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 Lüdersdorf/Meck.

Polizeimeldungen aus Lüdersdorf/Meck.

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  • OH-Beschendorf // Brennender PKW auf der Autobahn

    Lübeck (ots) - Am gestrigen Dienstagmittag (08.03.) fing ein PKW Seat Arosa während der Fahrt auf der Autobahn A1 Feuer und brannte anschließend vollständig aus. Die Strecke musste für die Löscharbeiten in Fahrtrichtung Fehmarn für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden. Gegen 11.40 befuhr eine 55-jährige Ostholsteinerin mit ihrem PKW die Autobahn in Richtung Fehmarn. Zwischen den Anschlussstellen Pelzerhaken und Lensahn bemerkte sie plötzlich Qualm aus dem vorderen Bereich ihres Fahrzeuges und stoppte sofort auf dem Standstreifen. Hier schlugen bereits Flammen aus dem Motorraum. Kurze Zeit später griff das Feuer auf das gesamte Fahrzeug über. Es brannte in voller Ausdehnung. Für die nötigen Löscharbeiten sperrten die Kollegen des Polizeiautobahnreviers die Fahrbahn in Richtung Norden bis etwa 13Uhr komplett. An dem 17 Jahre alten Seat entstand wirtschaftlicher Totalschaden, er brannte völlig aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Rückfragen bitte an: Bettina Ebeling Polizeidirektion Lübeck Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Ostholstein-Ahrensbök / Stop-Schild übersehen - Autos prallen ineinander

    Lübeck (ots) - Am Dienstag (08.03.2022) kam es in Ahrensbök zu einem Unfall, nachdem eine Verkehrsteilnehmerin ein Stop-Schild übersehen hatte. Sie fuhr ungebremst in eine Kreuzung ein und prallte mit ihrem PKW gegen ein vorfahrberechtigtes Fahrzeug. Beide Fahrzeugführerinnen wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 12:29 Uhr befuhr eine 67-jährige Ostholsteinerin mit ihrem PKW BMW die Kreisstraße 62 aus Havekost kommend in Richtung Ahrensbök. Am Ortseingang erkannte sie offensichtlich nicht das Stop-Schild und fuhr nach ersten Erkenntnissen ungebremst in den Kreuzungsbereich ein. Dabei stieß sie mit einem von rechts kommenden, vorfahrtberechtigten Skoda Fabia einer 71- jährigen Glasauerin mittig des Kreuzungsbereiches zusammen, sodass beide Fahrzeuge sich jeweils um 180 Grad um die eigene Achse drehten. Beide Fahrzeugführerinnen waren allein in ihren Fahrzeugen unterwegs und wurden leicht verletzt. Sie wurden vorsorglich jeweils mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, sie mussten abgeschleppt werden. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Maik Seidel - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck-Stadtgebiet / Einbruchschutz - Beratungsstreife klärt auf

    Lübeck (ots) - "Ist mein Haus genug vor Einbruch gesichert?" Zwei Polizeibeamte der Polizei Lübeck, eine Polizeihauptkommissarin und ein Polizeihauptkommissar, waren vergangene Woche in unterschiedlichen Stadtteilen Lübecks unterwegs, um auf das Thema Einbruchschutz hinzuweisen. Die beiden Beamten der Präventionsstelle der Polizeidirektion Lübeck sind ausgebildete Einbruchschutzberater. Sie waren fußläufig in einigen Wohngebieten der Hansestadt unterwegs und hinterließen Informationen rund um den Einbruchschutz in den Briefkästen. Etwa 320 Haushalte wurden so an einem Nachmittag erreicht. "Ich bin doch recht unbedarft.", konnten sie von einem Anwohner erfahren. Wenn er aber weiter über das Thema nachdenkt, wird ihm nach eigener Aussage doch etwas mulmig. Gibt es etwa Einbrüche in der Nähe? Hat er sein Heim genug geschützt? Wird wirklich abgeschlossen, wenn das Haus verlassen wird oder ist die Tür nur zugezogen? Bleiben bei gutem Wetter die nicht verschlossenen Fenster doch mal auf Kipp, wenn man wegfährt? Steht die Garage immer offen und man gelangt leicht an die dort befindlichen Dinge heran? Zwei ältere Damen erzählten, dass sie immer gegenseitig auf ihr Haus aufpassen, wenn die andere mal verreist. Man kennt sich in der Nachbarschaft und ist gut vernetzt. Ständig heruntergelassene Rollläden und ein überquellender Briefkasten weisen nicht nur den Nachbarn darauf hin, dass sich im Haus derzeit niemand befindet. Dichtbewachsene nicht einsehbare Grundstücke geben Abgeschiedenheit und Ruhe, bergen aber auch Gefahren. So können Nebeneingangstüren und Terrassentüren oft zu Schwachpunkten im Haus werden. Zwar ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in den vergangenen Jahren gesunken, doch wenn man selbst betroffen ist, kommt es nicht auf die Gesamtzahl der Einbrüche an. Das Sicherheitsgefühl zu Hause ist gestört und manchmal haben die Betroffenen lange damit zu kämpfen, wenn ein Fremder in ihren privatesten Wohlfühlbereich eingedrungen ist. Neben Informationen zum Thema Einbruchschutz wurde das Angebot unterbreitet, dass man sich vor Ort beraten lassen kann, ob das Haus wirklich einbruchsicher ist. Die Polizeidirektion Lübeck bietet Vor-Ort-Beratungen nach vorheriger Terminabsprache an. Dabei werden u.a. Türen und Fenster genauer ins Visier genommen und auf Schwachstellen überprüft. Sollten Sie eine derartige Beratung wünschen, so wenden Sie sich an die Einbruchschutzberater der Polizeidirektion Lübeck, Tel. 0451 131-1420 oder E-Mail einbruchschutz-luebeck@polizei.landsh.de. Weitere Tipps zum Einbruchschutz stehen zudem im Internet unter www.k-einbruch.de, www.polizei-beratung.de und www.polizei.schleswig-holstein.de Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Maik Seidel - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Ostholstein-Süsel / Ausfall der telefonischen Erreichbarkeit bei der Polizeistation Süsel

