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Neueste Mitteilungen der Stadt

Städtische Pressemitteilungen und Informationen direkt aus Lüneburg
  • 24. Juni 2021

    Rathausgarten wird ab Donnerstag zur Theaterbühne

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Endlich wieder Kultur, endlich mal wieder ins Theater, ein Konzert, oder eine Ausstellung besuchen – darauf haben viele Menschen in den vergangenen Monaten sehnsüchtig gewartet. Eine Gelegenheit dafür bietet sich ab dieser Woche im Lüneburger Rathausgarten: Am Donnerstag, 17. Juni 2021, spielt das Theater zur weiten Welt die Premiere des Shakespeare-Stückes „Maß für Maß – The rules of the game“. Das Stück wird noch bis zum 1. August aufgeführt. Oberbürgermeister Ulrich Mädge ist Schirmherr der Veranstaltung: „Ich freue mich sehr, dass der Rathausgarten in den kommenden Wochen zu einem Raum für Kultur mitten in unserer Innenstadt wird. Dass wieder Veranstaltungen stattfinden können, ist ein Lichtblick für die Kulturschaffenden unserer Stadt aber auch für die Lüneburgerinnen und Lüneburger, die Kultur in den vergangenen Monaten schmerzlich vermisst haben.“ Um die Lüneburger Kulturszene nach der langen Zeit der Corona-Pandemie, zu unterstützen, stellt die Hansestadt den Rathausgarten in den kommenden Monaten für eine Reihe kultureller Veranstaltungen unter Einhaltung eines Hygienekonzepts zur Verfügung. Im Mai hat der gemeinnützige Verein mosaique bereits ein Auftaktkonzert gegeben. Alyssa Wolter aus dem Kulturreferat organisiert die Kulturveranstaltungen für den Rathausgarten: „Viele Kulturschaffende befinden sich durch Corona schon seit Monaten in einer ernsten Lage. Daher ist es uns als Hansestadt ein wichtiges Anliegen, Kultur wieder zu ermöglichen und Raum für Veranstaltungen zu schaffen. Aktuell sind wir im Gespräch für weitere Veranstaltungen im September.“ Theater zur weiten Welt mit dem Stück „Maß für Maß – The rules of the game“: Premiere am 17. Juni 2021 um 19.30 Uhr Weitere Aufführungen am  18.6., 19.6.,  1.7., 2.7., 15.7., 16.7., 17.7, 18.7., 29.7., 30.7., 31.7. und 1.8. jeweils um 19.30 Uhr mosaique – Haus der Kulturen Lüneburg: Konzerte am 25. Juni: 15 Uhr „Räuber“ (musikalisches Theaterstück mit Kindern) und ab 20 Uhr Konzert des Hamburger Trios   „to soma“ Sommerfest des mosaique am 3. Juli ab 14 Uhr Sommerfestival des mosaique am 28. August ab 14 Uhr  

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  • 24. Juni 2021

    Druckleitung geplatzt: Abwasser gerät in Fischteiche, Reparatur voraussichtlich am Nachmittag

