07.02.2026 - 13:31 - Göttingen
Göttingen (ots) -
Göttingen, Innenstadtbereich
Freitag, 6. Februar 2026
GÖTTINGEN (ab/jk) - Nur wenige Tage nach ihrer Einführung, haben Einsatzkräfte der Polizei Göttingen gemeinsam mit Bediensteten des Fachbereichs Ordnung der Stadt Göttingen am Freitagabend (06.02.26) erstmals Kontrollen in der seit dem 4. Februar 2026 eingerichteten Waffenverbotszone in der Göttinger Innenstadt durchgeführt (für Details siehe Pressemitteilung der Stadt Göttingen vom 03.02.26 unter https://www.goettingen.de/portal/meldungen/waffenverbotszone-in-der-innenstadt-tritt-am-4-februar-in-kraft-900004744-25480.html?rubrik=900000002).
Die Kontrollmaßnahme hatte insbesondere Signalwirkung. Ziel war es, bereits kurz nach Inkrafttreten der neuen Regelung Präsenz zu zeigen, die Bürgerinnen und Bürger zu sensibilisieren und deutlich zu machen, dass das Verbot des Mitführens von Waffen und gefährlichen Gegenständen überwacht wird.
Rund 130 Personen kontrolliert, mehrere Messer gefunden und einbehalten
Im Verlauf des mehrstündigen Einsatzes wurden in den von der Verbotszone betroffenen Innenstadtbereichen rund 130 Personen, vornehmlich junge Erwachsene, kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße gegen die geltende Verordnung fest. Im Zuge der Überprüfungen wurden insgesamt sechs unterschiedliche Arten Messer (Taschen-, Outdoor - und Cutter-Messer) aufgefunden, sichergestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Einsatzkräfte ahndeten darüber hinaus auch anderweitige Verstöße nach der Göttinger Stadtverordnung sowie nach dem Konsumcannabis- und dem Betäubungsmittelgesetz.
Das Verhalten der kontrollierten Personen kann als überwiegend kooperativ und zustimmend beschrieben werden. Die laufenden Maßnahmen von Stadt und Polizei wurden durch die Bevölkerung interessiert und in einigen Fällen aktiv lobend aufgenommen.
"Die Waffenverbotszone und die gemeinsamen Kontrollen mit der Stadt Göttingen sind Teile unseres Konzepts mit dem wir das Sicherheitsgefühl in der Innenstadt weiter verbessern wollen. Dazu gehört auch die Erhöhung der sichtbaren Polizeipräsenz in der Innenstadt. Die Bilanz der ersten gemeinsamen Kontrolle zeigt, dass die neuen Verbotsregelungen grundsätzlich akzeptiert wurden, es aber auch noch Unsicherheiten oder Bedenken bei einzelnen Personen gab. Unsere Einsatzkräfte werden deshalb auch zukünftig umsichtig vorgehen und die Maßnahmen erläutern, wo es notwendig ist. Aggressiven oder uneinsichtigen Personen hingegen werden wir mit deutlicher Konsequenz begegnen", sagt Polizeirat Luis-Miguel Herrmann von der Polizei Göttingen.
Auch die Stadt Göttingen bewertet die Kontrolle als wichtigen Auftakt. Christian Schmetz, Erster Stadtrat der Stadt Göttingen erklärte: "Mit der Waffenverbotszone haben wir bewusst ein Instrument geschaffen, um die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen. Die erste gemeinsame Kontrolle zeigt, dass Stadt und Polizei hier geschlossen handeln und die Regelungen von Beginn an ernst genommen werden."
Mit der Einführung der Waffenverbotszone verfolgt die Stadt Göttingen gemeinsam mit der Polizei das Ziel, Gefahrenlagen im öffentlichen Raum zu reduzieren und Gewaltdelikte frühzeitig zu verhindern. Die Kontrollmaßnahmen dienen dabei sowohl der präventiven Gefahrenabwehr als auch der konsequenten Durchsetzung der geltenden Rechtslage.
Polizei und Stadtverwaltung kündigen an, auch künftig regelmäßig und anlassunabhängig Kontrollen in der Waffenverbotszone durchzuführen. Damit soll dauerhaft ein Beitrag zur Erhöhung der objektiven Sicherheit und des subjektiven Sicherheitsgefühls in der Göttinger Innenstadt geleistet werden.
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