vielfältige und wichtige Nachweispflichten (getestet, geimpft, genesen) für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland. Egal, ob man per Flugzeug, Bahn oder dem Reisebus nach Deutschland einreist - ein Nachweis gem. § 5 CoronaEinreiseV muss neben den Reisedokumenten bei einer Kontrolle vorgelegt werden. Die schlechte Nachricht: hat man keinen oder einen unvollständig ausgefüllten Nachweis, begeht man eine Ordnungswidrigkeit. Die ganz schlechte Nachricht: Handelt man jedoch in Täuschungsabsicht, das heißt nutzt man ge- oder verfälschte Impfausweise, bzw. Genesenen- oder Testnachweise, dann begeht man eine Straftat - unabhängig davon, ob der Nachweis als Papierdokument oder elektronisch in Form eines QR-Codes vorgelegt wird. Bei der Einreise nach Deutschland überwacht die Bundespolizei die pandemiebezogenen Einreisevorgaben gemäß der CoronaEinreiseV und prüft dabei den erforderlichen Impf-, Test- oder Genesenennachweis und die ggf. erforderliche Digitale Einreiseanmeldung (DEA). Statistisch wurden bei den oben angegebenen Zahlen folgende Delikte berücksichtigt: Das unbefugte Ausstellen von Gesundheitszeugnissen, das Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse, der Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse sowie die Strafvorschriften nach dem Infektionsschutzgesetz. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack Telefon: (0331) 9799 79410 Fax: (0331) 97 99 93 895 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de

    Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
  • BPOLP Potsdam: Bundespolizei: Bislang etwa 253.000 Kriegsvertriebene mit Ukraine-Bezug festgestellt

    Potsdam (ots) - Vom 24. Februar 2022 bis einschließlich 24. März 2022 hat die Bundespolizei im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung 253.157 Drittstaatsangehörige mit einem Bezug zur Ukraine bei ihrer Einreise nach Deutschland festgestellt, davon 240.587 ukrainische Staatsangehörige. Die tatsächlichen Zahlen dürften schengenbedingt höher sein. Hintergrund: Mit Verkündung der Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung im Bundesanzeiger sind ab dem 9. März 2022 rückwirkend zum 24. Februar 2022 folgende Personen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels bei der Einreise nach Deutschland befreit (verbunden mit der Möglichkeit, den für den längerfristigen Aufenthalt erforderlichen Aufenthaltstitel zu einem späteren Zeitpunkt bei den zuständigen Behörden im Bundesgebiet einzuholen): - Alle ukrainischen Staatsangehörigen und alle anderen Drittstaatsangehörigen, die sich am 24. Februar 2022 in der Ukraine aufgehalten haben. - Das gilt gleichermaßen für die in der Ukraine anerkannten Flüchtlinge im Sinne des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und Personen, die am 24. Februar 2022 in der Ukraine internationalen oder gleichwertigen nationalen Schutz genossen haben. - Ukrainische Staatsangehörige, die am 24. Februar 2022 ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Ukraine hatten, sich aber vorübergehend nicht in der Ukraine aufgehalten haben und bis zum Außerkrafttreten der Verordnung einreisen. - Ukrainische Staatsangehörige, die sich am 24. Februar 2022 bereits rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben, ohne den für einen langfristigen Aufenthalt im Bundesgebiet erforderlichen Aufenthaltstitel zu besitzen. Sollten Personen festgestellt werden, gegen die ein nationales Einreise- oder Aufenthaltsverbot, eine schengenweite Einreiseverweigerung oder ein Haftbefehl besteht und/ oder erhebliche Zweifel an der Vertriebenensituation vorliegen, werden polizeiliche Maßnahmen einschließlich der Prüfung aufenthaltsbeendender Maßnahmen vorgenommen. Die Maßnahmen der Bundespolizei haben zum Ziel, einerseits den Kriegsvertriebenen einen raschen Schutz im Bundesgebiet zu ermöglichen und andererseits grundlegende Sicherheitsbedürfnisse zu wahren. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Telefon: (0331) 9799 79410 Fax: (0331) 97 99 93 895 E-Mail: presse@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

    Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
  • BPOLP Potsdam: Bundespolizei: Bislang knapp 110.000 Kriegsvertriebene mit Ukraine-Bezug festgestellt

