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Tobias Arhelger-1 / Adobe Stock

01.04.2026 - 13:55 - Mecklenburg-Vorpommern

Polizei warnt vor Betrugsmaschen

Vorpommern-Greifswald (ots) - Am gestrigen Dienstag, 31. MĂ€rz 2026, meldete sich ein 52-jĂ€hriger Mann aus dem Bereich Usedom bei der Wolgaster Polizei und teilte mit, dass er vermutet Opfer eines Betruges geworden zu sein. Bereits am 25. Februar dieses Jahres sei er bei Social Media auf eine Werbeanzeige fĂŒr Investitionen in KryptowĂ€hrung gestoßen. Die Anzeige weckte sein Interesse und kurz darauf kam es zu einem Telefonat mit einem vermeintlichen Mitarbeiter der werbenden Firma. Dieser wies den 52-JĂ€hrigen darauf hin, dass sich zeitnah ein persönlicher Betreuer bei ihm melden und alles weitere besprechen werde. Nach dem die ersten Kontaktaufnahmen erfolgten, investierte der Mann zunĂ€chst 250 Euro. In weiterer Folge ĂŒberwies der Deutsche weitere 1.000 Euro auf ein auslĂ€ndisches Konto. Doch damit nicht genug Betrug. Die vermeintliche Kundenbetreuerin erklĂ€rte dem GeschĂ€digten unter einem Vorwand, dass er Geld auf sein Konto gezahlt bekommen wĂŒrde, welches er auf ein auslĂ€ndisches Konto weiter ĂŒberweisen solle. Kurz darauf erhielt der 52-JĂ€hrige eine Zahlung von 10.000 Euro auf sein Konto, welche er alsbald auf das zuvor benannte Konto ĂŒberwies. In der Zeit bis zum 28. MĂ€rz erhielt der 52-JĂ€hrige insgesamt weitere 20.000 Euro und ĂŒberwies sie anschließend weiter. Als er dann erneut 9.700 Euro ĂŒberwiesen bekam und weiterleiten sollte, stieß er jedoch auf ein Problem, denn seine Bank hatte sein Konto wegen des Verdachts betrĂŒgerischer AktivitĂ€ten gesperrt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes des Betruges. Ein weiterer Betrug wurde am gestrigen Tag durch Beamte des Polizeihauptrevieres Pasewalk aufgenommen. Eine 66- JĂ€hrige erschien in der dortigen Dienststelle und gab an, beim Durchgucken ihrer KontoauszĂŒge auf Unstimmigkeiten gestoßen zu sein. Durch eine ihr unbekannte Firma wurden mehrere Abbuchungen getĂ€tigt, sodass die Deutsche 185 Euro verlor. Wie der oder die TĂ€ter an die Bankdaten der 66-JĂ€hrigen gekommen sind, ist Gegenstand der Ermittlungen, wegen des Verdachtes des AusspĂ€hens von Daten. Kriminelle versuchen immer wieder Menschen unter einem Vorwand um ihr Geld zu bringen. Hierbei nutzen sie auch immer hĂ€ufiger das Internet und dessen AnonymitĂ€t. Die Polizei rĂ€t daher: - Seien Sie skeptisch! PrĂŒfen Sie vermeintliche Anbieter kritisch und recherchieren Sie nach Bewertungen des Unternehmens. Nicht jede seriös erscheinende Webseite oder App ist tatsĂ€chlich vertrauenswĂŒrdig. - Geben Sie keine sensiblen Daten preis. - Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen außergewöhnlich hohe Gewinne versprochen werden. - GewĂ€hren Sie niemandem Zugriff auf Ihren Computer mittels Fernwartungssoftware (z. B. AnyDesk oder TeamViewer) oder auf ihre Bankkonten. - Achten Sie auf möglichen IdentitĂ€tsdiebstahl und versenden Sie keine Kopien Ihrer Ausweisdokumente. - Überweisen Sie kein Geld auf unbekannte auslĂ€ndische Konten von Privatpersonen oder angeblichen Firmen. - Wenden Sie sich direkt an Ihre Bank und die Polizei, wenn Ihnen GeldbetrĂ€ge unter einem Vorwand ĂŒberwiesen werden. - Überweisen Sie vorgenannte GeldbetrĂ€ge nicht weiter! Sie könnten sich wegen des Tatbestandes der GeldwĂ€sche strafbar machen. - Nehmen Sie Stornierungen oder Warnhinweise Ihrer Bank ernst. Banken sind fĂŒr entsprechende Betrugsmaschen sensibilisiert. - PrĂŒfen Sie Ihre Konten regelmĂ€ĂŸig auf unberechtigte Abbuchungen. - Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die Polizei. RĂŒckfragen bitte an: FĂŒr Medienvertreter: Kimberly SchĂ€tzchen PolizeiprĂ€sidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 03971 251 3040 E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de RĂŒckfragen außerhalb der BĂŒrozeiten und am Wochenende: PolizeiprĂ€sidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/PolizeifĂŒhrer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

Quelle: PolizeiprÀsidium Neubrandenburg
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