    Lübeck (ots) - Aufgrund von technischen Störungen ist die Polizeistation Süsel über die Amtsnummer derzeit nicht erreichbar. In dringenden Fällen kann die Polizei über die Notrufnummer 1 1 0 erreicht werden. Für einfache Anliegen ist das Polizeirevier Eutin unter der Rufnummer 04521 - 8010 erreichbar. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Maik Seidel - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Ostholstein-Eutin / Verbotene "Kunstwerke" im Eutiner Schlossgarten

    Lübeck (ots) - Am Montag (07.03.2022) wurden durch eine Zeugin diverse Farbschmierereien im Eutiner Schlosspark gemeldet. Die Polizei sucht nach Zeugen. Gegen 13:00 Uhr informierte eine Zeugin die Eutiner Polizei darüber, dass es im Bereich des Küchengartens im Eutiner Schlosspark mehrere Graffiti-Schmierereien gegeben habe. Vor Ort stellten die Beamten dann an der Mauer des Küchengartens verschiedene Schriftzüge in den Farben rot, schwarz und grün fest. Auch die Flora-Statue wurde großflächig mit roter und schwarzer Farbe besprüht, der Sockel mit Schriftzügen versehen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürften der oder die Täter in der Zeit zwischen Sonntag (06.03.2022) und Montag (07.03.2022) aktiv gewesen sein. Wer Hinweise zu etwaigen Tätern geben kann oder das Tatgeschehen sogar beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Eutin unter der Rufnummer 04521 - 8010 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Maik Seidel - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck-Stadzgebiet / Versammlungsgeschehen am 07.03.2022 in Lübeck

    Lübeck (ots) - Am Montagabend (07.03.2022) fanden im Bereich der Lübecker Innenstadt, in St. Jürgen und St. Gertrud zwei angezeigte Versammlungen statt, in der die Teilnehmenden ihre Meinung bezüglich der aktuellen Corona-Regelungen äußerten. Das von Polizei und Versammlungsbehörde begleitete Demonstrationsgeschehen verlief ohne besondere Vorkommnisse. In der Spitze nahmen circa 490 Menschen an den Versammlungen teil. Ab 17:30 Uhr versammelten sich im Hermann-Hesse-Park in Lübeck St. Jürgen circa 190 Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto "Für Frieden, Freiheit und Demokratie". Die angemeldete Route führte die Teilnehmenden ab 18:00 Uhr vom Hermann-Hesse-Park in Richtung der Lübecker Altstadt. Dort durchquerten die Teilnehmenden unter anderem die Krähenstraße, Wahmstraße, und die Holstenstraße. Nach dem Passieren des Holstentorplatzes stadtaus- und stadteinwärts führte die restliche Wegstrecke zurück über die Holstenstraße, Schmiedestraße und Mühlenstraße bis zum Hermann-Hesse-Park, wo die Versammlung gegen 19:20 Uhr offiziell beendet wurde. Zwischenzeitlich protestierten am Rande der Marschstrecke bis zu 20 Personen gegen diesen Aufzug, dies verlief störungsfrei. Bei der zweiten angezeigten Demonstration versammelten sich zeitgleich in der Travemünder Allee in der Spitze circa 300 Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht", um ebenfalls ihre Meinung bezüglich der aktuellen Corona-Regelungen zu äußern. Die geplante Wegstrecke führte ab 18:20 Uhr vom Amtsgericht in der Travemünder Allee über den Gustav-Radbruch-Platz und die Burgtorbrücke in Richtung Innenstadt. Die Teilnehmenden gingen von dort aus unter anderem durch die Große Burgstraße, Beckergrube, Schüsselbuden, und über den Marktplatz. Nach einer 15-minütigen Zwischenkundgebung führte die Route von dort zurück über die Fleischhauer Straße, Königstraße, sowie Große Burgstraße und endete gegen 20:00 Uhr wieder im Bereich des Amtsgerichtes. Die angemeldeten Versammlungen verliefen in sich friedlich. Im Bereich der angemeldeten Aufzugsrouten kam es in der Zeit von 18.00 Uhr bis 20:00 Uhr punktuell zu Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Sperrungen. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Maik Seidel - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck-Stadtgebiet / 5 Fahrer unter Betäubungsmittel oder alkoholisiert unterwegs

