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BPOL NRW: Bundespolizei ermittelt: Schuss mit Steinschleuder auf Kind

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Troisdorf (ots) - Am Samstagnachmittag (1. Mai) fühlte sich ein Mann durch eine Beleidigung so gekränkt, dass er seinen Unmut mit einer Steinschleuder zum Ausdruck brachte und gezielt einen Jungen verletzte. Die Bundespolizei klärte die Streitigkeit, der Mann zeigte aber wenig Einsicht.

Gegen 15:55 Uhr sprach ein 11-jähriger Junge am Bahnhof Troisdorf eine Streife der Bundespolizei an und teilte mit, dass er soeben von einem Gegenstand am Kopf, kurz über dem Auge getroffen worden sei. Ein Mann solle von seinem Garten aus, mit einer Steinschleuder auf ihn gezielt und etwas abgefeuert haben. Umgehend begaben sich die Einsatzkräfte zum Grundstück, Nähe des Bahnhofs, und wurden fündig. Sie trafen auf einen 51-jährigen aufgebrachten Troisdorfer, der bei Erkennen der Beamten eine Schleuder aus der Hand legte. Auf Nachfrage gab er bereitwillig zu, dass er einen sogenannten Bodenträger auf den Jungen abschoss und holte einen weiteren kleinen metallischen Gegenstand aus seiner Hosentasche. Die Beamten stellten daraufhin die Steinschleuder und den zweiten Bodenträger sicher und eröffneten ihm den Straftatverdacht der gefährlichen Körperverletzung. Doch von Reue keine Spur: Der Mann bekräftigte, dass er vorher durch den Jungen beleidigt worden sei, verzichtete hier aber auf eine Anzeigenerstattung. Wichtig war ihm allerdings, dass er seine Steinschleuder nach Ende der Ermittlungen zurückerhalten wolle. Die Beamten übergaben den leicht verletzten Jungen in die Obhut seiner Mutter.

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