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(511) Tatverdächtige nach versuchtem Tötungsdelikt in Schwabach festgenommen

Schwabach (ots) - Am Dienstagnachmittag (13.04.2021) nahm die Schwabacher Polizei eine 54-jährige Frau fest. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Am frühen Nachmittag verständigte die Integrierte Leitstelle die Polizei. Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren zu einer medizinischen Versorgung einer hochbetagten Bewohnerin einer betreuten Wohneinrichtung in Schwabach gerufen worden. Die Rettungskräfte stellten vor Ort fest, dass die Seniorin schwere Verletzungen aufwies, die möglicherweise auf ein Fremdverschulden hindeuteten. Die Frau wurde notärztlich behandelt und umgehend ins Krankenhaus gebracht.

Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion Schwabach trafen vor Ort u. a. die 54-jährige Pflegerin, die ebenfalls vorübergehend in demselben Apartment wohnhaft und für die Pflege der Seniorin zuständig war, an.

Im Zuge erster Befragungen ergaben sich konkrete Hinweise, die den Verdacht erhärteten, dass die Verletzungen der Seniorin durch äußere Gewalteinwirkung hervorgerufen wurden. Beamte der Kriminalpolizei Schwabach übernahmen daraufhin die weiteren Ermittlungen. Eine rechtsmedizinische Untersuchung der Seniorin ergab, dass derzeit von einem massiven Angriff gegen den Oberkörper ausgegangen werden muss.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht ein dringender Tatverdacht gegen die 54-jährige Pflegerin. Sie wurde vorläufig festgenommen und Ermittlungen hinsichtlich eines versuchten Tötungsdeliktes eingeleitet.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde die Tatverdächtige am Mittwoch (14.04.2021) dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Tatablauf sind derzeit Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Auskünfte im weiteren Verlauf des Verfahrens erteilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Frau Oberstaatsanwältin Gabriels-Gorsolke, unter der Telefonnummer 0911 321-2780.

Wolfgang Prehl

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