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22.02.2024 - 14:51 - Ravensburg

PP Ravensburg: Meldungen aus dem Bodenseekreis

Bodenseekreis (ots) - Überlingen Polizei überprüft nach Drohanruf Umfeld einer Schule Nach einem Droh-Anruf eines bislang unbekannten Anrufers beim Polizeirevier Überlingen am Donnerstagmittag, kurz nach 12 Uhr, haben mehrere Streifenwagenbesatzungen das Umfeld einer Schule im Carl-Benz-Weg überprüft. Der Mann drohte, auf Personen losgehen zu wollen. Die Polizei ergriff hierauf vorsorgliche Maßnahmen. Nachdem das Schulgelände überprüft worden war und alle Schulbesucher das Gelände sicher verlassen hatten, sind nun die Ermittlungen zur Identität und zum Motiv des Anrufes in vollem Gange. Eine konkrete Gefahr oder Gefährdung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal bestand zu keinem Zeitpunkt. Friedrichshafen Erpresser fordern E-Bike - Zeugen gesucht Nach einem Vorfall am Donnerstagmorgen um kurz nach 1.30 Uhr in der Heinrich-Heine-Straße hat die Kriminalpolizei Friedrichshafen die Ermittlungen aufgenommen. Angaben eines 28-Jährigen zufolge, soll er von zwei Unbekannten zur Herausgabe seines Pedelecs aufgefordert worden sein. Dabei hätte einer seiner Gegenüber ein Messer gezückt und der Forderung unter Aussprache einer Drohung Nachdruck verliehen. Der 28-Jährige ließ sein Rad zurück und ergriff die Flucht. Die unbekannten Männer sollen das Rad genommen und in Richtung Hochstraße von dannen gezogen sein. Beschrieben werden die Täter als etwa 20 - 30 Jahre alt, mit dunklem Teint und südländischem Erscheinungsbild. Sie sprachen nur mit Akzent Deutsch und trugen jeweils eine dunkle Winterjacke. Einer hatte eine Baseballkappe, sein Komplize eine Kapuze auf dem Kopf. Personen, die Zeugen des Vorfalls wurden oder Hinweise zu den Unbekannten sowie dem Verbleib des rot-schwarzen E-Bikes der Marke Fischer im Wert von rund 500 Euro geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07541/701-0 an die Ermittler zu wenden. Friedrichshafen Starkstromkabel von Baustelle gestohlen Auf ein Starkstromkabel eines Baukrans hatte es ein Unbekannter zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen auf einer Baustelle in der Meersburger Straße abgesehen. Der Täter hebelte zunächst einen Baustromkasten auf, zog den Stecker und durchtrennte im Anschluss das Kabel des Baukrans mutmaßlich mit einem Bolzenschneider. Die rund acht Meter Kabel nahm er im Anschluss mit. Seit August 2023 sowie im Januar 2024 hatten Unbekannte auf der Baustelle gestohlen. Einen Zusammenhang schließen die Ermittler des Polizeipostens Immenstaad aktuell nicht aus. Hinweise zum Täter nehmen die Beamten unter Tel. 07545/1700 entgegen. Friedrichshafen Unerlaubt mit Pkw unterwegs Polizisten des Reviers Friedrichshafen haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gleich zwei Autofahrer kontrolliert, die ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Gegen 23.30 Uhr stoppten die Beamten in der Paulinenstraße einen 26-jährigen Peugeot-Lenker und nahmen ihm in der Folge die Fahrzeugschlüssel ab, weil der Mann bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht worden war und offenbar keinerlei Einsicht zeigte. Um etwa 2.30 Uhr ging den gleichen Polizisten ein 52-jähriger Ford-Lenker in der Ailinger-Straße ins Netz. Der Versuch, den Beamten weis zu machen, er habe seinen Führerschein zuhause vergessen, scheiterte am Spürsinn der Ermittler. Eine Recherche in den Informationssystemen deckte die Lüge schnell auf, ihm war die Fahrerlaubnis in der Vergangenheit von der Behörde entzogen worden. Weil sich darüber hinaus auch der Verdacht einer aktuellen Drogenbeeinflussung ergab und ein Schnelltest positiv auf Kokain reagierte, musste der 52-Jährige in einer Klinik eine Blutprobe abgeben und nun, neben der Strafanzeige wegen des illegalen Fahrens, mit