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 Unterhaching

Polizeimeldungen aus Unterhaching

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  • Bundespolizeidirektion München: Lebensgefährliche Flucht vor Bundespolizei

    Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit wollte sich ein Aserbaidschaner der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn entziehen. Mit seinem Wagen schleuste er zusammen mit einem Landsmann offenkundig vier türkische Migranten ein. Drei von ihnen fanden auf der Rückbank Platz. Der Vierte war während der gefährlichen Fahrt im Kofferraum. (Foto: Bundespolizei)

    Rosenheim / Oberaudorf (ots) - Bundespolizei stoppt mutmaßliche Schleuser nach Kontrollstellendurchbruch - Geschleuster im Kofferraum - Verfolgungsfahrt mit rund 200 Kilometern in der Stunde Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Sonntag (28. November) zwei Aserbaidschaner in Haftanstalten in Traunstein und München eingeliefert. Die beiden mutmaßlichen Schleuser werden beschuldigt, vier Türken mittels Pkw eingeschleust zu haben. Dabei befand sich einer der Geschleusten im Kofferraum. Der Fahrer wollte sich der Grenzkontrolle auf der A93 offenkundig mit einer Geschwindigkeit von knapp 200 Kilometern pro Stunde entziehen. Bei Oberaudorf konnte der Wagen gestoppt und die gefährliche Flucht beendet werden. Das Auto mit französischen Kennzeichen sollte ursprünglich von der Inntalautobahn in die Grenzkontrollstelle an der Rastanlage Inntal-Ost einfahren. Entsprechende Signale hatte der Fahrzeugführer von einem Bundespolizisten bekommen. Doch statt weisungsgemäß abzufahren, wurde der Pkw stark beschleunigt. Die Bundespolizei, die auf solche Situationen vorbereitet ist, nahm sogleich die Verfolgung auf. Beim Blick auf den Tacho stellten die Beamten fest, dass das verfolgte Auto trotz vorgegebener Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 Kilometern in der Stunde annähernd mit Tempo 200 unterwegs war. An der Autobahnausfahrt Oberaudorf gelang es den Verfolgern, den Fluchtwagen - unter Ausschluss einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer - zu stoppen. Im Fahrzeug erkannten die Beamten zunächst fünf Insassen. Am Steuer saß ein aserbaidschanischer Staatsangehöriger im Alter von 29 Jahren. Genau wie er konnte sich sein Landsmann, 32 Jahre alt, auf dem Beifahrersitz mit einer französischen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Die anderen drei Mitfahrer auf der Rückbank hatten keine Papiere dabei. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um türkische Staatsangehörige. Einer von ihnen machte die Bundespolizisten unmittelbar vor der anstehenden Durchsuchung des Autos darauf aufmerksam, dass sich im Pkw noch eine weitere Person befände. Wie sich rasch herausstellte, hielt sich im Kofferraum der Limousine tatsächlich ein weiterer Mann verborgen. Auch er gab an, ursprünglich aus der Türkei zu stammen. Die vier türkischen Migranten im Alter zwischen 21 und 29 Jahren wurden getrennt von ihren mutmaßlichen Schleusern zur Bundespolizei nach Rosenheim gebracht. Von dort aus konnten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden. Die Aserbaidschaner wurden wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen angezeigt. Auf richterliche Anordnung hin musste der eine in Traunstein und der andere in München die Untersuchungshaft antreten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrer die Anhaltesignale der Bundespolizei auf der Autobahn wohl ganz bewusst missachtete und sich der Grenzkontrolle durch eine Flucht mit überhöhter Geschwindigkeit entziehen wollte. Außerdem zieht die Bundespolizei in Betracht, dass es sich um eine organisierte Schleusung handelt. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

    Original-Content von: Bundespolizeidirektion München
  • Bundespolizeidirektion München: Italiener muss 654 Tage hinter Gitter

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 einen gesuchten Italiener gefasst. Er war 2012 wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion am Landgericht Saarbrücken verurteilt und nach Verbüßung eines Teils der Haft abgeschoben worden. Mit seiner Rückkehr wurde die Restfreiheitsstrafe von 645 Tagen fällig.

    A93 / Kiefersfelden (ots) - Verurteilung wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion führt ins Gefängnis Für einen italienischen Staatsangehörigen hatten die Grenzkontrollen der Bundespolizei auf der A93 erhebliche Konsequenzen. Statt mit dem Bus auf der Inntalautobahn in Richtung München weiterzufahren, wurde er am Sonntag (28. November) von Rosenheimer Bundespolizisten ins Gefängnis gebracht. Dort muss er voraussichtlich etwa 22 Monate lang bleiben. Bei der Überprüfung der Personalien des 43-Jährigen fanden die Beamten heraus, dass er vor etwa sieben Jahren aus Deutschland abgeschoben worden war. Laut Polizeicomputer hatte ihn das Landgericht Saarbrücken wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt. Nachdem er einen Teil der Strafe verbüßt hatte, musste der Italiener das Land verlassen. Bei seiner Wiederkehr drohte ihm der Vollzug der verbliebenen Haftstrafe. Obwohl ihm dies bekannt gewesen sein dürfte, versuchte er, mit dem Bus unbehelligt in die Bundesrepublik zu gelangen. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland sind die übrigen 654 Tage Restfreiheitsstrafe fällig geworden. Die Rosenheimer Bundespolizisten lieferten den verhafteten Südeuropäer in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: "Masken-Verweigerer" zeigt Beamten den Mittelfinger

    Die Bundespolizei in Rosenheim hat sich mit einem offenbar unbelehrbaren "Masken-Verweigerer" beschäftigen müssen. Der Mann hat sich nicht nur beharrlich geweigert, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sondern beleidigte auch die eingesetzten Beamten.

