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Rotlichtverstoß war noch sein kleinstes Problem

Bergen auf Rügen (ots) -

Am Donnerstag, dem 24.11.2022 fuhren Beamte des Polizeihauptreviers Bergen auf der Landesstraße 296 aus Richtung Samtens in Richtung Bergen Streife. An einer Lichtzeichenanlage bei Teschenhagen mussten sie zunächst aufgrund einer Rotphase warten. Kurz darauf hatten sie "Grün" und fuhren an.

Von vorne aber kam ihnen nun als Linksabbieger unvermittelt ein Skoda entgegen und bog mutmaßlich bei "Rot" in Richtung Sehlen ab. Die Beamten wollten das Auto kontrollieren, was der Fahrer mitbekommen haben muss, da er stark beschleunigte und versuchte sich der nahenden Kontrolle zu entziehen. Die Beamten verloren das Fahrzeug kurz aus den Augen, konnten aber unmittelbar darauf im Nahbereich das Auto und eine danebenstehende Person feststellen. Hierbei handelte es sich um einen 26-jährigen Deutschen, welcher nunmehr nicht nur Betroffener einer Ordnungswidrigkeit war, sondern vielmehr Tatverdächtiger einer Straftat. Auf seiner Flucht, bei der er auch sein Licht ausschaltete, gefährdete er einen Fußgänger, welcher beiseite springen musste. Der 47-jährige Deutsche blieb glücklicherweise unverletzt.

Aber damit nicht genug. Die Beamten entdeckten auch schnell, warum der Delinquent kein Interesse an einer Verkehrskontrolle hatte. So nahmen sie Alkoholgeruch war und ließen ihn pusten. Der Test ergab 0,35 Promille. Das in Verbindung mit dem an den Tag gelegten Verhalten begründet den Anfangsverdacht einer Straßenverkehrsgefährdung.

Aber damit immer noch nicht genug. Beim Inspizieren des Autos, stellten die Beamten auf der Rücksitzbank zwei nicht ordnungsgemäß verstaute Langwaffen fest, eine davon zugriffsbereit und geladen. Im Fahrzeug wurde weitere Munition gefunden.

Gesonderte Anzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurden gefertigt und die Waffen (eine Repetierbüchse und eine Bockflinte) und Munition sichergestellt.

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