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Top Meldung Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen in der Gemeinde Holtgast
Tobias Arhelger / Adobe Stock

07.04.2026 - 13:45 - Kreis Aurich

Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen in der Gemeinde Holtgast

Aurich/Wittmund (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Ermittlungen in der Gemeinde Holtgast Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln im Landkreis Wittmund gegen eine 60-jährige Frau und deren Söhne im Alter von 34 und 30 Jahren aus Holtgast wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes zum Nachteil eines 59-jährigen Mannes. Anfang Februar 2024 erstatteten Angehörige eines Mannes aus dem Sauerland eine Vermisstenanzeige bei der Polizei. Die Anzeigen der Tochter sowie der Ehefrau des damals 59 Jahre alten Mannes gingen nahezu zeitgleich in Lüdenscheid, Chemnitz und aus Minsk (Weißrussland) ein. Die Polizei in Lüdenscheid übernahm zunächst die Ermittlungen in dem Vermisstenfall, da der Vermisste dort seinen Wohnsitz hatte. Aufgrund seines letzten bekannten Aufenthaltsortes im Landkreis Wittmund ging in dem Zusammenhang ein Amtshilfeersuchen bei der Polizeistation Esens ein. Die Ermittlungen ergaben, dass der Vermisste am 28./29. Januar von Minsk über Vilnius, Warschau und Hamburg nach Ostfriesland zu einer Familie in Holtgast gereist war. Über diese Reiseroute hatte er am 31. Januar über Hamburg zu seiner Familie nach Weißrussland zurückreisen wollen. Mit Unterstützung der Bundespolizei in Hamburg und Behörden in Minsk konnte ermittelt werden, dass der Vermisste die geplante Rückreise offensichtlich nicht angetreten hatte. Zunächst gab es keine Hinweise auf seinen Aufenthaltsort oder seine Reiseroute. Im Zuge der weiteren Ermittlungen durch die Zentrale Kriminalitätsinspektion Osnabrück (ZKI) und den Kriminal- und Ermittlungsdienst des Polizeikommissariats Wittmund ergaben sich Zweifel an den Darstellungen der mittlerweile beschuldigten Familie aus Holtgast hinsichtlich des Verbleibs des Vermissten. Die vermisste Person und die tatverdächtigen Familienangehörigen kannten sich aus früheren Zeiten aus dem Sauerland. Der Vermisste hatte die Familie aus Holtgast in familiären Angelegenheiten unterstützt; er war der Betreuer des 34-jährigen Sohnes der Familie. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass es in diesem Betreuungsverhältnis zu einer Veruntreuung von Geldern gekommen sein soll, was auch zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Vermissten geführt hatte. Unter anderem war der Vermisste zur Festnahme ausgeschrieben. Durch die Staatsanwaltschaft Aurich wurde im weiteren Verlauf aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts gegen die Familie eingeleitet. Am Sitz der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund wurde in dem Zusammenhang im September 2025 eine Mordkommission eingerichtet. Im Zuge dieser monatelangen Ermittlungen verdichtete sich der Tatverdacht gegen die Familienangehörigen aus der Gemeinde Holtgast. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich wurde durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aurich ein Durchsuchungsbeschluss für vier Grundstücke in der Gemeinde Holtgast erlassen und in der letzten Woche intensive, mehrtägige Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt. Die hiesige Polizei wurde dabei unter anderem von einem Team der niederländischen Polizei unterstützt, das auf Bodenuntersuchungen spezialisiert ist. Bei der Absuche der Grundstücke kamen auch Leichenspürhunde der Polizei und eine Technische Einheit der Bereitschaftspolizei zum Einsatz. Auf einem Grundstück in Fulkum konnte am Mittwoch durch die Spezialisten der niederländischen Polizei eine Auffälligkeit im Erdreich festgestellt werden. Die Technische Einsatzeinheit nahm daraufhin erste Grabungen vor. Die Leichenspürhunde schlugen an und die Grabungen wurden fortgesetzt. Dies führte zum Auffinden eines männlichen Leichnams. Die Bergung des Leichnams war sehr aufwendig und dauerte bis in die Nacht. Das Technische Hilfswerk unterstützte die Einsatzkräfte in der Nacht bei der Ausleuchtung des Einsatzortes. Auch die Rechtsmedizin erschien vor Ort, um den Fundort zu begutachten. Bei den Einsatzmaßnahmen wurde die Polizei logistisch durch den Bauhof der Samtgemeinde Esens und die Feuerwehr unterstützt. Der Leichnam wurde über die Ostertage in der Rechtsmedizin Oldenburg untersucht und konnte im Nachhinein als der vermisste 59-jährige aus dem Sauerland identifiziert werden. Die Angehörigen des Vermissten wurden über die Ostertage entsprechend informiert erlangten so traurige Gewissheit. Das Obduktionsergebnis ergab, dass der 59-Jährige durch massive Gewalteinwirkung zu Tode kam. Im Rahmen der weiteren Durchsuchungs- und Ermittlungsmaßnahmen in den Objekten in der Gemeinde Holtgast wurden zudem diverse Spurenträger und Gegenstände sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Aufgrund des Leichenfundes wurden die drei Beschuldigten vorläufig festgenommen. Der 34-Jährige und die 60-Jährige wurden am Donnerstagabend wieder entlassen. Der 30-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Es erging ein Untersuchungshaftbefehl durch den Zentralen Richterlichen Bereitschaftsdienst wegen Verdachts des Mordes zum Nachteil des 59-jährigen Mannes. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Aurich und der Mordkommission der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund laufen aktuell weiter. Rückfragen bitte an: Staatsanwaltschaft Aurich Jan Wilken Telefon: 04941 9998-644 E-Mail: STAUR-pressestelle@justiz.niedersachsen.de Polizeiinspektion Aurich/Wittmund Wiebke Baden Telefon: 04941 606-104 E-Mail: pressestelle@pi-aur.polizei.niedersachsen.de

Quelle: Polizeiinspektion Aurich/Wittmund
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