    Rosenheim (ots) - Wiederholt renitentes Verhalten kommt 32-Jährigen teuer zu stehen - Unbelehrbarer Slowene beschäftigt Bundespolizei Am Donnerstag (25. November) ist die Bundespolizei in Rosenheim mit einem offenbar unbelehrbaren "Masken-Verweigerer" beschäftigt gewesen. Der Mann hat sich nicht nur beharrlich geweigert, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sondern beleidigte auch die eingesetzten Beamten. Wenige Stunden zuvor war der Slowene bereits in Freilassing mit Bundespolizisten aneinandergeraten. Das wiederholte Aufeinandertreffen mit der Bundespolizei dürfte ihm letztlich keine große Freude bereitet haben, denn er musste jeweils eine vierstellige Summe zahlen. In den Nachmittagsstunden verständigte der Zugbegleiter eines Regionalzugs, der von Freilassing nach Rosenheim unterwegs war, die Bundespolizei. Ein Reisender lehnte es trotz mehrfacher Belehrung vehement ab, während seines Aufenthalts im Zug eine Maske zu tragen. Er wurde am Rosenheimer Bahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Auch gegenüber den hinzugerufenen Bundespolizisten verweigerte der 32-Jährige weiterhin das Beachten der Hygienevorschriften. Bei der Durchsuchung des Mannes kamen ein Joint und mehrere Gramm Marihuana zum Vorschein. Der slowenische Staatsangehörige wurde zunehmend ungehalten und zog sich während der polizeilichen Maßnahmen wiederholt die Hose herunter. Schließlich zeigte er seinen Mittelfinger und machte einer Beamtin gegenüber sexuelle Anspielungen. Jetzt muss der "Masken-Verweigerer" mit Strafverfahren wegen Beleidigung und Besitzes von Betäubungsmitteln rechnen. Hierfür hatte er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hin vorab 1.500 Euro als Sicherheit zu hinterlegen. Wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz schaltete die Bundespolizei zur Einleitung eines Bußgeldverfahrens das zuständige Landratsamt in Rosenheim ein. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, durfte er seine Reise fortsetzen. Bereits am Morgen desselben Tages hatte er sich in der Grenzkontrollstelle am Walserberg äußerst aggressiv gezeigt. Aufgrund seines unkooperativen Verhaltens wurde er von der Bundespolizei unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt. Auch hierfür musste er angesichts des anstehenden Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro hinterlegen. Dies hat den renitenten Slowenen aber nicht davon abgehalten, bei der nächsten Kontrolle in Rosenheim gleich wieder ausfällig zu werden. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Lebensgefährliche Dummheit / Unbekannte stoppen S-Bahn

    Immer wieder enden Streiche und Mutproben im Bahnbereich tragisch. Deshalb warnt die Bundespolizei: Bahnanlagen sind kein Spielplatz!

    München (ots) - Am Donnerstagnachmittag (25. November) begaben sich drei unbekannte Männer in Lebensgefahr, als sie einen Bahnübergang bei runtergelassenen Schranken überquerten. Einer blieb auf den Gleisen stehen um ein Halten der S-Bahn zu erzwingen. Die Einsatzzentrale des PP München informierte die Bundespolizei gegen 15:30 Uhr darüber, dass sich in Ottobrunn Personen im Gleis aufhielten und in Folge eine stadtauswärts verkehrende S-Bahn eine Schnellbremsung einleiten musste. Eine Streife der Bundespolizei ermittelte vor Ort, dass drei Unbekannte vor der herannahenden S-Bahn den Bahnübergang überquerten, sodass der 22-Jährige Lokführer eine Schnellbremsung einleiten musste. Einer der Männer blieb im Gleisbereich stehen, um einen kompletten Stillstand der S-Bahn zu provozieren. Dem Triebfahrzeugführer gelang es, die Männer mit seinem Smartphone zu filmen. Unmittelbar eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten nicht zum Ergreifen der Täter. Durch die Schnellbremsung kam es zu geringen Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Reisende wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht verletzt. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Haftbefehle "am laufenden Band"

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen mehrere gesuchte Männer verhaftet.

    Rosenheim / Kiefersfelden (ots) - Mehrere gesuchte Männer bei Grenzkontrollen gefasst Die Rosenheimer Bundespolizei hat im Rahmen der Grenzkontrollen dafür gesorgt, dass Haftbefehle "am laufenden Band" vollstreckt worden sind. So musste ein Rumäne für 30 Tage, ein Kroate für 52 Tage und ein Pole sogar für 144 Tage hinter "schwedische Gardinen". Einem Belarussen und einem anderen Rumänen blieb der Gang ins Gefängnis dank ausreichender finanzieller Möglichkeiten erspart. Mittwochnachmittag (24. November) forderten die Bundespolizisten einen rumänischen Zugreisenden am Bahnhof in Rosenheim auf, den Eurocity aus Italien zu verlassen. Grund hierfür war ein Strafbefehl des Amtsgerichts in Frankfurt am Main wegen Leistungserschleichung. Der 23-Jährige konnte die festgesetzte Geldstrafe in Höhe von rund 1.000 Euro nicht zahlen. Er musste in der Justizvollzugsanstalt Traunstein ersatzweise eine 30-tägige Haftstrafe antreten. Dort wird sich auch ein kroatischer Staatsangehöriger aufhalten müssen, allerdings etwas länger. Die Bundespolizei hatte ihn zuvor auf der A93 bei Kiefersfelden verhaftet. Der 45-Jährige war von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen einer offenen Geldstrafe über rund 3.600 Euro gesucht worden. Diese Strafe hatte er sich wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs eingehandelt. Da er den Betrag auch bei der Rosenheimer Bundespolizei nicht aufbringen konnte, musste er in Traunstein die 52-tägige Ersatzhaft antreten. Für die Dauer von insgesamt 144 Tagen musste ein 55-jähriger Mann ins Gefängnis. Der Pole war mit einem international verkehrenden Zug in Richtung München unterwegs. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Bundespolizisten heraus, dass gegen ihn gleich zwei Strafbefehle der Münchner Justiz vorlagen - der eine wegen Hausfriedensbruchs und der andere wegen Körperverletzung. Für diese Vergehen hätte der Mann einschließlich Verfahrenskosten eine Geldstrafe über rund 2.000 Euro zahlen müssen. Über diese Summe verfügte er nicht. Daher wurde er zur Verbüßung der mehrmonatigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Münchner Haftanstalt eingeliefert. Ausreichend Geld hatten hingegen zwei Pkw-Insassen, die von der Bundespolizei auf der Inntalautobahn unabhängig voneinander einer Kontrolle unterzogen wurden. Das Amtsgericht in Rastatt hatte den 41-jährigen belarussischen Staatsangehörigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt. Aufgrund eines Verstoßes gegen das Waffengesetz war der 39-Jährige aus Rumänien vom Amtsgericht Kaufbeuren mit einer Geldstrafe über 400 Euro belegt worden. Beide Männer konnten die geforderten Beträge zahlen und somit ihre Reisen fortsetzen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf _________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Körperverletzung, E-Scooter und Haftbefehle

    Die Bundespolizei in München ermittelt erneut wegen bei Feldmoching ins Gleis geworfenen E-Scootern.

