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BPOL NRW: Einreiseverbot und 1403 Tage Restfreiheitsstrafe für Betäubungsmittelverbrechen - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl

Aachen - Herzogenrath (ots) - Beamte der Bundespolizei haben am Dienstagabend in Pannesheide bei Herzogenrath einen 37-jährigen Kosovaren festgenommen. Er war im Januar 2014 vom Amtsgericht Rosenheim wegen eines Verbrechens nach dem Betäubungsmittelgesetz zu einer mehrjährigen Freiheitstrafe verurteilt worden. Im Mai 2015 wurde er unter Auflagen und Aussetzung seiner Restfreiheitsstrafe in seine Heimat abgeschoben. Eine der Auflagen war ein Einreiseverbot für Deutschland. Da die Frist des Einreiseverbotes noch nicht erloschen war, lebte die Restfreiheitstrafe beziehungsweise Arrest in einer Entziehungsanstalt von insgesamt 1403 Tagen durch seine erneute Einreise nach Deutschland wieder auf. Diesbezüglich vollstreckten die Beamten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Traunstein und lieferten den 37-Jährigen in den Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Aachen ein. Von hier aus wird er später in die für ihn zuständige Justizvollzugsanstalt überführt werden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Aachen PHK Bernd Küppers

Telefon: +49 (0)241 56837 0 E-Mail: presse.ac@polizei.bund.de

Twitter: @BPOL_NRW www.bundespolizei.de

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