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 Herzhorn

Feuerwehreinsätze in Herzhorn

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  • FW Norderstedt: Ammoniak-Austritt in Hotelzimmer

    Einsatzkräfte vor Ort in der Straße Ohlenhoff.
Bildnachweis: Jan Henrik Conradi

    Norderstedt (ots) - Am frühen Sonntagnachmittag (01.08.2021) wurde der Kooperativen Regionalleitstelle West beißender Geruch in einem Hotel in der Straße Ohlenhoff in Norderstedt gemeldet. Daraufhin wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Für die Freiwillige Feuerwehr Norderstedt hieß es gegen 13:40 Uhr "TH-X", Technische Hilfeleistung - Gefahrgut, so dass neben der örtlich zuständigen Feuerwehr Garstedt auch der Gefahrgutzug, bestehend aus der Feuerwehr Glashütte und der Feuerwehr Friedrichsgabe alarmiert wurde. Bei Eintreffen der ersten Kräfte befanden sich keine Personen mehr im Gefahrenbereich, so dass sich die Maßnahmen der Feuerwehr auf die Kontrolle des betroffenen Bereiches und die Ursachenermittlung konzentrierten. Dabei wurden durch einen Atemschutztrupp Messungen im betroffenen Zimmer im zweiten Obergeschoss des Hotels mittels Prüfröhrchen durchgeführt. Während die Messungen im Hotelzimmer selber negativ verliefen, so konnte bei einer Messung am Kühlschrank, welcher zuvor durch die Feuerwehr demontiert und ins Freie verbracht worden war, eindeutig der Austritt von Ammoniak nachgewiesen werden. Gegen 15:00 Uhr konnten die letzten Kräfte der Feuerwehr wieder einrücken. Drei Personen, welche sich kurzzeitig im betroffenen Raum aufgehalten hatten, wurden an der Einsatzstelle durch den Rettungsdienst gesichtet, konnten allerdings vor Ort verbleiben. Rückfragen bitte an: Feuerwehr Norderstedt Pressesprecher Niels Philip Kögler Telefon: 0173/ 8480583 E-Mail: presse@feuerwehr-norderstedt.de www.feuerwehr-norderstedt.de

    Original-Content von: Feuerwehr Norderstedt
  • Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes RD-ECK : Fluthilfe, Corona und drei Abschiede

    Stellvertretender Kreiswehrführer Dirk Hagenah

    Rendsburg (ots) - Die 233 Delegierten zur außerordentlichen Mitgliederversammlungdes Kreisfeuerwehrverbandes Rendsburg-Eckernförde trafen sich am Freitag (30.07.2021) in der Halle auf dem Rendsburger Deula-Gelände zur Hauptversammlung - nach exakt 512 Tagen wieder in großer Runde. In Vertretung des Landrates nannte Andreas Brück, Leiter des Fachdienstes Kommunalaufsicht, gleich die wichtigsten Themen der Veranstaltung : Corona und der Einsatz im Flutgebiet von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Durch den Lockdown kam es nach seiner Ansicht zu einem Einschnitt bei der Ausbildung, aber auch im kameradschaftlichen Zusammentreffen der Wehren im Land. Brück dankte den Einsatzkräften für ihr starkes Engagement bei dem Einsatz an der Ahr und kündigte an, daß der Kreis die freiwilligen Helfer auf einer Veranstaltung würdigen wird. Der aktuelle Einsatz werde aufgearbeitet um für künftige Einsätze in dieser Dimension noch besser gerüstet zu sein. Der ehemalige Leiter des Fachdienstes Feuerwehr und Katastrophenschutz nannte noch die Zahlen der Einsätze im Kreisgebiet (ein leichter Rückgang : 3.212 gegenüber 3750 im Jahr 2019) und dankte allen 7.850 aktiven Mitgliedern nochmals für die geleistete Arbeit. Für Landesbrandmeister Frank Homrich gibt der aktuelle Einsatz im Hochwassergebiet allen Grund "stolz auf die Blaulichtfamilie zu sein". Nach seiner Ansicht haben die 700 Menschen in dem riesigen Flutgebiet einen "supertollen" Job gemacht. Homrich liefert in seiner Rede aber auch einen Seitenhieb in Richtung der Politik, hier hat es nach seiner Meinung in der jüngeren Vergangenheit an der Wertschätzung des Ehrenamtes gemangelt. Kreiswehrführer Mathias Schütte nennt in seiner Bilanz ebenfalls die corona-bedingten Probleme bei den Feuerwehren. So sei das wichtige Üben in den Wehren derzeit ein Problem und es müsse auch dringend versucht werden, nach dem Ende der Pandemie besonders die jungen Mitglieder in den Wehren zu halten. Bei den Einsätzen sei bei den rund 40 Großbränden im vergangen Jahr der große Anteil von Feuern in Reetdachhäusern aufgefallen. Hier will Schütte mit Experten an einer Strategie zur Brandbekämpfung arbeiten. Erfreut zeigte sich Schütte über den Nachtragshaushalt und den Fortschritt bei den Neubauten an der Zentrale. Natürlich fand der Kreiswehrführer lobende Worte für die Helfer in einem Einsatzgebiet, dessen "Inrastruktur wie im Krieg zerstört war". So habe sich der Wert von Rüstwagen gezeigt, hier werde man bei der Nachbearbeitung "den Faden für künftige Ausstattungen aufnehmen". Angesichts der genau zu dieser Stunde zurückkehrenden Kräfte des zweiten Kontingents gab Schütte zu beim Anblick der riesigen Kolonne "ein Gänsehaut-Feeling"bekommen zu haben. Beim Blick in die 181 Wehren im Gebiet nannten er einen Anteil von rund 20 Prozent der Wehren die unter der Sollstärke von 27 Einsatzkräften liegen. Hier bietet Schütte mehrere Möglichkeiten der Unterstützung an. Sein Dank geht besonders an das Team des Kreisfeuerwehrverbandes für die Online-Aktivitäten das Hygiene-Konzept und das Ausrichten der Wahl zum stellvertretenden Kreiswehrführers per Umlaufbeschluß. Lobende Worte und ein großes Dankeschön gab es von allen Rednern bei der Verabschiedung von Fritz Kruse (stellv. Kreiswehrführer), Uwe Claußen (Beisitzer) und Thorsten Weber als Kreisjugendfeuerwehrwart. Die drei langjährigen Mitglieder im Kreisfeuerwehrverband wurden mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Bei seinem Schlußwort zeigte sich Dirk Hagenah dann auch als Sprachtalent indem er seinen Vorgänger "op platt" verabschiedete. Hagenah kam direkt von der Ankunft der zurückkehrenden Helfer aus dem Überflutungsgebiet und berichtet von einer hervorragenden Stimmung bei den Frauen und Männern. "Viele sagten : Jederzeit wieder - auch sofort". Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung nutzten die Delegierten und Gäste die Zeit für Gespräche. Die Themen : Fluthilfe, Corona und drei Abschiede.. Fotos: Daniel Passig Text: Carsten Rehder Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde Carsten Rehder Mobil: 01 72 / 6 23 12 49 E-Mail: rehder@kfv-rdeck.de

    Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde
  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein helfen weiterhin im Krisengebiet

    Das Befreien von Häusern und Wohnungen von getrocknetem Schlamm ist für die Einsatzkräfte Schwerstarbeit - hier Kameraden aus Büdelsdorf. Quelle LFV SH