    München (ots) - Am Mittwoch (24. November) hatte die Bundespolizei u.a. drei Einsätze, bei denen Personen verletzt, ein Handy sowie ein E-Scooter beschädigt und ein per Haftbefehl Gesuchter festgenommen wurden. * Kurz nach Mitternacht bemerkten Beamte der Bayerischen Landespolizei am Ausgang Arnulfstraße des Hauptbahnhofes mehrere lautstark miteinander diskutierende Personen sowie einen am Boden liegenden Mann. Ermittlungen ergaben, dass drei Männer und eine Frau gegen 00:15 Uhr in Streit geraten waren. Ohne erkennbaren Grund hatte ein mit 2,6 Promille alkoholisierter, 36-jähriger Rumäne einem 28-jährigen Deutschen (Atemalkoholgehalt 2,3 Promille) unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Der Mann aus der Ludwigsvorstadt stürzte daraufhin zu Boden und schlug rückwärtig mit dem Kopf auf die Kante einer Steinmauer. Um dem 28-Jährigen Hilfe zu leisten, legte eine 34-jährige Deutsche (Atemalkoholgehalt 2,5 Promille) ihr Smartphone auf eine naheliegende Mauer. Daraufhin nahm es der Rumäne auf und warf es gewaltsam auf den Boden. Anschließend hob er das Handy auf und warf es erneut mit hohem Kraftaufwand auf den Boden, sodass das Handy mehrere Meter weit weg flog. Bevor der 36-Jährige sich vom Tatort entfernen konnte, nahm ihn die Streife der Landespolizei fest und übergab ihn alarmierten Bundespolizisten zur weiteren Sachbearbeitung. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete nach Sachverhaltsvortrag eine Haftrichtervorführung des Wohnsitzlosen an. Der 28-Jährige erlitt aufgrund des Schlages eine blutende Wunde an der Lippe und klagte im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme über Kopfschmerzen. Zur Abklärung wurde der Ludwigsvorstädter durch Rettungssanitäter in ein Krankenhaus verbracht, wo jedoch keine weiteren zu behandelnden Verletzungen festgestellt wurden. Das Handy der Frau aus Freising wurde durch das Werfen auf den Boden sehr stark beschädigt. Dabei entstand ein Sachschaden von ca. 180 Euro. Der Rumäne war in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgrund von Gewalt-, Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Er war erst am 11. August dieses Jahres aus der Haft entlassen worden. * Gegen 2 Uhr wurde der Bundespolizei über die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn ein von einem Zug auf der Strecke vom Rangierbahnhof nach Feldmoching überfahrener E-Scooter gemeldet. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, nachdem ein Güterzug den E-Scooter im Bereich eines Bahnüberganges erfasst und überfahren hatte. Der Lokführer hatte eine Schnellbremsung eingeleitet. Am Zug entstand nach erster Inaugenscheinnahme kein Schaden. Der entstandene Schaden am E-Scooter ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Erst in den zurückliegenden Tagen war es vermehrt zu derartigen Ereignissen gekommen (siehe Pressemitteilung Nr. 268 vom 21.11.2021). * Gegen 21:40 Uhr kontrollierten Beamte der Münchner Bundespolizei im Ostbahnhof einen mit 0,7 Promille alkoholisierten 31-jährigen Deutschen. Ein Datenabgleich förderte zwei Haftbefehle zu Tage; die Staatsanwaltschaft München I hatte nach dem ledigen Wohnsitzlosen gesucht. Wegen Beleidigung war er vom Amtsgericht München zu einer Geldstrafe von 860 Euro und wegen Diebstahls zu weiteren 2.040 Euro verurteilt worden. Da er aus dieser Strafe schon 30 Tage im Justizgewahrsam verbracht hatte, muss er, da er das Geld nicht vorweisen konnte, voraussichtlich erneut für insgesamt 107 Tage ins Gefängnis. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Palästinenser unter Schleusungsverdacht - Untersuchungshaft

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat einen Palästinenser in Untersuchungshaft gebracht. Er wird beschuldigt, vier Männer von Österreich aus illegal nach Deutschland "befördert" zu haben.

    A8 / Rosenheim (ots) - Bundespolizei beschlagnahmt Auto, Bargeld und Handy Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch (24. November) einen Palästinenser in Untersuchungshaft gebracht. Er wird beschuldigt, vier Männer von Österreich aus illegal nach Deutschland "befördert" zu haben. Der 36-Jährige musste auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft. Auf der A8 bei Frasdorf stoppte die bayerische Landespolizei einen Wagen mit belgischen Kennzeichen. Der Fahrer wies sich mit seinem Pass und einer Aufenthaltserlaubnis für Belgien aus. Seine vier Mitfahrer waren jedoch ohne die erforderlichen Einreisepapiere unterwegs. Alle fünf Personen wurden zu der für Schleusungsdelikte zuständigen Bundespolizeiinspektion Rosenheim gebracht. Dort gaben drei der Geschleusten an, ursprünglich aus Syrien zu stammen. Der vierte Mitfahrer besitzt die ägyptische Staatsangehörigkeit. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei handelte es sich um eine organisierte Fahrt. Pro Person sollten bei Ankunft am Zielort jeweils 1.200 Euro gezahlt werden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugführers fanden die Bundespolizisten insgesamt fünf Mobiltelefone und etwa 1.100 Euro Bargeld. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich hierbei um einen Teil des sogenannten Schleuserlohns handelt. Das Geld, die Handys sowie der Pkw wurden sichergestellt. Der Fahrer, ein in Belgien gemeldeter Palästinenser, wollte sich zum Vorwurf der Schleuserei gegenüber der Bundespolizei nicht äußern. Am Mittwochmittag wurde der 36-Jährige dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser entsprach dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete die Untersuchungshaft an. Den Beschuldigten lieferten die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein. Die syrischen Staatsangehörigen berichteten, vor dem drohenden Militärdienst in ihrer Heimat geflohen zu sein und baten um Schutz in Deutschland. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die 29, 33 und 34 Jahre alten Männer an die zuständige Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Dagegen musste der Ägypter das Land wieder verlassen, nachdem auch er wegen eines illegalen Einreiseversuchs angezeigt worden war. Der 46-Jährige war in der Vergangenheit bereits in Österreich registriert worden. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Exhibitionistische Handlung in der S7 / 45-Jähriger wird aktiv und wiedererkannt

    Die Bundespolizei in München lobt einen 15-Jährigen aus Aying. Er hatte einen Exhibitionisten in einer S-Bahn gesehen und diesen als Wiederholungstäter erkannt und umgehend die Polizei informiert.

