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Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen gegen Mitglieder des Hells Angels MC - 1 Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

benjaminnolte / Adobe Stock

Präsidialbereich u.a. (ots) -

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Am Dienstag, den 29.11.2022, vollstreckten im Auftrag der Staatsanwaltschaften Frankenthal und Trier etwa 300 Einsatzkräfte Durchsuchungsbeschlüsse an zwölf Wohn- und Geschäftsanschriften im Rhein-Pfalz-Kreis, Speyer, Neustadt a. d. Weinstraße, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Trier, Kreis Trier-Saarburg, Karlsruhe (Baden-Württemberg) und Pforzheim (Baden-Württemberg). Zehn Mitglieder eines Charters des "Hells Angels MC" im Alter von 32 bis 56 Jahren hatten zuvor verbotene Vereinsabzeichen in sozialen Netzwerken geteilt. Die mit der Veröffentlichung einhergehenden Straftaten gegen das Vereinsgesetz waren Anlass für die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei.

Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Beweismittel, u. a. acht Kutten des "Hells Angels MC" und Bekleidung mit verbotenen Insignien sowie mehrere Waffen (u.a. eine scharfe Schusswaffe mit etwa 80 Schuss dazugehöriger Munition, zwei Schreckschusspistolen, eine Armbrust, eine Axt, neun Messer, zwei Reizstoffsprühgeräte, ein Schlagring, eine Machete, 4 Schwerter), knapp 48.000 Euro Bargeld und über 500 Gramm Marihuana, sichergestellt.

Ein 34-Jähriger wurde vorläufig festgenommen, da sich auf Grund der Durchsuchungsergebnisse der dringende Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Mitführens einer Schusswaffe ergab. Er wird voraussichtlich im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen die Tatverdächtigen wird nun u.a. wegen Verstößen gegen das Vereinsgesetz, das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Neben Kräften der Polizeipräsidien Rheinpfalz und Trier, der Landeskriminalämter Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg waren auch Spezialeinheiten und Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik sowie der Bundespolizei an den Einsatzmaßnahmen beteiligt.

Gegen verschiedene Beschuldigte wurde bereits nach einem Übergriff auf Polizeikräfte im Jahr 2021 in Neustadt a. d. Weinstraße ermittelt. Siehe hierzu unsere Pressemeldung vom 18.01.2022 unter https://s.rlp.de/WD2lO.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz Pressestelle Thorsten Mischler Telefon: 0621-963-1500 E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de https://s.rlp.de/86q

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.

Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz

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