    Lübeck (ots) - Am vergangenen Wochenende stellten Beamte des 1. und 4. Polizeireviers Lübeck bei vier Fahrern den Einfluss berauschender Mittel fest - zudem konnten sie einen als entwendet gemeldeten E-Scooter sicherstellen. Ein Scooterfahrer stürzte alkoholbedingt und kam ins Krankenhaus. Am Freitagvormittag (04.03.) wurde ein 34-jähriger Lübecker im Marliring kontrolliert. Der Fahrer eines Motorrollers hatte nicht das aktuelle Versicherungskennzeichen angebracht und zog so die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich. Allerdings konnte er den Polizisten einen neuen Versicherungsschein vorlegen. Der Mann hatte nur noch nicht das neue Schild angebracht. Die Beamten bemerkten zudem die glasigen Augen und geweiteten Pupillen bei dem Mann. Ein Test erhärtete den Verdacht. Dieser verlief positiv auf THC und Amphetamine. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet sowie eine Bußgeldanzeige gefertigt. In den frühen Morgenstunden des Samstagvormittag (05.03.) stürzte in der Wallstraße ein 31-jähriger E-Scooterfahrer aufgrund des Genusses alkoholischer Getränke. Mit einer Gesichtsverletzung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Am Vormittag des selben Tages folgte eine Kontrolle eines Renault Twingo im Mönkhofer Weg. Einem 22-jähriger Lübecker wird nach Auswertung des Tests der Konsum von THC und Amphetaminen vorgeworfen. Auch hier folgten eine Blutprobenentnahme und Bußgeldanzeige. Eine knappe Stunde später kam der nächste Kontrollerfolg im Mönkhofer Weg. Bei einem 40-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Lübeck sahen die Beamten gerötete Bindehäute und geweitete Pupillen. Ein Test ergab den Verdacht des Konsums von Marihuana. Auch hier folgte die Blutprobenentnahme. Zudem fanden die Beamten 2,08 Gramm Marihuana, welches sie beschlagnahmten und eine Anzeige fertigten. Der genutzte E-Scooter war am 02. März 2022 auf dem Gelände der Augenklinik/UKSH als entwendet gemeldet und konnte nun sichergestellt werden. Der Lübecker war nicht in der Lage, den Beamten schlüssig zu erklären, wie er Besitzer dieses Fahrzeuges geworden war. Es erhärtet sich der Verdacht, dass er diesen entwendet hat. Am frühen Montagmorgen (07.03.) wurde ein 24-jähriger Lübecker in der Kronsforder Allee kontrolliert. Der Smartfahrer hatte das Licht beim Fahrzeug nicht eingeschaltet und fuhr schnell und rasant. Ein Test bei dem jungen Mann ergab den Verdacht auf THC. Dieses hatte auch hier eine Blutprobenentnahme und ein Bußgeldverfahren zur Folge. Rückfragen bitte an: Maik Seidel - Pressesprecher Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • HL und OH / Wer schlägt, der geht - NEIN zu häuslicher Gewalt