    München (ots) - Am Dienstagnachmittag (23. November) beobachtete ein 15-Jähriger in einer S7 nach dem Zustieg in Höhenkirchen-Siegertsbrunn einen Exhibitionisten. Er informierte die Polizei und gab an, den Mann bereits im September wegen eines gleichgelagerten Falles gemeldet zu haben. Gegen 15:30 Uhr bestieg ein 15-Jähriger aus Aying in Höhenkirchen-Siegertsbrunn die stadtauswärts fahrende S7. Dort erkannte er einen 45-Afghanen, der an sich exhibitionistische Handlungen vornahm. Der in Aying lebende Asylbewerber hatte die Hand in der Hose und manipulierte an seinem Geschlechtsteil. In Aying stiegen beide aus. Der 45-Jährige wiederholte seine Handlungen erst am Bahnsteig später auch in der Unterführung. Der Jugendliche informierte die Polizei und konnte den Afghanen wenig später aufgrund vorgelegter Bilder aus S-Bahnaufzeichnungen identifizieren. Es stellte sich heraus, dass er den 45-Jährigen bereits am 15. September aufgrund vorangegangener, gleichgelagerter Taten der Bundespolizei gemeldet hatte. Nun wird gegen den zweifelsfrei ermittelten Afghanen erneut wegen exhibitionistischer Handlungen ermittelt. Die Bundespolizei dankt dem 15-Jährigen für sein vorbildliches Handeln. Wer ähnliche Handlungen wahrnimmt, wird gebeten - ohne sich dabei zu gefährden - unverzüglich die (Bundes)Polizei zu informieren. Aufgrund von S-Bahn- und Bahnsteigaufzeichnungen gelingt es bei zügiger Anzeigenerstattung immer wieder Exhibitionisten zu ermitteln und zu identifizieren und somit der Strafverfolgung zuzuführen. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Wegen Volksverhetzung zum Haftrichter / 31-Jähriger beleidigte und bedrohet Mitarbeiter des S-Bahnprüfdienstes

    Ein 31-Jähriger, der in einer S-Bahn in München MVV-Prüfdienstmitarbeiter beleidigte und bedrohte, wird aufgrund volksverhetzenden Inhaltes von der Bundespolizei heute dem Haftrichter vorgeführt.

    München / Fürstenfeldbruck (ots) - Am Dienstagmorgen (23. November) beleidigte und bedrohte ein 31-Jähriger in einer S-Bahn von Fürstenfeldbruck nach München Mitarbeiter des S-Bahnprüfdienstes. Aufgrund des volksverhetzenden Inhaltes ordnete die Staatsanwaltschaft München I die Haftrichterprüfung an. Gegen 10:30 Uhr kontrollierten Mitarbeiter des S-Bahnprüfdienstes in einer S4 zwischen Fürstenfeldbruck und Eichenau einen 31-jährigen Rumänen. Dieser hatte keinen Fahrschein und weigerte sich Personalien anzugeben. Am Haltepunkt Eichenau verließ er mit den Bahnmitarbeitern die S-Bahn. Beim Warten auf die alarmierte Bundespolizei beleidigte und bedroht der 31-jährige Wohnsitzlose die beiden Kontrolleure. Zudem äußerte er volksverhetzende und gewaltdarstellende Ansichten. U.a. gab er an: "Migranten sollten in ihre Heimatländer zurück ... er würde diese gerne umbringen ... vergewaltigen". Die informierte Staatsanwaltschaft München I ordnete nach Sachverhaltsvortrag eine Haftrichterprüfung für den heutigen Tag an. Ein Datenabgleich ergab, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen den erstmals 2011 ins Bundesgebiet Eingereisten wegen Erschleichens von Leistungen ermittelt. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Mutmaßlicher Schleuser in Untersuchungshaft

    Die Bundespolizei beschuldigt einen Rumänen, der in Italien einen festen Wohnsitz hat, drei ägyptische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Auf richterliche Anordnung hin musste der mutmaßliche Schleuser in Untersuchungshaft.

    B2 / Mittenwald / Garmisch-Partenkirchen (ots) - Bundespolizei ermittelt in Schleusungsfällen Die Bundespolizei hat am Samstag (20. November) einen Rumänen ins Gefängnis eingeliefert. Der 22-Jährige, der in Italien einen festen Wohnsitz hat, wird beschuldigt, drei ägyptische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Auf richterliche Anordnung hin musste der mutmaßliche Schleuser in Untersuchungshaft. Bundespolizisten überprüften auf der B2 bei Mittenwald die Insassen eines Autos mit italienischen Kennzeichen. Lediglich der rumänische Staatsangehörige am Steuer des Wagens konnte sich mit seiner Identitätskarte ausweisen. Im Fahrzeug saßen drei Jugendliche ohne Einreisepapiere. Laut eigenen Angaben stammen die beiden 16-Jährigen und ein 15-Jähriger aus Ägypten. Die Teenager schilderten, dass sie von Ägypten aus über die Türkei, bis nach Italien geflohen wären. Von dort aus fuhren sie mit dem Pkw weiter. Ersten Erkenntnissen zufolge waren für die gesamte Tour bis nach Deutschland etwa 8.000 Euro pro Person gezahlt worden. Die Ermittler der Bundespolizei gehen von einer organisierten Schleusungsfahrt aus. Bundespolizisten führten den mutmaßlichen Schleuser am Amtsgericht in München vor. Dieses entschied, den Mann in Untersuchungshaft zu nehmen. Er wurde in ein Münchner Gefängnis eingeliefert. Die drei Minderjährigen konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Obhut des Jugendamtes in Garmisch-Partenkirchen anvertraut werden. Weitere Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern führt die Bundespolizei in Garmisch-Partenkirchen gegen einen türkischen Autofahrer. Der 32-Jährige mit festem Wohnsitz im Saarland wurde von bayerischen Grenzpolizisten auf der Bundesstraße bei Mittenwald kontrolliert. Sein Beifahrer führte keine Papiere mit. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um einen türkischen Staatsangehörigen. Der 27-Jährige erklärte, dass er in Deutschland Schutz suchen würde. Er wurde vorerst an eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet. Sein Fahrer, der für seine "Dienste" offenbar mehrere hundert Euro kassiert hatte, konnte nach seiner Vernehmung die Heimreise antreten. Er muss mit einem Strafverfahren rechnen. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Graffitisprayer gefasst

    Graffitisprayer verursachen durch ihre "Kunst" immer wieder hohe Sachschäden an Zügen der Deutschen Bahn AG