    Kiel (ots) - Auch am neunten Tag sind alle vier Feuerwehrbereitschaften in die entsprechenden Einsatzabschnitte zur aktiven Hilfe vor Ort aus-gerückt. Ein Schwerpunkt liegt heute in Sinzig. In der 18.000 Einwohner zäh-lenden Gemeinde stand ein kompletter Stadtteil zwei Meter unter Wasser. Neben der Hilfe für die Bevölkerung und der Beseitigung von Gefahrgut werden dort heute fußläufig nicht erreichbare Areale erkundet. Dazu werden zwei Drohneneinheiten eingesetzt. In Sinzig sind aktuell 263 der insgesamt einge-setzten 731 Helferinnen und Helfer vor Ort. "Das Schlimmste für die Bevölkerung hier ist der festgetrocknete Schlamm in den Wohnungen. Wir helfen, wo wir können: Wir fällen Bäume, bergen Fahr-zeuge, tragen Möbel heraus, stellen die Wasserversorgung sicher und sind auch für den Brandschutz hier", erläutert Stephan Nieber, der als Bereitschaftsführer der 2. Feuerwehrbereitschaft seit Dienstag in Sinzig anpackt. "Was wir hier sehen und erleben, ist schwer in Worte zu fassen. Das Leid der Bürger be-drückt mich. Aber die Dankbarkeit der Bürger treibt uns alle an. Das ist unsere Motivation. Menschen, die alles verloren haben, geben ihr letztes und sind sichtlich froh, dass wir hier sind", fasst der Zugführer der Pinneberger Bereitschaft zusammen. Nicht nur für ihn und seine Kameradinnen und Kameraden sind die Erlebnisse im Katastrophengebiet schwer zu verarbeiten. Die Menschen, die durch das Hochwasser alles verloren haben, stehen an ihrer Belastungsgrenze. Deshalb hat das norddeutsche Kontingent das Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) erweitert. Seit einer Woche sind 15 Einsatzkräfte der PSNV-Kräfte in Rheinland-Pfalz. Thomas Scheld von der Landesfeuerwehrschule Schles-wig-Holstein leitet das Team, zu dem auch Pastorinnen und Pastoren gehören: "Je mehr geräumt ist, desto mehr haben die Menschen Bedarf an Gesprächen, sie brauchen uns." Notfallseelsorgerin Margarethe Kohl ergänzt: "Normalerweise rücken wir eine Stunde nach einem schweren Unglück an. Das war dieses Mal anders. Hier gibt es Menschen, die haben seit zehn Tagen nicht ge-duscht. Ihr Haus können sie nicht mehr betreten. So eine Situation kann sich kaum jemand vorstellen." Auch nach der Abreise der Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein soll es weiter Hilfe für die Menschen vor Ort geben: "Wir arbeiten gerade daran, dass ein Netzwerk für die Bewohner aufgebaut wird. Zudem ist die Erkenntnis tröstlich, dass der Mensch ganz viel aushält. Das hilft, diese Dinge zu ertragen", so die Pastorin. Auch für die Helferinnen und Helfer wird es Angebote der Nachsorge geben. "Jede Einsatzkraft kann darauf vertrauen, dass wir für sie und ihn da sind", betont Thomas Scheld. Fotos zur honorarfreien Verwendung (Quellen: LFV-SH, Mobiler Führungsstab Schleswig-Holstein/THW) Stand: 28.7.2021, 12:30 Uhr Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

    Original-Content von: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Sanitäter und Betreuungskräfte aus Schleswig-Holstein setzen Maßstäbe bei Hochwasserhilfe

    FF Büdelsdorf zieht Autos mit der Seilwinde ihres Rüstwagens aus der Ahr, Quelle LFV SH FF Büdelsdorf

    Kiel (ots) - (Windhagen, 28.07.2021) "Wir arbeiten hier wie eine Familie eng zusammen", konstatiert Stephan Vogt von der Johanniter-Unfall-Hilfe zum gemeinsamen Sanitätsdienst der verschiedenen Hilfsorganisationen. Im Abschnitt Sanität leis-ten 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, DLRG, der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdienstes und des Arbeiter-Samariter-Bundes wichtige Arbeit für die Bevölkerung sowie Einsatzkräfte vor Ort. Erleichterung herrschte bei den Sanitätern als sie ein schon mehrere Stun-den vermisstes 90-jähriges Ehepaar wiedergefunden haben. Beide hatten kaum noch Lebensmittel und aufgrund von zerstörten Brücken über die Ahr keine Möglichkeit, um zu Nahversorgungsgeschäften zu gelangen. Daher begleiteten die Sanitäter die betagten Eheleute zum Einkaufen und nahmen für sie Kontakt zu ihren Angehörigen auf. Von den rund 700 Einsatzkräften aus Schleswig-Holstein sind alleine 112 Ein-satzkräfte der Logistik- und Betreuung von DRK, DLRG, Freiwilligen Feuerwehren Plön und Rendsburg-Eckernförde, Arbeiter-Samariter-Bund und Malteser Hilfsdienst zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger aber auch die Einsatzkräfte aktiv. Nach zehn Tagen ohne elektrische Versorgung versorgten die Logistik- und Betreuungseinheiten aus Schleswig-Holstein die Menschen in der Gemeinde Schuld mit 1.500 warmen Mahlzeiten. Dort wurden hierzu eigens zwei Betreu-ungseinheiten fest installiert. Florian Kutzke, Einheitsführer der SEG Versor-gung ist vor Ort: "Es ist zwar stressig, aber total erfüllend. Wir haben das Gefühl, hier wirklich gebraucht zu werden." Teilweise wird die Bevölkerung auch in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit Essen versorgt. Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) unterstützt die Aufräumarbei-ten mit schwerem Gerät und zahlreichen Helferinnen und Helfern. Schuttberge, zerstörte Fahrzeuge und Trümmer wurden durch die Fachgruppe Räumen und die Fachgruppe Wassergefahren zu zentralen Müllplätzen in der Stadt transpor-tiert. Mit Radlader und Bagger wurden die THW-eigenen LKW-Kipper beladen. So konnte der Unrat, den die zahlreichen Helfer aus den Häusern brachten, abtransportiert und Straßenzüge freigehalten werden. Die Beseitigung der gravierende Schäden in einem Seniorenheim in Bad Neu-enahr durch Einsatzkräfte des Landkreises Stormarn wurde abgeschlossen. Die Einsatzkräfte aus den Landkreisen Pinneberg und Schleswig-Flensburg sind in Sinzig aktiv, um dort bei der ABC-Erkundung in einem Unternehmen zu unter-stützen und im Ort Schäden zu beseitigen sowie Hilfe zu leisten. In der stark beschädigten Wache der Freiwilligen Feuerwehr in Ahrweiler leisteten die Feu-erwehren aus Rendsburg-Eckernförde Aufräumarbeiten und zogen zudem ein Autowrack aus der Ahr. "Die Dankbarkeit der Menschen in der Region zeigt, dass unsere Hilfe unge-mein wichtig ist" betont der Leiter des Mobilen Führungsstabes, Carsten Herzog von der Berufsfeuerwehr Flensburg. Hintergrund-Informationen: Seit dem 21. Juli 2021 sind rund 700 Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein in Rheinland-Pfalz vor Ort, um Hilfe im Hochwassergebiet zu leisten. Mit 170 Fahr-zeugen, Kfz-Werkstatt, Versorgungs- und Sanitätseinheiten sowie Dekontaminati-onsstrecke zur Reinigung der Einsatzbekleidung sind die Einsatzkräfte in Windha-gen untergebracht. Der Bereitstellungsraum Windhagen ist nach dem Nürburgring der zweitgrößte in Rheinland-Pfalz. Die Helferinnen und Helfer sind ausgebildete Einsatzkräfte aus den Bereichen Katastrophenschutz, Feuerwehr und Hilfsorgani-sationen. Dazu gehören Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Zudem ist ein 14-köpfiges Team der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) vor Ort, das sowohl für Helfer und Bevölkerung zur Verfügung steht. Fotos zur honorarfreien Verwendung (Quellen: LFV-SH, Mobiler Führungsstab Schleswig-Holstein/THW) Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein leisten im Hochwassergebiet in Rhein-land-Pfalz ganze Arbeit

