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  • BPOLP Potsdam: Europaweit mit "Bumos" gegen Taschendiebe

    BUMOS

    Potsdam (ots) - Die bunten Monster - "Blumenschenker", "Scheibenklopfer" & Co. warnen zur Fußball-EM an europäischen Bahnhöfen vor Taschendieben Einige Reisende kennen sie schon, die bunten Monster (="Bumos") von www.stop-pickpockets.eu. Im März startete die Kampagne der Bundespolizei mit Plakaten, Flyern und Social Media Aktionen. An Regional- und Fernbahnhöfen gehen unsere sechs "Bumos" ("Stau-Erzeuger", "Blumenschenker", "Scheibenklopfer", "Beschmutzer", "Anrempler" und "Falscher Tourist") gemeinsam mit den Präventionsbeamten der Bundespolizei und den Präventionsteams der Deutschen Bahn in die Offensive und klären über Taschendiebstahl im Reiseverkehr auf. Bahnreisende haben so die Gelegenheit sich an Infoständen im persönlichen Gespräch über die europaweite Kampagne stop-pickpockets.eu sowie zu den Strategien der Täter zu informieren und wichtige Tipps zur Vorbeugung zu erhalten. Das Beratungs- und Informationsangebote ist zweifellos notwendig. Denn mit Lockerung von Reise- und Kontaktbeschränkungen erwartet die Bundespolizei einen Anstieg der derzeit noch relativ niedrigen Fallzahlen von Taschendiebstahl. Diese Entwicklung zeigte sich bereits nach Ende des ersten Lockdowns im Vorjahr. Wann und wo finden die Aktionen statt? Plakate und Präventionsbeamte werden vom 11. Juni bis 11. Juli europaweit in 18 Partnerländern und bundesweit an 21 Bahnhöfen mit dem höchsten Aufkommen an Reisenden zum Taschendiebstahl sensibilisieren. Eine mehrsprachige Umsetzung der Motive ermöglicht darüber hinaus eine europaweite Wiedererkennung. Die Kampagne wird unterstützt von der Deutschen Bahn und dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Beteiligt sind zudem verschiedene EU-Organisationen wie EUROPOL (Europäisches Polizeiamt), RAILPOL (Netzwerk der europäischen Bahnpolizeibehörden) und EUCPN (Europäisches Netzwerk für Kriminalprävention). Bestandteile der Kampagne in Deutschland Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei und Teams der Deutschen Bahn informieren Reisende an Infoständen im Bahnhofsbereich. Dabei werden die Informationen über Plakate, Flyer und Werbeträger verteilt, auf denen auch die Webseite der internationalen Kampagne Stop-Pickpockets.eu beworben wird. Neben den Informationen und Filmclips auf der Webseite nutzen Bundespolizei und DB auch ihre Sozialen Netzwerke für Präventionsmaßnahmen. Kurze Trickfilme zeigen dabei die häufigsten Tricks der Taschendiebe, angefangen vom "Anrempler" über den "Blumenverkäufer" bis zum "falschen Touristen". Das Kampagneninformationsmaterial steht Polizeien und Bahnunternehmen europaweit zur Verfügung. Das einheitliche Logo und die Freigabe der Nutzung der "Bumos" erzeugt insbesondere bei grenzüberschreitenden Reisen einen hohen Wiedererkennungswert und verdeutlicht den gemeinsamen Ansatz gegen diese Kriminalitätsform. Internationale Kampagnen-Webseite www.stop-pickpockets.eu Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium (Potsdam) Pilotprojekt Pickpockets Telefon: (0331)97 997 3139 E-Mail: stoppickpockets@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

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  • BPOLP Potsdam: Staatsanwaltschaft Traunstein und Bundespolizei sprengen Computerbetrüger-Netzwerk