    München (ots) - Am frühen Sonntagabend (22.November) konnten in Gauting zwei Graffitisprayer festgenommen werden, die sich in der Abstellung an einer S-Bahngarnitur austobten. Die Einsatzzentrale des PP Oberbayern Nord teilte der Bundespolizeiinspektion München gegen 17:45 Uhr mit, dass zwei Personen eine S-Bahn im Bereich der Zugabstellung Gauting besprühen. Eine dritte Person ist ebenfalls beteiligt und "steht Schmiere". Die Tat wurde durch Mitarbeiter der Deutschen Bahn beobachtet. Polizeibeamte der PI Gauting konnten kurz darauf in Tatortnähe zwei junge Männer mit Farbanhaftungen an der Kleidung antreffen, auf welche die Täterbeschreibung passte und diese festnehmen. Die dritte Person konnte flüchten. Eine eintreffende Streife der Bundespolizei übernahm den 18-Jährigen aus dem Landkreis Starnberg, sowie den 19-jährigen aus dem Landkreis Ebersberg. In Tatortnähe konnten auch verschiedene Beweismittel, darunter ein Rucksack mit Spraydosen, gefunden und sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft München II ordnete eine Wohnungsdurchsuchung bei den Beschuldigten an. Kräfte der Bundespolizei konnten in den elterlichen Wohnungen der Beiden verschiedene Beweismittel sicherstellen. Insgesamt besprühten die Männer die S-Bahn auf einer Fläche von ca. 35m². Es entstand ein Sachschaden von ca. 1750 Euro. Die Bundespolizei konnte in diesem Jahr bereits wiederholt, in Zusammenarbeit mit der DB AG, Graffitisprayer auf frischer Tat festnehmen. In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei, insbesondere im Bereich abgestellter S-Bahnen, verdächtige Wahrnehmungen und Personen unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden. Hinweis: Graffitisprayer richteten allein 2019 an Münchner S-Bahnen einen Schaden von rund 900.000 EUR an. Nach Sachschäden in Höhe von rund 370.000 EUR im Jahr 2017 und rund 570.000 EUR im Jahr 2018, eine weitere erhebliche Steigerung. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Züge überfuhren mehrere E-Scooter

    E-Scooter in den Gleisen - mehrere Fälle gefährlicher Eingriffe - Die Bundespolizei München warnt: E-Scooter mögen für manche ärgerlich sein, insbesondere wenn sie nicht ordnungsgemäß abgestellt werden. Doch im Gleis können sie Schäden und Verletzungen auslösen!

    München (ots) - Am Freitagmorgen (19. November) überfuhr ein Zug im Bereich des Bahnhofes Feldmoching mindestens einen ins Gleis geworfenen E-Scooter. Gegen 02:15 Uhr am Freitag (19. November) meldete die Deutsche Bahn auf der Strecke vom Bahnhof Feldmoching zum Nordring mehrere neben den Gleisen liegende E-Scooter. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sich auf rund 70 Metern mehrere zerstörte E-Roller im und neben dem Gleisbereich befanden. Augenscheinlich wurden diese von mindestens einem Zug erfasst und überrollt. Zur Absuche und Sicherstellung wurde die Strecke ab 3 Uhr für rund eine halbe Stunde gesperrt. Nachforschungen ergaben, dass bereits am Mittwochmorgen (17. November) im selben Bereich ein Zug gegen 01:25 Uhr zwei E-Roller trotz eingeleiteter Schnellbremsung überfahren hatte. Nachdem am Zug keine Beschädigungen festgestellt wurden, räumte der Lokführer die E-Roller zur Seite und setzte seine Fahrt fort. Die Bundespolizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Bereits am Sonntag (14. November) hatten Jugendliche im Bereich des Arnulfsteges/Donnersbergerbrücke E-Scooter auf Bahngebiet geworfen. Hierbei jedoch ohne bahnbetriebliche Auswirkungen bzw. Beschädigungen. In den Fällen vom 17. und 19 November entstand ein bisher noch nicht bezifferbarer Sachschaden. Wer sachdienliche Hinweise zu den Verursachern geben kann, wird gebeten die Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu verständigen. Die Bundespolizei warnt davor E-Roller oder andere Gegenstände ins Gleis zu werfen. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Rangelei nach Fahrscheinkontrolle / Fahrgast wird handgreiflich und flüchtet anschließend

    Nachdem er einen Kontrolleur aus der S-Bahn schubste, flüchtete ein Mann vom Tatort. Nach ihm wird gefahndet.

    München (ots) - In einer S-Bahn an der Hackerbrücke eskalierte am Donnerstagnachmittag (18. November) eine Fahrscheinkontrolle. Nachdem der Fahrgast auf die Kontrolleure losging, flüchtete er vom Tatort. Gegen 16:45 Uhr forderten Mitarbeiter des S-Bahn Prüfdienstes eine Streife der Bundespolizei an, da ein in Pasing zugestiegener Mann ein Handyticket vorzeigte, welches vermutlich erst bei der Kontrolle gekauft wurde. Der Mann, der angab 24 Jahre alt zu sein, verhielt sich zunächst kooperativ, weshalb vereinbart wurde, dass er mit dem Prüfdienst bis zum Hauptbahnhof fährt, wo eine Streife der Bundespolizei wartete. Zwischen den Halte-punkten Donnersbergerbrücke und Hackerbrücke wurde der Mann plötzlich aggressiv und handgreiflich. Laut Zeugenaussagen wollte er zur Tür gehen und aussteigen. Dabei soll er einen 56-jährigen DB Mitarbeiter zur Seite gestoßen haben und es kam zur Rangelei. An der Hackerbrücke schubste er dann einen 30-jährigen DB Mitarbeiter aus der haltenden S-Bahn, woraufhin dieser mit dem Kopf an die Wand eines dortigen Kiosks stieß. Der 30-Jährige konnte den Mann kurzzeitig festhalten, bis er sich losriss und vom Tatort flüchtete. Als die alarmierten Bundespolizisten hinzukamen, war der Mann bereits verschwunden. Der 30-Jährige trug von dem Stoß an die Wand keine offensichtlichen Verletzungen davon. Die Daten des Handytickets wurden an die Beamten übermittelt. Nun wird deren Echtheit geprüft. Nach dem Angreifer wird auch mit Hilfe der Aufzeichnungen der Videokameras aus S-Bahn und vom Bahnsteig gefahndet. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Pferde auf Abwegen / Bundespolizei fasst flüchtige Islandponys

    Drei Islandponys sind aus ihrer mit Strom gesicherten Koppel ausgebrochen. Bundespolizisten "fassten" sie am Bahndamm.