    Arbeiten an einer überfluteten Tiefgarage in Ahrweiler. Quelle LFV SH

    Kiel (ots) - Die Betreuung und Versorgung der Bevölkerung sowie die Beseitigung der enormen Schäden im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz bilden aktuell die Schwerpunkte. Ganze Arbeit leisten vor Ort derzeit die rund 700 Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein. Nach zehn Tagen ohne Strom versorgten die Logistik- und Betreuungseinhei-ten aus Schleswig-Holstein die Menschen in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit war-mem Essen. Zudem helfen die Sanitätseinheiten aktuell bei der Suche nach einem vermissten 90-jährigen Ehepaar. "Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Menschen hier vor Ort zu helfen", formuliert die Abschnittsleiterin Sanität Carmen Jans vom DRK-Kreisverband Lübeck e.V. Die Technische Einsatzleitung des Landeskreises Stormarn übernahm von den nach den zahlreichen Einsatztagen erschöpften Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Neuwied die Technische Einsatzleitung für den Unterabschnitt Bad Neuenahr und leistet hier wichtige Koordinierungsarbeit. Darüber hinaus stehen angesichts der enormen Schäden nach dem Hochwas-ser die Aufräumarbeiten im Vordergrund - hier wird auch den einzelnen Bürge-rinnen und Bürgern geholfen. Zudem pumpen Feuerwehrkräfte aus dem Her-zogtum-Lauenburg das Freizeitbad Ahr-Therme leer und beseitigen den Schlamm. Ein weiterer Einsatzschwerpunkt ist das Leerpumpen und Ausräu-men eines Parkhauses. Die FF Büdelsdorf hat dort zusammen mit schwerem Räumgerät eines Privatunternehmens fünf völlig zerstörte Autos geborgen. Zu-dem sind in einem Seniorenheim in Bad Neuenahr Einsatzkräfte des Landkrei-ses Stormarn für Aufräumarbeiten eingesetzt. Des Weiteren rückten jetzt die Einsatzkräfte aus den Landkreisen Pinneberg und Schleswig-Flensburg nach Sinzig aus, um dort Schäden zu beseitigen und aktive Hilfe zu leisten. "Die Herausforderungen hier in der Region sind enorm. Die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte aus den verschiedenen Hilfsorganisationen funktioniert hervorragend", bringt es der Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kiel-Suchsdorf, Ralf Hartwig, auf den Punkt. Stand: 27.7.2021, 14 Uhr Verwendung der mitgesandten Fotos honorarfrei unter Nennung des Copyrights. Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Starkregenereignis in Kiel

    Kiel (ots) - Am 26.07.2021 ab ca. 22:00 Uhr kam es in Kiel zu einem kräftigen Gewitter mit starken aber kurzen Niederschlägen. Es gab 40 Einsätze verursacht von durch Wasser beeinträchtigten Kellern und Tiefgaragen bis zu aufschwimmenden Kanalisationsdeckeln durch eine kurzfristig überlastete Kanalisation. Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr und sieben Freiwillige Feuerwehren mit ca. 100 Mann. Die Einsatzdauer betrug etwa drei Stunden. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Feuerwehr Kiel Lagedienstführer Telefon: 0431 / 5905 - 0 Fax: 0431 / 5905 - 147

    Original-Content von: Feuerwehr Kiel
  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteiner Einsatzkräfte leisten humanitäre Hilfe

    Bereitstellung in Windhagen. Quelle LFV SH

    Kiel (ots) - Heute Morgen um 8 Uhr rückten 32 Fahrzeuge und 195 Einsatzkräfte im Bereich Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Gebiet befindet sich südlich der Ahr, rund um den Kurpark. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gehören zu den am Sonntag 655 neu angekommen Einsätzkräften. Sie lösten fast alle der rund 700 Freiwilligen aus Schleswig-Holstein ab. Der Kontingentwechsel verlief reibungslos und war gestern gegen 20 Uhr abgeschlossen. Aktuell befinden sich 655 Einsatzkräfte mit 170 Fahrzeugen im Bereitstellungsraum Windhagen in Rheinland-Pfalz. (Windhagen, 26.7.2021) "Das, was wir hier leisten, ist wertvoll", sagt Carsten Herzog, Leiter des mobilen Führungsstabes. "Wir merken das, wenn wir vor Ort sind. Die Menschen hier haben oft alles verloren und sind dankbar für jede helfende Hand", so Herzog. Das sieht auch Windhagens Ortsbürgermeister Martin Buchholz so. "Was für eine Woche", bilanzierte er bei der Verabschiedung der abreisenden Kräfte am Sonntag und bedankte sich herzlich für die bespiellose Hilfeleistung aus dem Norden. "Eins haben wir in der vergangenen Woche gelernt: Wir sagen hier auch schon 'Moin' untereinander", erklärte Buchholz unter großem Applaus der Helferinnen und Helfer. Diese sind mittlerweile wohlbehalten zu Hause angekommen. Die Ablösung der Kräfte lief problemlos ab. Sie waren in Teilkontingente unterteilt, die im Zwei-Stunden-Takt von Neumünster aus nach Rheinland-Pfalz starteten. Auch die Stabsleitung wechselte. Einsatzleiter sind jetzt Thomas Köstler, Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Lübeck und Carsten Herzog, Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Flensburg. "Das ist ein humanitärer Einsatz", erklärt Thomas Köstler, Leiter des mobilen Führungsstabes. Wir sind für die Bevölkerung da, packen an, wo wir gebraucht werden und versorgen die Menschen mit warmen Mahlzeiten." Es gibt nach wie vor Gegenden, die von der Strom- und Wasserversorgung abgeschnitten sind. So liefern täglich zwei Verpflegungseinheiten 1.500 Mahlzeiten von Windhagen aus in die Ortschaft Schuld. Zudem wurde das Team der psychosozialen Notfallversorgung um weitere sechs Seelsorger aufgestockt, die ausschließlich für die Bevölkerung da sind. Die Einsatzkräfte in Windhagen werden bereits seit vergangener Woche durch ein achtköpfiges Team betreut. "Das was unsere Helferinnen und Helfer tagtäglich im Einsatzgebiet erleben, lässt sich oft schwer verarbeiten", weiß Carsten Herzog. Die Unterstützung aus Schleswig-Holsteiner ist mit der Technischen Einsatzleitung Rheinland-Pfalz (TEL) abgestimmt. Ein Verbindungsbeamter des norddeutschen Hilfskontingents ist täglich in Ahrweiler vor Ort. Heute früh sind zwei weitere Bereitschaften (bestehend aus Feuerwehr, THW, Sanitätsgruppen) mit je 16 Fahrzeugen in die Krisenregion aufgebrochen. Im Laufe des Tages werden voraussichtlich weitere Einheiten folgen. Stand: 25.7.2021, 14 Uhr Verwendung der mitgesandten Fotos honorarfrei unter Nennung des Copyrights. Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Vor Ort ist seit heute der Stabsbereich S5 (Presse- und Medienarbeit) besetzt. Ansprechpartner vor Ort sind Stephan Beitz 0172-4272763 oder Nicole Bosold (0171 / 8186225) Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Erneut heftiger Starkregen im Süd-Westen des Kreises

