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Mit Beginn der Sportbootsaison - Kontrollen im Revier durch die Wasserschutzpolizei in Niedersachsen

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Oldenburg (ots) - Die Häfen und Marinas entlang der Nordseeküste füllen sich immer mehr mit Sportbooten. Es gibt vieles zu beachten, denn Wassersport muss sicher sein. Neben der adäquaten Bootsausrüstung und den Kenntnissen über deren Nutzung, die Anzahl mitfahrender Gäste, zählen die Verkehrsvorschriften und die Revierkenntnisse mit zu den wichtigsten Faktoren. Gegenseitige Rücksichtnahme ist unverzichtbar und das Verhalten auf dem Wasser soll so sein, dass andere nicht geschädigt, gefährdet oder behindert werden. Dieses zu kontrollieren ist u.a. die Aufgabe der Wasserschutzpolizei in Niedersachsen. Gerade zu Beginn jeder Saison ist es wichtig durch Kontrollen festzustellen, ob diese Sicherheit auf dem Wasser gewährleistet ist. Das Voraugenführen der wichtigsten Sicherheitsregeln an Bord ist nicht nur für die Fahrzeugführer*innen, sondern auch für alle Besatzungsmitglieder und Gäste an Bord wichtig. (siehe Publikation des BMVI "Sicherheit auf dem Wasser - wichtige Regeln und Tipps für Wassersportler; kostenlos zum Download auf der Seite des BSH.de) Eine Einweisung der Besatzung und der mitfahrenden Gäste in die vorhandene Sicherheitsausrüstung an Bord und die Unterrichtung über die Sicherheitsvorkehrungen, kann bei einem Notfall entscheidend sein. Die Übung Mensch-über-Bord-Manöver sollte mehrmals im Jahr eingeübt werden. Neben den vorgenannten Punkten sind aber auch die Befähigungsnachweise und die mitzuführenden Zertifikate von wesentlicher Bedeutung. Ein weiterer Punkt ist derzeit auch die Überwachung der aktuellen Corona-Regelungen. Hier ist es gerade für die Wasserssportler*innen wichtig zu wissen, dass bei einer Bootsfahrt entlang der Küste mehrere Landkreise mit u.U. unterschiedlichen Corona-Regelungen tangiert sein können. So ist es durchaus möglich, dass man mit dem Verlassen des Sportboothafens mit dem Ziel einen anderen Sportboothafen anzufahren, verschiedene Allgemeinverfügungen beachten muss, die die privaten Zusammenkünfte bei unterschiedlichen kumulativen 7-Tage-Inzidenzen regeln. Somit ist jede Kontrolle eine Einzelfallbetrachtung der Corona-Kontaktregeln aller an Bord befindlichen Personen, da der Inzidenzwert der Kommune des Wohnortes maßgeblich ist.

Ziel der Kontrollen ist es dabei insgesamt, eine möglichst unfallfreie und verordnungskonforme Sportbootsaison mitgestalten zu können.

Georg Tramontin,

Pressesprecher der Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg

Rückfragen bitte an:

Wasserschutzpolizeiinspektion Pressestelle Telefon: +49 441 95065 104 (neue Rufnummer) Mobil: +49 170 3371986 E-Mail: pressestelle@wspi.polizei.niedersachsen.de

Original-Content von: Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg, übermittelt durch news aktuell

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