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Fahrzeuge in Idstein und Aarbergen aufgebrochen +++ Falschem Microsoft-Mitarbeiter vertraut +++ Zehn Wildunfälle binnen 48 Stunden

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Bad Schwalbach (ots) -

1. Fahrzeuge in Idstein und Aarbergen aufgebrochen, Idstein, Hertastraße, 05.07.2024 bis 08.07.2024 Aarbergen-Michelbach, 03.07.2024 bis 08.07.2024

(fh)In den vergangenen Tagen wurde sowohl in Idstein, als auch in Aarbergen-Michelbach je ein geparktes Fahrzeug aufgebrochen. In Aarbergen-Michelbach machten sich die Täter zwischen Mittwoch und Montag an einem in der Obergasse abgestellten Renault Trafic zu schaffen, indem sie die Hecktür aufhebelten. Anschließend nahmen sie Werkzeug aus dem Fahrzeug an sich und suchten schleunigst das Weite. Zwischen Freitag und Montag wurde der Polizei eine weitere Tat gemeldet, diesmal waren die Diebe jedoch nicht an ihr Ziel gelangt. In der Hertastraße in Idstein wies ein Smart zwar Hebelspuren auf, ins Fahrzeuginnere waren die Täter aber nicht gelangt. In beiden Fällen entstanden Sachschäden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

Die Polizeistation Idstein nimmt Hinweise zur Tat in der Hertastraße unter der Rufnummer (06126) 9394-0 entgegen. Die Telefonnummer für Hinweise zu dem Diebstahl in Michelbach lautet (06124) 7078-0.

2. Falschem Microsoft-Mitarbeiter vertraut, Hünstetten, Freitag, 05.07.2024

Ein Senior aus Hünstetten hat am Freitag den Anruf eines angeblichen Mitarbeiters von Microsoft erhalten. Er folgte seinen Anweisungen und überwies dem Kriminellen letztlich knapp Tausend Euro. Leider kommt es immer wieder zu derartigen Fällen. Die Betrüger rufen unangekündigt an und geben sich als Mitarbeiter des großen Software-Unternehmens aus. Hiernach berichten sie von einem Hackerangriff, angeblichen Problemen mit dem Computer des Angerufenen oder einer neuen Lizenz, welche dringend benötigt werde. Tatsächlich wollen die Anrufer nicht helfen, sondern an das Geld der Bürgerinnen und Bürger kommen oder sich Zugriff auf deren Rechner, speziell zum Online-Banking, verschaffen. Durch geschickte Anweisungen gelingt es den Tätern in vielen Fällen, ihre Opfer zur Eingabe einer TAN zu bewegen oder Geldüberweisungen zu veranlassen. So kam es dann auch im Verlauf des Freitages, wobei der über 80-Jährige Überweisungen über knapp 1.000 Euro tätigte.

Die Polizei warnt dringend davor, auf derartige Anrufe einzugehen. Kein Mitarbeiter einer seriösen Softwarefirma wird Sie unaufgefordert zu Hause anrufen und die Behebung von Problemen anbieten, die Sie vor dem Anruf noch gar nicht hatten. Lassen Sie sich von Unbekannten nicht um den Finger wickeln und gehen Sie keinesfalls auf fragliche Angebote zur Installation einer Software oder Fernwartung ein. Beenden Sie das Gespräch rechtzeitig. Geben Sie keine Kontodaten, Kreditkartendaten oder gar ein Passwort preis und überweisen Sie kein Geld.

3. Zehn Wildunfälle binnen 48 Stunden,

Rheingau-Taunus-Kreis, 07.07.2024 + 08.07.2024

(fh)Nicht nur im Herbst ist die Gefahr von Zusammenstößen mit Wildtieren ein Thema. Dies zeigt ein Blick auf die vergangenen zwei Tage. In den letzten 48 Stunden kam es im Rheingau-Taunus-Kreis zu mehreren Zusammenstößen mit Wildtieren, bei denen die angefahrenen Tiere in den meisten Fällen an der Unfallstelle verendeten und ein erheblicher Gesamtschaden entstand. Im Zeitraum von Dienstag auf Mittwoch ereigneten sich unter anderem in Idstein, Bad Schwalbach, Waldems und Heidenrod zehn Wildunfälle, bei denen ein Gesamtschaden von mehreren Tausend Euro entstand. Die beteiligten Fahrzeugführerinnen und -führer sowie Mitfahrende verletzten sich glücklicherweise nicht. Die Polizei rät: Unterschätzen Sie nicht die Gefahren durch Tiere, die plötzlich die Straße überqueren. Gerade bei Fahrten durch ländliche Bereiche, Wald- und Wiesengebiete sollte vorsichtig gefahren werden - rechnen Sie insbesondere in den Morgenstunden, bei Dämmerung und nachts mit Wildwechsel. Passen Sie Ihre Fahrweise an, beachten Sie die entsprechenden Warnschilder und seien Sie bremsbereit. Wenn Sie Wild am Fahrbahnrand sehen, sollten Sie abblenden, abbremsen, hupen und gegebenenfalls anhalten. Schalten Sie die Warnblinkanlage ein und fahren Sie, wenn die Tiere sich entfernen, zunächst mit Schrittgeschwindigkeit weiter. Beobachten Sie dabei den Fahrbahnrand - einem Wildtier folgen oftmals noch weitere. Weichen Sie bei plötzlichem Wildwechsel oder einer unvermeidbaren Kollision nicht in den Gegenverkehr aus - bremsen Sie ab und halten Sie Ihre Fahrspur. Sollte es zu einem Zusammenstoß gekommen sein, versuchen Sie nicht, einem verletzten Tier zu helfen, es zu berühren oder gar mitzunehmen. Informieren Sie stattdessen umgehend die Polizei.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen - Wiesbaden Konrad-Adenauer-Ring 51 65187 Wiesbaden Pressestelle Telefon: (0611) 345-1043/1041/1042 E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

Original-Content von: PD Rheingau-Taunus - Polizeipräsidium Westhessen
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