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In Kooperation mit: Polizei Presse

Bankmitarbeiterin verhindert Enkeltrick

Ludwigshafen/Limburgerhof (ots) - Am Montagnachmittag (02.08.2021) erhielt eine 78-Jährige aus Ludwigshafen einen verdächtigen Anruf. Ihr Neffe habe angeblich einen schweren Verkehrsunfall verursacht und müsse 32.000 Euro bezahlen, um nicht ins Gefängnis zu kommen. Als die Seniorin das Geld auf einer Bank in Limburgerhof abheben wollte, schöpfte eine Bankmitarbeiterin Verdacht und informierte die Polizei. Hierdurch konnte der Schaden von der 78-Jährigen abgewendet werden.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

-Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.

-Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.

-Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.

-Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.

-Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahestehende Personen.

-Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.

-Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.

-Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema

Sind Sie bereits Opfer Betrugs geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Ihre zuständige Polizeidienststelle finden Sie über unsere Dienststellensuche https://www.polizei.rlp.de/de/dienststellensuche/. Oder erstatten Sie direkt online eine Anzeige bei der Onlinewache https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz Ghislaine Wymar Telefon: 0621-963-1500 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

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Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz

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