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29.04.2026 - 15:09 - Mecklenburg-Vorpommern

Polizeiliche Kriminalstatistik der Hanse- und Universitätsstadt Rostock 2025

Rostock (ots) - Die Kriminalitätsbelastung in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist im Jahr 2025 erneut gesunken. Wie bereits im Vorjahr verzeichnete die Polizeiinspektion Rostock einen Rückgang der Gesamtstraftaten und bestätigt damit den langfristigen Trend eines vergleichsweise niedrigen Niveaus. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der im März veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die ebenfalls einen weiteren Rückgang der registrierten Straftaten ausweist. Damit fügt sich Rostock in die insgesamt positive Entwicklung auf Landesebene ein. Im Jahr 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Rostock insgesamt 17.080 Straftaten registriert. Gegenüber dem Vorjahr 2024 (17.827 Fälle) entspricht das einem Rückgang um 4,3 Prozent und zugleich dem niedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Leicht rückläufig ist hingegen die Aufklärungsquote, die mit 56,8 Prozent unter dem Vorjahreswert von 61,4 Prozent liegt. Den größten Anteil am Gesamtstraftatenaufkommen nehmen - wie bereits in den vergangenen Jahren - die Diebstahlsdelikte ein. Mit 5.503 Fällen entfällt rund ein Drittel aller registrierten Straftaten auf diesen Bereich, auch wenn hier ein leichter Rückgang von 2,5 Prozent (-138 Fälle) zu verzeichnen ist. Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung bei den Ladendiebstählen, die um 20,0 Prozent auf 1.440 Fälle gesunken sind (2024: 1.800 Fälle). Auch die Fallzahlen beim Diebstahl von Fahrrädern (-7,3 Prozent) sowie bei Diebstählen in und aus Gaststätten, Hotels und Pensionen (-43,6 Prozent) sind rückläufig. Stabil auf niedrigem Niveau bleibt der Diebstahl von Kraftfahrzeugen mit 48 Fällen (2024: 47 Fälle). Zuwächse gibt es hingegen bei Diebstählen von Mopeds und Krafträdern sowie bei Diebstählen an und aus Kraftfahrzeugen, die jeweils um 12,9 Prozent gestiegen sind (+22 bzw. +62 Fälle). Auch der Wohnungseinbruchdiebstahl verzeichnet ein Plus von 8,4 Prozent (+12 Fälle). Die Aufklärungsquote im Bereich Diebstahl liegt 2025 bei 35,1 Prozent (2024: 38,0 Prozent). Zunahme bei "Sonstigen Straftatbeständen" Die zweitgrößte Straftatenhauptgruppe bilden die "Sonstigen Straftatbestände des Strafgesetzbuches". Mit 4.360 Fällen (2024: 3.966) entspricht dies einem Anteil von 25,5 Prozent am Gesamtaufkommen und einem Anstieg um 9,9 Prozent (+394 Fälle). Hierzu zählen unter anderem Sachbeschädigung, Brandstiftung, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen die Staatsgewalt sowie Beleidigung und das Vortäuschen einer Straftat. Einen markanten Rückgang gab es hingegen bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten. Die Fallzahlen sanken um 22,0 Prozent (-742 Fälle) auf 2.631 registrierte Taten. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich bei 73,1 Prozent. Innerhalb dieser Deliktsgruppe sind insbesondere die Betrugsdelikte deutlich gesunken (1.883 Fälle gegenüber 2.718 im Jahr 2024, -30,7 Prozent). Auch die Beförderungserschleichung (-45,9 Prozent) entwickelte sich rückläufig. Nahezu konstant blieb hingegen der Waren- und Kreditbetrug, der 2025 mit 310 Fällen leicht unter dem Vorjahresniveau von 317 Fällen lag. Zu berücksichtigen ist, dass insbesondere Betrugsdelikte mit einem Tatort im Ausland - wobei der Tatort den Handlungsort des Tatverdächtigen bezeichnet - oder einem nicht konkretisierbaren Tatort, häufig im Zusammenhang mit Internetkriminalität, nicht in die Polizeiliche Kriminalstatistik für Rostock einfließen, sondern gesondert in der Statistik der Auslandstaten erfasst werden. Zunahmen sind dagegen bei Urkundenfälschungen (+61 Fälle/+57 Prozent) sowie beim Tankbetrug (+10 Fälle/+13,0 Prozent) festzustellen. Rückgang bei Rohheitsdelikten