    Lübeck (ots) - Im Jahr 2020 registrierte die Polizei in der Hansestadt Lübeck 647 und im Landkreis Ostholstein 297 Fälle von häuslicher Gewalt (Quelle: PKS 2020 BKA / LKA S.-H. -- Mit einer statistischen Auswertung für das Jahr 2021 wird Anfang April gerechnet.) Die Zahlen sind seit Jahren konstant hoch. Das bestätigten auch die bundesweiten Zahlen. So wurden im Jahr 2020 in Deutschland 148.031 Fälle von häuslicher Gewalt polizeilich bekannt. Experten gehen jedoch von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus. In der Hansestadt Lübeck und auch in Ostholstein werden täglich polizeiliche Einsätze im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt wahrgenommen. Häusliche Gewalt liegt vor, wenn es innerhalb einer bestehenden Partnerschaft oder unter Ex-Partnern zur Androhung oder Ausübung von Gewalt kommt. Die Art und Weise der Gewaltausübung ist sehr unterschiedlich. Ein Großteil der angezeigten Taten basieren auf körperlicher Gewalt, hier vielfach begangen mittels Schlagen, Würgen, Schubsen. Aber auch psychische Gewalt beispielhaft in Form von Beleidigungen, Stalking und sozialer Kontrolle spielen neben sexueller Gewaltausübung durch Nötigung und Vergewaltigung eine große Rolle. Häusliche Gewalt ereignet sich in allen sozialen Schichten. Charakteristisch ist, dass es oft nicht bei einer einzelnen Gewalttat bleibt. Die gewalttätigen Übergriffe wiederholen sich, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Taten mit der Zeit immer kürzer werden und deren Intensität zunimmt. Die Mehrzahl der Opfer ist weiblich. Statistiken belegen, dass jede vierte Frau in Deutschland mindestens einmal körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren Partner oder Ex-Partner erfahren hat. Aber auch Männer sind Opfer von häuslicher Gewalt. Laut Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA - PKS 2020) sind 19,5 % der Betroffenen männlich. In den vergangenen Jahrzehnten wurde sowohl in der Hansestadt Lübeck, als auch in Ostholstein zum Schutz der betroffenen Frauen bereits vieles initiiert. Einen großen Anteil daran hat das KIK-Netzwerk, das aus Vertretern verschiedenster Institutionen wie Polizei, Gericht, Staatsanwaltschaft, Frauenhäusern, Frauen- und Täterberatungsstellen, dem Jugendamt und dem Kinderschutzzentrum besteht, und auf dem landesweiten Kooperations- und Interventionskonzept fußt. Durch die übergreifende Netzwerkarbeit können Betroffene und deren Familien frühzeitig unterstützt und vor weiterer Gewalt geschützt werden. In akuten Gefahrenlagen empfiehlt die Polizei, den bekannten Notruf 110 zu wählen. Niemand braucht sich zu scheuen, bei gewalttätigen Auseinandersetzungen innerhalb der Partnerschaft oder ehemaligen Partnerschaft, die Polizei zu rufen. Je nach Situation gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Schutz vor weiteren Gewalttaten zu gewährleisten. So kann die Polizei unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen beispielsweise den Aggressor für einen Zeitraum von maximal vier Wochen aus der gemeinsamen Wohnung verweisen und zeitgleich ein Rückkehr- und Betretungsverbot aussprechen. Hierzu stellt die Polizei eine einzelfallbezogene Gefahrenprognose und prüft, ob die erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen einer gegenwärtigen Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit und ein gemeinsamer Wohnsitz bzw. Lebensmittelpunkt vorliegen. In Lübeck sprach die Polizei im vergangenen Jahr in 135, in Ostholstein in 50 Fällen im unmittelbaren Nachgang an die angezeigte Gewalttat eine Wegweisung aus, um Betroffenen und deren Familien zeitnahen Schutz zu bieten. Um längerfristigen Schutz zu erhalten, wird den Betroffenen in diesem Zusammenhang stets empfohlen, eine gerichtliche Schutzanordnung nach dem Gewaltschutzgesetz zu erwirken, je nach Sachlage im besten Falle mit der Zielrichtung einer Wohnungszuweisung für die Betroffene. Wohnt der Aggressor nicht in der Wohnung, kommen zum Schutz der Opfer andere rechtliche Instrumente wie ein polizeilich ausgesprochenes Kontakt- und Näherungsverbot von bis zu vier Wochen, ein Platzverweis oder im weiteren Verlauf eine gerichtlich erwirkte Gewaltschutzanordnung in Betracht. In manchen Situationen erfolgt auch aktiv der Wunsch von Frauen, längerfristig in einem Frauenhaus untergebracht zu werden, weil sie sich dort aufgrund verschiedener Gründe sicherer fühlen als zu Hause. Hier spielt neben dem Täter auch das familiäre Umfeld eine Rolle. Ziel der polizeilichen Maßnahmen in der Situation vor Ort ist es, zwar frühzeitig aber auch sehr sensibel für die oder den Geschädigten die bestmögliche, langfristig nachhaltige Lösung zu finden und dem Aggressor keine weitere Möglichkeit der Schädigung zu bieten. Für Personen, die Opfer von häuslicher Gewalt geworden sind, stehen auf allen Lübecker Polizeidienststellen speziell ausgebildete Polizeibeamt:innen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung. Bei Straftaten, von denen die Polizei Kenntnis erlangt, muss sie diese weiterverfolgen (Strafverfolgungszwang), daher ist es ratsam ggf. zuvor Kontakt zu einer unabhängigen Beratungsstelle aufzunehmen. Die Dienststellen stehen zudem auch allen besorgten Angehörigen oder Freunden für allgemeine Fragen zum Thema häusliche Gewalt zur Verfügung. Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit! Die Polizei legt jedem Betroffenen nahe, sich Hilfe zu holen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an eine der örtlichen Dienststellen: 1. Polizeirevier, Tel: 0451 / 131 6145 2. Polizeirevier, Tel: 0451 / 131 6245 Polizeistation Buntekuh, Tel: 0451 / 31701000 3. Polizeirevier, Tel: 0451 / 131 6345 Polizeistation Eichholz, Tel: 0451 / 92993930 Polizeistation Schlutup, Tel: 0451 / 92993910 Polizeistation Kücknitz, Tel: 0451 / 3003630 Polizeistation Travemünde, Tel: 04502 / 863430 4. Polizeirevier, Tel: 0451 / 131 6445 Polizeistation Moisling, Tel: 0451 / 8097030 Polizeistation Blankensee, Tel: 0451 / 693930 Polizeistation St. Jürgen, Tel: 0451 / 400770 Polizeistation Hüxtertor, Tel: 0451 / 92993920 Zudem finden Betroffene beim Bundeshilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" rund um die Uhr kostenfrei unter der Nummer 08000 116 016 Beratung und Hilfe. Beratung ist auf Wunsch anonym und in 17 verschiedenen Sprachen möglich. www.hilfetelefon.de Betroffene Männer können sich an das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Männer" wenden: Tel.: 0800 1239900 www.maennerhilfetelefon.de Unter www.ODABS.org können alternativ Beratungsstellen zu den Themen körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt und seelische Belastung in unmittelbarer örtlicher Nähe ermittelt werden. Für von Gewalt Betroffene besteht zudem die Möglichkeit, ihre Verletzungen kostenlos und vertraulich rechtsmedizinisch untersuchen und gerichtsverwertbar dokumentieren zu lassen. www.vertrauliche-spurensicherung-sh.de . Auch für den potenziellen Täter gibt es Hilfe. Wer befürchtet, gewalttätig gegenüber Angehörigen oder Personen im sozialen Nahbereich zu werden, kann Kontakt zum bundesweiten, kostenfreien Hilfetelefon für Tatgeneigte aufnehmen: Tel.: 0800 70 222 40 Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Frank Dibbern - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck-St. Lorenz Nord / Versammlungsgeschehen am 04.03.2022 in Lübeck

    Lübeck (ots) - Am Freitagabend (04.03.2022) fanden im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord zwei angezeigte Versammlungen statt, in der die Teilnehmenden ihre Meinung bezüglich der aktuellen Corona-Regelungen äußerten. Das von Polizei und Versammlungsbehörde begleitete Demonstrationsgeschehen verlief ohne besondere Vorkommnisse. In der Spitze nahmen circa 100 Menschen an den Versammlungen teil. Ab 17:30 Uhr versammelten sich an der Hansehalle in Lübeck St. Lorenz Nord circa 70 Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto "Lübeck lässt sich nichts verbieten". Die angemeldete Route führte die Teilnehmenden anschließend über die Straße "Bei der Lohmühle" in Richtung Schönböckener Straße. Von dort durchquerten die Teilnehmenden unter anderem das Wohngebiet durch die Clara-Schumann-Straße, den Richard-Strauß-Ring und den Händelweg auf die Artlenburger Straße. Nach Passieren des Ziegeltellers führte die restliche Wegstrecke über die Ziegelstraße, die Fackenburger Allee und Bei der Lohmühle zurück zum Ausgangspunkt. Bei der zweiten angezeigten Demonstration versammelten sich ab 18:00 Uhr auf dem Lübecker Brolingplatz zunehmend bis zu 30 Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto "Wir können sie stoppen-Lübeck Nazifrei", um ebenfalls ihre Meinung bezüglich der aktuellen Corona-Regelungen zu äußern. Hierbei handelte es sich um eine stationäre Kundgebung, die sich ab 19:00 Uhr nach und nach auflöste. Die angemeldeten Versammlungen verliefen in sich friedlich. Entlang der Marschstrecke protestierten an verschiedenen Standorten circa 20-30 Personen gegen den Aufzug, wodurch dieser zweimal kurzzeitig gestoppt wurde. Zu weiteren Störungen kam es nicht. Unmittelbar vor Beendigung des Aufzuges wurde durch drei Teilnehmer Pyrotechnik entzündet. Hier wurden die Personalien festgestellt und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Bereich der angemeldeten Aufzugsrouten kam es in der Zeit von 18.20 Uhr bis 19:30 Uhr punktuell zu Verkehrsbehinderungen und kurzfristigen Sperrungen. Rückfragen bitte an: Maik Seidel - Pressesprecher Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Ostholstein-Bad Schwartau / Fahrzeughalter nach Unfall gesucht