    Unwetterlage am Sonntagabend im Kreis Segeberg

    Kreis Segeberg (ots) - Am Sonntagabend hat erneut ein kurzer und heftiger Starkregen Teile des Kreis Segeberg heimgesucht. In der Kooperativen Regionalleitstelle West in Elmshorn gingen ab ca. 17:25 Uhr die Notrufe im Sekundentakt ein. Hauptsächlich betroffen waren die Ortschaft Lentföhrden sowie das Stadtgebiet Kaltenkirchen. Die ersten Notrufe gingen aus Lentföhrden ein. Hier meldeten die Bürger zahlreiche Keller unter Wasser. In der Straße "Zur Waldburg" fielen 8 Eichen mit einem Stammdurchmesser von 1,5 Meter dem Unwetter zum Opfer und versperrten die Durchfahrt. Diese Einsatzstelle wurde über mehrere Stunden geräumt. Im Verlauf war in diesem Bereich das komplette Amt Kaltenkirchen-Land sowie die dazugehörige Führungsgruppe mit knapp 150 Einsatzkräften im Einsatz. Im Stadtgebiet Kaltenkirchen waren die Zustände durch den Starkregen ähnlich. Innerhalb kürzester Zeit waren mehrere Straßen überflutet und nicht mehr befahrbar. Im privaten Bereich sind zahlreiche Keller vollgelaufen - Hier kam es zu Wasserständen von bis zu 1,5m. Besonders betroffen waren zwei Pflegeeinrichtungen und eine Schule. Hier galt es zügig die Wassermassen zu beseitigen. Im Bereich der Schmalfelder Straße musste die Feuerwehr mehrere Keller lenzen. Auch die Sporthalle im Marschweg wurde durch das Wasser betroffen, hier stand eine Fläche von 120qm, 50cm unter Wasser. In den zwei Pflegeeinrichtungen drohte das Wasser, in Bewohnte Bereiche zu laufen. In einer Tiefgarage im Flottmoorring stand eine Tiefgarage mit ca. 1600qm" 15cm über die gesamte Fläche unter Wasser. Auch hier kam es zu längeren Lenzmaßnahmen. Die Kaliester Straße wurde unterspült, dadurch kam es zu einem Abbruch der Straße. Claas-Hendrik Heß (stellv. Gemeindewehrführer) berichtete am Abend: "Bislang wurden rund 80 Einsatzstellen im Stadtgebiet angefahren." Die Feuerwehr Kaltenkirchen war mit Hilfe der Feuerwehren aus Kisdorf, Oersdorf, Henstedt-Ulzburg, Norderstedt sowie dem Technischen-Hilfswerk Kaltenkirchen bis spät in die Nacht im Großeinsatz. Auch im Bereich Oersdorf, Struvenhütten und Winsen kam es zu größeren Unwettereinsätzen. In Struvenhütten waren die Feuerwehren und das THW im Einsatz, um aus einem landwirtschaftlichen Objekt die Wassermengen zu entfernen. Im Bereich Winsen kam es wetterbedingt zu 16 größeren Einsatzstellen. Um diese abarbeiten zu können, wurde auf überörtliche auf Hilfe anderer Feuerwehren zurückgegriffen. In Oersdorf kam es in den späteren Abendstunden erneut zu einem weiteren, durch den Regen bedingten größeren Einsatz. Mit dem Einsatzstichwort TH 2 (Technische Hilfe, 2 Löschzüge) waren dort ebenfalls mehrere Wehren im Einsatz. Vor Ort stellte sich heraus, dass dort die "Kattenbek" übergelaufen war und gleich mehrere Grundstücke betroffen waren. Hier kam im Verlauf des Einsatzes auch die Hochleistungspumpe aus Alveslohe zum Einsatz. Seit 17:00 Uhr wurden im Kreis Segeberg mehr als 150 unwetterbedingte Einsätze durch die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk im Kreis Segeberg abgearbeitet. Trotz der Unterstützung im Hochwassergebiet in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind die örtlichen Kräfte weiterhin Leistungsstark. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Segeberg Pressesprecher Nils Schöning Telefon: 01590 1738869 E-Mail: n.schoening@kfv-segeberg.org

    Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Segeberg
  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Einheiten werden ausgetauscht

