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Ein Bruch (Letzter Teil)

Kreis Soest (ots) -

Es ist Donnerstagabend 18:42 Uhr, in der Leitstelle der Polizei klingelt das Telefon. Ein recht aufgeregter Herr berichtet über einen Einbruch in sein Haus. Der Beamte beruhigt den Mann und fragt zunächst, ob eventuell noch ein Täter vor Ort seien könnte. Anschließend bittet er ihn darum, keine Spuren zu verwischen. "Unsere Kollegen von der Kripo werden jetzt von uns verständigt und kommen gleich zu Ihnen." Eine halbe Stunde später treffen zwei Polizisten der Kriminal-Wache in Zivilkleidung am Haus der Schneiders ein. Nachdem sie sich einen Überblick verschafft haben, beginnen Sie den Tatort zu fotografieren und nach Spuren des Täters zu suchen. Dabei finden Sie an der Terrassentür Fingerabdrücke, die sie sicherstellen. Franz und Elfriede Schneider werden noch zum Geschehen und zur Beute befragt und nach etwa 90 Minuten verabschieden sich die beiden Kriminalkommissare von den Opfern. Im Büro zurück wird der Einbruch komplett niedergeschrieben, die Fotos werden auf den Computer übertragen und die sichergestellten Spuren dokumentiert. Tage später wird sich herausstellen, dass dieselben Fingerabdrücke bereits an vier anderen Tatorten aufgefunden wurden. Wem sie jedoch gehören, bleibt weiter unbekannt. Am Tag nach der Tat meldet sich ein Opferschutzbeauftragter der Polizei bei den Schneiders, um Hilfe anzubieten. Elfriede nimmt nach ihrer schlaflosen Nacht dieses Angebot gerne an. Sie ist sich sicher, dass Sie Hilfe braucht, um das Trauma verarbeiten zu können. ... Zwei Jahre später wird in einem anderen Bundesland ein Einbrecher auf frischer Tat festgenommen. Seine Fingerabdrücke konnten bei insgesamt 27 Tatorten gefunden werden - auch an der Terrassentür der Schneiders. Elfriede hat nach 14 Monaten ihre Traumatherapie erfolgreich beenden können. Franz würde nie wieder in einer solchen Situation vorschnell sagen: "Alles nicht so schlimm, uns ist zum Glück nichts passiert!" Dies ist der letzte Teil unserer frei erfundenen Geschichte. Tipps der Polizei, wie Sie sich schützen können, finden Sie hier: https://soest.polizei.nrw/riegel-vor-sicher-ist-sicherer-2 (lü)

Rückfragenvermerk für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Soest Pressestelle Polizei Soest Telefon: 02921 - 9100 5300 E-Mail: pressestelle.soest@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/soest

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Soest

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