    Lübeck (ots) - Am Mittwoch, 02.03.2022, meldete sich eine Unfallverursacherin bei der Polizei in Bad Schwartau. Sie hatte zuvor ein geparktes Fahrzeug angefahren und aufgrund eines Telefonats nicht bemerkt, dass dieses sich entfernt hatte. Die Polizei sucht nun nach einem schwarzen oder grauen PKW SUV. Gegen 15:00 Uhr am Mittwochnachmittag touchierte eine 18-jährige Ostholsteinerin mit ihrem PKW Citroen auf dem Parkplatz Riesebusch in Bad Schwartau ein rechts neben ihr geparkten PKW SUV. Die junge Dame wartete rund 45 Minuten und telefonierte in der Zwischenzeit. Zu spät erkannte sie deshalb, dass das beschädigte Fahrzeug gerade vom Parkplatz entfernt wurde. So konnte die Unfallverursacherin den Beteiligten nicht ansprechen. Sie begab sich daraufhin zum Polizeirevier in Bad Schwartau und meldete den Vorfall dort. Gesucht wird jetzt nach einem schwarzen oder grauen PKW SUV, der hinten links im Bereich des Radlaufes beschädigt sein dürfte und im besagten Zeitraum auf dem Parkplatz am Riesebusch gestanden hat. Der/die Halter/in oder Nutzer/in des Fahrzeugs wird gebeten, sich bei der Polizei in Bad Schwartau unter der Rufnummer 0451-220750 zu melden. Rückfragen bitte an: Maik Seidel - Pressesprecher Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle/Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0451-131-2005 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck / Betrugsmasche bei falschen Anrufen weitet sich aus

    Lübeck (ots) - Nachdem sich immer wieder falsche Polizeibeamte telefonisch bei überwiegend älteren Personen im Bereich Ostholstein gemeldet und z.B. eine Kaution verlangt hatten, treten nun neue Fälle einer ganz anderen Masche auf. Mit einer generierten Telefonnummer meldet sich eine angebliche Bankmitarbeiterin bei den Senioren und bittet um die Herausgabe von Bankdaten. Dabei erbeuteten die Betrüger bereits mehrere 10.000 EUR. Zwei Fälle wurden nun in Lübeck bekannt. Bei einem älteren Ehepaar klingelte am Freitag, 25.02.2022, um 19:00 Uhr das Telefon. Angezeigt wurde die Rufnummer einer Lübecker Bankfiliale, wo diese ihr Konto führen. Unter einem Vorwand wurden Zugangsdaten für das Onlinebanking erlangt und anschließend eine fünfstellige Bargeldsumme auf ein anderes Konto überwiesen. Dies stellten die Senioren am Montag fest und erstatteten Anzeige. Der nächste Fall ereignete sich am Mittwoch, 02.03.2022. Dort wurden um 17:30 Uhr unter derselben Vorgehensweise Bankdaten und eine identische Summe an Bargeld erlangt. Aber auch Anrufe von angeblichen Polizeibeamten häufen sich jetzt in Lübeck. "Ihr Sohn hat einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem eine Frau getötet wurde." Dieser Satz sitzt erstmal tief. Dann wird die Zahlung einer Kaution verlangt, um den Angehörigen aus einer drohenden Haft zu befreien. Das Geld soll entweder deponiert oder direkt zu Hause an einen Boten übergeben werden. Das Geld sehen die Geschädigten nie wieder und einen Unfall hatte der Angehörige auch nicht. Die Polizei gibt aus aktuellem Anlass abermals folgende Präventionshinweise: - Machen Sie am Telefon keine Angaben über persönliche Daten und Ihre persönlichen Verhältnisse. Insbesondere geben Sie keine sensiblen Daten, wie Kontoverbindungen, TAN-Nummern oder Passwörter weiter. - Bürgerinnen und Bürger werden von Polizeibeamten generell nicht dazu aufgefordert, die Polizei unter einer anderen Rufnummer zurückzurufen. - Die Polizei verlangt am Telefon nicht die Zahlung einer Kaution oder Herausgabe von Wertsachen, weder per Überweisung noch per persönlicher Abholung oder Aushändigung. - Notieren Sie sich den Namen und Dienstort des anrufenden Beamten oder angeblichen Mitarbeiters und beenden Sie im Zweifel das Gespräch. - Rufen Sie die/den Angehörige/n, die/der angeblich Opfer eines Unfalls geworden sein soll, an, um die Angaben zu verifizieren. - Notieren Sie sich die Rufnummer Ihrer zuständigen Polizei neben dem Telefon. - Rufen Sie die Polizei oder das Unternehmen über die Amtsnummer an und lassen Sie sich direkt mit dem namentlich genannten Beamten oder Mitarbeiter verbinden. Rückfragen bitte an: Maik Seidel Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2005 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • OH - Oldenburg in Holstein / Feuer in Gemeinschaftsschule - Kriminalpolizei ermittelt

