Marienstraße - weiterer Erfolg der Ermittlungskommission
Paderborn (ots) -
Nach umfangreichen Ermittlungen der Ermittlungskommission (EK) Marienstraße konnten jetzt zwei weitere Beschuldigte festgenommen werden, die im Verdacht stehen, illegal mit Kokain gehandelt zu haben.
Mitte März wurden vier Wohnungen durchsucht und Kokain sichergestellt. Ein 20-jähriger Deutscher wurde dem Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungskommission Marienstraße wurde am 03.05.2024 eingerichtet, nachdem es im Bereich der Marienstraße wiederholt zu schweren Körperverletzungs- und Raubdelikten gekommen war.
Am 01.05.2024 wurde ein Opfer bei einer Körperverletzung derart schwer verletzt, dass es später seinen Verletzungen erlag.
Ziel der EK Marienstraße ist die Bekämpfung von Straßenkriminalität in der Paderborner Innenstadt. Kriminalhauptkommissar Tillmann, Leiter der EK Marienstraße: "Im Bereich der Paderborner Marienstraße hat sich eine Szene etabliert, aus der heraus insbesondere an Wochenenden zum Teil schwere Straftaten begangen werden."
Die Ermittlerinnen und Ermittler der EK Marienstraße ziehen nun eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann: Insgesamt 99 Ermittlungsverfahren u. a. wegen Raubes, Körperverletzung, Diebstahls, sexueller Belästigung und illegalem Handel mit Betäubungsmitteln wurden in der EK bearbeitet. Hiervon konnte etwa die Hälfte der Taten aufgeklärt und 31 Tatverdächtige ermittelt werden. Gegen zehn dieser Personen erließ das Amtsgericht Paderborn Untersuchungshaftbefehle. Inzwischen kam es auch zu ersten Verurteilungen.
So wurde ein 26-jähriger Beschuldigter beim Amtsgericht Paderborn wegen Raubes zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 2 Monaten verurteilt. In anderer Sache ergingen Haftstrafen gegen zwei 24-jährige Männer, die in der Liboriwoche 2024 gemeinsam ihr Raubopfer mit Pfefferspray verletzten.
"Durch den personenbezogenen Ermittlungsansatz und die Bündelung von Spezialisten in einer Ermittlungskommission konnten wir die Szene aufklären und durch gezielte Maßnahmen empfindlich treffen", so der EK-Leiter Tillmann. "Wenngleich aktuell ein Rückgang der Straftaten im Bereich der Marienstraße zu verzeichnen ist, liegt unser Fokus auch zukünftig auf der Sicherheit im Innenstadtbereich."
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