    Potsdam (ots) - Seit den frühen Morgenstunden vollstreckt die Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Traunstein in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle gegen international agierende Computerbetrüger. Dabei sind bei 16 Durchsuchungsobjekten mehr als 350 Beamte im Einsatz. Im Hintergrund stehen aufwendige Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Traunstein in Zusammenarbeit mit der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München, nach denen die Bande seit mindestens Oktober 2018 Computerbetrug zum Nachteil der Deutschen Bahn organisiert und durchführt. Zurzeit werden den 20 Beschuldigten, bei denen es sich um nigerianische Staatsangehörige im Alter zwischen 21 und 48 Jahren handelt, mindestens 13.300 betrügerische Online-Ticket-Buchungen vorgeworfen, wodurch ein Schaden von ca. 450.000 Euro entstand. Dabei gingen die Täter planvoll und geschäftsmäßig vor: Im Schutz der Anonymität des Internets buchten sie mit "gephishten" Kreditkartendaten Online-Tickets, ohne dass dafür letztlich ein Entgelt entrichtet wurde. Die so betrügerisch erlangten Fahrausweise wurden von den Ticketbuchern selbst genutzt oder über ein Netzwerk von Verteilern an einen Personenkreis von insgesamt ca. 2.500 Nutzern gegen einen verminderten Ticketpreis zur Verfügung gestellt. Die Absprachen und Verteilung der Online-Tickets erfolgten über Social-Media-Profile. Den Tätern kam die Bundespolizei nach Meldung der Deutschen Bahn auf die Schliche. Eine eigens für die Bekämpfung von Computerbetrug eingerichtete Ermittlungsgruppe bei der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München übernahm die umfangreichen Ermittlungen, in deren Ergebnis die Täter trotz versuchter Verschleierung ihrer Identität im Internet zweifelsfrei ermittelt werden konnten. Aufgrund des durch die bundespolizeilichen Ermittlungen festgestellten dringenden Tatverdachts erließ das Amtsgericht Traunstein nun unter anderem 21 Durchsuchungsbeschlüsse und 5 Haftbefehle. Beim heutigen Großeinsatz gelang die Vollstreckung von Untersuchungshaftbefehlen gegen die fünf Hauptbeschuldigten sowie die Sicherstellung von umfangreichem Beweismaterial, darunter insbesondere der bei der Tatausführung genutzten Smartphones und Computer. Letztere werden nun durch die speziell auf die Bekämpfung der organisierten Kriminalität im Bereich Cybercrime ausgerichtete Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München ausgewertet. Die Ermittlungen dauern an, aufgrund der laufenden polizeilichen Maßnahmen können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden. Rückfragen bitte an: BUNDESPOLIZEIINSPEKTION KRIMINALITÄTSBEKÄMPFUNG MÜNCHEN ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Frankfurter Ring 206 80807 München Tel.: +49 89 35474-4408 Fax: +49 89 35474-4099 bpolikb.muenchen.oea(at)polizei.bund.de

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  • BPOLP Potsdam: Bundespolizei und EUROPOL bekämpfen die Schleusungskriminalität / zwei Festnahmen und 33 Durchsuchungen in zwei Verfahren