    Update, 17. Juni, 18.30 Uhr Die betreffende Druckrohrleitung ist repariert und die Pumpstation „Lüner Rennbahn“ läuft wieder ordnungsgemäß. Ansonsten: Auf dem betroffenen Teich ist jetzt noch ein Teichbelüfter im Einsatz und läuft die Nacht auch durch Schwimmende Verunreinigungen auf dem Teich sind zu ca. 50 % entfernt. Die AGL Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH arbeitet dort mit einer Spezialfirma aus Hamburg zusammen, der „green ports GmbH“. Noch vorhandene Verunreinigung sind momentan mittels Ölsperre gesichert. Die Arbeiten werden jetzt eingestellt und am Freitagm 18. Juni, fortgeführt.   Update, 17. Juni 2021, 14.20 Uhr Die Reparatur der kaputten Druckrohrleitung hat begonnen. Es sind zwei Teichbelüfter im Einsatz, um Sauerstoff in den Teich einzubringen. Eine Spezialfirma aus dem Hamburger Hafen ist auf dem Weg nach Lüneburg, um zusammen mit AGL-Mitarbeitenden schwimmende Verunreinigungen auf dem betroffenen Teich abzusaugen.   Ursprüngliche Meldung um 13:30 Uhr HANSESTADT LÜNEBURG. – Abwasser ist heute Vormittag, 17. Juni 2021, im Bereich der Lüner Rennbahn aus der Erde getreten und in einen Fischteich geflossen, nachdem eine Druckrohrleitung an einer lokalen Leckstelle geplatzt war. Mitarbeitende der Abwasser, Grün und Lüneburger Service GmbH (AGL) sowie des Bereichs Umwelt der Hansestadt Lüneburg waren sofort vor Ort. Sie nahmen Wasserproben und begutachten den Schaden. Der Pächter der Fischteiche, ein Angelverein, ist ebenfalls bereits vor Ort vertreten und hat den Teich umgehend gesperrt. Die Geruchsbelästigung ist enorm. Die AGL hat bereits erste Notfallmaßnahmen ergriffen, vier Saugfahrzeuge sowie Notfallpumpen sind im Einsatz, um das anfallende Abwasser aufzunehmen. Die Reparatur der Leckstelle ist bereits veranlasst und kann voraussichtlich gegen 14 Uhr starten. Mit Ölsperren und Booten soll ein Fettfilm vom Teich entfernt werden. Dabei unterstützt auch die Feuerwehr. Eine Gewässeranalytik soll einen ersten Eindruck davon geben, wie sehr das Wasser belastet wurde. Dazu werden die entnommenen Wasserproben im Labor der Kläranlage untersucht, um dann weitere Maßnahmen ableiten zu können. Die geplatzte Druckrohrleitung geht von einer Abwasserdruckstation der AGL ab, die sich südöstlich der Industriebahnbrücke in der Vrestorfer Heide befindet. Diese Station sammelt das gesamte Abwasser der Vrestorfer Heide und pumpt es unter der A39 hindurch zur Kläranlage.

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  • 24. Juni 2021

    Volle Kraft voraus für das Klima: Klimaschutzplan 2030 der Hansestadt Lüneburg beschlossen

