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Kiel: Vermehrte Schockanrufe durch falsche Polizeibeamte oder angebliche Angehörige gemeldet

U. J. Alexander / Adobe Stock

Kiel (ots) -

Aktuell, im Laufe des heutigen Tages (Donnerstag, den 30.06.2022), kommt es in Kiel zu einer Häufung der sogenannten Schockanrufe. Dabei werden Seniorinnen und Senioren von angeblichen Polizeibeamten angerufen. Wir warnen ausdrücklich vor dieser Masche.

Nach Angaben der Angerufenen, hätten diese Anrufe erhalten, in denen berichtet wurde, dass ein Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und nun im Gefängnis säße. Gegen die sofortige Zahlung einer Kaution könne eine Haftstrafe umgangen werden.

In weiteren Fällen wird den Angerufenen eingeredet, dass die Angehörigen eine neue Handynummer hätten und nun selbst dringend Hilfe benötigen.

Bislang ist kein Fall bekannt, in dem die Tätergruppe Erfolg hatte. Nach derzeitigem Ermittlungsstand reagierten alle Angerufenen richtig, indem sie das Gespräch selbst beendeten und über 110 die Polizei informierten.

Die Polizei rät daher erneut: Seien Sie misstrauisch bei Anrufen, bei denen es um Leben und Tod oder bedeutende Sachwerte und damit verbundener Geldforderungen am Telefon geht! Beenden Sie umgehend das Gespräch und informieren Sie Ihre Angehörigen und die Polizei. Die Polizei fordert niemals die Herausgabe von Bargeld oder Schmuck zur Leistung einer Kaution.

Björn Gustke

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Kiel Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Gartenstraße 7, 24103 Kiel Tel. +49 (0) 431 160 - 2010 bis 2012 Fax +49 (0) 431 160 - 2019 Mobil 1 +49 (0) 171 290 11 14 Mobil 2 +49 (0) 171 30 38 40 5 E-Mail: Pressestelle.Kiel.PD@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion Kiel


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