    Potsdam (ots) - Berlin, Bratislava (Slowakei), Hamburg, Schönefeld (Brandenburg), Recklinghausen, Minden (Nordrhein-Westfalen), Bückeburg (Niedersachsen), Halle (Saale), Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt), Leipzig (Sachsen): Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin und der Staatsanwaltschaft Leipzig ging die Bundespolizei heute in zwei voneinander unabhängigen Verfahren in sieben Bundesländern gegen Schleuser vor. Dabei kam es zu zwei Festnahmen und Durchsuchungen überwiegend in Berlin, im weiteren Bundesgebiet und in der Slowakei. Die Maßnahmen fanden eingebettet in die europaweite Aktion zur Bekämpfung des vietnamesischen Menschenhandels, initiiert von EURO-POL, statt. Dabei kamen rund 700 Bundespolizisten zum Einsatz. - Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Leipzig - Umfangreiche Ermittlungen der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bohemia im Auftrag der Staatsanwaltschaft Leipzig ergaben den Verdacht der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt gegen fünf vietnamesische Staatsangehörige aus Leipzig und Halle (Saale). Diese stehen im Verdacht, mindestens fünf vietnamesischen Staatsangehörigen, welche sich unerlaubt in Deutschland aufhielten und in den Asia-Restaurants von zwei Beschuldigten gegen ein geringes Entgelt beschäftigt waren, zu diesem Zweck Unterkunft bereit gestellt zu haben. Dabei soll ihnen bekannt gewesen sein, dass sich diese Personen unerlaubt in Deutschland aufhalten. Solche Beschäftigungsverhältnisse sollen durch die Betreiber der Restaurants zumindest von Anfang 2019 bis Mitte 2020 gepflegt worden sein. Zu Informationen bzgl. des Verfahrens der Staatsanwaltschaft Berlin wird auf die heute veröffentlichte Pressemitteilung verwiesen. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/4929100) Details: Gegen Mittag wurde das Verfahren in die offene Phase überführt. Die Hauptbeschuldigten konnten angetroffen werden. Zeitgleich wurden vier Objekte in Halle (Saale), zwei in Leipzig und zwei in Berlin durchsucht. Unter den Objekten in Halle (Saale) und Leipzig befand sich je ein asiatisches Restaurant. Weiterhin wurden bei den Maßnahmen -10- vermutlich unerlaubt in Deutschland aufhältige Personen festgestellt, davon -5- in Halle, -3- in Berlin sowie -2- in Leipzig. Hier erfolgt gerade die strafprozessuale Bearbeitung und die Initiierung von Maßnahmen nach dem Aufenthaltsgesetz. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden umfangreiche Beweismittel, wie Smartphones, Speichermedien sowie diverse Unterlagen und Dokumente beschlagnahmt. Aus den Beweismitteln sollen Tatnachweise erbracht und Verbindungen zu weiteren Tatverdächtigen hergestellt werden. Die Auswertung dieser Beweismittel nimmt Zeit in Anspruch und wird noch andauern. EUROPOL - EMPACT-Projekt gegen Menschenhandel Die Maßnahmen fanden eingebettet in die europaweite Kontrollmaßnahme im Rahmen des EMPACT-Projekts Menschenhandel unter Federführung von EUROPOL statt. Neben der Bekämpfung des Menschenhandels, der Zwangsarbeit und der Ausbeutung der Arbeitskraft sollen potentielle Opfer des Menschenhandels erkannt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Opfern mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit. Robert Crepinko, Leiter der Abteilung für unerlaubte Migration bei EUROPOL, gab in einem Interview dazu an: "Das Vorgehen gegen die in-volvierten Mitglieder krimineller Organisationen hat hohe Priorität für Europol. Das heutige Vorgehen der Behörden in Deutschland und der Slowakei hat rücksichtslosen Menschenhändlern erfolgreich das Handwerk gelegt. Das ist ein bedeutsamer Schritt für die Strafverfolgungsbehörden, der zukünftig fortgeführt wird um das Geschäftsmodell des Menschenhandels weiter zu unterbinden, sodass am Ende Migranten vor Ausbeutung geschützt werden können." Hintergrund Gemeinsame Ermittlungsgruppe BOHEMIA Bundespolizeidirektion Pirna, Polizeidirektion Leipzig und Stadt Leipzig haben sich bereits 2010 zu einer gemeinsamen Bekämpfung von irregulärer Migration und Schleusungskriminalität im Großraum Leipzig bekannt. Hierzu arbeiten die drei Behörden in einer Gemeinsamen Ermittlungsgruppe BOHEMIA zusammen. Ziel ist eine wirksamere Bekämpfung von Schleusernetzwerken, die Migranten unter teils menschenunwürdigen Bedingungen die illegale Einreise ermöglichen. Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) ist die kriminalpolizeiliche Komponente der Bundespolizeidirektion Pirna. Hier bekämpfen Spezialisten organisierte und schwere Kriminalität. Im Auftrag der Staatsanwaltschaften führen die Ermittler hier Verfahren mit Bezügen zur Aufgabe Bahn- und Grenzpolizei. Schwerpunkte bilden die Bekämpfung der Schleusungs- und Urkundenkriminalität. Dabei wird strukturorientiert vorgegangen, das heißt gegen gemeinschaftlich Handelnde bzw. Banden. Von den drei Dienstorten Halle (Saale), Dresden und Erfurt aus werden Zusammenhänge verknüpft. Die Ermittlerinnen und Ermittler agieren überregional. Mit anderen Polizeidienststellen sind sie - national und international - eng vernetzt. Zu deren besonderen Fertigkeiten zählen die unbemerkte Überwachung von Personen und deren Kommunikation - zunehmend auch im virtuellen Raum. Experten für Gesichtserkennung, Urkundenprüfung und Spurenauswertung (Fingerabdrücke, DNA) machen unbekannte Täter bekannt. Illegal erlangtes Vermögen wird abgeschöpft, Straftäter festgenommen und den Gerichten zur Verurteilung zugeführt. Rückfragen bitte an: Staatsanwaltschaft Leipzig Herr Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz Straße des 17. Juni 2 04107 Leipzig Tel.: 0341-2 13 67 57 E Mail: presse@stal.justiz.sachsen.de Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) Polizeihauptkommissar Maik Fischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) Rudolf-Breitscheid-Straße 10 06110 Halle (Saale) Tel.: 0345 / 205678 - 194 | 0173 / 290 7955 E-Mail: bpolikb.halle.controlling-oea@polizei.bund.de

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  • BPOLP Potsdam: Bundespolizei und EUROPOL bekämpfen die Schleusungskriminalität / Zwei Festnahmen und 33 Durchsuchungen in zwei Verfahren.

