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BPOL NRW: Vier Wochen Dauerarrest nach Missachtung einer roten Ampel und Flucht vor der Bundespolizei

Münster (ots) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag (02.Mai) haben Beamte der Bundespolizei einen 19-jährigen Deutschen verhaftet und in eine Jugendarrestanstalt eingeliefert.

Aufgefallen war der junge Mann den Einsatzkräften, als er zusammen mit einem Begleiter die Fußgängerampel vor dem Hauptbahnhof Münster trotz Rotlicht überquerte. Während der anschließenden polizeilichen Kontrolle flüchtete der Münsteraner plötzlich in Richtung Innenstadt.

Die Bundespolizisten nahmen die Verfolgung auf und stellten den Flüchtigen in einem Hinterhof in der Urbahnstraße. Hierbei versuchte er sich erneut den Maßnahmen der Beamten zu entziehen und leistete Widerstand bei der Fesselung.

Verbale Unterstützung erhielt er dabei von seinem 20-jährigen Begleiter,der wiederum den Beamten bis in den Hinterhof gefolgt war und die Einsatzmaßnahmen erheblich störte. Da er einen Platzverweis nicht Folge leistete, wurde er kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Der Grund für die Flucht des 19-jährigen kam nach der Überprüfung seiner Personalien auf der Wache der Bundespolizei zum Vorschein. Das Amtsgericht Münster suchte ihn per Haftbefehl, weil er einen vierwöchigen Dauerarrest wegen versuchter Nötigung und Körperverletzung nicht angetreten hatte.

Mit einer Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im "Gepäck" lieferten die Beamten den Münsteraner am Sonntagmorgen für die nächsten vier Wochen in eine Jugendarrestanstalt ein.

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Internet: www.bundespolizei.de

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