    Feuerwehren im Arbeitseinsatz. Quelle LFV SH

    Kiel (ots) - Am heutigen Sonntag wird das erste Einsatzkontingent aus Schleswig-Holstein sukzessive gegen neue Kräfte ausgetauscht. Die ersten Einheiten hatten sich be-reits am gestrigen Samstag auf den Weg nach Ahrweiler gemacht, wo der Mobile Führungsstab Schleswig-Holstein aktuell einen eigenen Einsatzabschnitt eigen-verantwortlich bearbeitet. Am frühen Sonntagmorgen kamen erste Einheiten im Einsatzgebiet an. Aktuell werden die neuen Kräfte eingewiesen. Auch die Stabslei-tung wechselt jetzt. Neuer Einsatzleiter ist jetzt Thomas Köstler, Amtsleiter der BF Lübeck. Er löst Marc Kutyniok (Berufsfeuerwehr Neumünster) ab. "Durch die Ankunft der Teilkontingente in etwa zweistündigen Abständen stellen wir sicher, dass die Übergabe des Materials Schritt für Schritt und geordnet erfolgen kann. Ziel ist es, dass die frischen Kräfte zum Ende des Tages komplett übernommen haben und an den Start gehen können", sagt Martin Guttchen (Berufsfeuerwehr Kiel) vom Mo-bilen Führungsstab SH. Derweil sind inzwischen sechs Todesopfer unter den Feuerwehrangehörigen zu beklagen. In der Woche kam eine 19jährige Feuerwehrfrau aus der Verbandsge-meinde Adenau (Rheinland-Pfalz) im Einsatz ums Leben. "Wir sind erschüttert und fühlen mit allen Angehörigen und den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden der betroffenen Feuerwehr", so Schleswig-Holsteins Landesbrandmeister Frank Homrich. Der gestern angekündigte Einsatz an einer Tiefgarage im Zentrum von Ahrweiler, bei dem zu befürchten stand, dass man noch weitere Verunglückte findet, ging zum Glück gut aus. Mit massiven Kapazitäten an Tauchpumpen haben Feuerwehr und THW versucht, die Anlage leer zu pumpen. Das gelang aufgrund der Größe der Garage nur zum Teil. Es stellte sich dann aber heraus, dass eine Werkfeuerwehr diese Anlage bereits vor einigen Tagen geleert und keine Opfer gefunden hatte. Nach-drückendes Grundwasser ließ die Tiefgarage dann wieder volllaufen. Ein großes Aufgabenfeld ist nach wie vor die Versorgung der Bevölkerung mit Frischwasser. Dafür sind die Dekon-P-Einheiten zuständig. Björn Broers vom Löschzug Gefahrgut des Kreises Segeberg ist dort tätig. "Alle hier eingesetzten LZ-G verstehen sich als eine Einheit und leben das auch so", beschreibt er den Team-geist. "Alle vier Dekon-P sollten schnellstmöglich echtes Trinkwasser und kein Brauch-wasser in das Einsatzgebiet bringen. Wir sind dann nach Schuld gefahren und ha-ben dort das Wasser in bereitstehende Behälter umgefüllt", so Broers. "Die Bilder, die man überall sieht, sind schon krass, aber live ist das Ausmaß der Zerstörung unvorstellbar." Beeindruckt zeigen sich die Kräfte von der Hilfsbereitschaft der Bürger. "In Adenau kam eine Bürgerin auf uns zu und fragt wie viele wir sind und kam wenig später mit einer Tüte vom Bäcker und schenkt uns allen ein Nusshörnchen und bedankt sich zehnmal dafür, dass wir da sind." Ein gleiches Bild wird aus dem Bereitstellungs-raum Windhagen berichtet, wo man eigentlich gar nicht betroffen ist. Aber auch dort bringen die Bürger Kuchen und fragen, wie sie helfen können. Das geht so weit, dass dem Instandsetzungszug des THW dringende Ersatzteile beschafft werden oder eine große LKW-Waschstraße spontan dauerhaft zur Verfügung gestellt wird. Mit einem vollgelaufenen Keller in einer Grundschule hatten es andere Feuerwehr- und THW-Kräfte in Bad Neuenahr zu tun. Dort stand ein Wasser-Öl-Gemisch bis zur Decke, da die Heizöltanks ausliefen. Als dieses abgepumpt war, versuchten die Kräfte zu retten was ging. Nachdem man vorsorglich Gasmessungen durchgeführt hatte, wurde der Keller von Hand - teils mit Menschenkette - geleert. "Möbel, Bü-cher, Akten wurden durch Schlamm und Wasser zerstört", berichtet Boris Wischow von der Freiwilligen Feuerwehr Nortorf. Es war ein kräftezehrender Einsatz, zumal der getrocknete Schlamm steinhart wurde. Bei den hohen Temperaturen wurde aus hygienischen Gründen in kompletter Schutzausrüstung und mit FFP2-Maske gear-beitet. "Dazu kam die stickige Luft.", so Wischow. Eine Dekon-Gruppe einer Werk-feuerwehr unterstützte später bei der Grobreinigung von Schutzkleidung und Gerät. Für Wischow und seine Truppe wirkt der Einsatz nach: "Wir haben Trümmerfelder gesehen und bisher nie gekannte Zerstörungen. Erschwert wurden die Zufahrten auch durch massives Verkehrsaufkommen. Mittlerweile wurde in dem Gebiet ein Fahrverbot für den Individualverkehr erlassen. "Wir haben aber eine gute Arbeit gemacht und sind stolz auf das Erreichte. Aber nun freuen wir uns auch wieder auf Zuhause", so Wischow. Dem stimmt auch Jürgen Greiwing (Freiwilligen Feuerwehr Flintbek) zu: "Wenn man Dank der Bevölkerung spürt - das ist ein befriedigendes Gefühl und bringt die Bestätigung, dass wir hier das Richtige getan haben. Wir sind stolz." Stand: 25.7.2021, 14 Uhr Verwendung der mitgesandten Fotos honorarfrei unter Nennung des Copyrights. Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Ablösung im Katastrophengebiet: 60 frische Kräfte von Feuerwehr und DRK aus dem Kreis Pinneberg auf dem Weg

    Pinneberg (ots) - Ablösung im Katastrophengebiet: 60 frische Kräfte von Feuerwehr und DRK aus dem Kreis Pinneberg auf dem Weg Datum: Sonntag, 25. Juli 2021 Tornesch-Ahrenlohe - Die zweite Schicht von Hilfskräften aus Schleswig-Holstein ist auf dem Weg in die Hochwassergebiete von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Ausgetauscht wird das Personal, die Technik bleibt vor Ort (s. Pressemitteilung des LFV Schleswig-Holstein: ▷ FW-LFVSH: Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein ... | Presseportal) Aus dem Kreis Pinneberg haben sich am frühen Sonntagmorgen um 4 Uhr 60 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Uetersen, Halstenbek, Pinneberg, Wedel, Borstel-Hohenraden, Quickborn und erstmals auch aus Prisdorf sowie vom Deutschen Roten Kreuz, das vier KTW stellt, mit mehreren Mannschaftstransportwagen auf den Weg in den Westen der Republik gemacht. Startort war die Feuerwehrtechnische Zentrale in Tornesch-Ahrenlohe. Ziel ist, um 12 Uhr am Bereitstellungsraum in Windhagen zu sein. Dort wird dann ein Großteil der Kräfte, die am Dienstag (20. Juli) ins Hochwassergebiet aufgebrochen waren, abgelöst. Deren Rückkehr nach Tornesch-Ahrenlohe wird für den Sonntagabend erwartet. Einige verbleiben vor Ort. "Es gibt eine sogenannte 1:1-Ablösung", sagte Kreisbereitschaftsführer Stefan Nieber, der am Dienstag (27. Juli) in das Einsatzgebiet fährt. Bis dahin übernimmt der Wehrführer der FF Borstel-Hohenraden, Lorenz Grotth, die Einsatzführung vom stellvertretenden Kreisbereitschaftsführer Daniel Dähn aus Quickborn. Die zweite Schicht soll nach bisherigem Stand der Planung bis Freitag (30. Juli) im Einsatz sein. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg Kreispressewart Michael Bunk Telefon: 04120 8254 700 E-Mail: presse@kfv-pinneberg.org

    Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg
  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Einheiten arbeiten Hand in Hand