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Grünes Licht: Mit großer Mehrheit hat der Rat der Hansestadt in seiner jüngsten Sitzung (8. Juni 2021) den bis 2030 geplanten Klimaschutzaktivitäten für Lüneburg zugestimmt. Einzig die drei anwesenden AfD-Mitglieder stimmten mit Nein. Im Klimaschutzplan 2030 bündelt die Hansestadt Lüneburg auf mehr als 90 Seiten die Klimaschutzaktivitäten in der Stadt und fasst diese in übersichtlichen Steckbriefen zusammen, unterteilt in vier Handlungsfelder: Beratung, Bildung und Kommunikation   Energieeffizienz/ Energiesparen Mobilität Klimaanpassung Die Zielvorgabe für den Klimaschutzplan 2030 der Hansestadt ist klar: Der Bund strebt die Klimaneutralität bis 2045, die Hansestadt Lüneburg strebt dies bereits bis 2030 an. Markus Moßmann, Dezernent für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht: „Es hat gedauert, die vielen Bereiche der Hansestadt und die Gesellschaften zusammenzuführen und einen umfangreichen und übersichtlichen Klimaschutzplan 2030 zu erarbeiten, der diesen Zielen gerecht wird“. Das Ergebnis: Die Hansestadt kann besonders in den Bereichen Energie, Gebäude und Verkehr Einfluss nehmen und dort die Handlungsfelder bearbeiten. „Der Stadtverwaltung kommt eine besondere Rolle als Vorbild für Klimaschutz zu.“, erklärt Moßmann. Die Schulung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Energiesparen ist nur ein kleiner Teil davon. Auszubildende der Hansestadt können als Energiescout eine Zusatzqualifikation absolvieren und im eigenen Arbeitsbereich Klimaschutz- und Energiesparprojekte umsetzen. Für die Vergabe und Beschaffung berücksichtigt die Hansestadt Lüneburg künftig das Kriterium Klimaschutz und Energieeffizienz. Alle städtischen Investitionen werden sukzessive auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Als Vorbild geht die Hansestadt Lüneburg auch beim Thema Gebäude voran, saniert den eigenen Gebäudebestand – Schulen, Kitas, Stadtteilhäuser, Verwaltungsgebäude –  und setzt beim Neubau auf regenerative Energien. Wo noch möglich will die Hansestadt weitere Dächer der eigenen Liegenschaften mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten. Bauen und Wohnen Auch auf die städtischen Tochterfirmen haben die Klimapläne der Hansestadt Auswirkungen. „Der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit darf bei allen Überlegungen zum Klimaschutz nicht in den Hintergrund geraten“, betonte Oberbürgermeister Ulrich Mädge in der Ratssitzung. So sei es wichtig, dass die Lüneburger Wohnungsbau GmbH (LüWo) auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum anbieten kann. Durch die Modernisierung der Wohngebäude will die LüWo ihre Emissionen deutlich senken und einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Schon 2008 hat die LüWo begonnen, den Gebäudestand mit 2300 Wohnungen energetisch zu modernisieren. Sie ist zudem der bundesweiten „Initiative Wohnen.2050“ beigetreten und entwickelt damit eine Strategie zu „klimaneutralem Gebäudebestand“. Nicht nur die Stadtverwaltung und die Tochterfirmen sind im Klimaschutzplan 2030 gefragt, auch Bürgerschaft und Gewerbe. Beim Bauen kann die Hansestadt den Lüneburgerinnen und Lüneburgern über die Bauleitplanung dafür Regeln auferlegen. Für die Neuaufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungspläne gibt es eine Checkliste, um zu prüfen, wie der Aspekt Klimaschutz Berücksichtigung findet. Die Checkliste beinhaltet Fragen wie: Ist eine gute ÖPNV-Anbindung realisierbar? Wurde eine optimierte Dachausrichtung zur Solarnutzung beachtet? Liegt das Baugebiet zentrumsnah?... „Grundsätzlich will die Hansestadt jedoch weniger mit Ge- und Verboten arbeiten, sondern mehr Aufklärungsarbeit leisten und Anreize schaffen, sodass Klimaschutz zu einer gemeinschaftlichen Aufgabe wird.