    Lübeck (ots) - Am Freitagmorgen (04.03.) brach in der Wagrinschule in Oldenburg/Holstein ein Feuer aus. Personen wurden nicht verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Die Kriminalpolizei in Oldenburg/Holstein hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Es besteht der Verdacht der Brandstiftung. Gegen 05:40 Uhr wurden Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu dem Brand in der Hoheluftstraße alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort konnte festgestellt werden, dass die Mensa der Schule stark verqualmt war. Durch das Feuer wurde die Einrichtung eines Büros zerstört. Um 07:50 waren die Brände vollständig gelöscht. Personen wurden nicht verletzt, zur Einsatzzeit befanden sich noch keine Schülerinnen und Schüler in dem Gebäude. Der Gesamtschaden wird auf eine mittlere fünfstellige Summe geschätzt. Die Kriminalpolizei Oldenburg ermittelt jetzt in alle Richtungen. Zeugen, die im Bereich der Wagrinschule in den frühen Morgenstunden auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Oldenburg unter der Telefonnummer 04361/10550 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Frank Dibbern - Pressesprecher - Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • OH - Neustadt in Holstein / Feuer in Seniorenresidenz - Bewohner müssen evakuiert werden

    Lübeck (ots) - Am Mittwoch (03.03.) kam es in einer Seniorenresidenz in Neustadt/Holstein zu einem Feuer. In einem Zimmer brannte die Matratze einer Bewohnerin. Durch die starke Rauchentwicklung mussten 50 Personen evakuiert werden. Um 11:45 Uhr wurde der Leitstelle der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass in einem Zimmer in der Seniorenresidenz Am Kiebitzberg eine Matratze brennt. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Durch die starke Rauchentwicklung musste das 2. OG des Gebäudes geräumt werden. 15 Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein benachbartes Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Das brandbetroffene Zimmer ist nicht mehr bewohnbar. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Frank Dibbern - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck-Innenstadt / Betrunkener Radfahrer fährt gegen geparkten PKW

    Lübeck (ots) - Am Mittwoch (02.03.2022) befuhr ein Radfahrer die Mühlenstraße in Lübeck. Auf der abschüssigen Fahrbahn verlor er alkoholbedingt die Kontrolle über sein Zweirad und fuhr gegen einen geparkten PKW. Der Radler stürzte und wurde leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden. Kurz vor Mitternacht war es, als sich ein 49-jähriger Lübecker mit seinem Fahrrad auf den Heimweg begab. Zuvor hatte er in einer Bar ein Fußballspiel gesehen und das ein oder andere Bier konsumiert. In der Mühlenstraße passierte es dann: Der Zweiradfahrer stieß zunächst gegen einen auf dem Seitenstreifen geparkten PKW eines 50-jährigen Lübeckers und stürzte dann zu Boden. Hierbei zog er sich leichte Verletzungen im Gesicht zu. Die alarmierten Beamten des 1. Polizeireviers konnten bei dem Mann deutliche Ausfallerscheinungen und auch Atemalkohol wahrnehmen. So ergab ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest einen vorläufigen Wert von 1,86 Promille. Dem Lübecker wurde auf dem Revier eine Blutprobe entnommen. Er wird sich in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. Der Halter des beschädigten Fahrzeugs wurde durch die Polizei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Er kann nun zivilrechtlich Schadenersatz einfordern. Rückfragen bitte an: Maik Seidel Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2005 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Lübeck-Ostholstein / Drogenfahrten bei Verkehrskontrollen festgestellt

    Lübeck (ots) - Am Mittwoch (02.03.2022) fielen in Lübeck und Stockelsdorf unabhängig voneinander zwei Streifenwagenbesatzungen Fahrzeuge auf, die in auffälliger Weise geführt wurden. Bei anschließenden Kontrollen konnte bei den jeweiligen Fahrern der vorherige Konsum von Betäubungsmitteln festgestellt werden. Der erste Fall ereignete sich gegen 21:20 Uhr, als einem zivilen Streifenwagen des 1. Polizeireviers Lübeck in der Sandstraße (Einbahnstraße) ein Fahrzeug entgegen kam. Auf ein erstes Anhaltesignal, das mit dem Arm aus dem Streifenwagen heraus gegeben wurde, reagierte der Fahrzeugführer mit einem Winken und fuhr weiter. Er konnte nachfolgend an der Einmündung zur Wahmstraße gestoppt und kontrolliert werden. Bei dem 18-jährigen Fahranfänger wurde im Verlauf der Kontrolle der vorherige Konsum von Marihuana und Amphetaminen festgestellt. Dies hatte die Entnahme einer Blutprobe zur Folge. Außerdem wurden im Fahrzeug noch Gegenstände zur Verarbeitung und Aufbewahrung von Betäubungsmitteln gefunden. Sie und auch der Führerschein des jungen Mannes wurden beschlagnahmt. Wegen erkennbaren Ausfallerscheinungen muss er sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr aufgrund des Genusses "anderer berauschender Mittel" verantworten. Gegen 23:40 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Bad Schwartau ein Fahrzeug auf, das in der Lohstraße trotz dichten Nebels mit höherer Geschwindigkeit geführt wurde. Am Steuer saß ein 23-jähriger Stockelsdorfer. Ihm konnte mittels eines durchgeführten Urin-Vortests der vorherige Konsum von Opiaten, Amphetaminen und Kokain nachgewiesen werden. Auch hier wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Rückfragen bitte an: Maik Seidel Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2005 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Ostholstein-Fehmarn / LKW gerät bei Ausweichmanöver in Graben