    Potsdam (ots) - Berlin, Bratislava (Slowakei), Hamburg, Schönefeld (Brandenburg), Recklinghausen, Minden (Nordrhein-Westfalen), Bückeburg (Niedersachsen), Halle (Saale), Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt), Leipzig (Sachsen): Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin und der Staatsanwaltschaft Leipzig ging die Bundespolizei heute in zwei voneinander unabhängigen Verfahren in sieben Bundesländern gegen Schleuser vor. Dabei kam es zu zwei Festnahmen und Durchsuchungen überwiegend in Berlin, im weiteren Bundesgebiet sowie in der Slowakei. Die Maßnahmen fanden eingebettet in die europaweite Aktion zur Bekämpfung des vietnamesischen Menschenhandels, initiiert von EUROPOL, statt. Dabei kamen rund 700 Einsatzkräfte der Bundespolizei zum Einsatz. - Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Berlin - Im Fokus umfangreicher bundespolizeilicher Ermittlungen stehen mehrere vietnamesische, ein deutscher sowie zwei slowakische Beschuldigte. Diese stehen im Verdacht, vietnamesischen Staatsangehörigen eine unerlaubte Einreise mittels erschlichener Visa nach Deutschland gegen Entgelt zu ermöglichen und den anschließenden unerlaubten Aufenthalt zu verschleiern. Dazu sollen sie gewerbsmäßig vorgegangen sein und teilweise Schleuserlöhne zwischen 13.000 und 21.000 Euro verlangt haben. Die unerlaubten Einreisen von Vietnam nach Deutschland und weiter in andere europäische Staaten, sollen über Kontaktleute in der Slowakei organisiert worden sein. Es besteht der Verdacht, dass die geforderten Schleuserlöhne durch die vietnamesischen Staatsangehörigen teils in Nagelstudios, "Massagesalons" und Bordellwohnungen abgearbeitet werden mussten. Dabei sollen diese gezielt deren wirtschaftliche Zwangslage des Schuldenmachens, der Versorgung Angehöriger in den Heimatländern sowie ihre Hilflosigkeit ausgenutzt haben, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land einher geht. Aufgrund dieser Erkenntnisse werden auch Ermittlungen wegen des Verdachts des Menschenhandels geführt. Ein vietnamesischer Staatsangehöriger steht dabei im Verdacht, für einen finanziellen Vorteil, per Spritze Hormone gegen unerwünschte Schwangerschaften an Frauen verabreicht zu haben, die in Deutschland in der Prostitution arbeiteten. Eine Festnahme richtete sich gegen eine vietnamesische Staatsangehörige, welche in Berlin wohnhaft ist. Eine weitere Festnahme einer slowakischen Staatsangehörigen erfolgte zeitgleich in Bratislava (Slowakei) durch slowakische Behörden im Rahmen der internationalen Rechtshilfe unter Anwesenheit von mehreren Bundespolizisten. In Berlin (vier), Hamburg (eins) und Schönefeld (eins) wurden insgesamt sechs Wohn- und Geschäftsräume bei Beschuldigten durchsucht. Des Weiteren hat die Bundespolizei Objekte in Berlin (zehn), sowie jeweils ein Objekt in Hamburg, Recklinghausen und Minden (Nordrhein-Westfalen), Bückeburg (Niedersachsen) und Bitterfeld-Wolfen (Sachsen) bei während der Ermittlungen identifizierten Zeugen durchsucht. - Zu Informationen bezüglich des Verfahrens der StA Leipzig wird auf die heute veröffentlichte Pressemitteilung verwiesen - Details: Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Berlin führt die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) die umfangreichen Ermittlungen. In enger Zusammenarbeit mit EUROPOL erfolgte der polizeiliche Erkenntnisaustausch mit den zuständigen slowakischen Behörden. Eine Expertin EUROPOLs unterstützte bei den heutigen operativen Maßnahmen in Berlin. In den frühen Morgenstunden wurde das Verfahren in die offene Phase überführt: Ein Haftbefehl wurde in Deutschland, ein weiterer in der Slowakei vollstreckt. Die Beschuldigten werden den zuständigen Gerichten vorgeführt. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden umfangreiche Beweismittel, wie Smartphones, Speichermedien sowie diverse Unterlagen und Dokumente beschlagnahmt. Ca. 30.000 Euro inkriminierte Gelder konnten im Rahmen des Vermögensarrests sichergestellt werden, genauso wie rund 500 Gramm Amphetamine. Weiterhin wurden bei den Maßnahmen -13- vermutlich unerlaubt in Deutschland aufhältige Personen festgestellt. Hier erfolgt gerade die strafprozessuale Bearbeitung und die Initiierung von Maßnahmen nach dem Aufenthaltsgesetz. Besonderen Augenmerk legten Bundespolizei und Staatsanwaltschaft auf die Opfer des Menschenhandels. Diese wurden durch speziell geschulte Beamte betreut. Dabei galt es zu beachten, dass für Opfer bzw. Geschädigte das Erleben einer Straftat oftmals ein einschneidender Eingriff in die persönlichen Lebensumstände darstellt. Je nach Schwere des Erlebten und der aktuellen Lebenssituation können Verletzte traumatisiert oder eingeschüchtert sein und hilflos reagieren. Im Rahmen des polizeilichen Erstkontakts mit den Geschädigten wurden Schutzbedürfnisse überprüft und Kontaktmöglichkeiten zu entsprechenden Einrichtungen der Opferhilfe angeboten. EUROPOL - EMPACT-Projekt gegen Menschenhandel Die Maßnahmen fanden eingebettet in die europaweite Kontrollmaßnahme im Rahmen des EMPACT-Projekts Menschenhandel, unter Federführung von EUROPOL, statt. Neben der Bekämpfung des Menschenhandels, der Zwangsarbeit und der Ausbeutung der Arbeitskraft sollen potentielle Opfer des Menschenhandels erkannt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Opfern mit vietnamesischer Staatsangehörigkeit. Robert Crepinko, Leiter der Abteilung für unerlaubte Migration bei EUROPOL, gab in einem Interview dazu an: "Das Vorgehen gegen die involvierten Mitglieder krimineller Organisationen hat hohe Priorität für Europol. Das heutige Vorgehen der Behörden in Deutschland und der Slowakei hat rücksichtslosen Menschenhändlern erfolgreich das Handwerk gelegt. Das ist ein bedeutsamer Schritt für die Strafverfolgungsbehörden, der zukünftig fortgeführt wird, um das Geschäftsmodell des Menschenhandels weiter zu unterbinden, sodass am Ende Migranten vor Ausbeutung geschützt werden können." Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) ist die kriminalpolizeiliche Komponente der Bundespolizeidirektion Pirna. Hier bekämpfen Spezialisten organisierte und schwere Kriminalität. Im Auftrag der Staatsanwaltschaften führen die Ermittler hier Verfahren mit Bezügen zu den Aufgaben Bahn- und Grenzpolizei. Schwerpunkte bilden die Bekämpfung der Schleusungs- und Urkundenkriminalität. Dabei wird strukturorientiert vorgegangen, das heißt gegen gemeinschaftlich Handelnde bzw. Banden. Von den drei Dienstorten Halle (Saale), Dresden und Erfurt aus werden Zusammenhänge verknüpft. Die Ermittlerinnen und Ermittler agieren überregional. Mit anderen Polizeidienststellen sind sie - national und international - eng vernetzt. Zu deren besonderen Fertigkeiten zählen die unbemerkte Überwachung von Personen und deren Kommunikation - zunehmend auch im virtuellen Raum. Experten für Gesichtserkennung, Urkundenprüfung und Spurenauswertung (Fingerabdrücke, DNA) machen unbekannte Täter bekannt. Illegal erlangtes Vermögen wird abgeschöpft, Straftäter festgenommen und den Gerichten zur Verurteilung zugeführt. Rückfragen bitte an: Staatsanwaltschaft Berlin Herr Oberstaatsanwalt Martin Steltner Elßholzstraße 30-33 10781 Berlin Tel.: 030 - 9014 2470 E Mail: pressestelle@gsta.berlin.de Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) Polizeihauptkommissar Maik Fischer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle (Saale) Rudolf-Breitscheid-Straße 10 06110 Halle (Saale) Tel.: 0173 / 290 7955 E-Mail: bpolikb.halle.controlling-oea@polizei.bund.de

