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BPOL NRW: Eine Frau, drei Haftbefehle - Bundespolizei vollstreckt zudem U-Haftbefehl

Dortmund (ots) - Am gestrigen Mittwoch (20. Juli) vollstreckten Bundespolizisten insgesamt vier Haftbefehle am Flughafen Dortmund. Eine der beiden Frauen (26) konnte ihre Reise dank ihres Mannes anschließend fortsetzen.

Gegen 10:00 Uhr wurde bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Sofia/ Bulgarien eine 26-Jährige festgestellt, die von Staatsanwaltschaft Dortmund gleich dreimal wegen Verstöße gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz zur Festnahme ausgeschrieben war.

Das Amtsgericht Dortmund hatte gegen die bulgarische Staatsangehörige im Rahmen eines Bußgeldverfahrens im November 2019 -15- Tage Erzwingungshaft angeordnet, da die Frau die Geldbuße in Höhe von 675 Euro bisher nicht beglich. In einem zweiten Verfahren im November 2019 wurden ebenfalls -15- Tage wegen Nichtzahlung der Geldbuße (600 Euro) und in einem dritten Verfahren im Mai 2020 -12- Tage Erzwingungshaft wegen Nichtzahlung der Geldbuße in Höhe von 700 Euro sowie Kosten (58,20 Euro) angeordnet.

Die Frau konnte die -42- Tage Erzwingungshaft dank ihres Mannes umgehen, da dieser die Geldbußen inklusive Kosten in Höhe von 2.033,20 Euro bei der Bundespolizei bezahlte. Anschließend konnte das Ehepaar seine Reise gemeinsam fortsetzen.

Am Nachmittag wurde eine 35-Jährige bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Bukarest/ Rumänien vorstellig. Bei der Überprüfung kam eine Fahndungsnotierung des Amtsgerichts Duisburg-Hambor zum Vorschein. Demnach wurde gegen die rumänische Staatsangehörige Untersuchungshaft angeordnet, da sie im Oktober 2020 eine Diebstahlshandlung unter Ausübung von Gewalt gegen eine andere Person verübt haben soll.

Da die Polizeibekannte der Hauptverhandlung im Juni 2021 unentschuldigt ferngeblieben war, wurde sie nun zur Festnahme ausgeschrieben.

Nach ihrer gestrigen Festnahme wird die 35-Jährige heute im Laufe des Tages dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. *RO

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