“, macht Oberbürgermeister Ulrich Mädge deutlich.   Eine Vielzahl von Beratungsangeboten stehen den Lüneburgerinnen und Lüneburgern deshalb zur Verfügung (Solarcheck, Bauherren-Seminar, Mieterstromberatung). Die Hansestadt Lüneburg beteiligt sich an Kampagnen wie „clever heizen!“ oder „Grüne Hausnummer“ und wirbt für Klimaschutz in Privathaushalten. Ein weiterer Baustein ist der Klimafonds, der verschiedene Förderprogramme für Privatpersonen beinhaltet, die selbst Klimaschutz betreiben möchten – durch energetische Sanierung, Nutzung erneuerbarer Energien sowie Dach- und Fassadenbegrünung. Verkehr Im Bereich Mobilität eröffnet die Hansestadt Lüneburgerinnen und Lüneburgern ein umfangreiches Angebot, das in einer Mobilitätszentrale abgebildet wird, von ÖPNV bis zum Carsharing über ein Radleihsystem (StadtRAD). Der Umstieg auf klimafreundliche Transport- und Fortbewegungsmittel soll für die Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert sein.  „Zum Beispiel investiert die Hansestadt in diesem Jahr 3,5 Mio. Euro in bessere Radwege“, erläutert Moßmann. Die Förderung des Radverkehrs ist im Klimaschutzplan 2030 fest verankert. Die Radverkehrsstrategie 2025 und die Leitbilder Radverkehrspolitik 2030+ sind wichtige Bausteine für die Klimaziele der Hansestadt, unter anderem die Sanierung und der Ausbau der Fahrradhauptrouten. Klimaanpassung Der Klimaschutzplan 2030 behandelt nicht nur die Klimaschutzaktivitäten. Häufigere Unwetter, Starkniederschläge oder auch Hitzeperioden – die Folgen der Klimaerwärmung sind auch in Lüneburg spürbar. Das letzte Handlungsfeld des Klimaschutzplans 2030 befasst sich deshalb mit den unausweichlichen Folgen des Klimawandels und den nötigen Klimaanpassungen zum Beispiel durch klimagerechte Bepflanzung, Aufforstung, Entsiegelung oder den Erhalt von Frischluftschneisen. Klimaschutzmanagement Grundlage für die Klimaschutzaktivitäten der Hansestadt Lüneburg ist eine CO²-Bilanzierung, die den IST-Wert der klimaschädlichen Emissionen in der Stadt ermittelt. Nach dem Beschluss des Klimaschutzplans 2030 im Rat ist die CO²-Bilanzierung der nächste Schritt. Aus der Bilanz ergeben sich dann weitere notwendige Aktivitäten, die dem Klimaschutzplan 2030 hinzugefügt werden. „Der Klimaschutzplan 2030 ist ein atmendes Papier, das stetig angepasst wird.“, ergänzt Moßmann. „Wichtig ist, dass auch der Landkreis die Voraussetzungen für Klimaschutz im Bereich ÖPNV und Windkraft schafft“, macht Dezernent Markus Moßmann deutlich. Die dichte Besiedlung in Lüneburg sorge dafür, dass vergleichsweise geringe Potentiale für den Ausbau von erneuerbaren Energien (insbesondere Windenergie) zur Verfügung stehen. Zusätzliche Energie ist aber notwendig, um die Wärmeversorgung in den städtischen Quartieren auf „Grünen Wasserstoff“ umzustellen. Ohne den Landkreis seien die Klimaziele auf lokaler Ebene nicht umsetzbar. Zukünftig veröffentlicht die Hansestadt jährlich am 1. Dezember einen Bericht, der die Fortschritte in Sachen Klimaschutz erfasst und Anpassungen vornimmt. Zum ersten Mal erscheint der Bericht am 1. Dezember 2022. Dem voraus geht eine vierwöchige öffentliche Online-Bürgerbeteiligung. Die Hansestadt Lüneburg stärkt das Klimaschutzmanagement mit acht zusätzlichen Stellen auf dann zehn Stellen bis 2025, um die Klimaschutzaktivitäten zu steuern und zu unterstützen.

