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In Kooperation mit: Polizei Presse

(UL) Westerheim - Telefonbetrüger erbeuten Geld / Am Dienstag brachten Unbekannte in Westerheim eine Seniorin um ihr Erspartes.

highwaystarz / Adobe Stock

Ulm (ots) -

Gegen 12.30 Uhr rief eine Frau bei einer Seniorin in Westerheim an. Die angebliche Tochter sprach mit weinerlicher Stimme und erzählte der Angerufenen von einem Unfall. Dabei sei auch jemand ums Leben gekommen.

Um eine Gefängnisstrafe für ihre Tochter abzuwenden, müsse die Seniorin eine Kaution in fünfstelliger Höhe bezahlen, so die Unbekannte am Telefon. Auch eine angebliche Staatsanwältin rief bei der Seniorin an und verunsicherte diese zusätzlich.

Die Anruferin lotste die Frau zur Geldübergabe nach Ulm. Dort übergab sie einer ihr unbekannten Frau im Laufe des Nachmittages, in der Nähe des Amtsgerichtes, Bargeld. Die Abholerin ging dann zu Fuß in Richtung Griesbadgasse davon.

Erst später bemerkte die Angerufene, dass sie betrogen wurde.

Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Sie sucht nun die Frau, die das Geld entgegennahm. Diese soll zwischen 20 und 30 Jahre alt und auffällig klein sein. Sie hat nach Auskunft der Seniorin eine sehr untersetzte Figur, ist von südländischer Erscheinung und trug schwarze kinnlange Haare, die wohl viel Volumen hatten. Sie war wohl mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen Anorak bekleidet.

Bitte beachten Sie:

Polizei und Staatsanwaltschaftbittet bitten am Telefon nicht um Geld!

Telefonbetrüger sind derzeit wieder sehr aktiv (wir berichteten), und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelmäßig vor den Betrügern.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. - Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los. - Werden Sie immer misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder persönlichen Daten. - Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie hierfür nicht die Rückruftaste. - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. - Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer das Risiko solcher Anrufe verringern will, der kann sich aus den öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird. - Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen. - Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.

Weitere Informationen zur Betrugsmasche "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/

++++2362646 (AW)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ulm E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Original-Content von: Polizeipräsidium Ulm

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