    Potsdam (ots) - Vom 24. Februar 2022 bis einschließlich 10. März 2022 hat die Bundespolizei im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung 109.183 Drittstaatsangehörige mit einem Bezug zur Ukraine bei ihrer Einreise nach Deutschland festgestellt, davon 99.091 ukrainische Staatsangehörige. Die tatsächlichen Zahlen dürften schengenbedingt höher sein. Hintergrund: Mit Verkündung der Ukraine-Aufenthalts-Übergangsverordnung im Bundesanzeiger sind ab dem 9. März 2022 rückwirkend zum 24. Februar 2022 folgende Personen vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels bei der Einreise nach Deutschland befreit (verbunden mit der Möglichkeit, den für den längerfristigen Aufenthalt erforderlichen Aufenthaltstitel zu einem späteren Zeitpunkt bei den zuständigen Behörden im Bundesgebiet einzuholen): - Alle ukrainischen Staatsangehörigen und alle anderen Drittstaatsangehörigen, die sich am 24. Februar 2022 in der Ukraine aufgehalten haben. - Das gilt gleichermaßen für die in der Ukraine anerkannten Flüchtlinge im Sinne des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und Personen, die am 24. Februar 2022 in der Ukraine internationalen oder gleichwertigen nationalen Schutz genossen haben. - Ukrainische Staatsangehörige, die am 24. Februar 2022 ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Ukraine hatten, sich aber vorübergehend nicht in der Ukraine aufgehalten haben und bis zum Außerkrafttreten der Verordnung einreisen. - Ukrainische Staatsangehörige, die sich am 24. Februar 2022 bereits rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten haben, ohne den für einen langfristigen Aufenthalt im Bundesgebiet erforderlichen Aufenthaltstitel zu besitzen. Sollten Personen festgestellt werden, gegen die ein nationales Einreise- oder Aufenthaltsverbot, eine schengenweite Einreiseverweigerung oder ein Haftbefehl besteht und/ oder erhebliche Zweifel an der Vertriebenensituation vorliegen, werden polizeiliche Maßnahmen einschließlich der Prüfung aufenthaltsbeendender Maßnahmen vorgenommen. Die Maßnahmen der Bundespolizei haben zum Ziel, einerseits den Kriegsvertriebenen einen raschen Schutz im Bundesgebiet zu ermöglichen und andererseits grundlegende Sicherheitsbedürfnisse zu wahren. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack Telefon: (0331) 9799 79410 Fax: (0331) 97 99 93 895 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de

    Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
  • BPOLP Potsdam: Dr. Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums, zur Situation von Vertriebenen aus der Ukraine:

    Potsdam (ots) - "Seit 24. Februar 2022 bis heute hat die Bundespolizei im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung fast 10.000 Drittstaatsangehörige bei ihrer Einreise festgestellt, davon etwa 7.500 ukrainische Staatsangehörige. Letztere reisen mit biometrischem Pass legal ein. Um ukrainischen Staatsangehörigen ohne biometrischen Pass ebenfalls eine legale Einreise zu ermöglichen, verzichtet die Bundespolizei in dieser konkreten Ausnahmesituation vorübergehend auf die ansonsten notwendigen Einreisevoraussetzungen, wie zum Beispiel einen erforderlichen Aufenthaltstitel oder einen Zweck-Mittel-Nachweis, sofern die Personen glaubhaft einer Vertriebenensituation zugeordnet werden können. Das Gleiche gilt auch für alle anderen Drittstaatsangehörigen, sofern sie glaubhaft einer Vertriebenensituation zugeordnet werden können. Sollten Personen festgestellt werden, gegen die ein Einreise- oder Aufenthaltsverbot, oder eine schengenweite Einreiseverweigerung oder ein Haftbefehl besteht und/ oder erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit der Vertriebenensituation vorliegen, sind sie zunächst einer bestandsbildenden Identitätsfeststellung zu unterziehen. Die weiteren polizeilichen Maßnahmen sind vom jeweiligen Einzelfall abhängig. Die Maßnahmen der Bundespolizei dienen auf der einen Seite einer raschen Schutzgewährung aller Kriegsvertriebenen im Bundesgebiet und andererseits der Wahrung grundlegender Sicherheitsbedürfnisse - solange, bis eine europarechtlich verbindliche Vorschrift die bisherige Regelungslücke schließt." Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium (Potsdam) Florian Güthlein Telefon: (0331) 97997-9410 E-Mail: presse@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

    Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
  • BPOLP Potsdam: 10-mal GOLD, 2-mal SILBER und 2-mal BRONZE - Athletinnen und Athleten der Bundespolizei feiern Rekord bei den Olympischen Winterspielen 2022:

    Potsdam (ots) - Die Olympischen Winterspiele von Peking 2022 im kurzen Bundespolizei-Zahlen-Daten-Fakten-Check Die 20 Sportlerinnen und Sportler der Bundespolizeisportschule Bad Endorf haben bei den XXIV. Olympischen Winterspielen in Peking nicht nur einen neuen olympischen MEDAILLENREKORD aufgestellt, sondern darüber hinaus auch mit ihren packenden Wettkämpfen und spektakulären Ergebnissen mehrere Kapitel olympische Sportgeschichte geschrieben. In der "Athletenwertung" schlagen insgesamt 14 Medaillen, das heißt zehnmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze, zu Buche. In der "Nationenwertung" sind dies elf Medaillen: siebenmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze. Somit konnten die Athletinnen und Athleten der Bundespolizei bei den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 die Rekordmarken von jeweils insgesamt 13 Medaillen in Sotschi / Russland (2014) und PyeongChang / Südkorea (2018) mit nunmehr 14 Medaillen übertreffen. In diesem Zusammenhang dürfen aber zwei sportlich "undankbare" 4. Plätze sowie ein weiterer Top-5 Rang Erwähnung finden. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, zu den Erfolgen der Bundespolizei-Mannschaft: "Wir sind unglaublich stolz auf unsere herausragenden Athletinnen und Athleten. Sie haben beste Leistungen und starke Nerven gezeigt. Sie sind Aushängeschild nicht nur der Bundespolizei." Hintergrund: Allgemeine Anmerkung zum Unterschied "Athletenwertung" und "Nationenwertung" (Medaillenspiegel) bei Team-Wettbewerben: Bei der "Athletenwertung" resultiert die Anzahl der Medaillen aus der Summe der errungenen Einzel- und Team-Medaillen (hier aktuell die Rennrodeln-Teamstaffel und der Viererbob) einer Athletin bzw. eines Athleten. Bei diesem Team-Wettbewerb erhält jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer eine Medaille, folglich wird jede Medaille gezählt. In der "Nationenwertung" wird bei den Team-Wettbewerben aber nur EINE Medaille für das ganze Team im Medaillenspiegel gewertet. Top im Medaillen-Ranking der Nationenwertung: Wie erfolgreich die Athletinnen und Athleten der Bundespolizei bei den Olympischen Winterspielen in Peking gewesen sind, unterstreichen zwei Beispiele: Von den insgesamt zwölf Goldmedaillen des Team-Deutschland gehen sieben Goldmedaillen "auf das Konto" der Athletinnen und Athleten der Bundespolizei. Im Ranking des internationalen Medaillenspiegels würden die Bundespolizeiathleten somit mit 7-mal Gold, 2-mal Silber und 2-mal Bronze auf Platz 9 von 32 gewerteten Nationen stehen. Eröffnungsfeier unter "bundespolizeilicher Begleitung": Erstmalig in der Geschichte der Olympischen Winterspiele führte ein "Bundespolizei-Paar" ein deutsches olympisches Team in das Stadion zur weltweit ausgestrahlten Eröffnungsfeier. Bob-Pilot Francesco Friedrich hat als Fahnenträger das "TeamD" bei dem offiziellen Auftakt ins Olympiastadion geführt. Begleitet wurde er dabei von der Bundespolizeikollegin Claudia Pechstein. Der 31-jährige Bob-Pilot und die 49 Jahre alte und 8-fache Rekord-Olympiateilnehmerin im Eisschnelllauf bekamen addiert die meisten Prozent der Stimmen bei der Abstimmung durch Athletinnen und Athleten des "TeamD" und der Öffentlichkeit. Medaillen-Stenogramm: Rennrodeln Die Rennrodlerinnen und Rennrodler der Bundespolizei wurden einmal mehr ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Bundespolizeiathleten stellen alle Olympiasieger der ausgetragenen vier Wettbewerbe. Herren Einsitzer: Johannes Ludwig holte mit seinem furiosen Sieg die erste Goldmedaille für das "TeamD" bei den Olympischen Winterspielen in Peking. Bereits vor vier Jahren in PyeongChang 2018 hatte der 35-jährige Bundespolizist Bronze im Einzelwettbewerb und Gold mit der Teamstaffel gewonnen. Teamkollege Felix Loch musste mit dem denkbar knappen, jedoch undankbaren 4. Platz Vorlieb nehmen. Damen Einsitzer: Rennrodlerin Natalie Geisenberger hat mit ihrer Gold-Medaille bei den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 ein neues Kapitel "Weltsportgeschichte" geschrieben. Die Polizeihauptmeisterin ist die erste Rennrodlerin, die drei Mal in Folge Gold im Einsitzer bei Olympischen Winterspielen gewonnen hat, seitdem Rennrodeln mit ins olympische Programm aufgenommen wurde (1964). In Summe hat die Bundespolizistin damit ihre Olympia-Erfolgsstory auf fünf Mal Gold fortgeschrieben. Doppelsitzer: Die Doppelsitzer setzten die "blaue" Erfolgsstory mit einem Olympia-Doppelsieg fort. Tobias Arlt jubelte mit seinem Piloten Tobias Wendl (Bundeswehr) über seine insgesamt fünfte olympische Goldmedaille. Sascha Benecken feierte mit Vordermann Toni Eggert (Bundeswehr) die Silbermedaille nach Bronze von PyeongChang 2018. Der so genannte "Tobi & Tobi-Schlitten" ist der erste, der drei Gold-Triumphe bei Olympischen Winterspielen hintereinander feiern konnte - ein weiteres Kapitel "Weltsportgeschichte". Team-Wettbewerb: Die deutsche Teamstaffel mit den drei Bundespolizeiathleten Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig und Tobias Arlt (Vordermann Tobias Wendl, Bundeswehr) hat nicht nur olympisches GOLD gewonnen, sondern damit auch noch gleich einen neuen olympischen Rekord aufgestellt. Deutschland ist die erste und damit auch einzige Nation, die im Teamwettbewerb drei Mal in Folge GOLD bei Olympischen Winterspielen gewonnen hat. Das Besondere dabei: Bei jeder "GOLD-Partie" 2014, 2018 und 2022 waren drei von vier Startern Angehörige der Bundespolizei. Skeleton Herren: Die deutschen Skeleton-Piloten feierten mit Gold und Silber die ersten olympischen Medaillen für das deutsche Skeleton-Team überhaupt und machten damit die nächste Olympiasensation perfekt. Hinter den Teamkollegen und "Goldjungen" Christopher Grotheer feierte Bundespolizist Axel Jungk seine Silbermedaille. Dabei waren die Vorzeichen für den Polizeihauptmeister alles andere als optimal. In den zurückliegenden Monaten laborierte der 30-jährige an vielen Verletzungen. Dazu setzte ihn ein positiver Corona-Test unmittelbar vor dem Abflug nach China "schach-matt". Heim-Quarantäne war angesagt, was wiederum eine deutlich verspätete Ankunft in Peking nach sich zog. Damen: Der Eiskanal von Yanqing blieb auch bei den Skeleton-Pilotinnen ein schwarz-rot-goldenes beziehungsweise "blaues" Winter-Paradies. Hannah Neise schrieb mit ihrem "GOLD-Triumph" Skeleton-Geschichte. Bis dato hatte es seit der Frauen-Premiere 2002 keine deutsche Olympiasiegerin gegeben. Dass Besondere dabei: Die junge Polizeimeisteranwärterin stand seit ihrem Weltcup-Debüt 2022 nicht einmal auf dem Podest. Erst bei der Europameisterschaft in St. Moritz, drei Wochen vor Olympia-Start, hatte die 21-jährige mit Platz acht die interne Norm für die Winterspiele klargemacht. Nur kurze Zeit später musste dann aber das "Skeleton-Greenhorn" wegen einer Corona-Infektion noch um ihren Olympia-Traum bangen. Hannah Neise präsentierte sich dann in China aber nicht nur topfit, sondern mit Blick auf ihr Alter auch bemerkenswert nervenstark. Ein bitteres Schicksal ereilte Bundespolizei-Teamkollegin Tina Hermann. Die Polizeihauptmeisterin musste den Bronzerang erst im letzten Lauf abgeben. Damit wiederholte sich ein Drama für die mehrfache Weltmeisterin: Schon bei Olympia 2018 hatte die Bundespolizistin als Fünfte eine Medaille um acht Hundertstel verpasst. Nach insgesamt 6332 harten Wettkampfmetern und 64 Kurven im Eiskanal von Yanqing schrammte die Bundespolizistin um 27/100 Sekunden wiederum am Olympia-Podest vorbei. Skispringen Jubel, Trubel, Heiterkeit bei den "TeamD"-Weitenjägern. Die deutschen Skispringer haben mit dem Motivator und Bundespolizisten Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Stephan Leyhe und Constantin Schmid in einem dramatischen Wettkampf die olympische Bronzemedaille im Teamwettbewerb gewonnen. Für "Eisei", den sechsfachen Weltmeister, war die Bronzemedaille das erste Edelmetall bei Winterspielen seiner Karriere. Für den Polizeimeister hatte der Erfolg eine zusätzliche spezielle Komponente: 2018 in PyeongChang war der Polizeimeister zwar dabei, wurde für die Mannschaft, die Silber gewann, aber nicht nominiert. Bob - Zweierbob Herren Was für eine Sensation: Angeführt von Bundespolizist Francesco Friedrich haben die deutschen Piloten im chinesischen Eiskanal einen historischen Dreifach-Erfolg im Zweierbob gefeiert. Drei Schlitten aus einem Nationalteam auf dem Olympia-Podest, das gab es so noch nie. Bob-Dominator "Franz" Friedrich hat mit Bremser Thorsten Margis seine Ausnahmestellung auch im extrem schwierigen Eislabyrinth von Yanqing unter Beweis gestellt und mit einer "Wahnsinns Coolness" sein drittes Olympiagold eingefahren. Nach dem Doppel-Erfolg 2018 in PyeongChang war das eingespielte Duo einmal mehr das beste Team in der Eisröhre. Bob - Viererbob Herren Francesco Friedrich hat im Yanqing Sliding Centre Bob-Geschichte geschrieben und als erster Pilot zum zweiten Mal in Folge olympisches Doppel-GOLD gewonnen. Nach seinem Sieg im Zweierbob triumphierte der Polizeihauptmeister bei den Winterspielen von Peking am Sonntagmorgen auch im großen Schlitten und wiederholte damit seine zwei Goldmedaillen von PyeongChang 2018. Dies hat es in der Historie der Sportart seit 1924 noch nicht gegeben. Außerdem hat der 31-Jährige damit nach Goldmedaillen mit dem Deutschen Andre Lange, dem erfolgreichsten Bobsportler der Olympia-Geschichte, gleichgezogen. Skicross - Damen Was für ein Tag, was für ein Rennen: Skicrosserin Daniela Maier hat sich Olympia-Bronze erkämpft. Das olympische Edelmetall war der Lohn für ihre harte Comeback-Arbeit nach einer schweren und langwierigen Knorpelverletzung im Knie und einem darauffolgenden Kreuzbandriss. Für den Deutschen Skiverband ist es zudem die erste Olympia-Medaille, seit Skicross im Jahr 2010 ins olympische Programm mit aufgenommen worden ist. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium (Potsdam) Telefon: (0331) 9799 79410 E-Mail: presse@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