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  • 24. Juni 2021

    Hansestadt wirkt mit am 2030-Ziel – und verwahrt sich gegen Vorwürfe von Klimaschützern

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Die Hansestadt Lüneburg verwahrt sich gegen wiederholt von lokalen Klimaschutz-Aktivistinnen und –Aktivisten geäußerten Vorwürfe, die Stadt strebe erst zu 2050 Klimaneutralität an. „Das ist eine falsche Behauptung“, erklärt Oberbürgermeister Ulrich Mädge. Das zeige der Ratsbeschluss zum Klimaschutzplan 2030 – dieser wurde am 8. Juni 2021 von der großen Ratsmehrheit bei drei Nein-Stimmen aus der AfD-Fraktion beschlossen.  (Siehe auch eigene Information zum Klimaschutzplan vom 17. Juni 2021 dazu.) So klar wie Ziel und Wegmarken genannt sind, müsse man aber auch die städtischen Realitäten sehen und entsprechend werten, unterstreicht der Oberbürgermeister. „Es gibt Ziele, die wir auf Stadtgebiet nicht allein umsetzen können. Wir werden nicht in der Lage sein, 80.000 Einwohner plus Gewerbe, komplett aus eigenem grünen Strom zu versorgen. Wo sollen die zusätzlichen Windräder stehen? Wie viele Photovoltaikanlagen können wir zusätzlich im Stadtgebiet installieren? Wo müssen wir im 70-qkm-Stadtgebiet Wald aufforsten? – Diese und andere Themen müssen auch landkreisweit gedacht und angegangen werden!“ Der für Klimaschutz zuständige Dezernent, Markus Moßmann, hatte außerdem in der Ratssitzung (8. Juni 2021) die unterschiedlichen Gegebenheiten im Zusammenhang mit einer Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen zu den unterschiedlichen Gegebenheiten thematisiert. Einige Auszüge: Im Gegensatz zum Landkreis Lüneburg ist die strukturelle Ausgangslage der Stadt als Oberzentrum komplexer und Potentiale sind weit schwieriger zu realisieren als im Landkreisgebiet. Die Einwohnerzahl pro Fläche ist sehr viel größer (1076 EW je km2 / Stadt – 139 EW je km“ / Kreis). Der Anteil an Geschosswohngebäuden aus den 1970er Jahren mit entsprechendem energetischen Zustand ist größer. – Die Mieten müssen aber trotzdem noch bezahlbar bleiben. Mädge stellt ausdrücklich klar: „Es geht nicht darum Forderungen abzubügeln oder das Thema Klimawandel nicht ernst zu nehmen. Wir sehen die Herausforderungen und sind auf allen Handlungsfeldern aktiv. Aber die immer gleichen falschen Vorwürfe wollen wir nicht stehen lassen.“ So sei es falsch, wenn Aktivisten 250.000 Euro für Klimaschutzmaßnahmen den 500.000 Euro für Straßensanierung gegenüberstellen. Mädge: „Es ist nicht redlich, die 3,5 Mio. Euro, die wir in diesem Jahr für Radwege und Rad-Infrastruktur wie StadtRAD ausgeben, auszublenden.“ Mehr noch: -              Auch Investitionen wie etwa in den klimagerechten Umbau von Schulen und Kindergärten würden nicht gesehen – Beispiel: Die Stadt achtet bei Vorhaben in Kitas und Schulen auf Verschattung, Dämmung, Fensterumbauten und Fernwärmeanschlüsse sowie energiesparende Ausrüstungen; außerdem werden bei Neubauten und Sanierungen Gründächer, Photovoltaikanlagen und helle Fassaden gewählt. Das jährliche Investitionsvolumen liegt bei rund 20 Mio. Euro. Davon fließen rund 14 Mio. Euro in klimagerechte Schul- und Kitagebäude, aktuell etwa Neubau Awo-Kita, Vorhaben Grundschule Lüne, Johanneum. Dasselbe gelte für die Anstrengungen für einen klimagerechten Wohnungsbau, ein weiteres Beispiel: Die Lüwo investiert fortlaufend in energetische Sanierung von Altbauten, in den vergangenen Jahren kamen dafür rund 31. Mio. Euro Investitionen zusammen; bei Neubauten – Größenordnung für die nächsten Jahre rund 46 Mio. Euro – setzt die Lüwobau auf in energiesparende Varianten nach anspruchsvollen Vorgaben (KfW-55-EE und KfW-40-EE); außerdem ist sie aktuell einer Initiative von Wohnungsunternehmen beigetreten, die sich auf den Weg in eine klimaneutrale Zukunft machen will. Ebenso, so Mädge weiter, sei es falsch zu behaupten, dass Unternehmen oder Privatpersonen vom Klimaschutzplan nicht umfasst werden. „Gerade an sie richten sich die ausdrücklich in den Steckbriefen im Klimaschutzplan 2030 genannten Förderprogramme und Beratungsangebote der Stadt, des Landes Niedersachsen und des Bundes.“  