Erstmals seit 2022 ist auch im Bereich der Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Mit 2.991 Fällen (2024: 3.060 Fälle) wurden 2,3 Prozent weniger Taten registriert als im Vorjahr. Rückläufig entwickelten sich hier unter anderem Bedrohung (-49 Fälle/ -6,8 Prozent), Raub und räuberische Erpressung (-29 Fälle/ -18,7 Prozent), Nötigung sowie fahrlässige Körperverletzung. Insgesamt bleiben die Körperverletzungsdelikte nahezu auf dem Vorjahresniveau (-0,6 Prozent). Gleichzeitig ist ein Anstieg bei gefährlichen Körperverletzungen im öffentlichen Raum um 10,9 Prozent (+36 Fälle) zu verzeichnen. Auch Nachstellungen (Stalking) haben mit 97 Fällen deutlich zugenommen (+30 Fälle/ +44,8 Prozent). Über dem Niveau des Vorjahres liegen die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Mit 377 registrierten Fällen wurde ein Anstieg um 24,4 Prozent festgestellt. Die Aufklärungsquote bleibt in diesem Bereich mit 85,1 Prozent weiterhin hoch. Während die sexuelle Belästigung leicht rückläufig ist (-5 Fälle), sind insbesondere die Verbreitung pornografischer Inhalte (+50 Fälle), der sexuelle Missbrauch (+29 Fälle) sowie der sexuelle Missbrauch von Kindern (+19 Fälle) angestiegen. Weiterhin rückläufig ist die Zahl der jugendlichen Tatverdächtigen im Alter von 14 bis 18 Jahren. Mit 555 Personen (2024: 656) ergibt sich ein Rückgang um 15,4 Prozent. Ihr Anteil liegt bei 9,0 Prozent aller Tatverdächtigen. Auch in den Altersgruppen der 18- bis 25-Jährigen (-272 Tatverdächtige) sowie der 25- bis 60-Jährigen (-428 Tatverdächtige) sind Rückgänge zu verzeichnen. Diese Altersgruppe stellt mit 59,8 Prozent weiterhin den größten Anteil. Zuwächse zeigen sich hingegen bei Kindern unter 14 Jahren (+25 Tatverdächtige), sowie bei Personen ab 60 Jahren (+22 Tatverdächtige). Weitere Details zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2025: - Im Bereich der Straftaten gegen die Staatsgewalt wurden 201 Fälle registriert, was einem leichten Rückgang von 4,7 Prozent (-10 Fälle) entspricht. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote in diesem Deliktsfeld deutlich auf 99,5 Prozent. Zu den Straftaten gegen die Staatsgewalt zählen unter anderem Widerstandsdelikte sowie tätliche Angriffe auf Vollstreckungsbeamte und Rettungskräfte. Im Zehnjahresvergleich wird jedoch deutlich, dass sich das Fallaufkommen weiterhin auf einem erhöhten Niveau bewegt: Vor zehn Jahren wurden in diesem Bereich noch 102 Fälle registriert. - Insgesamt wurden im Jahr 2025 in Rostock 6.193 Tatverdächtige ermittelt. Der Anteil männlicher Tatverdächtiger lag bei 75,6 Prozent, der weiblicher bei 24,4 Prozent. Damit entspricht die Verteilung exakt der des Vorjahres. - Im Bereich der häuslichen Gewalt wurde ein Anstieg festgestellt. Insgesamt wurden 712 Fälle polizeilich erfasst, davon 556 im Kontext von Partnerschaftsgewalt. Im Vergleichsjahr 2024 waren es 661 Fälle, darunter 485 im Zusammenhang mit Partnerschaftsgewalt. - Rückläufig entwickelten sich hingegen die Rauschgiftdelikte, die unter anderem infolge gesetzlicher Änderungen im Jahr 2025 mit 612 Fällen unter dem Vorjahresniveau von 727 Fällen lagen (-15,8 Prozent). - Auch im Phänomenbereich "Messerangriff" ist ein Rückgang zu verzeichnen. Mit 60 Fällen wurde der niedrigste Stand der vergangenen fünf Jahre erreicht. In den beiden Vorjahren wurden in diesem Phänomenbereich 78 (2024) beziehungsweise 108 Fälle (2025) erfasst. - Bei den schwersten Delikten wurden sechs Straftaten gegen das Leben registriert, darunter auch Versuche. Es handelt sich um zwei Fälle des Mordes und vier Fälle des Totschlags. Die Aufklärungsquote lag hier bei 83,3 Prozent. Im Jahr 2024 wurden fünf Straftaten gegen das Leben verzeichnet. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Newsroom Anne Schwartz Telefon: 0381 4916-3040 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de http://www.polizei.mvnet.de

Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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Nachrichten aus Groß-Wokern und Umgebung

Keine Treffer

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  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Mann in Sicherungsverwahrung in Bützow gestorben

    Trotz sofort eingeleiteter Reanimation durch die Bediensteten habe der Notarzt nur noch den Tod feststellen können. Er galt demnach trotz vollständig verbüßter Haft als weiterhin gefährlich. Das vorläufige Ende der Sicherungsverwahrung war für 2032 angesetzt.
    Quelle: Nordkurier
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    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Fall Fabian: Anklage: Ex-Freundin des Vaters soll Fabian getötet haben

    Zu Beginn der Beziehung zwischen der Angeklagten und Fabians Vater habe der Junge diesen noch regelmäßig besucht - auch, um mit dem etwas jüngeren Sohn der Angeklagten zu spielen.
    Quelle: NWZonline
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    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Anklage: Ex-Freundin des Vaters soll Fabian getötet haben

    Zu Beginn der Beziehung zwischen der Angeklagten und Fabians Vater habe der Junge diesen noch regelmäßig besucht - auch, um mit dem etwas jüngeren Sohn der Angeklagten zu spielen.
    Quelle: Hellweg Radio
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    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Tötete Gina H. Fabian aus Güstrow, um dessen Vater für sich zu haben?

    H. und Fabians Vater hatten laut einer Sprecherin des Landgerichts rund vier Jahre eine Beziehung bis zum August 2025. Zu Beginn soll Fabian seinen getrennt lebenden Vater noch regelmäßig aufgesucht haben, dann aber hatte er offenbar eine körperliche Auseinandersetzung zwischen der Angeklagten und seinem Vater mitbekommen.
    Quelle: FAZ.NET
  • Tanz in den Mai
    Der 1. Mai (Tag der Arbeit) gilt in Deutschland als Feiertag. Vielerorts wird mit Maifeuer, Bollerwagen und Maibaum in den Mai getanzt. Tanz in den Mai in Groß Wokern und Umgebung
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    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Fabian aus Güstrow: Prozess um Mord an Achtjährigem hat begonnen

    Die Trauer um den achtjährigen Fabian war im Oktober vergangenen Jahresg. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und bei großem Öffentlichkeitsinteresse hat rund sechseinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow der Prozess gegen eine 30 Jahre alte Tatverdächtige begonnen.
    Quelle: SÜDWEST PRESSE
  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Anklage im Fall Fabian: Beziehungsprobleme als Tatmotiv

    Rostock (dpa) - Die im Fall des getöteten Fabian aus Güstrow beschuldigte 30-Jährige hat den Jungen nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Rostock in der Hoffnung ermordet, eine zuvor bestehende Beziehung mit dem Vater des Jungen wiederherstellen zu können.
    Quelle: Radio Sauerland
  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Mordprozess im Fall Fabian begonnen

    Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und bei großem Öffentlichkeitsinteresse hat rund sechseinhalb Monate nach dem gewaltsamen Tod des achtjährigen Fabian aus Güstrow der Prozess gegen eine 30 Jahre alte Tatverdächtige begonnen. An dem Prozess am Rostocker Landgericht nimmt Fabians Mutter als Nebenklägerin teil.
    Quelle: Münstersche Zeitung
  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Mordprozess um Fabian (8) startet, Ex des Vaters angeklagt

    Der Junge war am Tag seines Verschwindens wegen Unwohlseins zu Hause geblieben, während seine Mutter zur Arbeit ging. Zunächst nahmen die Ermittler an, dass das Kind an dem Tag möglicherweise auf dem Weg zu seinem Vater war.
    Quelle: FOCUS Online
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  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Fall Fabian: In Rostock beginnt der Prozess gegen die Ex-Frau des Vaters

    Der Junge war an dem Tag zu Hause und nicht in der Schule, weil er sich nicht gut gefühlt haben soll. mit dem Jungen gesehen zu haben an dem Tag. Die Orte sind klein, und H.
    Quelle: FAZ.NET
  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Schwierige Wahrheitssuche am Landgericht Rostock: Warum wurde Fabian getötet?

    Der Junge war am Tag seines Verschwindens wegen Unwohlseins zu Hause geblieben, während seine Mutter zur Arbeit ging. Zunächst nahmen die Ermittler an, dass das Kind an dem Tag möglicherweise auf dem Weg zu seinem Vater war.
    Quelle: Tagesspiegel
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    Dann lohnt sich ein Vergleich der Umzugsunternehmen in deiner Nähe.Umzugsunternehmen in Groß Wokern
  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Rostock/Güstrow | Schwierige Wahrheitssuche: Warum wurde Fabian getötet?

    Der Junge war am Tag seines Verschwindens wegen Unwohlseins zu Hause geblieben, während seine Mutter zur Arbeit ging. Zunächst nahmen die Ermittler an, dass das Kind an dem Tag möglicherweise auf dem Weg zu seinem Vater war.
    Quelle: Radio Herford
  • Kreis
    28. April 2026 - Kreis Rostock

    Schwierige Wahrheitssuche: Warum wurde Fabian getötet?

    Rostock/Güstrow (dpa) - 17 Verhandlungstage, vermutlich mehr als 60 Zeugen, zudem Gutachten und unzählige Indizien - der Mordprozess im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow ist umfangreich. Zunächst nahmen die Ermittler an, dass das Kind an dem Tag möglicherweise auf dem Weg zu seinem Vater war.
    Quelle: Hellweg Radio
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