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Top Meldung Zu mehreren Einsätzen wurde die Bundespolizei gerufen: U.a. befand sich am Leuchtenbergring im Münchner Osten ein Mann in den Gleisen, weswegen eine S-Bahn eine Schnellbremsung einleiten musste.

11.01.2026 - 10:12 - München

Bundespolizeidirektion München: Zahlreiche Einsätze im bahnpolizeilichen Bereich

München, Ismaning (ots) - Am Freitag und Samstag (9. und 10. Januar) wurde die Bundespolizei zu mehreren Einsätzen in Bahnhöfen und S-Bahnhaltepunkten gerufen. Unter anderem wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen in Ismaning, eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr am Leuchtenbergring, einer tätlicher Auseinandersetzung von vier Männern im Ostbahnhof sowie in einem Fall eines besonders schweren Diebstahls am Güterbahnhof Ost. * Ismaning, Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen: Am S-Bahnhaltepunkt Ismaning betätigte ein 16-jähriger Ukrainer kurz nach Mitternacht (9. Januar) Nothilfeeinrichtungen. Als eintreffende Beamte der Landespolizei ihn festhielten, leiste er heftig Widerstand, der nur unter Einsatz des Reizstoffsprühgerätes gebrochen werden konnte. Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der Ukrainer zuvor einen Feuerlöscher im Bahnhof entnommen und Löschschaum am Bahnsteig versprühte. Zudem hatte er grundlos einen Handfeuermelder am Bahnsteig betätigt, der einen Feuerwehreinsatz auslöste. Da er bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen psychisch auffällig war, wurde er, der zurückliegend mit Sachbeschädigungen polizeilich in Erscheinung getreten war, durch die Landespolizei psychologischer Betreuung zugeführt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen ein. ** Leuchtenbergring, Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr: Gegen 09:00 Uhr (9. Januar) befand sich ein 42-jähriger Syrer - aus unbekannten Gründen, jedoch ohne Suizidabsichten - am S-Bahnhaltepunkt Leuchtenbergring im Gleisbereich. Ein Triebfahrzeugführer einer S-Bahn (S8) musste eine Schnellbremsung einleiten, um eine Kollision zu vermeiden. Anschließend nahm er den Syrer in den Führerstand auf und fuhr mit ihm zum Münchner Ostbahnhof, wo ihn eine Streife der Bundespolizei übernahm. Auch in der S-Bahn, in der sich 300 bis 400 Reisende befanden, wurde niemand verletzt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 42-Jährigen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. *** Karlsplatz (Stachus), Körperliche Auseinandersetzung: Am S-Bahnhaltepunkt Karlsplatz (Stachus) gerieten gegen 19 Uhr (9. Januar) vier Männer in eine körperliche Auseinandersetzung. Ein 33-jähriger Ukrainer befand sich mit mehreren Personen gegen 19 Uhr im Zwischengeschoss am Karlsplatz. Als ein 52-jähriger deutscher-Reiniger der Deutschen Bahn die Personen aufforderte zu gehen, zeigte ihm der Ukrainer zunächst den Mittelfinger, griff in dann unvermittelt körperlich an. Der Reiniger wehrte sich mit Faustschlägen, worauf zwei unbekannte Männer dazwischengingen. Der Ukrainer ergriff daraufhin zunächst den Besen des Reinigers, dann dessen Schaufel und versuchte auf den 52-Jährigen loszugehen. Als beide zu Boden gingen mischte sich abermals einer der beiden Unbekannten ein und bewarf den 33-Jährigen mit einer Plastikflasche. Der andere Unbekannte näherte sich anschließend den beiden am Boden rangelnden und trat dem Ukrainer mit dem Fuß gegen den Kopf. Beide unbekannten Männer flüchteten anschließend unerkannt. Während der mit 1,44 Promille alkoholisierte Ukrainer offensichtlich lediglich einen Kratzer auf der Nase davontrug, hatte der DB-Reiniger eine Schürfwunde an der Schläfe und an der Hand sowie Prellung und Hämatome am Knie. Der Ukrainer, der bereits mehrfach polizeilich mit Gewalt- und Eigentumsdelikten in Erscheinung trat, wird - nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I - wegen gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt. Gegen die drei anderen Beteiligten wurden von der Bundespolizei strafrechtliche Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung eingeleitet. **** Rangierbahnhof Nord, Besonders schwerer Fall des Diebstahls und Sachbeschädigung: Am Samstagnachmittag (10. Januar) meldete ein Mitarbeiter der Firma Lokomotion gegen 15:15 Uhr mehrere, an auf Güterwagen stehenden LKW-Aufliegern aufgeschlitzte Planen. Der Güterzug kam aus Neuss und war auf dem Weg Richtung Italien. Ermittlungen ergaben, dass insgesamt drei Planen mit einem scharfkantigen Gegenstand aufgeschlitzt worden waren. De Weiteren entfernten sie an zwei Güterwaggons Plomben und öffneten die Türen. Nach dem Eindringen ins Innere öffneten sie gewaltsam Kartonagen verpackter Waren, nahmen deren Inhalt in Augenschein. Allerdings erweckten lediglich geladene Kabelrollen (Gesamtgewicht 3,3 t) das Interesse des oder der Täter. Hier wurden einige Stücke Kabel abgeschnitten, deren Ummantelung entfernt und das freigelegte Kupfer entwendet. Allem Anschein nach war dieses Vorgehen aber zu aufwändig, so dass lediglich ein geringer Stehlschaden in Höhe von ca. 500 bis 700 Euro entstand. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines besonders schweren Fall des Diebstahls und Sachbeschädigung eingeleitet. Aufgrund der Spurenlage war der Feststellort aber nicht der Tatort, weshalb nun Unterwegshalte des Güterzuges in den Fokus geraten. Der modus oparandi reiht sich in eine Serie ähnlich gelagerter bundesweiter Fälle in der jüngeren Vergangenheit ein. Hierbei gehen die Täter immer wieder Güterzüge, vorrangig besetzt mit Lkw-Planenaufliegern an, machen sich ein Bild von den transportierten Waren und entwenden entsprechende Güter, die für sie von Interesse sind. Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden. Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache und unseren Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst in der Denisstraße 1, rund 500m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof. Zudem gibt es Diensträume am Hauptbahnhof, in Pasing und Freising. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.x.com/bpol_by .

