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 Lahn-Dill-Kreis
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In Kooperation mit: Polizei Presse

- Verkehrsdienst, Stadt Haiger und Gefahrgutüberwacher im Einsatz - Unfälle mit Krad und Quad - Freundschaftsdienst bringt Blutentnahme - Autos beschädigt - Container geräumt - Polo angesteckt - ...

Dillenburg (ots) -

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Dillenburg (ots) - Haiger: Gurtmuffel, Handybenutzer und Gefahrguttransporte im Visier -

Der Regionale Verkehrsdienst Lahn-Dill, unterstützt vom Ordnungsamt der Stadt Haiger sowie dem Gefahrgutüberwacher des Lahn-Dill-Kreises, richtete vergangene Woche am Kreisverkehr in Haiger und am Kreisverkehr der B54 den Fokus auf Ablenkung durch Mobiltelefone, Gurtmuffel und Gefahrguttransporte. Am Mittwochmorgen (28.04.2021) stoppten sie gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Haiger Verkehrsteilnehmer am Kreisverkehr Willi-Kröckel-Allee. 23 Gurtmuffel sowie drei Handybenutzer gingen ihnen dort ins Netz. Unterstützt vom Gefahrgutüberwacher des LDK und Mitarbeitern des Ordnungsamtes Haiger nahmen sie am Donnerstag (28.04.2021) an der B54 verstärkt Gefahrguttransporte unter die Lupe. Unter anderem ahndeten die Ordnungshüter 11 Verstöße gegen das Gefahrgutrecht, sie erwischten zwei Fahrer, die ohne Kontrollgerät unterwegs waren, zwei Transportfahrer führten ihre Lizenz zum gewerblichen Güterverkehr nicht mit, einmal musste bei der Ladungssicherung nachgearbeitet werden und an einem Transporter stellten sie eine Überladung fest. Zudem ging ihnen ein Autohändler aus einer Westerwaldgemeinde ins Netz. Der war in einem amerikanischem PS-Boliden unterwegs und fiel auf, weil er das vordere Kennzeichen nicht an der Stoßstange angebracht, sondern hinter die Windschutzscheibe gelegt hatte. Zudem handelte es sich um litauische Händlerkennzeichen, die in der BRD keine Gültigkeit haben. Weil er keine Zulassung hatte, blieb der Bolide an Ort und Stelle stehen und der Händler musste sich um den Abtransport kümmern. Der Verkehrsdienst ermittelt wegen Verstöße gegen das Zulassungs-, Versicherungs- und das Kraftfahrzeugsteuergesetz zu.

Breitscheid: Biker schwerverletzt -

Nach einer Kollision mit einem Pkw trug ein 41-jähriger Biker schwere Verletzungen davon. Der Suzukilenker war am 1. Mai, gegen 18.30 Uhr auf der Landstraße zwischen Breitscheid und Rabenscheid unterwegs. In Höhe des Flugplatzes bog vor ihm ein 58-jähriger Citroenfahrer nach links auf den Parkplatz ab. Aus bisher nicht bekannten Gründen leitete der Kradfahrer eine Vollbremsung ein und versuchte offensichtlich links an dem Citroen vorbeizufahren. Die Fahrzeuge berührten sich und der Eschenburger stürzte mit seiner Suzuki. Er zog sich schwere Verletzungen zu, die von einem Notarzt und einer Rettungswagenbesatzung erstversorgt wurden. Ein Rettungshubschrauber flog ihn zu weiteren Untersuchungen in eine Siegener Klinik. Sein Unfallgegner aus Wiesbaden blieb unverletzt - er kam mit dem Schrecken davon. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Blechschäden summieren sich auf mindestens 17.000 Euro.

Hohenahr: Abbiegevorgang löst fatale Kettenreaktion aus -

Mit schweren Verletzungen musste eine 18-jährige Quadfahrerin am Samstagnachmittag (01.05.2021) in die Marburger Universitätsklinik transportiert werden. Gegen 16.15 Uhr fuhr die Hohenahrerin von Altenkirchen in Richtung Mudersbach. Dort wollte der 32-jährige Fahrer eines Mercedes Vito nach links in eine Grundstückszufahrt abbiegen, um zu wenden. Ein dahinterfahrender 19-jähriger Quadfahrer und ein ihm folgender Motorradfahrer mussten stark bremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die 18-Jährige auf ihrem Quad bemerkte die Bremsmanöver offensichtlich zu spät und wollte nach links ausweichen. Dabei touchierte sie das Quad des 19-Jährigen, überschlug sich und wurde zu Boden geschleudert. Ihr Quad prallte gegen die linke Fahrzeugseite des Mercedes, die junge Frau rutschte zwischen Vorder- und Hinterachse und wurde noch mehrere Meter mitgeschleift. Sie trug schwere, aber glücklicherweise keine lebensbedrohenden Verletzungen davon. Der aus Aßlar stammende Mercedeslenker, der Quadfahrer aus Herborn sowie der Motorradfahrer blieben unverletzt.

