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Polizei warnt vor neuer Masche - Betrüger melden sich über Messengerdienste

Kaarst (ots) - Am späten Dienstagabend (08.06.), gegen 22:30 Uhr, erhielt ein Kaarster eine WhatsApp einer unbekannten Nummer. Der Kontakt behauptete, die Tochter des 66-Jährigen zu sein; sie habe eine neue Handynummer. Und sie benötige Geld: Nachdem sie sich eine Weile per Chat unterhalten hatten, bat sie ihn, eine Rechnung für ihn zu bezahlen. Die vermeintliche Tochter nannte dazu einen vierstelligen Betrag und eine Kontoverbindung.

Da der Kaarster zunächst davon ausging, es tatsächlich mit seiner Tochter zu tun zu haben, transferierte er den gewünschten Betrag.

Am nächsten Morgen jedoch kamen ihm doch Zweifel. Er kontaktierte seine Tochter über die ihm bekannte Nummer, und sprach nun mit der echten. Der Betrug flog auf. Die Überweisung konnte der 66-Jährige gerade noch rückgängig machen, er erstattete zudem Anzeige.

Das Kriminalkommissariat 23 hat die Ermittlungen aufgenommen.

Betrüger versuchen auf ganz unterschiedlichen Wegen, an das Geld, Wertsachen oder Daten ihrer Opfer zu kommen. Sie erfinden dramatische Geschichten, mit denen sie die Angerufenen unter Druck setzen. Wer etwa in Sorge um die Angehörigen ist, gerne helfen möchte und nicht zum Nachdenken kommt, hinterfragt die Situation nicht gleich und gerät in Gefahr, zum Opfer der Betrüger zu werden. Hilfreich ist es, die Maschen der Betrüger zu kennen - und sich auch gewissen Verhaltensweisen zu vergegenwärtigen, bevor es zu einem solchen Betrug kommt. Machen Sie es den Kriminellen schwer und vergewissern Sie sich, dass Sie tatsächlich mit Ihrem/Ihrer Verwandten sprechen oder schreiben. Informationen zu den gängigsten Maschen der Betrüger finden Sie in der Broschüre "Klüger gegen Betrüger", die Sie auch online abrufen können: https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/klueger-gegen-betrueger-gemeinsam-gegen-trickbetrueger-im-einsatz

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