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Aggressor entblößt sich in Hamburger S-Bahn und zeigt mehrfach den "Hitlergruß"- Bundespolizei hat Strafverfahren gegen den Tatverdächtigen eingeleitet-

Gerhard Seybert / Adobe Stock

Hamburg (ots) -

Am 30.03.2025 gegen 17.50 Uhr eskalierte eine Fahrscheinkontrolle in einer fahrenden S-Bahn der Linie S 3 zwischen dem S-Bahnhaltepunkt Königstraße und dem Bahnhof Altona. Sicherheitsdienstmitarbeiter stellten einen Fahrgast (m.35) in der S-Bahn fest, der gegen das Alkoholkonsumverbot verstoßen haben soll und keinen Fahrschein vorweisen konnte. Umgehend reagierte der polnische Staatsangehörige äußerst aggressiv und beleidigte die Kontrolleure auf übelste Weise.

"Im weiteren Verlauf soll der Beschuldigte sein Geschlechtsteil vor den Sicherheitsdienstmitarbeitern entblößt und an diesem manipuliert haben. Anschließend soll der Mann den rechten Arm zum sogenannten Hitlergruß gehoben und lautstark "Sieg Heil" gerufen haben."

Nach Halt der S-Bahn im Bahnhof Altona verließen alle Beteiligten den Zug. Auf dem Bahnsteig soll der Aggressor einen am Boden liegenden Gummihandschuh aufgehoben haben, soll diesen gespannt haben und diesen anschließend heftig in das Gesicht von einem der Kontrolleure schnellen lassen haben. Weiterhin soll der Tatverdächtige gedroht haben die Kontrolleure umzubringen. Angeforderte Bundespolizisten übernahmen die weiteren polizeilichen Maßnahmen vor Ort.

"Während der bundespolizeilichen Maßnahmen zeigte der 35-Jährige wiederholt den sogenannten "Hitlergruß" und schrie lautstark "Sieg Heil"."

Die Überprüfung der Personaldaten ergab, dass der polnische Staatsangehörige bereits polizeilich bekannt ist. Weiterhin wurden zwei Fahndungstreffer zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahl festgestellt.

"Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf Exhibitionistische Handlungen, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Erschleichen von Leistungen) eingeleitet."

Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen erhielt der Beschuldigte einen Platzverweis für den Bahnhof Altona und musste vor Ort entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg und dem LKA der Polizei Hamburg (§86a StGB) geführt.

"RC"

Rückfragen bitte an:

Pressesprecher Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens (RC) Mobil 0172/4052 741 E-Mail: bpoli.hamburg.oea@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49-53b 22045 Hamburg

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Hamburg
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