Wetzlar: Promillefahrt und Freundschaftsdienst enden mit Blutentnahme -

Einen sicherlich gut gemeinten Freundschaftsdienst bezahlte ein 56-jähriger Mann mit einer Blutentnahme. Er wollte seinem Freund, der zuvor von der Wetzlarer Polizei wegen einer Promillefahrt gestoppt worden war, einen Gefallen tun. Am 01.05.2021, gegen 09.30 Uhr stoppten Wetzlarer Ordnungshüter einen 51-jährigen Opelfahrer. Da der eine Alkoholfahne hatte, ließen sie ihn pusten. Das Testgerät zeigte einen Wert von 1,14 Promille an. Der Wetzlarer musste mit auf die Wache und die Polizisten stellten den Schlüssel des Opels sicher. Die beiden Mitfahrer im Opel hatten nämlich ebenfalls eine deutliche Alkoholfahne. Ein zufällig vorbeikommender Bekannter des Promillefahrers bot sich als Fahrer an, aber auch er hatte offensichtlich Alkohol getrunken, so dass der Schlüssel nicht herausgegeben wurde und der Wagen an Ort und Stelle zurückblieb. Der Wetzlarer musste sich auf der Polizeiwache einer Blutentnahme unterziehen, seinen Führerschein dort zurücklassen und verließ anschließend die Station. Nach etwa einer Stunde kehrte er mit einem Freund zurück, der den Fahrzeugschlüssel in Empfang nehmen sollte. Leider hatte auch dieser Alkohol getrunken, sein Test brachte es auf 0,95 Promille. Die Polizisten vermuteten, dass er trotzdem mit einem Fahrzeug zur Station gefahren war und behielten den 56-Jährigen nach dem Verlassen der Station im Auge. Und tatsächlich hatte er seinen Wagen am benachbarten Finanzamt geparkt. Eine Sequenz der Videoüberwachungsanlage zeigt, wie der 56-Jährige vorfährt und aussteigt. Er musste sich ebenfalls einer Blutentnahme unterziehen. Da er in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, erhob ein Bereitschaftsstaatsanwalt eine Sicherheitsleistung von 1.050 Euro, die der 56-Jährige auf der Wache hinterlegen musste. Auf beide Männer kommen nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zu.

Wetzlar: Baucontainer aufgehebelt -

Hinter der Araltankstelle im Karl-Kellner-Ring machten sich Diebe an Baucontainern zu schaffen. Im Zeitraum zwischen dem 30.04.2021, gegen 16.00 Uhr und dem 03.05.2021, gegen 06.20 Uhr hebelten die Täter zwei Container auf und erbeuteten eine noch nicht bekannte Menge an Werkzeugen. Die Aufbruchschäden belaufen sich auf rund 1.000 Euro. Hinweise zu den Dieben nimmt die Wetzlarer Polizei unter Tel.: (0641) 9180 entgegen.

Wetzlar-Münchholzhausen: Golf zerkratzt -

Auf rund 800 Euro schätzt die Polizei den Lackschaden, den Unbekannte an einem in der Wetzlarer Straße geparkten VW zurückließen. Die Täter trieben mit einem spitzen Gegenstand Kratzer in beide Seiten des schwarzen Golfs. Zeugen, die die Täter in der Nacht von Samstag (01.05.2021) auf Sonntag (02.05.2021) beobachteten, werden gebeten sich unter Tel.: (0641) 9180 mit der Wetzlarer Polizei in Verbindung zu setzen.

Wetzlar: Polo angesteckt -

Am frühen Sonntagmorgen (02.05.2021) brannte in der Straße "Am Taubenstein" ein VW Polo aus. Gegen 01.45 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf einen brennenden Pkw im Bereich der Bushaltestelle. Die Feuerwehr rückte aus und löschte den Brand. Die Polizei geht derzeit von vorsätzlicher Inbrandsetzung aus. Die Ermittler suchen Zeugen und fragen: Wer hat am frühen Sonntagmorgen Personen an dem an der Bushaltestelle geparkten roten VW Polo beobachtet? Haben sich die Täter über Messengerdienste mit ihrer Tat gebrüstet? Hinweise erbittet die Wetzlarer Polizei unter Tel.: (06441) 9180.

Wetzlar: An Ford vergriffen -

In der Zeit von Freitag (30.04.2021), gegen 19.00 Uhr bis Samstag (01.05.2021), gegen 15.00 Uhr ließen Unbekannte ihre sinnlose Zerstörungswut in der Hermannsteiner Straße aus. Die Täter beschädigten die Windschutzscheibe sowie den linken Außenspiegel des schwarzen Ford Fiesta. Außerdem zerkratzten sie die Motorhaube und beide Türen auf der Fahrerseite. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens 1.000 Euro. Hinweise erbittet die Wetzlarer Polizei unter Tel.: (06441) 9180.

Solms-Oberbiel: Vandalen am Wasserwerk -

Zwei beschädigte Fenster ließen Vandalen am Wasserwerk in Oberbiel zurück. In der Nacht von Freitag (30.04.2021) auf Samstag (01.05.2021) betraten die Unbekannten das Gelände an der Schleuse und machten sich an den Fenstern zu schaffen. Die Schadenshöhe kann momentan noch nicht bestimmt werden. Hinweise erbittet die Wetzlarer Polizei unter Tel.: (06441) 9180.

Braunfels: Fünfmal zugestochen -

Nachdem ein Unbekannter Reifen eines im Lerchenweg geparkten Kias platt stach, bitten die Wetzlarer Polizisten um Mithilfe. Der Täter vergriff sich in zwei aneinander folgenden Nächten an dem silberfarbenen Sorrento. Der SUV parkte in der Nacht vom 29.04.2021 (Donnerstag), gegen 20.30 Uhr bis 30.04.2021 (Freitag), gegen 06.15 Uhr in einem Carport. In dieser Nacht stach der Unbekannte alle vier Reifen platt. In der darauffolgenden Nacht, von Freitag auf Samstag, ließ er erneut die Luft aus einem der neu montierten Pneus heraus. Die neuen Reifen kosteten den Besitzer rund 400 Euro. Zeugen, die den Täter beobachteten oder die sonst Angaben zu dem unbekannten Reifenstecher machen können, werden gebeten sich unter Tel.: (0641) 9180 mit der Wetzlarer Polizei in Verbindung zu setzen.

Guido Rehr, Pressesprecher

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