    Strassen sind unpassierbar. Quelle LFV SH

    Kiel (ots) - Am Tag 4 des Hilfseinsatzes der schleswig-holsteinischen Katastrophenschutzein-heiten ging die schwere Arbeit unverändert weiter. Aktuell sind Feuerwehreinheiten in Ahrweiler im Einsatz. Ein Einsatzschwerpunkt ist dort eine dreigeschossige Tief-garage in einer Einkaufszeile, die randvoll überflutet war. Zusammen mit THW-Kräften aus Frankfurt sind Feuerwehrkräfte dort mit Pumpaufgaben betreut. Nach-dem das erste Geschoss leergepumpt war, übernahm das THW die Kontrolle der abgestellten Fahrzeuge. Diese wurden nach der Kontrolle gekennzeichnet (Foto). Jürgen Greiwing von der Freiwilligen Feuerwehr Flintbek berichtet: Wir sichern jetzt zunächst die drei Trep-penhäuser und pumpen dann das nächste Untergeschoss leer. Dort sind noch vie-le Fahrzeuge abgestellt. Wir können nicht ausschließen, dort noch Leichen zu fin-den." Die Dekontaminationseinheiten der Feuerwehren erkunden aktuell mögliche neue Standorte im Stadtgebiet Ahrweiler für den Aufbau weiterer Dekon-Anlagen und zur Trinkwasserversorgung. Dabei ist Eile geboten, denn durch den Ausfall einer flä-chendeckenden Trinkwasserversorgung ist die Gefahr von Bakterienbefall und da-mit Krankheiten sehr groß. Auch die Einsatzkräfte müssen sich schützen. In den vollgelaufenen Kellern ist das Wasser stark verunreinigt mit Fäkalien und Ölen durch zerstörte Kanalisationen, Heizöltanks und aufgeschwommenen Autos. Die Dekoneinheiten der Feuerwehren reinigen jeden Tag einen Großteil der Einsatz-kleidung binnen 12 Stunden. Im Bereitstellungsraum Windhagen werden zudem zwei mobile Duscheinheiten für die Einsatzkräfte betrieben. In Windhagen hat das SH-Kontingent zudem eine große LKW-Waschstraße zur Verfügung, in der nach dem Einsatz die Fahrzeuge und Geräte von Schlamm, kon-taminiertem Wasser und Unrat gereinigt werden können. Um vom Bereitstellungsraum Windhagen ins Einsatzgebiet rund um Ahrweiler zu gelangen, ist viel Aufwand nötig. Direkte Zufahrtsstraßen und Autobahnen sind zerstört. Die Kräfte müssen einen 69 Kilometer langen Umweg fahren und in Remagen-Kripp mit einer Fähre über die Ahr setzen. Da viele Brücken zerstört sind, ist das einige der wenigen Möglichkeiten - auch für Zivilisten - die Ahr zu queren. Mittlerweile hat der Führungsstab des Landes Rheinland-Pfalz dem Landeskontin-gent Schleswig-Holstein einen eigenen Einsatzabschnitt um das Steigenberger Ho-tel und die Ahr-Therme in Bad Neuenahr-Ahrweiler übertragen. Die gesamte Hilfe-leistung in diesem Bereich wird nun vor Ort durch den Mobilen Führungsstab Schleswig-Holstein eigenverantwortlich geleitet. Der Einsatz des ersten Kontingentes wird am heutigen Sonnabend um 22:00 Uhr enden. Nach einer Ruhepause werden die Kräfte im Laufe des Sonntages durch frisches Personal aus Schleswig-Holstein abgelöst. "Diese Ablösung erfolgt in Teil-kontingenten. Dadurch können wir Stück für Stück eine geordnete Übernahme des im Einsatzraum verbleibenden Materials sicherstellen. Ich danke allen Helferinnen und Helfern, die abgelöst werden, für ihre geleistete Arbeit. All denen, die nun in den Einsatz gehen, bin ich dankbar für ihre Bereitschaft, den Menschen in Rhein-land-Pfalz in ihrer Not Hilfe zu leisten. Kommen auch Sie gesund wieder", sagte Innenstaatssekretär Torsten Geerdts. Stand: 24.7.2021, 14 Uhr Verwendung der mitgesandten Fotos honorarfrei unter Nennung des Copyrights. Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteiner packen an

    Dank an Helfer, Fotro: FF Nortorf

    Kiel (ots) - Am heutigen Freitag (23. Juli 201) sind ab sechs Uhr alle Einheiten aus Schleswig-Holstein in verschiedene Einsatzgebiete entsandt worden und helfen seitdem dort bei der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe mit. Am Bereitstellungsraum in Windhagen haben die Logistiker der Verpflegungszüge vom DRK alle Hände voll zu tun. Dort arbeiten Kräfte aus Nordfriesland, Pinneberg und Plön. Aufgabe der Truppe ist "alles was die Menschen angeht", so umschreibt es Verbandsführer "Logistik" Jacob Melchers. So kam beispielsweise heute ein Sat-telzug mit 9000 Liter Getränken an. Täglich werden in einem Großmarkt LKW-weise Lebensmittel eingekauft und anschließend verarbeitet. Am gestrigen Donnerstag wurde die Einheit im Unterabschnitt Bad Neuenahr- Ahr-weiler mit Helfern aus Segeberg und Stormarn eingesetzt. Von dort aus werden rund 1000 Personen versorgt. Täglich produziert die Einheit drei Mahlzeiten für die eigenen Kräfte aus Schleswig-Holstein sowie die Bevölkerung im Schadensgebiet mit je 1700 Portionen. Zum "Portfolio" der Logistiker gehören auch Dinge wie Mü-ckenschutz, Sanitärartikel, Entsorgung und Müllbeseitigung. "Dazu gibt es hier ein ganz tolles Miteinander mit dem Bauhof der Stadt Windhagen. Das läuft tipitopi", so Melchers. Aus dem Bereich der Feuerwehren berichtet Rainer Kersten von der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz: Bereitschaftsführer Uwe Wichert (RD-ECK) hat Kontakt mit dem Wehrführer der Verbandsgemeinde Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgenommen und man hat sich nun auf dieser "unteren Arbeitsebene" zusammengetan. "Die Zuweisung von Einsatzgebieten aus dem Stab funktioniert immer noch nicht rei-bungslos", so Kersten. Man habe deshalb nun eine Art Abschnittsführungsstelle am Feuerwehrhaus in Ahrweiler eingerichtet und arbeite zusammen mit den Feuer-wehrleuten vor Ort, um den Grundschutz für die Stadt Bad Neunahr/ Ahrweiler si-cherzustellen. "Die Bilder, die sich hier auftun, sind apokalyptisch und surreal", so Kersten. Bahngleise hängen in der Luft, Straßen sind weggespült, das Bahnhofs-gebäude ist gegen Abrutschen abgestützt - und nebenan gehen die Menschen in unversehrten Häusern und Geschäften ihrer Tagesbeschäftigung nach." Pinneberger Kräfte sind zusammen mit Einheiten aus Schleswig-Flensburg seit gestern Nachmittag in der Ortschaft Insul (Verbandsgemeinde Adenau) eingesetzt und berichten von "kriegsähnlichen Zuständen mit weggespülten Häusern und Brücken. Teilweise erkenne man nicht, dass da mal ein Haus stand. Nach der Flut kam die Hitze und dadurch viel Staub - die Kräfte arbeiten den ganzen Tag mit FFP2-Masken. Einheiten aus Lauenburg berichten über ihren Einsatz in der Infrastrukturherstel-lung. Dabei gehe es zunächst um Keller leerschaufeln und Schutt beseitigen. Das, was man in der Presse sieht, sei nichts gegen die Eindrücke vor Ort, so ein Feuer-wehrmann. Rolf Rentzow von der Freiwilligen Feuerwehr Büdelsdorf versagt fast die Stimme, als er seine Eindrücke am Telefon zusammenfasst: "Es sieht hier aus, wie nach ei-nem Krieg. Privatleute sind mit Gummistiefel, Schaufel und Eimer bewaffnet und versuchen zu retten was geht." Trotz des Frustes für lange Zeiten des Nichtstuns hat Rainer Kersten nur lobende Worte für das schleswig-holsteinische Einsatzkontingent. "Das ist eine sehr schlag-kräftige und super ausgebildete Truppe, die sehr engagiert und gut geführt ist. Die wollen hier anpacken." Unterdessen plant das Innenministerium gemeinsam mit den Kreisen und Kreis-freien Städten sowie den beteiligten Hilfsorganisationen die Ablösung des Kontin-gents. "Rheinland-Pfalz ist dankbar für die Unterstützung aus Schleswig-Holstein. Es ist weiterhin dringend auf Kräfte angewiesen und hat um eine Fortsetzung des Einsatzes gebeten. Das bereiten wir jetzt vor", so Torsten Geerdts, Staatssekretär im Innenministerium. Derzeit wird beabsichtigt, das Personal auszutauschen und Fahrzeuge und Gerät im Einsatzraum zu belassen. Voraussetzung dafür ist, dass die entsendenden Kommunen und Organisationen die Fahrzeuge und Geräte weiterhin zur Verfü-gung stellen können. Auch wurden Kreise und Kreisfreie Städte gebeten, eine Eins zu Eins Ablösung des Personals zu prüfen. Sollte dies nicht in allen Fällen möglich sein, wäre jeweils eine übergreifende Besetzung der Einheiten zu organisieren. Die Ablösung der Kräfte soll voraussichtlich im Laufe des Sonntags (25. Juli 2021) erfolgen. Der Einsatz der Ablösung ist dann bis maximal Freitag den 30. Juli 2021 geplant. Stand: 23.7.2021, 14 Uhr Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Pressemitteilung im Auftrag des mobilen Führungsstabes Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteinische Kräfte starten Hilfseinsätze