    Lübeck (ots) - Am Mittwoch (02.03.2022) begegneten sich auf der L209 auf Fehmarn zwei LKW-Gespanne. Einer der beiden musste ausweichen und geriet in die Bankette. Beim Versuch, den Sattelzug wieder auf die Fahrbahn zu lenken, schleuderte der Sattelauflieger gegen einen Baum. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. Der andere Unfallbeteiligte flüchtete. Gegen 13:30 Uhr befuhren zwei LKW die L209 zwischen Landkirchen und Petersdorf in unterschiedliche Richtungen. Ein LKW Gespann wurde nach ersten Erkenntnissen von einem 75-jährigen Berufskraftfahrer aus Fehmarn gelenkt. Er war aus Petersdorf kommend nach Landkirchen unterwegs und hatte sich offenbar nicht an das Rechtsfahrgebot gehalten. Ein ihm mit einem Sattelzug entgegenkommender 47-jähriger Insulaner musste deshalb ausweichen und geriet in die stark abfallende Bankette. Der Fahrer konnte zwar seine Zugmaschine noch so lenken, dass er einem Baum auswich, sein Auflieger jedoch kollidierte mit diesem und wurde erheblich beschädigt. Ebenso entstanden an Baum und Bankette erhebliche Sachschäden. Der Verunfallte wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem der Unfallverursacher kurz angehalten hatte, fuhr er unvermittelt fort und entfernte sich vom Unfallort. Er konnte ermittelt werden und kehrte nach Aufforderung zur Unfallstelle zurück. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Rückfragen bitte an: Maik Seidel Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2005 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • HL - Eichholz und Karshof / Gezielte Kontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung von PKW

    Lübeck (ots) - Am Dienstag (01.03.) und Mittwoch (02.03.) haben Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck an zwei Standorten Geschwindigkeitskontrollen mittels Lasermessung durchgeführt. Dienstagvormittag postierten sich vier Beamte für eine Stunde in der Straße "An den Schießständen" in Höhe des Waldorfkindergartens. In dieser Zeit passierten etwa 40 Kraftfahrzeuge die Kontrollstelle. Dabei wurden 3 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Anlass dieser wiederholten Kontrolle waren Anwohnerbeschwerden zu Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bereits Mitte Januar hatten die Beamten auf Beschwerden reagiert und in dem Bereich Kontrollen durchgeführt. Damals kam es bei 60 gemessenen Fahrzeugen zu 11 Überschreitungen. Am Mittwochnachmittag (02.03.) richteten die Beamten ihre Kontrollstelle in der Straße Am Schellbruch ein. In 90 Minuten passierten etwa 100 Fahrzeuge die Kontrollstelle. Dabei wurden 13 Verstöße im Verwarnungsgeldbereich festgestellt. Auch dieser Kontrollort wurde nach Anwohnerbeschwerden gezielt ausgesucht. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Frank Dibbern - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • HL - Buntekuh / Diebstahl von Kabeln - Täter flüchten mit PKW

    Lübeck (ots) - Diebstahl von Kabeln - Täter flüchten mit PKW Am Dienstag (01.03.) kam es auf einem Firmengelände in Lübeck Buntekuh zu einem Diebstahl von etwa 40 Kg Kabelmaterial. Ein Mitarbeiter der Firma versuchte, die Flucht dreier tatverdächtiger Männer zu verhindern, dieses misslang jedoch. Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zu den flüchtigen Personen machen können. Gegen 10:30 Uhr befuhr ein mit drei Männern besetzter VW vom Typ Sharan oder Touran das Betriebsgelände einer Firma in der Schwertfegerstraße. Anschließend beluden zwei der Insassen den silbernen PKW mit Kabeln, die in einem Container auf dem Firmengelände gelagert werden. Ein Mitarbeiter des Unternehmens, der den Vorgang beobachtete, verschloss umgehend das Tor des Betriebsgeländes, um die Flucht der Diebe zu verhindern. Er wurde jedoch von einem der Männer weggestoßen, der anschließend das Tor wieder öffnete und die Flucht der Tätergruppe mit dem PKW ermöglichte. Durch den Stoß wurde der Mitarbeiter nicht verletzt. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch die alarmierte Polizei konnten die verdächtigen Personen nicht mehr festgestellt werden. Die Beamten des 2. Polizeireviers haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls aufgenommen. Vor diesem Hintergrund werden Zeugen gesucht, die das Tatgeschehen, verdächtige Fahrzeuge oder Personen am Dienstagvormittag in der Schwertfegerstraße beobachtet haben. Der Beschreibung nach sollen die drei verdächtigen Männer mit schwarzen FFP2-Masken, schwarzen Mützen und gelben Warnwesten bekleidet gewesen sein. Sachdienliche Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 entgegen. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Frank Dibbern - Pressesprecher Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • Ostholstein / Aktuelle Warnung vor betrügerischen Anrufen