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  • BPOLP Potsdam: Einschleusung von Ausländern mit gestohlenen Blanko-Aufenthaltstiteln. Sechs Durchsuchungen und zwei Festnahmen in Berlin und Nordrhein-Westfalen.

    Potsdam (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Berlin und des Bundespolizeipräsidiums: Das Bundespolizeipräsidium führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern. Am 22. April 2021 wurden sechs Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und ein Beschluss in Euskirchen/ Nordrhein-Westfalen vollstreckt. Hierfür setzte die Bundespolizei rund 200 Beamtinnen und Beamte ein, darunter auch Spezialkräfte der Bundespolizei zur Vollstreckung eines Haftbefehls in Berlin. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, aus Einbruchdiebstählen stammende Blankodokumente (u.a. Aufenthaltserlaubnisse, Fiktionsbescheinigungen und vorläufige Personalausweise) zu verfälschen und diese weiter zu veräußern, um eine legale Einreise von Schleusungswilligen vorzutäuschen. Im Rahmen der Durchsuchung wurden 45 Blanko-Aufenthaltsetiketten, welche zuvor bei Berliner Behörden gestohlen worden waren, sichergestellt. Darüber hinaus stellten die eingesetzten Kräfte diverse Mobiltelefone und Computer sicher, mit denen die Täter kommunizierten bzw. die Blankoetiketten verfälschten. Ferner hinaus wurden zwei Stichwaffen, eine Gasdruckwaffe, in Deutschland verbotene Potenzmittel und Medikamente, ca. 70 Kg Süßtabak und eine größere Menge drogenähnlicher Substanzen aufgefunden. Die Auswertung der Asservate dauert an. Neben der Person, die mit Haftbefehl ausgeschrieben war, wurde eine weitere Person festgenommen und am 23. April 2021 dem Haftrichter vorgeführt. Hintergrund: Seit 2014 verübten zunächst unbekannte Täter insgesamt sieben Einbrüche in Berliner Ausländerbehörden und Ordnungsämter. Die Täter entwendeten dabei insgesamt rund 19.000 Blankodokumente, insbesondere Aufenthaltserlaubnisse, Fiktionsbescheinigungen und vorläufige Personalausweise. Im Jahr 2018 wurden im Ergebnis eines Ermittlungsverfahrens rund 2.500 Dokumente sichergestellt. Seit 2015 wurden bislang 1.800 Personen festgestellt die versucht haben, unter Nutzung eines aus diesen Diebstählen stammenden und verfälschten Blankodokumentes nach Deutschland zu reisen oder bereits eingereist sind. Nach derzeitigem Sachstand sind noch ca. 15.000 Blankodokumente im Umlauf. Die Zusammenarbeit der Polizei Berlin und der Bundespolizei in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Blanko (GEG) begann am 1. Juni 2020 und endete am 31. März 2021. Seit dem 1. April 2021 werden die noch zu führenden Ermittlungsverfahren in der Verantwortung der jeweils zuständigen Behörden und unter Gewährleistung eines engen Informationsaustausches weiter bearbeitet. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack oder Florian Güthlein Telefon: (0331) 9799 79410 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de Generalstaatsanwaltschaft Berlin Pressestelle Tel.: 030 - 9014 2470 Pressestelle(at)gsta.berlin.de

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  • BPOLP Potsdam: Neuer Dekan für die evangelische Bundespolizeiseelsorge - Frank Waterstraat von Bundesinnenminister Seehofer bestellt

    Der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer übergibt die Ernennungsurkunde.

