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Sportbootkontrolltage "Küste" 2022 "Fünf Länder - Ein Ziel - Sicherheit von Sportbooten"

Kiel (ots) -

Unter dieser Überschrift finden erstmalig gemeinsame Sportbootkontrolltage der Wasserschutzpolizeien der Länder Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern statt. Vorbereitet und konzipiert wurden die Kontrolltage durch das Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern.

Einer der Schwerpunkte der Arbeit aller Wasserschutzpolizeidienststellen ist die Kontrolle von Sportbooten. In den letzten Jahren stieg der Anteil der Nutzer dieser Boote stetig an. Wasserstraßen und Seen mit ihrer Infrastruktur sind beliebtes Ausflugsziel für Erholung suchende Wassersportler:innen. Besonders an Feiertagen und im Sommer ist der Anteil der Freizeitskipper erhöht. Die meisten Ausflügler auf dem Wasser sind vorbildlich und halten sich an alle Regeln.

Es kommt aber auch oft zu Verhaltensweisen, die Ordnungswidrigkeiten bzw. Straftaten darstellen, zum Beispiel Alkohol- oder Drogendelikte am Steuer von Sportbooten, Geschwindigkeits- oder Befahrensverstöße in Naturschutzgebieten. In den letzten Maitagen sowie über Pfingsten werden die Wasserschutzpolizeien der Küstenländer die gemeinsamen Kontrolltage durchführen. Die Kontrolle von Wassersportlern und Freizeitskippern bezieht sich vorrangig auf die Einhaltung von Alkoholgrenzwerten, die Überprüfung hinsichtlich des verbotenen Konsums von Betäubungsmitteln und Medikamenten sowie die Einhaltung von Geschwindigkeiten auf Gewässern. Zusätzlich werden die Sicherheitsausrüstungen von Sportbooten und der Besitz von Befähigungsnachweisen (zum Beispiel Sportbootführerscheine) überprüft.

Sportbootenführende sind verpflichtet, Befähigungsnachweise sowie Bootsurkunden mitzuführen und auf Verlangen den eingesetzten Kontrollkräften zu Überprüfung auszuhändigen. Bootsführer:innen müssen geeignet sein und das Boot sicher beherrschen. Alkohol, Drogen und Medikamente beeinflussen die Eignung und Fahrsicherheit und stellen besonders beim Führen von Schiffen und Booten eine Gefahr dar.

Rückfragen bitte an:

Marcel Schmidt - Pressesprecher - Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein Landespolizeiamt Mühlenweg 166 24116 Kiel Telefon: +49 (0)431 160 61400 E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de

Original-Content von: Landespolizeiamt


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