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Top Meldung Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Gefahrgut-Sattelzug, einem Bus und mehreren Autos auf der Ortsumgehung Gangelt (K13) mit einer Vielzahl von Verletzten war das komplexe Ausgangsszenario für die Großübung in Gangelt. Foto: Kreis Heinsberg

21.03.2026 - 18:45 - Gangelt

FW Gangelt: Hilfe ohne Grenzen: Erfolgreiche Großübung "EMREX" in Gangelt - 700 Retter aus drei Nationen trainieren Ernstfall

Kreis Heinsberg / Gangelt (ots) - Ein simulierter Massenunfall auf der Kreisstraße 13 bei Gangelt bildete am heutigen Samstag die Kulisse für eine der größten grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübungen der letzten Jahre im Kreis Heinsberg. Unter dem Namen "EMREX" probten rund 630 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien sowie 65 Verletztendarsteller erfolgreich die Zusammenarbeit bei einer komplexen Schadenslage. Das Szenario war äußerst fordernd: Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Ortsumgehung Gangelt (K13) mit einer Vielzahl von Verletzten (MANV - Massenanfall von Verletzten). Ziel der Übung war es, die Rettungsketten innerhalb des EMRIC-Verbundes (Euregio Maas-Rhein Incident and Crisis Management) unter realen Bedingungen zu testen und zu festigen. Dabei stand nicht nur die medizinische Versorgung im Fokus, sondern vor allem die Kommunikation und Koordination zwischen den verschiedenen nationalen Systemen. Grenzüberschreitende Synergie im EMRIC-Verbund Dass Hilfe keine Grenzen kennt, bewiesen die Einheiten der Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen aus dem Kreis Heinsberg, der Städteregion Aachen sowie den Provinzen Limburg (NL), Limburg (B) und Lüttich (B). Erstmalig kam dabei im Kreis Heinsberg auch die digitale Einsatzunterstützung "rescueTABLET" flächendeckend zum Einsatz, um ein organisationsübergreifendes Echtzeit-Lagebild zwischen den Einsatzkräften vor Ort und der Leitstelle zu gewährleisten. Auch das "Eumed Hospital"-Konzept, bei dem freie Bettenkapazitäten in den Krankenhäusern der gesamten Euregio abgefragt werden, wurde erfolgreich in die Übungsabläufe integriert. Landrat Stephan Pusch lobt das Zusammenspiel der Kräfte Landrat Stephan Pusch, der die Übung vor Ort persönlich verfolgte und um 8.22 Uhr die Alarmierung über die Leitstelle des Kreises Heinsberg auslöste, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Professionalität und Schlagkraft der beteiligten Einheiten. In seinem Resümee dankte er allen Beteiligten für die monatelange Vorbereitung und die reibungslose Umsetzung: "Was wir heute hier in Gangelt erlebt haben, ist gelebtes Europa und ein starkes Signal für die Sicherheit der Menschen in unserer Grenzregion. Ich danke jedem Einzelnen, der an dieser logistischen Meisterleistung mitgewirkt hat." Der besondere Dank des Landrates galt dabei den zahlreichen ehrenamtlichen Kräften, die das Rückgrat des Katastrophenschutzes im Kreis Heinsberg bilden. "Dass Ehrenamtler und Hauptamtler hier so Hand in Hand und auf Augenhöhe mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten, ist außergewöhnlich und keine Selbstverständlichkeit. Dieser Einsatz verdient höchste Anerkennung", sagte Landrat Stephan Pusch. Übungsleiter und bei den mehr als einjährigen Vorbereitungsarbeiten federführend war Günter Paulzen von der Feuerwehr Gangelt, dienstältester Wehrleiter im Kreis Heinsberg. "Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Anwohnerinnen und Anwohner hier in Gangelt, Vinteln, Hastenrath und Breberen. Wir wissen, dass eine Vollsperrung der K13 Unannehmlichkeiten mit sich bringt", sagte Guido Willems, Bürgermeister der Gemeinde Gangelt, "aber die Unterstützung und das Verständnis, das wir hier erfahren, zeigen, dass die Bevölkerung hinter ihren Rettern steht." Andreas Dovern, Vorsitzender der EMRIC-Lenkungsgruppe überzeugte sich während der Übung persönlich von der reibungslosen Zusammenarbeit der niederländischen, belgischen und deutschen Einsatzkräfte: "Wir haben heute in Gangelt erlebt, wie hervorragend EMRIC im Sinne des europäischen Gedankens funktioniert. Ich bin sehr zufrieden mit dem Engagement aller Beteiligten, denn dieses nahtlose Zusammenspiel über Grenzen hinweg rettet im Ernstfall wertvolle Zeit und damit Leben. Diese Übung zeigt einmal mehr, dass wir in der Euregio in vorbildlicher Weise beim Katastrophenschutz gemeinsam an einem Strang ziehen." Hintergrund und Ausblick Die Übung "EMREX" verdeutlichte, dass die unterschiedlichen Gesetze und Systeme der drei Länder durch regelmäßiges Training und enge Abstimmung im EMRIC-Verbund erfolgreich synchronisiert werden können. Während die Einsatzkräfte den fiktiven Massenunfall abarbeiteten, wurde der reguläre Brandschutz und die Notfallversorgung in der Region zu jedem Zeitpunkt durch die örtlichen Einheiten sichergestellt. Auch das Team der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) war eingebunden, um die Belastungen eines solchen Einsatzes realitätsnah abzubilden. Die Ergebnisse der Übung werden nun in den kommenden Wochen detailliert ausgewertet, um die grenzüberschreitenden Protokolle für den Ernstfall weiter zu verfeinern und verbessern. Über EMRIC EMRIC ist ein einzigartiger Zusammenschluss von öffentlichen Diensten, die für Brandbekämpfung, Rettungswesen und Katastrophenschutz in der Euregio Maas-Rhein zuständig sind. Partner sind unter anderem der Kreis Heinsberg, die Städteregion Aachen, die Provinz Limburg (NL), die Provinz Limburg (B) und die Provinz Lüttich (B). Rückfragen bitte an: Michael Heckers Pressestelle Valkenburger Straße 45 52525 Heinsberg Tel.: 0 24 52 13 - 11 05 Fax: 0 24 52 13 - 88 - 11 05 Michael.Heckers@Kreis-Heinsberg.de