    München (ots) - Drei Islandponys konnten Beamte der Bundespolizei am Donnerstag (18. November) am Bahndamm zwischen Markt Schwaben und Hörlkofen "festnehmen". Ihnen ist es zuvor gelungen aus ihrem Gehege "auszubrechen". Mittags gegen 11:30 Uhr meldete die Notfallleitstelle der Münchner Bundespolizei, dass sich auf der eingleisigen Strecke zwischen Markt Schwaben und Hörlkofen drei Pferde im Gleisbereich aufhalten. Ein Regionalzug, dessen Triebfahrzeugführer die Situation erkannte, leitete eine Bremsung ein und hielt auf freier Strecke. Nach Eintref-fen der Bundespolizisten konnte schnell ermittelt werden, dass die Ponys zu einem angrenzenden Hof gehören. Zur Sicherheit veranlassten die Beamten eine Gleissperrung. Bis zum Eintreffen der 54-jährigen Eigentümerin gelang es einer Beamtin, ein Pferd aus dem Gefahrenbereich zu entfernen. Die zwei weiteren Isländer ließen sich jedoch nicht zum Gehen überreden, sodass die Eigentümerin mit Halfter und Leinen anrücken musste, um ihre Lieblinge vom Bahndamm zu holen. Nach ersten Erkenntnissen überwanden die drei Ausreißer eine mit Stromzaun gesi-cherte Koppel. Gegen 13 Uhr konnte der Zugverkehr wieder ungehindert rollen. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Bei Grenzkontrollen im Zug: Ägypter mit rund 14.900 Euro Justizschulden gefasst

    Die Bundespolizei hat in Rosenheim einen gesuchten Ägypter verhaftet. Der Mann hatte Geldstrafen und Verfahrenskosten von insgesamt rund 14.900 Euro zu begleichen. Mangels finanzieller Möglichkeiten musste er ersatzweise für knapp 200 Tage ins Gefängnis.

    Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Dienstag (16. November) einen gesuchten Ägypter in Rosenheim festgenommen und ins Gefängnis eingeliefert. Bei Grenzkontrollen in einem Eurocity aus Italien konnte sich der Nordafrikaner zunächst nicht ausweisen. Er gab an, seine Papiere verloren zu haben. Beim Zughalt am Rosenheimer Bahnhof beendeten die Bundespolizisten seine Reise, allerdings nicht nur wegen des Verdachts der illegalen Einreise. Der Mann hat Justizschulden in fünfstelliger Höhe. Wie sich herausstellte, war der ägyptische Staatsangehörige während eines früheren Aufenthalts in Deutschland bereits mit zehn unterschiedlichen Personalien behördlich erfasst worden. Außerdem hatte er sich zwischen Mitte 2018 und Frühjahr 2021 wegen räuberischer Erpressung, Beleidigung und Leistungserschleichung gleich drei Strafbefehle des Amts- beziehungsweise Landgerichts Dresden eingehandelt. Die Geldstrafen und Verfahrenskosten sind seinerseits jedoch nicht beglichen worden. Insgesamt muss er noch etwa 14.900 Euro in die Justizkasse einzahlen. Offenbar hatte sich der 27-Jährige angesichts seiner Schulden vorübergehend ins Ausland abgesetzt und versuchte nun, ohne Papiere in der Bundesrepublik wieder Fuß zu fassen. Zum Vorwurf der unerlaubten Einreise wollte er sich bei der Bundespolizei in Rosenheim jedenfalls nicht äußern. Mangels finanzieller Möglichkeiten musste er die Ersatzhaft antreten. Die Beamten brachten ihn für die Dauer von knapp 200 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Gleich mehrere Schleusungsfälle / Syrischer Flüchtling in Untersuchungshaft

    Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen vier mutmaßliche Schleuser. Die Männer wurden auf der A8 beziehungsweise der A93 festgenommen. Einer von ihnen befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

    Rosenheim / A8 / A93 (ots) - Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen mutmaßliche Schleuser aus Russland Armenien, Syrien und Deutschland. Mit gleich vier offenkundigen Schleusungsfällen hat sich die Bundespolizei in Rosenheim auseinanderzusetzen. Die Fahrer der Migranten, die aus Russland, Armenien, Pakistan und Syrien stammen, wurden auf der A93 und der A8 festgenommen. Bis Montagnachmittag (15. Oktober) mussten vier der zwölf Geschleusten zusammen mit zwei Fahrzeugführern das Land wieder verlassen. Die anderen acht wurden einer Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge zugeleitet. Einer der mutmaßlichen Schleuser, ein Syrer mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen, befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Bundespolizisten überprüften in der Grenzkontrollstelle auf der Inntalautobahn nahe Kiefersfelden die Insassen eines Autos mit französischen Kennzeichen. Über gültige Einreisepapiere verfügten weder der Fahrer noch seine beiden Begleiter. Die drei russischen Staatsangehörigen wurden wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen. Der 33-jährige Fahrzeugführer, der in Frankreich gemeldet ist, wird sich voraussichtlich schon bald wegen Einschleusens von Ausländern zu verantworten haben. Auch ein Armenier erhielt von der Rosenheimer Bundespolizei kurz zuvor eine Strafanzeige wegen Schleuserei. Der ebenfalls in Frankreich gemeldete 45-Jährige beförderte in seinem Wagen zwei Landsleute aus Armenien. Im Gegensatz zu ihrem Fahrer hatten sie, wie sich bei der Kontrolle auf der A93 bei Kiefersfelden herausstellte, keine gültigen Papiere. Pass beziehungsweise Aufenthaltserlaubnis waren abgelaufen und damit ungültig. Die Beamten überstellten das Trio der österreichischen Polizei. Der in Frankreich zugelassene Pkw musste jedoch zurückbleiben. Das Auto mit französischen Kennzeichen wurde sichergestellt, da kein Versicherungsnachweis erbracht werden konnte. Deshalb erhielt der Wagenlenker auch noch eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Weitere Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern führt die Bundespolizei in Rosenheim gegen einen deutschen Autofahrer. Der gebürtige Pakistaner mit festem Wohnsitz in Baden-Württemberg wurde zusammen mit zwei Begleitern an der A8 bei Irschenberg kontrolliert. Die beiden Mitfahrer führten keine Papiere mit. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um pakistanische Staatsangehörige. Die Migranten erklärten, dass sie in Deutschland Schutz suchen würden. Sie wurden an eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge weitergeleitet. Ihr Fahrer konnte die Heimreise antreten, nachdem er vernommen worden war. Der 32-Jährige muss mit einem Strafverfahren rechnen. Ein anderer mutmaßlicher Schleuser wurde hingegen nicht "auf freien Fuß gesetzt". Ihn brachte die Rosenheimer Bundespolizei auf richterliche Anordnung hin in eine Justizvollzugsanstalt. Der 29-Jährige befindet sich dort in Untersuchungshaft. Mit seinem Pkw beförderte der in Deutschland als Flüchtling registrierte Syrer sechs Landsmänner im Alter von 19 bis 33 Jahren. Gestoppt wurde der Wagen an der A8 auf Höhe Bad Aibling von bayerischen Grenzpolizisten. Ausweisen konnten sich die sechs Migranten nicht. Sie gaben an, ursprünglich aus ihrer Heimat geflohen zu sein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie einer Erstaufnahmeeinrichtung zugeführt. Die Ermittler in Rosenheim schließen nicht aus, dass die syrischen Staatsangehörigen im Rahmen einer organisierten Schleusung bis in die Bundesrepublik gelangt sind. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Mit "Hilfe" illegal nach Deutschland

    Die Bundespolizei hat am Bahnhof in Mittenwald vier Türken festgenommen. Drei von ihnen waren ohne die erforderlichen Einreisepapiere unterwegs. Der andere wird beschuldigt, sie bei ihren illegalen Einreiseversuchen unterstützt zu haben.