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  • 24. Juni 2021

    Lüneburg startet online Mobilitätsbefragung auf LGmobil.de

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Wie sind die Menschen in der Hansestadt Lüneburg mit Abflachen der dritten Corona-Welle unterwegs? Welche Rolle spielen jetzt der eigene PKW und die öffentlichen Verkehrsmittel? Wie ist es, mit dem Fahrrad oder zu Fuß in Lüneburg unterwegs zu sein? Um diesen Fragen intensiv nachzugehen, starten in Lüneburg passend zum morgigen bundesweiten Digitaltag, 18. Juni 2021, auf der neuen Internetseite LGmobil.de gleich zwei Bürgerbefragungen. Frei nach dem Motto: Gemeinsam aus den Bedürfnissen von heute die Mobilität von morgen gestalten! Mit der Online-Befragung „Mobil in Lüneburg 2021“ geht die Hansestadt in den kommenden drei Wochen dem gesamten aktuellen Mobilitätsverhalten in den nächsten drei Wochen auf den Grund. Ziel der Erhebung ist es, die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen der Stadt besser kennenzulernen. Dabei gilt: Je mehr Bürgerinnen und Bürger bei der mitmachen, umso nachhaltiger können die Infrastruktur und das Mobilitätsangebot entwickelt werden. „Wir fordern die Lüneburger auf, sich aktiv an unserer Erhebung zu beteiligen! Wir freuen uns daher auf die Ergebnisse. Besonders in diesen Zeiten ist es wichtig, die Bedürfnisse der Menschen der Stadt im Auge zu haben.“, sagt Markus Moßmann, Stadtrat für Nachhaltigkeit, Sicherheit und Recht der Hansestadt. Für die zweite Umfrage, die morgen startet, kooperiert die Hansestadt mit der Leuphana Universität Lüneburg und dem Mobility Lab traxventure research gGmbH. Das gemeinsame Projekt „active shortcut“ verfolgt das Ziel, aus dem tatsächlichen Wegebedarf von Fußgängern und Radfahrern für die Infrastrukturplanung von morgen zu lernen. Erkundet werden sollen daher gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Hemmnisse, die zu Fuß oder beim Radfahren auftreten. Ein besonderes Augenmerk legt Projektleiter Andreas Thinius (traxventure research gGmbH) auf Trampelpfade: „Sie sind das Resultat von Weghemmnissen und zeigen den tatsächlichen Bedarf der aktiven Mobilität. Auf Basis dieses nur allzu menschlichen Verhaltens trainieren wir maßgeblich unseren Algorithmus.“  Auch das Seminar „Radverkehrsförderung 3.0“ im Sommersemester 2021 an der Leuphana Universität beschäftigt sich mit dem Thema und ist Kooperations- und Forschungspartner. Doch die Forschung endet natürlich nicht auf dem Universitätsgelände, wie Seminarleiter Prof. Dr. Peter Pez vom Institut für Stadt- und Kulturraumforschung betont: „Bei der Entwicklung neuer Verfahren ist es wichtig, die Zielgruppe von Anfang an mitzunehmen. Wer, wenn nicht die Menschen dieser Stadt, kann uns bei unserer Arbeit unterstützen? Mobilitätsforschung ist nur mit Bürgerwissenschaft möglich.“ Deshalb wünschen sich Hansestadt und Universität, dass sich möglichst viele Menschen aus Lüneburg an den Erhebungen auf LGmobil.de beteiligen.