    Potsdam (ots) - Frank Waterstraat wird neuer evangelischer Dekan der Bundespolizei. Der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer, hat den 58-jährigen Polizeipfarrer aus Hannover bestellt. Die Ernennung des langjährigen verantwortlichen Pastors für die Polizeiarbeit in Niedersachsen erfolgte aufgrund des Personalvorschlages, den der Beauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Seelsorge in der Bundespolizei, Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke (Bückeburg), vorgelegt hatte. Die Ernennung von Frank Waterstraat erfolgte im Einvernehmen mit der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und in Abstimmung mit dem Rat der EKD. Zum 1. Mai 2021 tritt Waterstraat die Nachfolge von Dr. Blanke an, der acht Jahre als evangelischer Dekan der Bundespolizei tätig war. Am 21. April 2021 hatte die Verpflichtung von Frank Waterstraat und die Verabschiedung von Dr. Blanke im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat stattgefunden. Wenn die Pandemielage es erlaubt, folgt im Sommer eine gottesdienstliche Einführung von Frank Waterstraat in Berlin. Bundesminister Horst Seehofer erklärte dazu: "Jeden Tag stehen Bundespolizistinnen und -polizisten in Einsätzen an vorderster Front. Sie setzen sich Gefahren und Anfeindungen aus, um für unsere Sicherheit zu sorgen. Die Seelsorge der Bundespolizei stets an ihrer Seite zu wissen, gibt unseren Polizisten die notwendige Kraft, Ruhe und Gelassenheit. Ich wünsche dem neuen evangelischen Dekan der Bundespolizei Frank Waterstraat alles Gute für seine verantwortungsvolle Aufgabe." Dem evangelischen Dekan der Bundespolizei obliegt die Dienstaufsicht über die 17 evangelischen haupt- und nebenamtlichen Geistlichen. Außerdem ist er verantwortlich für die Leitung und Koordination der Seelsorgearbeit in allen Dienststellen der Bundespolizei. Dienstsitz ist das Bundespolizeipräsidium in Potsdam. Landesbischof Manzke wünschte Waterstraat anlässlich seiner Bestellung Gottes Segen und hob dabei hervor: "Die Tätigkeit der Bundespolizei hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Ihre Angehörigen tun Dienst in aller Welt und unter teilweise sehr schwierigen Bedingungen. Sie können sich darauf verlassen, dass die evangelische Kirche den Angehörigen der Bundespolizei bei diesem Dienst verlässlich und vertrauensvoll zur Seite steht." Nach Überzeugung von Manzke bringe Frank Waterstraat sehr gute Voraussetzungen für die Aufgabe als Dekan der Bundespolizei mit. Zum Wirken von Dr. Helmut Blanke sagte Landesbischof Dr. Manzke: "Dr. Helmut Blanke hat sich um die Seelsorge für die Frauen und Männer in der Bundespolizei außerordentlich verdient gemacht. Er hat in der berufsethischen Arbeit und der Begleitung der Polizei in Zeiten schwerer Herausforderungen neue Aufgabenfelder für die Seelsorge erschlossen und die Akzeptanz der Seelsorge in der Bundespolizei erhöht. Dr. Blanke hat sich hohe Anerkennung in der Bundespolizei auf allen Ebenen erworben." Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack oder Florian Güthlein Telefon: (0331) 9799 79410 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de

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  • BPOLP Potsdam: Bilanz der Bundespolizei zu den Grenzkontrollen zur Tschechischen Republik: Fast 800.000 Personenkontrollen - knapp 60.000 Abweisungen.

    Potsdam (ots) - Im Zeitraum von 14. Februar bis 14. April 2021 hat die Bundespolizei auf Anordnung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat temporär wieder eingeführte Grenzkontrollen zur Tschechischen Republik durchgeführt. Der Anlass war die gemeinsame Einstufung von Tschechien als Virusvariantengebiet durch das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Gesundheit sowie das Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Im gleichen Zeitraum kontrollierte die Bundespolizei rund 800.000 Personen bei der Einreise nach Deutschland. Fast 60.000 Personen wurden abgewiesen, weil diese keinen Ausnahmetatbestand der Corona-Schutzverordnung in Anspruch nehmen konnten. Darüber hinaus überprüfte die Bundespolizei die erforderlichen negativen Corona-Testnachweise sowie das Vorliegen der Digitalen Einreiseanmeldung (alternativ der schriftlichen Ersatzmitteilung). Rund 68.000 Reisende wurden ohne bzw. mit unvollständiger DEA angetroffen, über 37.000 Personen konnten keinen gültigen negativen Corona-Testnachweis bei der Grenzkontrolle vorlegen. In diesen Fällen hat die Bundespolizei die zuständigen Landesbehörden über die Verstöße gegen die Corona-Einreiseverordnung informiert, um Ordnungswidrigkeitenverfahren einzuleiten. Die eng mit den Behörden Sachsens und Bayerns abgestimmten Maßnahmen im Grenzraum zu Tschechien wurden durch die Polizeien der beiden Freistaaten wie auch durch das Technische Hilfswerk maßgeblich unterstützt. Darüber hinaus hatte die Bundespolizei bis zu 1.000 zusätzliche Beamtinnen und Beamte der Bundesbereitschaftspolizei, aber auch aus anderen Dienststellen der Bundespolizei, in den Grenzraum entsandt. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann hierzu: "Ich danke den Beamtinnen und Beamten vor Ort, die über zwei Monate hinweg 24 Stunden am Tag unter zum Teil sehr widrigen Witterungsbedingungen hinweg diese für unser Land sehr wichtige Aufgabe erfüllt haben." Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack oder Florian Güthlein Telefon: (0331) 9799 79410 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de