Quelle: Bundespolizeidirektion München
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    ## Atomkraftwerk vom Netz genommenWintersturm in Europa verursacht Verkehrschaos und Stromausfälle Wie der französische Energieversorger Enedis mitteilte, fiel am Freitagmorgen in rund 380.000 Haushalten der Strom aus, vor allem in der [Normandie](/thema/normandie/). Nach Angaben des Energieversorgers National Grid waren in Großbritannien rund 57.000 Haushalte ohne Strom.
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    Aufgrund von glatten Straßen gab es in Bayern Dutzende Unfälle, drei Menschen starben. München - Glattes Eis und Schneemassen haben Bayern fest im Griff: Der Wintersturm "Elli" hat am Freitag für chaotische Verhältnisse auf den Straßen gesorgt und drei Menschenleben gefordert.
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    09. Januar 2026 - Kreis Schweinfurt

    Wintertief „Elli“: Unfälle und geschlossene Schulen in der Region - nächste Kaltfront im Anmarsch

    Wegen glatter Straßen blieben die Schulen in 18 Städten und Landkreisen Bayerns von Niederbayern bis Unterfranken geschlossen. In Niederbayern sagten die Behörden in Landshut und Passau - jeweils Stadt und Landkreis - den Unterricht ab, außerdem in den Landkreisen Kelheim und Rottal-Inn. In Unterfranken sollen die Schülerinnen und Schüler in den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen zuhause bleiben.
    Quelle: nordbayern.de
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    09. Januar 2026 - Kreis Schweinfurt

    Bahn stellt Fernverkehr im Norden wegen Schneesturms ein

    Der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover sei bis mindestens Mittag eingestellt, teilte die Bahn mit: "Damit ist eines unserer wichtigsten Drehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich." Der Betriebsstopp sei nötig, um Fahrgäste, Mitarbeiter und Fahrzeuge zu schützen.
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    09. Januar 2026 - Kreis Schweinfurt

    Winterdienst im Dauerstress: "Elli" trifft Flughafen Nürnberg - Unfälle auf den Straßen

    Auf den schnee- und eisglatten Straßen in Franken haben Dutzende Unfälle für zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. In Mittelfranken kam es laut Polizei bislang nur zu wenigen Unfällen, die Lage sei im Vergleich zu anderen bayerischen Regierungsbezirken übersichtlich.
    Quelle: nordbayern.de
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