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Mehrere Trunkenheitsfahrten im Landkreis Vorpommern-Rügen

Landkreis Vorpommern-Rügen (ots) -

Am gestrigen Dienstag (24.05.2022) stellte die Polizei im Landkreis Vorpommern-Rügen an verschiedenen Orten Kraftfahrer unter Alkohol- und/ oder Betäubungsmitteleinfluss fest.

Den Anfang machte um 10:30 Uhr ein 48-jähriger Deutscher in Glowe. Der Mann aus Weißensee (Thüringen) wurde als Fahrer eines PKW Mercedes-Benz in der Straße An den Boddenwiesen in Glowe angehalten. Er hatte eine Atemalkoholkonzentration von 1,06 Promille und muss nun mit einem einmonatigen Fahrverbot, einer Geldbuße in Höhe von mindestens 500 Euro und der Eintragung von zwei Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen.

In der Greifswalder Chaussee in Grimmen stoppten Beamte vom Polizeirevier Grimmen gegen 14:30 Uhr einen PKW Opel. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten beim 43-jährigen deutschen Fahrer Anzeichen für einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln. Ein daraufhin durchgeführter Vortest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain an. Dem Mann aus Greifswald wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einer Durchsuchung des PKW fanden die Beamten im Kofferraum geringe Mengen Cannabis und eine Schreckschusswaffe. Zudem fanden sie bei einer Durchsuchung der Wohnung des 43-Jährigen eine geringe Menge Kokain. Die Betäubungsmittel und die Schreckschusswaffe wurden beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen mehrerer Delikte gegen den Greifswalder.

Gegen 15:10 Uhr wurde in der Werftstraße in Stralsund ein PKW VW angehalten und kontrolliert. Dabei kamen gleich mehrere Straftaten ans Tageslicht. Der 41-jährige deutsche Fahrer hatte keine Fahrerlaubnis und ein Drogenvortest zeigte ein positives Ergebnis auf Kokain an. Zudem war der von ihm genutzte PKW nicht zugelassen. Am Fahrzeug befanden sich Kennzeichen, die für einen anderen PKW ausgegeben waren. Für den Mann aus der Gemeinde Süderholz endete die Fahrt hier. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe und die Polizeibeamten leiteten diverse Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.

Gegen 16:30 Uhr stellten Beamte vom Polizeirevier Barth in der Transitstraße in Martensdorf einen PKW Audi ohne Kennzeichen fest. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass der PKW nicht zugelassen und der 56-jährige deutsche Fahrzeugführer aus der Region auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Während der Verkehrskontrolle leistete der 56-Jährige Widerstand, indem er zwei 24-jährige Polizistinnen angriff. Diese blieben jedoch unverletzt. Außerdem stellte sich heraus, dass gegen die 56-jährige deutsche Ehefrau zwei Haftbefehle vorlagen. Die Frau verhinderte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt, indem sie die offene Geldstrafe in Höhe von 120 Euro bezahlte. Gegen den 56-Jährigen leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

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