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  • BPOLP Potsdam: Erste Bilanz der Bundespolizei zu den Grenzkontrollen zur Tschechischen Republik sowie zur Republik Österreich/ Binnen 30 Stunden fast 5.000 Abweisungen wegen "Corona-Verstößen"

    Potsdam (ots) - Auf Anordnung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat die Bundespolizei seit Sonntag, 14. Februar 2021, 00:00 Uhr, Grenzkontrollen zu Tschechischen Republik und zur Republik Österreich mit Schwerpunktsetzung auf das Bundesland Tirol eingerichtet. Im Zeitraum von Sonntag, 14. Februar, 00.00 Uhr bis Montag, 15. Februar 2021, 06:00 Uhr hat die Bundespolizei an der deutsch-tschechischen und deutsch-österreichischen Grenze der Freistaaten Sachsen und Bayern fast 5.000 Personen wegen "Corona-Verstößen" abweisen müssen, etwa jeder Dritte der Kontrollierten. Hintergrund: Der Anlass für die Einrichtung von Grenzkontrollen ist die Einstufung Tschechiens und des österreichischen Bundeslandes Tirol als Virusvarianten-Gebiet durch das Robert-Koch-Institut. Die eng mit den Freistaaten Sachsen und Bayern sowie den (Grenz-) Polizeien Tschechiens und Österreichs abgestimmten Maßnahmen der Bundespolizei verfolgen das Ziel, eine weitere Einbringung der Virusmutationen in die Bundesrepublik Deutschland zu verlangsamen. Hierzu hat das BMI die Einreisebestimmungen deutlich verschärft. So erfordert die Einreise einen negativen Coronatest, dessen Abstrichnahme spätestens 48 Stunden vor Einreise erfolgt sein muss, die Durchführung der Digitalen Einreiseanmeldung (alternativ einer vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllten schriftlichen Ersatzmitteilung) und die Inanspruchnahme eines Ausnahmetatbestandes in analoger Anwendung von § 1 Absatz 2 Corona-Schutzverordnung bzw. von Ziffer 2 der "Mitteilung der Kommission - Leitlinien zur Ausübung der Freizügigkeit der Arbeitskräfte während des COVID-19-Ausbruchs" vom 30. März 2020 . Reisende, die keinen der nachfolgenden Ausnahmetatbestände in Anspruch nehmen können, werden an der Grenze abgewiesen. Die Einreise wird nur noch folgenden Personen gestattet: 1. Deutschen Staatsangehörigen, Unionsbürgern mit Wohnsitz sowie Drittstaatsangehörigen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland, 2 Personal im Gütertransport und sonstiges erforderliches Transportpersonal, 3 Gesundheitspersonal, 4 Beschäftigten, die zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit von Betrieben nach Ziffer 2 der "Mitteilung der EU-Kommission - Leitlinien zur Ausübung der Freizügigkeit der Arbeitskräfte während des COVID-19 Ausbruchs (2020/C 102 I/03)" unverzichtbar sind, 5 Personen, die aus dringenden humanitären Gründen einreisen, 6 Personen, die im Auftrag der Internationalen Atomenergieorganisation sowie der Vereinten Nationen und deren nachgeordneten Organisationen reisen. Der Nachweis, einen systemrelevanten Beruf (Punkte 2 - 4) auszuüben, erfolgt bis zum Ablauf des 16. Februar 2021 durch die Glaubhaftmachung des Reisenden (u.a. durch Mitführung und Vorlage eines Arbeitsvertrages bei der Einreise). Ab dem 17. Februar 2021 ist eine individualisierte amtliche Bescheinigung (Betrieb und Person) der jeweiligen Landesbehörden in Bayern und Sachsen bei der Einreise mitzuführen und auf Verlangen vorzulegen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium (Potsdam) Florian Güthlein Telefon: (0331) 97997-9410 Fax: (0331) 97 99 93 895 E-Mail: presse@polizei.bund.de www.bundespolizei.de

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  • BPOLP Potsdam: Zwischenbilanz der Bundespolizei zu Verstößen gegen die Coronavirus-Einreise- und Coronavirus-Schutzverordnungen

