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 Ravensburg
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In Kooperation mit: Polizei Presse

PP Ravensburg: Meldungen aus dem Landkreis Ravensburg

Landkreis Ravensburg (ots) - Ravensburg

Elf Fahrzeuge beschädigt

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag elf Fahrzeuge im Karl-Erb-Ring erheblich beschädigt und dadurch Sachschaden in noch nicht bezifferbarer Höhe verursacht. Gegen 1 Uhr nachts wurde ein Anwohner auf Lärm aufmerksam, der offensichtlich von zwei jungen Männern auf der Straße ausging. Eine alarmierte Polizeistreife konnte die Täter vor Ort nicht mehr antreffen, stellte aber an mehreren dort abgestellten Fahrzeugen eingeschlagene Fenster und zerstochene Reifen fest. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und bittet Personen, die im fraglichen Zeitraum Verdächtiges beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.

Schlier

Fahrzeug landet in Flussbett

Totalschaden in Höhe von rund 30.000 Euro entstand am Samstag gegen 16 Uhr an einem Honda Civic bei einem Verkehrsunfall auf der K 7948. Der 19-jährige Fahrer des Honda war von Weingarten in Richtung Schlier unterwegs, als ihm in einer Linkskurve ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer mit einem grauen oder silbernen Skoda Octavia entgegenkam. Um eine Kollision zu vermeiden, wich der 19-Jährige nach rechts aus, geriet ins Schleudern und kam mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pkw stürzte zwischen mehreren Bäumen hindurch in das einige Meter tiefer liegende Flussbett der Scherzach. Weder der 19-Jährige, noch sein 17-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Der Skoda-Lenker setzte indes seine Fahrt unbeeindruckt fort und konnte, trotz der sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung, nicht mehr angetroffen werden. Die Freiwillige Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort. Ein Abschleppdienst kümmerte sich um die Bergung des Honda. Anhand der Spurenlage schließt die Polizei nicht aus, dass der 19-Jährige zu schnell unterwegs war. Zeugen des Unfalls oder Personen, die Hinweise zum Lenker des Skoda Octavia geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg unter Tel. 0751/803-3333 zu melden.

Schlier

Junge Frau kommt von Straße ab

Schlechte Sicht- und Wetterverhältnisse wurden einer 20-jährigen Citroen-Fahrerin zum Verhängnis, als sie Sonntagnacht gegen 23.30 Uhr auf der L 325 Richtung Ravensburg unterwegs war. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor die junge Frau zwischen Fenken und Albertshofen die Kontrolle über ihren Pkw und geriet ins Schleudern. In der Folge kam der Citroen kurzzeitig von der Straße ab und nach einer Drehung wieder auf der Fahrbahn zum Stehen. Die junge Frau, die leichte Verletzungen davontrug, wurde von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Citroen, an dem Sachschaden von etwa 6.000 Euro entstand, war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Grünkraut

Motorradfahrer leicht verletzt

Glücklicherweise nur leicht verletzt wurde ein 16-jähriger Motorradfahrer, der am Samstagabend gegen 20.40 Uhr auf der Kemmerlanger Straße von der Fahrbahn abkam und in einem Erdhaufen landete. Der Jugendliche war Richtung Oberhofen unterwegs, als er mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in einer Linkskurve über den Fahrbahnrand hinausfuhr. An dem Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro.

