08.01.2026 - 09:06 - München
München (ots) -
Am Mittwochmittag (7. Januar) kam es in Folge einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am S-Bahn Haltpunkt Laim zu Verspätungen auf der Stammstrecke.
Gegen 11:45 Uhr bedrohte ein 18-jähriger türkischer Staatsangehöriger einen 51-jährigen Deutschen am S-Bahn Haltepunkt Laim unter Vorhaltung eines Messers, nachdem es zuvor zu einem Streit gekommen war. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie S2. Der Geschädigte verfolgte ihn bis zum S-Bahn-Haltepunkt Hirschgarten, wo er den Zug mittels Notbremse anhielt und über die Gegensprechanlage den Triebfahrzeugführer informierte. Dieser verständigte umgehend die Polizei. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin aus dem Zug.
Dank unmittelbar eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der 18-Jährige im Nahbereich durch eine Zivilstreife des Polizeipräsidium München gestellt und festgenommen werden. Bei ihm wurde ein Taschenmesser aufgefunden und sichergestellt.
Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Der betroffene Zug wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen um 12:08 Uhr wieder freigegeben. Insgesamt kam es bei 16 Zügen zu Verspätungen von zusammen 152 Minuten.
Der in Starnberg wohnende Tatverdächtige wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Zur weiteren Sachverhaltsaufklärung werden die Videoaufzeichnungen der S-Bahn sowie von den Bahnsteigen ausgewertet. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung.
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