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(849) Falsche Polizeibeamte bringen Rentner um hohen Geldbetrag

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Stefan Bauer

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken Präsidialbüro - Pressestelle Richard-Wagner-Platz 1 D-90443 Nürnberg E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 17:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Freitag 07:00 bis 15:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Sonntag 11:00 bis 14:00 Uhr Telefon: +49 (0)911 2112 1030 Telefax: +49 (0)911 2112 1025

Außerhalb der Bürozeiten: Telefon: +49 (0)911 2112 1553 Telefax: +49 (0)911 2112 1525

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet: http://ots.de/P4TQ8h

Gesucht werden Zeugen, die den Geldabholer vor oder nach der Übernahme der Wertgegenstände in Fürth in der Cuxhavener Straße bemerkt haben. Wer hat den Mann insbesondere in ein Fahrzeug steigen sehen?

Fürth (ots) - Am Dienstagnachmittag (15.06.2021) wurde ein Senior aus Fürth Opfer falscher Polizeibeamter. Am Telefon überzeugten ihn diese, mehrere tausend Euro an einen Unbekannten zu übergeben. Jetzt ermittelt die "echte" Kriminalpolizei wegen Betrugs.

Gegen 13:00 Uhr klingelte bei dem alten Mann das Telefon. Ein Betrüger meldete sich als Herr Ralf Roßner bei ihm und gab vor, von der Polizeiinspektion Fürth aus der Kapellenstraße zu sein. Es werde gerade gegen eine osteuropäische Betrüger-Gruppe ermittelt und es seien bereits zwei Täter in der Unterfarrnbacher Straße festgenommen worden. Des Weiteren sei heute Morgen eine Frau in der Cuxhavener Straße in Fürth überfallen worden. Zudem wären auch Sparkassenmitarbeiter in die kriminellen Machenschaften involviert. Daher solle er die "Schweigepflicht beachten" und unter keinen Umständen seiner Hausbank von den vorgetäuschten Ermittlungen der Polizei erzählen.

Die Betrüger riefen mehrfach bei dem zunächst skeptischen Mann an, bis dieser sich bereiterklärte Geld von seinem Bankkonto abzuheben. Dem Bankmitarbeiter solle damit eine Falle gestellt werden.

Gegen 16 Uhr kam ein Geldabholer der Bande zu ihm und übernahm den abgehobenen Geldbetrag von mehreren tausend Euro. Bei der Durchsicht der Scheine teilte er dem überraschten Senioren mit, dass es sich teilweise um Falschgeld handele und daher bei der Polizei genauer untersucht werden müsse.

Erst nachdem der falsche Polizist mit dem Bargeld verschwunden war, überkamen den Geschädigten Zweifel und er wählte den Notruf.

Den Geldabholer beschrieb der Geschädigte folgendermaßen:

- Ca. 30 Jahre alt - Schlank - osteuropäisches Aussehen - Dunkle Kleidung (Hemd, lange schwarze Hose) - Schwarze FFP2-Maske - Sprach akzentfrei deutsch - Hatte eventuell ein Tablet in der Hand

Das zuständige Fachkommissariat für Trickbetrug der Nürnberger Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen in der Sache übernommen.

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

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