Weingarten

Polizeibeamte bei Demonstration beleidigt

Einige Verstöße gegen verschiedene Vorschriften protokollierte die Polizei bei einer bei der Stadt Weingarten angemeldeten Demonstration am Sonntag. Unter dem Motto "Zeig dein Gesicht für deine Kinder" versammelten sich ab 13 Uhr bis zu 180 Teilnehmer auf dem Festplatz in der Abt-Hyller-Straße. Die Polizei musste mehrmals auf die Auflage zur Maskentragepflicht hinweisen und nahm mehrere Verstöße zu Protokoll, die zur Anzeige gelangten. Darüber hinaus kontrollierten Polizeibeamte gegen 14 Uhr vier Personen, weil sie gegen das Ansammlungsverbot gemäß der derzeit gültigen Corona-Verordnung verstoßen haben. Während er polizeilichen Maßnahmen beleidigte ein 37 Jahre alter Mann die Beamten mit derben Worten. Ein weiterer Beteiligter fertigte von dem Polizeieinsatz unerlaubt Videoaufnahmen. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Gegen 15.30 Uhr setzte sich der Aufzug mit etwa 80 Teilnehmern in Bewegung und endete am Parkplatz der Oberschwabenhalle. Eine Gegendemonstration mit rund 30 Teilnehmern verlief indes ohne besondere Zwischenfälle. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort, um einen reibungslosen Verlauf zu gewährleisten.

Baindt

Betrunken am Steuer

Ein 21-jähriger Pkw-Lenker fiel einer Polizeistreife am Sonntag gegen 0.30 Uhr auf, als sich dieser mit überhöhter Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle zu entziehen versuchte. Die Beamten trafen den jungen Fahrer an seiner Wohnanschrift an und stellen deutlichen Alkoholgeruch bei ihm fest. Nachdem ein Atemalkoholtest weit über 0,5 Promille ergeben hatte, zeigten die Polizisten den 21-Jährigen wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung an. Ihn erwarten nun ein saftiges Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Aulendorf

Mit Baustellenradio zugeschlagen

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung hat die Polizei eingeleitet, nachdem ein 33-Jähriger am Samstag gegen 22 Uhr verletzt wurde. Das Opfer war zusammen mit einem Begleiter auf dem Nachhauseweg, als das Duo von einer dreiköpfigen Gruppe in der Unterführung beim Bahnhof zunächst verbal angegangen wurde. Einer der drei junge Männer soll den 33-Jährigen im weiteren Verlauf des Streits mit einem Baustellenradio gegen den Kopf geschlagen haben, sodass dieser aufgrund seiner Verletzungen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Nach dem tätlichen Übergriff fehlte zudem die Jacke des Verletzten, die er während des Streits abgelegt hatte. Im Tatverdacht stehen drei Männer im Alter zwischen 25 und 29 Jahren. Sie werden nun entsprechend angezeigt.

Wilhelmsdorf

Streit eskaliert

Ein Streit zwischen fünf Männern eskalierte am Sonntagnachmittag gegen 15.45 Uhr an einer Tankstelle in der Zußdorfer Straße. Zwei 32 und 65 Jahre alte Männer gerieten mit drei bislang Unbekannten in eine tätliche Auseinandersetzung, der ein Wortgefecht über die Corona-Verordnung vorausgegangen war. Während die Männer sich gegenseitig mit Schlägen traktierten, ergriff einer der unbekannten Beteiligten einen Metallspieß und verletzte den 32-Jährigen damit an der Hand. Mehrere Zeugen, die die Streithähne trennen wollten, wurden in der Folge ebenfalls in den Konflikt verwickelt. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnten die drei unbekannten Männer, die in einem schwarzen Opel Corsa davonfuhren, bisher nicht identifiziert werden. Das Polizeirevier Weingarten ermittelt wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder den drei Männern geben können, sich unter Tel. 0751/803-6666 zu melden.