    Lübeck (ots) - Anfang Februar berichtete die Polizei bereits von Anrufen, die durch falsche Polizeibeamte getätigt wurden. Unter verschiedenen Vorwänden versuchte man, vor allem ältere Menschen dazu zu bringen, hohe Summen von Bargeld an sie auszuhändigen. Teilweise mit Erfolg. Nun gibt es im südlichen Ostholstein neue Varianten von Anrufen. Seit Montag verzeichnet die Kriminalpolizeistelle in Bad Schwartau ein vermehrtes Aufkommen von derartigen Anrufen, unter anderem von falschen Polizeibeamten. Neu ist inzwischen, dass sich auch eine Frau meldet und nach Ausweis- sowie Adressdaten fragt. Auch sollte ein Mann Geld bezahlen, um einen Haftbefehl gegen ihn abzuwenden. Anrufer hier sei ein Mitarbeiter einer Justizvollzugsanstalt gewesen. In einem besonderen Fall gaben sich die Anrufer als Bankmitarbeiter aus und gelangten so an die Bankdaten sowie TAN-Nummern einer Kundin. Sie erbeuteten einen hohen fünfstelligen Betrag von der Rentnerin. Die Polizei gibt folgende Präventionshinweise: - Bürgerinnen und Bürger werden von Polizeibeamten generell nicht dazu aufgefordert, die Polizei unter einer anderen Rufnummer zurückzurufen. / - Die Polizei verlangt am Telefon nicht die Zahlung einer Kaution oder Herausgabe von Wertsachen, weder per Überweisung noch per persönlicher Abholung oder Aushändigung. / - Notieren Sie sich den Namen und Dienstort des anrufenden Beamten oder angeblichen Mitarbeiters und beenden Sie im Zweifel das Gespräch. / - Rufen Sie die/den Angehörige/n, die/der angeblich Opfer eines Unfalls geworden sein soll, an, um die Angaben zu verifizieren. / - Notieren Sie sich die Rufnummer Ihrer zuständigen Polizei neben dem Telefon. / - Rufen Sie die Polizei oder das Unternehmen über die Amtsnummer an und lassen Sie sich direkt mit dem namentlich genannten Beamten oder Mitarbeiter verbinden. / - Machen Sie am Telefon keine Angaben über persönliche Daten und Ihre persönlichen Verhältnisse. Insbesondere geben Sie keine sensiblen Daten, wie Kontoverbindungen, TAN-Nummern oder Passwörter weiter. Rückfragen bitte an: Maik Seidel Polizeidirektion Lübeck Pressestelle Telefon: 0451-131-2005 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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  • HL-St. Lorenz / Diverse E-Roller-Fahrer unter Betäubungsmitteleinfluss

    Lübeck (ots) - Den ganzen Dienstag (01.03.2022) über haben Beamte des Bezirksdienstes des 2. Polizeireviers Fahrerinnen und Fahrer von E-Rollern rund um den Lübecker Hauptbahnhof mit dem Schwerpunkt der Drogenerkennung im Straßenverkehr kontrolliert. Das Ergebnis spricht Bände: In 9 ½ Stunden stellte die Polizei insgesamt 44 Verstöße fest. Die Bandbreite reichte von der verbotswidrigen Gehwegbenutzung über Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss bis hin zu Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zwischen 09.00 Uhr und 18.30 Uhr stellten die Beamten elf Fahrer von E-Scootern fest, die unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln am Straßenverkehr teilnahmen. Gegen die Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinflusses eingeleitet, Berichte an die zuständige Führerscheinstelle aufgrund von Zweifeln an der Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen gesandt und zudem noch Strafanzeigen wegen des Verdachtes des illegalen Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt. Allen Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen. Die "Ersttäter" erwartet eine Geldbuße in Höhe von 500 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Hinzu kommen circa 250 Euro Verfahrenskosten für die Blutprobenentnahme und die Blutanalyse. Wiederholungstäter haben mit der Verdoppelung der Geldbuße zu rechnen. Für Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, kann solch ein Verstoß eine Verlängerung der Probezeit bedeuten. E-Roller unterliegen der Versicherungspflicht und müssen mit einem Versicherungskennzeichen versehen sein. Bei der Teilnahme am Straßenverkehr ist ein gültiger Haftpflichtversicherungsvertrag zwingend vorgeschrieben. Weil am 01.03.22 das neue Versicherungsjahr für Kleinkrafträder, u.a. auch E-Scooter, begonnen hat, kontrollierten die Beamten auch die Gültigkeit der Versicherungskennzeichen. Insgesamt wurden 13 Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt, weil die E-Scooter noch nicht mit den ab dem 01.03.22 erforderlichen neuen Versicherungskennzeichen (grüne Farbe für 2022) ausgerüstet waren. Weitere 20 Radfahrer und Nutzer von E-Scootern wurden mit einem Bußgeld belegt, weil sie verbotener Weise das Handy während der Fahrt benutzten, auf dem Gehweg fuhren oder den vorhanden Radweg in der falschen Fahrtrichtung nutzten. Die Handynutzung während der Fahrt mit dem E-Roller wird mit 100EUR Bußgeld und einem Punkt im Verkehrszentralregister geahndet. Die Polizei weist noch einmal verstärkt darauf hin, dass für die Nutzung von E-Rollern dieselben Vorschriften gelten wie für Fahrerinnen und Fahrer von Kraftfahrzeugen. Aufgrund der erheblichen Anzahl der festgestellten Verstöße wird die Polizei weitere Kontrollen durchführen. Neben den erwähnten Verkehrsteilnehmern stellten die Polizeibeamten auch noch zwei Personen fest, die kleinere Mengen von Betäubungsmitteln mit sich führten. Bei einem Mann entdeckten die Polizisten sieben Konsumeinheiten Kokain und zudem 700 Euro Bargeld. Es erhärtete sich der Verdacht des illegalen Handelns mit Betäubungsmittleln. Die Drogen und das Geld wurden beschlagnahmt und eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lübeck Stabsstelle / Öffentlichkeitsarbeit Ulli Fritz Gerlach - Pressesprecher - Telefon: 0451 / 131-2004 Fax: 0451 / 131 - 2019 E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de

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