    Potsdam (ots) - Vom 24. Januar 2021 bis einschließlich zum 1. Februar 2021 hat die Bundespolizei insgesamt 940 durch Luftfahrtunternehmen vorgenommene unberechtigte Beförderungen von Passagieren aus Hochinzidenz- sowie Virusvariantengebieten festgestellt. Davon entfielen 649 unberechtigte Beförderungen auf Hochinzidenzgebiete und 291 auf Virusvariantengebiete. Betroffen waren 240 Flüge. Bei den Feststellungen zu den Flugverbindungen aus Hochinzidenzgebieten konnten 276 Passagiere keinen bzw. keinen korrekten Nachweis über die erfolgte Digitale Einreiseanmeldung (DEA) oder die schriftliche Ersatzmitteilung vorlegen. In weiteren 373 Fällen fehlte der schon bei Abflug vorgeschriebene gültige negative Corona-Test. Bei den Feststellungen zu den Flugverbindungen aus Virusvariantengebieten konnten 133 Passagiere keinen bzw. keinen korrekten Nachweis über die erfolgte DEA oder die schriftliche Ersatzmitteilung vorlegen. In weiteren 150 Fällen fehlte der schon bei Abflug vorgeschriebene gültige negative Corona-Test. Das Vorliegen der DEA bzw. der Ersatzmitteilung sowie der gültige negative Corona-Test (längstens 48 Stunden vor Reiseantritt) hätte allerdings bereits vor Abflug durch das jeweilige Luftfahrtunternehmen geprüft werden müssen. Hinzu kommen acht Passagiere, die seit Inkrafttreten der Coronavirus-Schutzverordnung (30. Januar 2021) unberechtigt aus einem Virusvariantengebiet befördert worden sind, ohne zum Beispiel den erforderlichen Wohnsitz in Deutschland vorweisen zu können. Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, dazu: "Alleine gestern sind von Luftfahrtunternehmen ohne einen gültigen negativen Corona-Test zehn Personen aus Virusvariantengebieten und weitere 28 aus Hochinzidenzgebieten nach Deutschland befördert worden. Dieses potentielle Risiko ist vermeidbar." Hintergrund: Am 14. Januar 2021 ist die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) in Kraft getreten. Die Verordnung trägt auch dem Auftreten neuer Virus-Varianten sowie Hochinzidenzen in anderen Staaten Europas und weltweit Rechnung. Sie regelt einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten der Einreisenden, Pflichten von Verkehrsunternehmen und ergänzt die Befugnisse der Grenzbehörden im Zusammenhang mit der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach Aufenthalt in einem Risikogebiet. Die Festlegung der Risikogebiete erfolgt durch das Robert-Koch-Institut und wird jeweils aktuell auf der dortigen Webseite veröffentlicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat erstmalig am 22. Januar 2021 eine Ausweisung von Hochinzidenzgebieten mit Wirkung zum 24. Januar 2021, 00:00 Uhr, veröffentlicht. Gemäß RKI sind unter anderem das Baltikum, Slowenien, Spanien und die Tschechische Republik entsprechend eingestuft. Außerhalb der Europäischen Union betrifft dies unter anderem die USA, Ägypten, oder auch Mexiko. Die Liste der Virusvarianten-Gebiete ist zwischenzeitlich um drei weitere Staaten (Portugal, Eswatini und Lesotho) erweitert worden.Die vollständige Übersicht ist unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html abrufbar. Die Bundespolizei und die mit der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörden überwachen die Einhaltung der CoronaEinreiseV im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung zur Unterstützung der zuständigen Landesbehörden. In Erweiterung der bisherigen Maßnahmen an den Binnengrenzen sowie an den See- und Flughäfen haben die Bundespolizei und die mit der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörden die Maßnahmen an den Grenzen zu den Hochinzidenzgebieten seit Sonntag, 24. Januar 2021, 00:00 Uhr, in enger Abstimmung mit den Bundesländern weiter intensiviert. An der deutsch-tschechischen Grenze wurde die Kontrolldichte unterhalb der Schwelle von temporär wiedereingeführten Grenzkontrollen ebenso erhöht, wie bei Einreisen auf dem Luftweg über die deutschen Flughäfen. Aufgrund der anhaltend hohen Gefahr, insbesondere auch infolge der Mutationen des Coronavirus SARS-CoV-2, hat die Bundesregierung eine neue Coronavirus-Schutzverordnung (CoronaSchV) erlassen, die am 30. Januar 2021, 00:00 Uhr, in Kraft getreten ist. Die CoronaSchV ergänzt insoweit die CoronaEinreiseV und regelt inhaltlich ein grundsätzliches Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten, dessen Einhaltung ebenfalls von der Bundespolizei und den mit der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörden überwacht wird. Mit der neuen Corona-SchutzV ist keine pandemiebedingte vorübergehende Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen verbunden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeipräsidium Gero von Vegesack Telefon: (0331) 9799 79410 E-Mail: presse(at)polizei.bund.de www.bundespolizei.de

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