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Ohne MNS im Regionalzug - Mann mit drei Haftbefehlen gesucht

Waldshut / Rheinfelden (ots) - Ohne Mund-Nasen-Schutz (MNS), aber mit augenscheinlich gefälschter Befreiung von der Maskenpflicht war ein 42-Jähriger in einem Regionalzug unterwegs. Er wurde durch die Bundespolizei angezeigt und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Gegen ihn bestanden drei Vollstreckungshaftbefehle.

Am Sonntagmittag wurde ein 42-Jähriger durch einen, auf dem Weg zum Dienst befindlichen, uniformierten Beamten der Landespolizei angesprochen, da er im Regionalzug zwischen Waldshut und Rheinfelden, nicht den vorgeschriebenen MNS trug. Daraufhin händigt der deutsche Staatsangehörige eine Befreiung von der Maskenpflicht aus, bei der es sich allerdings augenscheinlich um eine Fälschung handelte. Zudem verfügte der 42-Jährige über keinen gültigen Fahrschein. Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung wurde der Mann an die Bundespolizei übergeben. Bei der Überprüfung stellte die Streife drei Vollstreckungshaftbefehle wegen Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz und vier Aufenthaltsermittlungen wegen Erschleichen von Leistungen und Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz fest. Durch die drei Haftbefehle waren Geldstrafen von insgesamt 16.325 Euro zu vollstrecken, ersatzweise 145 Tage Freiheitsstrafe. Da der 42-Jährige die Geldstrafen nicht aufbringen konnte wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Wegen dem Verdacht der Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen hat die Bundespolizei ein Strafverfahren eingeleitet.

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Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein Katharina Keßler Telefon: 07628 8059-104 E-Mail: pressestelle.weil@polizei.bund.de http://www.polizei.bund.de Twitter: https://twitter.com/bpol_bw

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