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Bankmitarbeiterin verhindert Vollendung eines Betrugs durch "falschen Polizeibeamten" - Elsdorf

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Betroffene meldeten der Polizei Rhein-Erft am Dienstag (4. Mai) sieben Telefonbetrugsversuche.

Am Dienstagnachmittag (4. Mai) hat eine aufmerksame Bankmitarbeiterin (17) eine Bedburgerin (70) vor einem finanziellen Schaden von mehreren tausend Euro bewahrt. Als die Rentnerin am Schalter die hohe Bargeldsumme vom Konto abheben wollte, wurde die 17-Jährige skeptisch und alarmierte die Polizei.

Zuvor hatte, laut Angaben der 70-Jährigen, ein Mann bei der Seniorin angerufen, der sich als Polizeibeamter aus Bedburg-Kaster ausgab. Der Unbekannte behauptete während des Telefongesprächs, dass die Tochter der Rentnerin an einem Verkehrsunfall mit Todesfolge beteiligt gewesen sei und forderte als angebliche Kaution einen hohen Geldbetrag. Zudem überzeugte der Betrüger die Geschädigte, dass sich zur Anrufzeit in der Bedburger Bankfiliale ein Raub abspiele und sie aus diesem Grund das Geld in einer Bankfiliale in Elsdorf abholen solle. Als letztes wies der der Täter die Seniorin an, niemandem von dem angeblichen Autounfall ihrer Tochter zu erzählen. Sie solle das Abheben des hohen Geldbetrags gegenüber Bankangestellten mit einer Autoreparatur rechtfertigen. Als die eintreffenden Polizeibeamten die Geschädigte in der Bankfiliale antrafen, rief der Betrüger erneut an, wurde aber offenbar misstrauisch und legte wieder auf.

Die Polizei Rhein-Erft steht in engem Kontakt mit Geldinstituten im Kreis und sensibilisiert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für diese Art von Betrugsmaschen.

Die Kriminalpolizei rät:

- Geben Sie keine persönlichen Daten an Menschen, die Sie nicht kennen. - Übergeben Sie nie Bargeldbeträge oder Wertgegenstände an Unbekannte. - Echte Polizisten fragen Sie nie nach Ihren Ersparnissen oder Schmuckgegenständen und werden nie eine Übergabe an Unbekannte fordern! - Beenden Sie im Verdachtsfall das Telefonat und rufen Sie sofort den Polizei-Notruf "110" an. - Informieren Sie bitte auch Verwandte, Nachbarn oder Senioren in ihrem Umfeld über die Maschen dieser Telefonbetrüger. (sc)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 02233 52-3305 Fax: 02233 52-3309 Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de  

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