    Für die schwere Bergung bereitet die FF Halstenbek ihren Rüstwagen mit Kran vor. Foto: hfr/Wüst

    Kiel (ots) - Das schleswig-holsteinische Einsatzkontingent hat im Hochwassergebiet in Rheinland-Pfalz die Arbeit aufgenommen. Am heutigen Donnerstag fuhren die Kräfte erste zugewiesene Einsatzabschnitte an und begannen mit der Arbeit. "Der Grad der Zerstörungen vor Ort und die Größe des Einsatzgebietes ist erheblich", so Marc Kutyniok (Berufsfeuerwehr Neumünster), Leiter des mobilen Führungsstab Schleswig-Holstein. So seien von 72 vorhandenen Straßenbrücken im Einsatzgebiet 68 zerstört oder nicht passierbar. Das macht die Zuweisung von Einsatzgebieten sehr schwer. Den Einsatzbefehlen ging am Vortag eine logistische Problemlösung voraus, die bei einigen Kräften phasenweise auch für Unmut gesorgt hat. So wurden die Kräfte vom eigentlich zugewiesenen Sammelpunkt am Nürburgring wieder zum ersten Bereitstellungsraum in der Gemeinde Windhagen zurückverlegt. Am Nürburgring waren die Aufnahmekapazitäten schlichtweg erschöpft und die Infrastruktur war überlastet. Mehrere tausend Helfer sind dort vor Ort untergebracht und sollen koordiniert werden. Die Dimension des Einsatzes sei nicht vergleichbar, die Lage ist immer noch unübersichtlich und so seien auch logistische Probleme unvermeidbar, so Kai Treptau aus dem schleswig-holsteinischen Innenministerium, der im mobilen Führungsstab Schleswig-Holstein vor Ort arbeitet. Der rheinland-pfälzische Innen-Staatssekretär Randolf Stich hat für den heutigen Nachmittag einen Besuch des schleswig-holsteinischen Kontingentes angekündigt. Fleißig zu tun hatten bereits die Logistik- und Betreuungseinheiten. Verbandsführer Jacob Melchers: "Unsere bunt zusammengewürfelte Truppe hat alles gegeben und unter den gegebenen erschwerten Bedingungen warme Mahlzeiten auch um Mitternacht und ein Frühstück für die über 600 Einsatzkräfte bereitet. "Wenn es hoch kam, hatten wir in der letzten Nacht eine ganze Stunde Schlaf." Das Technische Hilfswerk (THW) stattete viele Helfer mit Schlafsäcken und Feldbetten aus. Mit seinen mobilen Werkstätten konnte das THW bereits einige Reparaturarbeiten an defekten Einsatzfahrzeugen durchführen und die Einsatzbereitschaft dieser Fahrzeuge zügig wieder herstellen. Auch Feuerwehrkräfte waren heute bereits im Einsatz und sicherten den Brandschutz bei einigen der pausenlos stattfindenden Hubschrauberlandungen. Gegen Mittag versammelte Marc Kutyniok die Helfer auf einem Sportplatz zur Lagebesprechung. Zunächst galt es, alle Fahrzeuge aufzutanken und klar zu machen. Danach wurden Einsätze zugewiesen. Einsatzklar meldete sich auch die Sanitätsbereitschaft des Landes Schleswig-Holstein. Mittlerweile haben die Einheiten begonnen in unterschiedlichen Einsatzabschnitten im Schadengebiet Hilfe zu leisten. Unter anderem sind Einheiten mit der Verpflegungsversorgung im Einsatzgebiet beauftragt worden. Die Zusammenarbeit von Feuerwehrkräften, Hilfeleistungsorganisationen, Technischem Hilfswerk und Regieeinheiten des Katastrophenschutzes bietet vielfältige Möglichkeiten. Die unterschiedlichen Organisationen werden dabei in gemeinsamen Einsatzkontingenten eingesetzt. Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Schleswig-Holsteinische Helfer im Katastrophengebiet angekommen

    Aufbau einer Duschanlage in der Samtgemeinde Windhagen

    Kiel (ots) - 685 Einsatzkräfte mit 184 Fahrzeugen haben sich gestern in Neumünster auf den Weg ins Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz gemacht. Ministerpräsident Daniel Günther verabschiedete die Kräfte persönlich und bezeichnete den größten länder-übergreifenden Hilfeleistungseinsatz seit Jahrzehnten als "Tolles Zeichen der Soli-darität". Ausgehend von einer Initiative der Feuerwehr Neumünster-Tungendorf haben sich u.a. die Feuerwehren Arpsdorf, Großenaspe, Heidmühlen und Bad Bramstedt nach der Abfahrt der Kolonnen an den Autobahnbrücken der BAB7 positioniert um die durchfahrenden Einsatzfahrzeuge mit Schleswig-Holstein-Fahnen, Bannern und durch Winken zu verabschieden. Diese Aktion ist bei den Helfern toll angekommen. Nach rund 14 Stunden Fahrt sind die letzten Kräfte gegen 7 Uhr heute Morgen im Zielgebiet angekommen. Der ursprünglich geplante Zulaufpunkt am Nürburgring konnte nicht angefahren werden, da dort keine Kapazitäten mehr vorhanden waren. Stattdessen wurde die Samtgemeinde Windhagen angesteuert, wo die Kräfte in ei-ner Sporthalle zunächst Quartier und ihren Bereitstellungsraum bezogen. "Das Land hat eine gute Vorarbeit geleistet", berichtet Björn Boers vom Löschzug Gefahrgut des Kreises Segeberg. "Tanken geht zentral über die Kolonnenführer, Verpflegung ist gleich organisiert und aufgebaut worden." Heute Morgen gab es die erste Einsatzbesprechung und erste Einsatzaufträge wur-den verteilt. U.a. wurden Duschzelte aufgebaut. Im Laufe des Tages erfolgte eine Umverlegung der Einheiten, die nun doch vom Nürburgring aus ihre Einsatzstellen anfahren sollen. Über weitere heute durchgeführte Einsätze werden wir morgen in einer weiteren Pressemeldung berichten. Hinweis an die Redaktionen: Es ist geplant, dass der Landesfeuerwehrverband für die Zeit des schleswig-holsteinischen Einsatzes an jedem Tag (nachmittags) eine Pressemeldung veröffentlicht. Rückfragen bitte an: Medien-Rückfragen bitte an: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein Holger Bauer Pressesprecher Telefon: 0431 / 2000 82 16 Mobil: 0177 / 2745486 E-Mail: bauer@lfv-sh.de http://www.lfv-sh.de

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  • Hilfe für Flutopfer - Ministerpräsident Günther dankt Helfern