Isny/Argenbühl

Mann beschäftigt Polizei

Ein 35-jähriger Mann war am Wochenende für mehrere Polizeieinsätze verantwortlich. Zunächst rief der Mann am Samstag gegen 16 Uhr die Polizei, weil unbekannte Täter aus seiner Wohnung in der Lohbauerstraße einen Flachbildfernseher und eine Holzbox mit verschiedenen Filmen entwendet hatten. Kurze Zeit später wählte ein Nachbar den Notruf, weil der 35-Jährige vor dem Wohnhaus randalierte und dabei gegen die Eingangstür und einen Pkw trat. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der Mann bereits wieder beruhigt. Nachdem die Polizisten wieder abgerückt waren, schlug der Tatverdächtige erneut auf denselben Pkw ein und beschädigte die Frontscheibe. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Eine Polizeistreife stellte gegen 18 Uhr bei dem 35-Jährigen einen Atemalkoholwert von weit über fünf Promille fest. Eine Rettungswagenbesatzung untersuchte den Mann, eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht notwendig. Am Sonntag kurz nach 6 Uhr morgens verständigte die getrennt wohnende Lebensgefährtin des 35-Jährigen erneut die Polizei, weil dieser mit dem Fahrrad an ihrer Anschrift in Eglofs aufgetaucht war und dort laut herumschrie. Weil der Mann noch über 2,6 Promille Alkohol intus hatte, veranlassten die Beamten in einer Klinik eine Blutentnahme und zeigten ihn wegen Trunkenheit im Straßenverkehr an. Die Ermittlungen zum Diebstahl aus der Wohnung des 35-Jährigen dauern an. Das zuvor entwendete Fernsehgerät wurde am Sonntag total demoliert auf der Terrasse des Mannes aufgefunden.

Leutkirch/Ravensburg

Frau wird Opfer eines Betrugs

Um 30.000 Euro hat eine Betrügerbande am Freitag eine Frau erleichtert. Das Opfer erhielt gegen 11 Uhr einen Anruf einer weiblichen Person, die sich als seine Tochter ausgab und mit weinerlicher Stimme behauptete, bei einem Unfall einen Menschen getötet zu haben. Nach kurzer Gesprächsdauer gab die vermeintliche Tochter den Hörer an eine falsche Polizeibeamtin weiter, die den Vorfall bestätigte. Die angebliche Beamtin schilderte, dass nun ein Staatsanwalt die Kaution zur Freilassung der Tochter festlegen müsse. Sodann wurde das Opfer mit einer männlichen Person verbunden, die sich als Staatsanwalt ausgab und eine Bargeldsumme zwischen 30.000 und 60.000 Euro forderte. Nachdem die Frau eine Bezahlung von 30.000 Euro zugesichert hatte, wies sie der Betrüger am Telefon an, das Geld bei der Gerichtskasse in Ravensburg einzuzahlen. Da diese jedoch am Nachmittag bereits geschlossen war, wurde unter fadenscheinigen Argumenten ein Treffpunkt an der Mönchmühle in der Leonhardstraße vereinbart. Dort übergab die nichtsahnende Frau in ihrem Fahrzeug das Bargeld kurz nach 15 Uhr an einen auffällig schlanken Mann mit kurzen, schwarzen Haaren und dunklem südländischen Teint. Der Tatverdächtige trug nach Angaben des Opfers einen blauen medizinischen Mundschutz, eine Jeanshose und darüber einen roten Pullover mit hellgrauem Blouson. Der Schwindel flog erst auf, als die Frau zuhause auf ihre Tochter traf, die von der ganzen Sache nichts mitbekommen hatte. Personen, die die Geldübergabe beobachtet haben oder Angaben zu dem Tatverdächtigen machen können, werden geben, sich bei der Kriminalpolizei Friedrichshafen unter Tel. 07541/701-0 zu melden. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dem Phänomen der sogenannten "Schockanrufe". Betrüger machen sich eine schockierende Nachricht am Telefon zunutze, um ihre Opfer um hohe Bargeldsummen zu erleichtern. Meist geben sie sich als Familienangehöriger aus, der bei einem Unfall eine Person getötet hat. Sodann fordern sie eine Kaution im fünfstelligen Bereich, um den Familienangehörigen "freizulassen". Lassen Sie sich von den Betrügern nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie im Zweifelsfall selbstständig Kontakt mit dem oder der Familienangehörigen auf und verständigen Sie die Polizei. Weitere Informationen und Tipps zu dieser Betrugsmasche finden Sie unter www.polizei-beratung.de oder erhalten Sie bei Ihrer Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter Tel. 0751/803-1048.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ravensburg Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Daniela Baier und Christine Hut Telefon: 0751 803-1010 E-Mail: ravensburg.pp@polizei.bwl.de https://www.polizei-ravensburg.de

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