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Gangelt
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Nachrichten aus Selfkant und Umgebung

  • Kreis
    22. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Bündnis gegen Rechts: Aktionstag setzt Zeichen für Demokratie und Toleranz

    Beim Aktionstag "Demokratie macht stark" wird deutlich, wie wichtig das Engagement für eine demokratische Gesellschaft ist, frei von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Seinen zehnten Aktionstag hatte das "Bündnis gegen Rechtsextremismus - für Demokratie und Toleranz im Kreis Heinsberg" unter das Motto "Demokratie macht stark" gestellt.
    Quelle: Aachener Zeitung
  • Kreis
    22. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Heinsberg Aphoven: Familienfest zum Welt-Down-Syndrom-Tag begeistert auf Gut Schenkelieck

    Strahlender Sonnenschein, fröhliches Kinderlachen und lebhafte Musik erfüllten am Samstag das Gelände von Gut Schenkelieck in Aphoven, wo der Verein Treffpunkt Trisomie 21 Heinsberg sein großes Familienfest zum Welt-Down-Syndrom-Tag veranstaltete.
    Quelle: Heinsberg Magazin
  • Kreis
    21. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Katastrophenschutzübung EMREX: 630 Einsatzkräfte proben Zusammenarbeit

    Unter dem Namen "EMREX" probten rund 630 Einsatzkräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien sowie 65 Verletztendarsteller erfolgreich die Zusammenarbeit bei einer komplexen Schadenslage. Auch 65 Verletztendarsteller sind am Samstag vor Ort.
    Quelle: Aachener Zeitung
  • Polizei- und Feuerwehrmeldungen
    Informiere dich hier über aktuelle Polizeiberichte und Feuerwehreinsätze aus Selfkant und Umgebung.
  • Kreis
    21. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Explosionen und brennende Autos im Kreis Heinsberg

    In der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg findet heute eine internationale Großübung von unterschiedlichen Rettungsorganisationen aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien statt. Manchmal ist das Krankenhaus im Nachbarland näher", sagt Stephan Pusch, Landrat im Kreis Heinsberg. Sendung: WDR.de, Massenunfall: Internationale Großübung im Kreis Heinsberg, 21.03.2026, 10:52 Uhr.
    Quelle: WDR
  • Ostern
    Am 5. April 2026 werden in Selfkant wieder Ostereier gesucht. Bei uns findest du Tipps für die Feiertage. Ostern in Selfkant
  • Kreis
    21. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Internationale Katastrophenschutzübung in Gangelt: Ernstfall mit Gefahrgut und Dutzenden Verletzten realitätsnah simuliert

    Niederlanden und Belgien heute den Ernstfall – grenzüberschreitend, komplex und möglichst Anschließend erfolgte die koordinierte Verteilung auf Krankenhäuser – und Einsatzkonzepte mussten dabei ineinandergreifen – eine Herausforderung, die im Ernstfall über Denn im Ernstfall zählt vor allem eines: schnelles, koordiniertes Handeln – über Grenzen
    Quelle: Heinsberg Magazin
  • Kreis
    20. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Giftmüll-Skandal weitet sich aus: Staatsanwaltschaft erhebt weitere Anklagen