    Rund 80 Einsatzkräfte machen sich auf den Weg

    Rendsburg (ots) - "Ich bin stolz auf die Frauen und Männer, es ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität" so verabschiedete Ministerpräsident Daniel Günther am Dienstag (20.07.2021) in Neumünster rund 600 Rettungskräfte auf ihrem Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland Pfalz. Darunter sind mehr als 80 Frauen und Männer der 2.Brandschutzbereitschaft aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde. Sie versammelten sich zunächst an der Feuerwache in Büdelsdorf. Landrat Rolf-Oliver Schwemer verabschiedete hier die freiwilligen Helfer aus insgesamt 17 Wehren : "Sie werden schon sehnsüchtig erwartet". Kreiswehrführer Mathias Schüte fasst den geplanten Einsatz der nächsten Tage kurz zusammen : Ablösen der einheimischen Kräfte und Unterstützung wo immer benötigt. Einsatzleiter Uwe Wichert macht sich über die kommenden Tage keine Illusionen: "Dieser Einsatz wird härter, als die drei Hochwasser-Einsätze der Vergangenheit. Uns erwarten hier keine Rettungs- sondern wohl nur noch Bergungseinsätze". Um die Belastung der freiwilligen Helfer bei bedarf zu mindern, reist das Team der Psycho-Sozialen-Nachversorgung für die Einsatzkräfte mit. Zunächst werden die Helfer aus dem Norden ihr Quartier am Nürburgring aufschlagen. Bereits am Mittwochmorgen werden sie ihr Arbeit aufnehmen. Text und Foto: Carsten Rehder/Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde Carsten Rehder Mobil: 01 72 / 6 23 12 49 E-Mail: rehder@kfv-rdeck.de

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  • Hilfe für Einsatzkräfte im Kataststrophengebiet

    Spendenaufruf KFV Segeberg

    Kreis Segeberg (ots) - Unzählige ehrenamtliche Helfer verschiedener Organisationen sind im vom Hochwasser betroffenen Gebieten im Einsatz. Sie versuchen den betroffenen Bürgern so gut es geht zu helfen. Es sind in den betroffenen Kommunen auch Einsatzkräfte im Privaten von der Flutkatastrophe betroffen, denen gerne geholfen werden soll. Der Kreisfeuerwehrverband Segeberg unterstützt diese Hilfeleistung und hat diesbezüglich ein Spendensonderkonto bei der VR Bank Zwischen den Meeren (VR Bank Neumünster) eingerichtet: IBAN: DE 5521 2900 1600 5251 0283 BIC: GENODEF1NMS Kennwort: Hochwasserhilfe Die Spende wird vor Ort tätigen Organisationen zweckgebunden zur Verfügung gestellt, um damit den selbst in Not geratenen Helfern zu helfen. Sachspenden können wir nicht annehmen. Wir freuen uns auf jegliche Mithilfe und danken bereits jetzt allen Spendern. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Segeberg Stv. Kreispressewart Patrick Juschka Telefon: 04551 95 68 39 E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.org

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  • Abschlussmeldung - Großbrand in Grevenkrug (Feuer 2. Alarmstufe << Feuer 3. Alarmstufe)

    Rendsburg (ots) - Die Einsatzstelle ist kalt! Die Einsatzkräfte waren noch bis in die frühen Morgenstunden mit den Nachlösch- / Aufräumarbeiten beschäftigt. Gegen 06:56 Uhr am heutigen Morgen, konnte das Feuer als "AUS" gemeldet werden, und es wurde noch bis 09:17 Uhr eine Brandwache durch die Freiwillige Feuerwehr Grevenkrug gestellt. Die 3 Verletzten konnten in der Nacht das Krankenhaus schon wieder verlassen und sind wohl auf. Somit findet auch hier ein langer und kräftezehrender Einsatz sein Ende und auch ein großer Dank an die vielen Anwohner in der Straße die solidarisch die Einsatzkräfte mit ausreichend Kaffee, Wasser und anderem gestärkt und versorgt haben bis spät in die Morgenstunden. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mario Weinke Mobil: 0 151 / 40 14 31 37 E-Mail: weinke@kfv-rdeck.de

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  • Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein verlegen in das Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz

    Abfahrt Kriesengebiet

    Kreis Segeberg (ots) - Es geht los! Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein hat heute Morgen den Marschbefehl für die ersten Einheiten aus SH überstellt. Nachdem es die letzten Tage immer wieder zu Abfragen kam, wie viel Personal und Material aus Schleswig-Holstein in die Katastrophengebiete entsendet werden kann, wird es heute Ernst. Heute Nachmittag fährt ein großes Landeskontingent bestehend aus rund 700 Einsatzkräften aus allen Kreisen und Kreisfreien Städten aus Schleswig-Holstein in das Katastrophengebiet nach Rheinland-Pfalz. In der "Brandschutzbereitschaft Technische Hilfeleistung 3" sind auch Kräfte des Löschzug Gefahrgut aus dem Kreis Segeberg vertreten. Hier wird neben einem Mannschaftstransportwagen auch ein Gerätewagen Dekontamination Personal (GW Dekon P) ausrücken. Weiter wird vom Deutschen-Roten-Kreuz aus dem Kreis Segeberg auch eine Transport- und Betreuungseinheit entsendet. Treffpunkt für die Einsatzkräfte ist heute Nachmittag das Gefahrenabwehrzentrum in Neumünster, die Abfahrt ist für die Abendstunden geplant. Wir wünschen allen Einsatzkräften alles Gute, viel Kraft und Durchhaltevermögen. Unsere Gedanken sind bei euch. Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Segeberg Stv. Kreispressewart Patrick Juschka Telefon: 04551 95 68 39 E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.org

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  • Zwischenstand Großbrand in Grevenkrug (Feuer 2. Alarmstufe << Feuer 3. Alarmstufe)

    Rendsburg (ots) - Aktuell ist die Lage unter Kontrolle, der Bagger ist fleißig am wühlen und zerpflückt jede Menge Stroh und Reste vom Gebäude zum ablöschen. Mittlerweile kann auch mitgeteilt werden, dass alle 20-25 Kälber aus dem Stall wohl auf sind und kein Tier den Flammen zum Opfer gefallen ist. Zudem konnte ein Trecker unversehrt durch die Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. Die Nachlöscharbeiten werden sich noch über einen längeren Zeitraum erstrecken. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mario Weinke Mobil: 0 151 / 40 14 31 37 E-Mail: weinke@kfv-rdeck.de

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  • Aktuell Großbrand in Grevenkrug (Feuer 2. Alarmstufe << Feuer 3. Alarmstufe)

    Rendsburg (ots) - Gegen 23:24 Uhr am 19.07.2021 kam es in Grevenkrug zu einem Brandausbruch in einem Kuhstall in der Dorfstraße, wobei 3 Personen, leicht verletzt wurden als Sie die Tiere ins Freie getrieben haben. Die 3 leicht Verletzen sind mit einer Rauchgasintoxikation in anliegende Krankenhäuser gebracht worden. Ein angrenzendes Gebäude wird mittels Riegelstellung geschützt, da dort schon der Giebel leicht Feuer gefangen hatte. Ein Bagger kommt jetzt um die letzten Reste des Stalls einzureißen, um auch alles komplett ablöschen zu können. Zur Zeit befinden sich 7 Feuerwehren mit rund 100 Einsatzkräften sowie Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Die Löscharbeiten werden noch andauern. Rückfragen bitte an: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mario Weinke Mobil: 0 151 / 40 14 31 37 E-Mail: weinke@kfv-rdeck.de

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Herzhorn

Gemeinde in Kreis Steinburg

  • Einwohner: 1.051
  • Fläche: 12.43 km²
  • Postleitzahl: 25379
  • Kennzeichen: IZ
  • Vorwahlen: 04124, 04128
  • Höhe ü. NN: 1 m
  • Information: Stadtplan Herzhorn

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