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  • 24. Juni 2021

    „Beweg‘ dich – beweg‘ Lüneburg“: Heute startet die Hansestadt eine Online-Beteiligung zur Sportentwicklung

    HANSESTADT LÜNEBURG. – Eine fehlende Laterne auf der Lieblings-Laufstrecke. Der Wunsch nach einem Outdoor-Sportpark im eigenen Stadtteil oder nach einem ganz neuen sportlichen Angebot. Jetzt sind Lüneburgs Bürgerinnen und Bürger an der Reihe und können ihre Ideen und Anregungen für die Entwicklung des Sports in der Hansestadt einbringen. „Beweg‘ dich – beweg‘ Lüneburg“ lautet der Slogan, mit dem die Hansestadt nun in einen Online-Beteiligungsprozess für das Sportentwicklungsprogramm startet. Ab dem heutigen Mittwoch, 16. Juni 2021, können Lüneburgerinnen und Lüneburger jeden Alters ihre Ideen, Anregungen und Wünsche online unter www.beweg-lueneburg.de einbringen. „Wir wollen Sportentwicklung anders denken“, erklärt Sozialdezernentin Pia Steinrücke, „es soll kein Daten- und Zahlenwerk für die Schublade entstehen, sondern ein dynamisches Konzept, das den sich wandelnden Anforderungen gerecht wird und von einer starken Beteiligung lebt“ Deshalb sei es besonders wichtig, sowohl die in Vereinen aktiven Sportlerinnen und Sportler als auch diejenigen, die für sich selbst aktiv sind, mitzunehmen und an dem Prozess zu beteiligen. „Wie wollen sich die Menschen in der Stadt bewegen? Und wo wollen sie das tun?“, nennt Pia Steinrücke zwei zentrale Fragen. Den Auftakt zum Sportentwicklungsprogramm gab es bereits vor rund anderthalb Jahren – also vor der Corona-Pandemie – in der Ritterakademie. Eigentlich waren im Anschluss mehrere Workshops in den Stadtteilen zur Beteiligung geplant, um direkt vor Ort in den Dialog zu kommen. Doch Corona machte dem einen Strich durch die Rechnung. Der Online-Beteiligungsprozess stellt eine gute und innovative Alternative dar.,. Unterstützung bekommt die Hansestadt von Dr. Arne Göring von der Universität Göttingen, ein ausgewiesener Experte im Bereich der Sportentwicklung, und dem Kreissportbund Lüneburg. „Wir sind die ersten in Niedersachsen, die eine Online-Beteiligung für dieses Thema in so großem Rahmen anbieten“, betont Sportreferentin Britta Herrschaft. Fünf Wochen lang haben die Lüneburgerinnen und Lüneburger Zeit, online ihre Ideen, Wünsche und Anregungen zu äußern – über drei verschiedene Tools, wie Britta Herrschaft skizziert: Crowdmapping: Hier kann jeder auf einer interaktiven Lüneburg-Karte einen sogenannten Pin setzen und so einzelne Orte benennen, bewerten und mit Texten versehen. Ideensammlung: Dieser Menüpunkt bietet die Möglichkeit, auch ortsunabhängige Ideen, Wünsche und Anregungen in Textform an die Hansestadt zu senden. Kurzumfrage: Jeden Mittwoch startet unter diesem Menüpunkt eine neue Multiple-Choice-Umfrage zu einem bestimmten Thema. Der Beteiligungsprozess läuft bis zum 21. Juli 2021, also bis zu den Sommerferien. Unmittelbar im Anschluss wird das Sportreferat erste Ergebnisse auswerten. Geplant ist dann im Frühherbst eine öffentliche Veranstaltung, auf der Verwaltung, Vereine und Bürger in den Austausch kommen. Britta Herrschaft erklärt dazu: „Das Ziel ist es, dass die Ideen und Anregungen in eine Maßnahmenplanung integriert werden.“ Und Pia Steinrücke betont: „Sicherlich wird nicht alles sofort eins-zu-eins umsetzbar sein. Wir erhoffen uns aber wichtige Erkenntnisse und werden unser Bestes geben, die Ideen umzusetzen und in die Sportentwicklung einfließen zu lassen.“

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