    Seit April 2021 sollen die beiden Angeklagten mehr als 125.000 Tonnen Giftmüll, darunter belastete Böden und alte Katalysatoren, auf drei Betriebsflächen im Kreis Heinsberg illegal abgekippt haben – in Selfkant, Erkelenz und Wassenberg.
    Quelle: WAZ
  • Kreis
    20. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Neue Anklagen wegen illegaler Müllentsorgung und Giftböden

    Nach Abschluss der Ermittlungen bestehe gegen beide der hinreichende Verdacht, dass sie seit April 2021 mehr als 125.000 Tonnen belastete Böden und sonstige (gefährliche) Abfälle auf drei Betriebsflächen im Kreis Heinsberg abgelagert oder zur dauerhaften Lagerung entgegengenommen haben, heißt es am Freitag (20.3.) in einer Erklärung der ZeUK.
    Quelle: Hellweger Anzeiger
  • Kreis
    20. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Mann aus Hückelhoven vor Gericht: Er soll seine geistig behinderte Tochter vergewaltigt haben

    Im Jahr 1998 wurde die geistig behinderte Tochter geboren, ab Januar 2022 soll der Vater dann begonnen haben, regelmäßig seine Tochter zum Beischlaf zu zwingen - bis Ende Juni 2024. "Der Angeklagte habe seiner Tochter erklärt, sie müsse dies lernen", so die Staatsanwaltschaft.
    Quelle: WDR
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  • Kreis
    20. März 2026 - Kreis Heinsberg

    Giftmüll-Skandal in NRW weitet sich aus: Anklage gegen zwei weitere Verdächtige

    Ihnen wird vorgeworfen, rund 125.000 Tonnen kontaminierter Erde illegal deponiert zu haben. Den zwei Beschuldigten wird zur Last gelegt, über ihre Firma etwa 125.000 Tonnen verschiedenartig kontaminierter Erdmassen ohne eine notwendige Erlaubnis auf drei Arealen im Kreis Heinsberg entsorgt zu haben.
    Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger
  • Kzenon / Adobe Stock
    Polizei
    20. März 2026 - 13:00 - Kreis Heinsberg

    Brand eines Altkleidercontainers

    Übach-Palenberg-Übach (ots) - Am Donnerstagabend (19. März) geriet aus bislang ungeklärter Ursache gegen 20.15 Uhr ein auf der Friedensstraße aufgestellter Altkleidercontainer in Brand. Die verständigte Feuerwehr löschte die Flammen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Kriminalpolizei prüft nun die Hintergründe des Feuers. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Heinsberg Pressestelle Telefon: 02452 / 920-0 E-Mail: pressestelle.heinsberg@polizei.nrw.de http://www.polizei.nrw.de/heinsberg
    Quelle: Kreispolizeibehörde Heinsberg
  • Handwerker
    Von kleineren Reparaturen bis zur Kernsanierung: Finde Handwerksunternehmen in deiner Nähe.Handwerksunternehmen in Selfkant
  • Buddy / Adobe Stock
    Polizei
    20. März 2026 - 13:00 - Kreis Heinsberg

    Motorradfahrer bei Abbiegevorgang schwer verletzt

    Selfkant-Saeffelen (ots) - Ein 67 Jahre alter Motorradfahrer erlitt am 19. März (Donnerstag) bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen. Der Mönchengladbacher war mit seinem Krad gegen 13.45 Uhr auf der Selfkantstraße aus Richtung Heinsberg kommend in Fahrtrichtung Höngen unterwegs. Zur selben Zeit bog ein ihm entgegenkommender Pkw, der von einem 63 Jahre alten Niederländer gelenkt wurde, nach links auf ein Tankstellengelände ab. Hierbei kam es zum Zusammenstoß. Der Biker stürzte auf die Fahrbahn und musste auf Grund seiner Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Auto und das Motorrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Heinsberg Pressestelle Telefon: 02452 / 920-0 E-Mail: p...
    Quelle: Kreispolizeibehörde Heinsberg
  • Kreis
    20. März 2026 - Kreis Heinsberg

    NRW im Gift-Sumpf: Nächste Anklage im Müll-Skandal

    Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei weitere Personen im Skandal um illegal entsorgte Giftböden erhoben. Wie die "dpa" meldet, hat die Dortmunder Staatsanwaltschaft jetzt gegen zwei weitere Beschuldigte Anklage vorgelegt. Die zuständige Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund führt seit Monaten Ermittlungen gegen ungefähr 40 Verdächtige in dieser Angelegenheit.
    Quelle: Express
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