    Mittenwald / Rosenheim (ots) - Bundespolizei nimmt Abholer und Taxifahrer fest Bei Grenzkontrollen haben Bundespolizisten am Montag (15. November) am Bahnhof Mittenwald drei türkische Staatsangehörige festgenommen. Sie waren in einem Regionalzug aus Österreich unterwegs. Für die Einreise nach Deutschland fehlten dem Trio jedoch die erforderlichen Papiere. Vor Ort trafen die Beamten auf einen weiteren Türken, der die drei offenbar in Empfang nehmen wollte. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim wegen des Verdachts der Beihilfe zur illegalen Einreise. In der Regionalbahn, die regelmäßig von Innsbruck nach München verkehrt, konnten drei Zuginsassen den Bundespolizisten keine Dokumente für den geplanten Aufenthalt in der Bundesrepublik vorzeigen. Sie gaben an, kurdischer Abstammung zu sein. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei sollen sie schon vor Wochen aus ihrer Heimat geflohen sein. Die Männer im Alter von 20, 21 und 31 Jahren erklärten, dass sie bis zu 6.500 Euro für die gesamte "Reise" von der Türkei bis Deutschland zahlen mussten. Ihr mutmaßlicher Abholer gab sich bei der Befragung im Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen ahnungslos. Der 21-Jährige, der in Dortmund gemeldet ist, wurde wegen Beihilfe zum Versuch der unerlaubten Einreise angezeigt und wird sich voraussichtlich schon bald entsprechend zu verantworten haben. Die drei Migranten äußerten ein Schutzersuchen und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Am Grenzübergang bei Mittenwald stoppten die Beamten einen österreichischen Pkw-Fahrer. Er wird beschuldigt, seine beiden Begleiter in die Bundesrepublik eingeschleust zu haben. Die Mitfahrer stammen aus Syrien und der Türkei. Bei der Kontrolle durch die Bundespolizisten stellte sich heraus, dass sich lediglich der Fahrzeugführer ordnungsgemäß ausweisen konnte. Mit dem Vorwurf des Einschleusens konfrontiert versicherte der 57-Jährige, dass er an einer Tankstelle kurz vor der Grenze für die Taxifahrt beauftragt worden sei. Der Tiroler räumte ein, sich bei Fahrtantritt keine Gedanken über fehlende Papiere seiner Fahrgäste gemacht zu haben. Die Garmisch-Partenkirchner Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Schleusung aufgenommen. Dem türkischen Mitfahrer, der genau wie sein Begleiter wegen versuchter illegaler Einreise angezeigt worden war, verweigerte die Bundespolizei die Einreise. Er musste das Land wieder in Richtung Österreich verlassen. Der 24-jährige Syrer hingegen wurde an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet, nachdem er dargelegt hatte, in seiner Heimat verfolgt zu werden. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei fahndet nach Schläger-Trio / Unbekannte attackieren Reisenden

    Nach einem brutalen Angriff auf einen 18-Jährigen, sucht die Münchner Bundespolizei nach Täterhinweisen und Zeugen

    München (ots) - Mit einer Personenbeschreibung sucht die Münchner Bundespolizei nach drei unbekannten Männern, welche bereits Samstagnacht (13. November) einen jungen Mann am Hauptbahnhof angegriffen haben. Kurz nach Mitternacht kam es im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes, am Abgang zur S-Bahn, zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 18-jährigen Afghanen und einem Unbekannten. Diesen Streit bemerkten drei unbekannte Männer, die sich in unmittelbarer Nähe aufhielten. Einer der Männer mischte sich ein und hielt den Afghanen, der sich aus der Situation entfernen wollte, fest. Es kam zu einem Gerangel, in dessen Verlauf der Unbekannte versuchte, dem jungen Mann aus Krailling gegen den Kopf zu treten. Als der 18-Jährige zu Boden ging, traten die drei Männer abwechselnd auf ihn ein. Als ein erneuter Fluchtversuch des am Boden liegenden scheiterte, griffen zwei unbeteiligte Zeugen ein. Daraufhin entfernte sich das Trio vom Tatort, ebenso der Unbekannte, welcher anfänglich in den Streit mit dem Afghanen geraten war. Der Geschädigte wandte sich im Anschluss an eine vorbeikommende Streife der Bundespolizei und erstattete Anzeige. Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb erfolglos. Der Mann klagte über Schmerzen im Kieferbereich und erlitt eine Schürfwunde im Bereich der linken Wange, benötigte jedoch keine medizinische Versorgung. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Köperverletzung gegen die drei unbekannten Männer eingeleitet. Aufgrund der Aufzeichnungen der Videokameras vor Ort, kann folgende Beschreibung der Täter und des vierten Unbekannten gegeben werden: Unbekannter Mann, welcher zuvor mit Geschädigten verbal gestritten hat: -graue Jogginghose, schwarzer Hoodie -weiße Sneakers - korpulente Körperstatur - schwarze Jacke - graue Umhängetasche - Brillenträger - ca. 20 - 25 Jahre - mitteleuropäischer Phänotyp Täter 1: - ca. 20 - 25 Jahre, schlank - mitteleuropäischer Phänotyp - schwarze Jogginghose mit drei weißen Streifen an den Unterschenkeln - schwarze Sneakers, schwarze Umhängetasche - dunkelbraune, kurze Haare mit Koteletten Täter 2: - ca. 20 - 25 Jahre, schlank - mitteleuropäischer Phänotyp - grau-schwarze Ringelmütze - schwarze stonewashed Jeans, an den Knien aufgerissen - schwarze Sneakers, schwarzer Rucksack - schwarze Daunenjacke Täter 3: - ca. 20 - 25 Jahre, schlank - mitteleuropäischer Phänotyp - grauer Kapuzenpulli - schwarze Jacke - Schwarze Nike-Sneakers mit weißem Nikezeichen Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich unter folgender Telefonnummer zu melden: 089 / 515550 1111 Insbesondere der Mann, welcher zuvor mit dem Geschädigten in Streit geraten ist und als Zeuge gesucht wird, wird gebeten sich bei der Polizei zu melden. Rückfragen bitte an: Sina Dietsch Pressestelle Telefon: 089 515550-1103 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum räumlichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München gehören drei der vier größten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg. Sie finden unsere Wache im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in München und der Dienstsitz für die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußläufig vom Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es Diensträume in Pasing und Freising. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Fingerabdrücke lügen nicht

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat zwei gesuchte Männer festgenommen. Für den Gambier und den Bulgaren endete die Reise hinter Gittern.