weiteren Konsequenzen rechnen. Uhldingen-Mühlhofen Whatsapp-Betrug Gleich doppelt auf die Masche dreister Betrüger hereingefallen ist ein älterer Mann aus dem Bereich Uhldingen-Mühlhofen. Über Whatsapp hatte sich ein Unbekannter gemeldet und sich als seine Tochter mit neuer Telefonnummer ausgegeben. Diese schrieb, dass sie ein neues MacBook benötige, woraufhin der Senior im guten Glauben knapp 2.000 Euro an eine ausländische Bankverbindung überwies. Auch der Bitte, am Folgetag eine Rechnung in Höhe von knapp 1.500 Euro zu begleichen, kam der Mann nach und überwies das Geld. Erst später wurde er auf den Betrug aufmerksam und kontaktierte die Polizei, die nun Ermittlungen eingeleitet hat. Hinweise und Informationen zu dieser und weiteren Betrugsmaschen finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de . Deggenhausertal Anhänger kippt bei Unfall um - Ladung verteilt sich auf der Straße Sachschaden entstand am Mittwoch gegen 10.45 Uhr bei einem Verkehrsunfall zwischen Urnau und Wittenhofen. Der 73 Jahre alte Fahrer eines Sprinter-Gespanns war auf der L 204 in Richtung Wittenhofen unterwegs und geriet in einer Linkskurve ins Bankett. Durch das Gegenlenken schaukelte sich das Gespann auf, woraufhin der Hänger auf den Fahrbahnrand und in die Böschung kippte und sich überschlug. Die Ladung, rund 100.000 kleine Zylinderstifte, landete auf der Fahrbahn. Für die Aufräum- und Bergungsarbeiten musste diese rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Der Fahrer blieb unverletzt, am Anhänger dürfte Totalschaden in Höhe von rund 2.500 Euro entstanden sein. An der Ladung wird dieser auf rund 15.000 Euro geschätzt. Eriskirch Schwerlastkontrollen Bei Schwerpunktkontrollen des gewerblichen Güter-und Personenverkehrs am Mittwoch zwischen 8 und 14 Uhr auf der Bundesstraße 31 bei Eriskirch kamen zahlreiche Verstöße zutage. Im Rahmen der Kontrolle, bei der unter anderem auch die Bundespolizei, der Zoll und das Landratsamt mitwirkten, wurden insgesamt 33 Fahrzeuge, vom Kleintransporter bis zum Sattelzug, genau unter die Lupe genommen. Dabei legten die fachlich geschulten Einsatzkräfte ein spezielles Augenmerk auf die Fahrtüchtigkeit der Personen hinterm Steuer sowie auf die Lenk- und Ruhezeiten, die technischen Bestimmungen und die Ladungssicherung. Die Folge waren zahlreiche Anzeigen. Die Kontrolleure bemängelten bei fünf Fahrzeugführern die Ladungssicherung, zwei Fahrzeuge brachten zu viel Gewicht auf die Waage. Bei drei Fahrzeugen stellten die Polizisten technische Mängel oder eine unzulässige Fahrzeughöhe fest. Fünf Fahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt, zwei Lastwagenfahrer waren deutlich zu schnell unterwegs. Für einen Kleinlastwagen-Fahrer endete die Fahrt an Ort und Stelle. Weil bei ihm ein Drogenvortest positiv auf THC reagierte, musste er in einer Klinik eine Blutprobe abgeben. Mehr als ein Drittel der Fahrer müssen aus einem ganz anderen Grund mit Konsequenzen rechnen. Sie hatten während der Fahrt kein geeignetes Schuhwerk an und verstießen damit, beispielsweise als sogenannter "Barfußfahrer", gegen die Unfallverhütungsvorschrift. Weil der Schwerlastverkehr aufgrund des Gewichts und der Masse ein erhöhtes Risiko auf unseren Straßen darstellt und fahrlässiges Handeln in diesem Bereich leider schnell schwerwiegende Folgen haben kann, legt die Polizei nach wie vor Wert auf die Überwachung dieses Verkehrsbereichs und sorgt damit für mehr Sicherheit auf unseren Straßen. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Ravensburg Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit Simon Göppert und Christian Sugg Telefon: 0751 803-1010 E-Mail: ravensburg.pp.pressestelle@polizei.bwl.de https://www.polizei-ravensburg.de

Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg
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