    Original-Content von: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
Seite 1 von 1

Hilfe für die Ukraine

Illustration karitative Hilfe mit Ukraine Flagge


Wir alle sind jetzt gefragt, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Es werden Geldspenden, Sachspenden und weitere Hilfen gebraucht, um den Menschen in ihrer Notlage helfen zu können. Spenden kannst du am besten an Hilfsorganisationen, die aus der Entfernung oder vor Ort Hilfe leisten. Erfahre hier, was du tun kannst und finde seriöse Spendenkonten.

Illustration karitative Hilfe mit Ukraine Flagge

Hilfe für die Ukraine

Wir alle sind jetzt gefragt, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen. Es werden Geldspenden, Sachspenden und weitere Hilfen gebraucht, um den Menschen in ihrer Notlage helfen zu können. Spenden kannst du am besten an Hilfsorganisationen, die aus der Entfernung oder vor Ort Hilfe leisten. Erfahre hier, was du tun kannst und finde seriöse Spendenkonten. So kannst du jetzt helfen

Potsdam

Stadt in Brandenburg

  • Einwohner: 156.906
  • Fläche: 187.37 km²
  • Postleitzahl: 14469
  • Kennzeichen: P
  • Vorwahlen: 0331, 033209, 033202
  • Höhe ü. NN: 35 m
  • Information: Stadtplan Potsdam

Das aktuelle Wetter in Potsdam

Windböen, 50 bis 64 km/h
Aktuell
18°
Temperatur
12°/19°
Regenwahrsch.
30%

Weitere beliebte Themen in Potsdam