    A93 / A8 / Rosenheim (ots) - Bundespolizei entlarvt verurteilten Drogenhändler trotz Aliaspersonalien Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Montag (15. November) einen Gambier ins Gefängnis gebracht. Er war bei Grenzkontrollen auf der A93 in einem Reisebus festgenommen worden. Der Weg eines bulgarischen Staatsangehörigen führte von der A8 ebenfalls hinter Gitter. Er musste in Untersuchungshaft. In der Nacht kontrollierten Bundespolizisten auf Höhe Kiefersfelden die Insassen eines Fernreisebusses. Ein gambischer Staatsangehöriger konnte zwar seinen gültigen Pass, aber weder ein Visum noch eine andere Aufenthaltserlaubnis vorweisen. Wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise wurden die Fingerbadrücke des Mannes überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der 26-Jährige bereits acht verschiedene Personalien in Italien und Deutschland benutzt hatte. Zudem lagen gegen ihn gleich zwei Haftbefehle vor. Nach Verurteilungen wegen Drogenhandels 2017 und 2019 hatte er die vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten angeordneten Freiheitsstrafen von insgesamt zwei Jahren und drei Monaten nicht angetreten. Dafür sorgte nun die Rosenheimer Bundespolizei. Der Afrikaner wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. Dort endete vorerst auch die Reise eines Bulgaren, der mit einem Pkw auf der A8 nahe Rosenheim unterwegs war. Bei der Kontrolle des Mannes fanden die Bundespolizisten heraus, dass er gleich mehrfach gesucht wird. Wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls lag ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft in Kassel vor. Der 25-Jährige soll gewerbsmäßig Fahrräder gestohlen haben, um sich damit eine Einnahmequelle von beträchtlichem Umfang zu verschaffen. Das Amtsgericht Friedberg (Hessen) suchte mit einem Sicherungshaftbefehl nach dem bulgarischen Staatsangehörigen. Nach einer Verurteilung wegen Gefährdung des Straßenverkehrs 2019 war seine neunmonatige Freiheitsstrafe für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt worden. Da der Verurteilte die Bewährungsauflagen nicht eingehalten hatte und offenbar einfach "abgetaucht" war, kommt ein Widerruf der Strafaussetzung in Betracht. Daher brachten die Bundespolizisten den Festgenommenen auf richterliche Anordnung hin ins Bernauer Gefängnis. Zudem wird er sich voraussichtlich schon bald erneut strafrechtlich verantworten müssen. Wegen aktueller Verfahren sind Strafverfolgungsbehörden in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen am Aufenthaltsort des Inhaftierten interessiert. Die Vorwürfe lauten unter anderem Körperverletzung und besonders schwerer Fall des Diebstahls. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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  • Bundespolizeidirektion München: Hochrisikogebiet Österreich / Rosenheimer Bundespolizei prüft bei Grenzkontrollen Einhaltung von Anmelde- und Nachweispflichten

    Die Rosenheimer Bundespolizei überprüft im Rahmen ihrer grenzpolizeilichen Tätigkeit, ob Personen, die aus dem Hochrisikogebiet Österreich nach Deutschland reisen, die erforderlichen Anmelde- und Nachweispflichten einhalten.

    Rosenheim (ots) - Österreich ist seit Sonntag, 14. November, vom Robert Koch Institut als Hochrisikogebiet eingestuft. Diese Einstufung hat Konsequenzen für Reisende, die von Österreich nach Deutschland wollen. Die Rosenheimer Bundespolizei überprüft in ihrem Verantwortungsbereich zwischen Chiemsee und Zugspitze bei der grenzpolizeilichen Tätigkeit auch, ob Personen, die aus Österreich einreisen, die erforderlichen Anmelde- und Nachweispflichten erfüllen. Grundsätzliche Anmelde- und Nachweispflicht Gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung müssen Personen die vom Hochrisikogebiet Österreich kommen, bei den Grenzkontrollen auch prinzipiell nachweisen, dass sie der Anmeldepflicht und der 3-G-Nachweispflicht nachgekommen sind. Das heißt, man muss bei der Einreise aus dem Hochrisikogebiet grundsätzlich eine digitale Einreiseanmeldung und einen Impfnachweis, einen Genesenennachweis oder einen gültigen Testnachweis dabeihaben. Wer gegen die Anmelde- oder Nachweispflicht verstößt, muss mit einem Ordnungswidrigkeiten-Verfahren rechnen. Ausnahmen von Anmelde- oder Nachweispflichten Von den grundsätzlichen Anmelde- und Nachweispflichten bei Reisen aus dem Hochrisikogebiet Österreich gibt es nach der Coronavirus-Einreiseverordnung Ausnahmen: So sind etwa Grenzpendler, Personen im Güterverkehr, Personen, die lediglich durch das Hochrisikogebiet durchgereist sind oder Personen, die lediglich für 24 Stunden nach Deutschland einreisen, von der Anmeldepflicht befreit. Von der generellen Nachweispflicht sind gemäß der Coronavirus-Einreisverordnung Kinder befreit, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auch das Transportpersonal, etwa im Güterverkehr, ist von der 3-G-Nachweispflicht bei Fahrten aus einem Hochrisikogebiet befreit. Grenzpendler, Grenzgänger, Durchreisende oder Personen, die nur für 24 Stunden nach Deutschland kommen, brauchen seit der Einstufung Österreichs als Hochrisikogebiet einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis. Eine Besonderheit gilt dabei insbesondere für Grenzpendler, Grenzgänger oder Personen, die regelmäßig nur für bis zu 24 Stunden aus dem Hochrisikogebiet einreisen, denn diese müssen, wenn sie ihrer Nachweispflicht mit einem Test nachkommen, diesen Test zweimal wöchentlich erneuern. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: www.bundespolizei.de | Twitter: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de sowie unter www.twitter.com/bpol_by.

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