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Top Meldung Frühe Erkundung der Einsatzleitung 

Foto: Feuerwehr Essen

21.02.2026 - 00:47 - Essen/Ruhr

Großbrand in holzverarbeitendem Gewerbebetrieb - massive Rauchentwicklung erfordert Warnung der Bevölkerung

Essen-Frillendorf, Frillendorfer Straße, 20.02.2026, 14:40 Uhr (ots) - Am Freitagnachmittag, dem 20. Februar 2026, meldeten mehrere Anrufende der Leitstelle der Essener Feuerwehr um 14:40 Uhr einen Brand in einem Gewerbegebiet an der Frillendorfer Straße im Stadtteil Essen-Frillendorf. Dort war - so berichteten es die Meldenden frühzeitig - ein großer holzverarbeitender Betrieb in Flammen aufgegangen. Aufgrund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie mehrere Sonderfahrzeuge. Bereits beim Ausrücken der ersten Kräfte von der nahgelegenen Feuerwache Mitte sahen diese eine massive Rauchentwicklung aufsteigen. Nach der nur zwei Minuten dauernden Anfahrt bot sich dem Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort ein ausgedehnter Brand. Eine 45 × 20 Meter große Halle mitten in einem Gewerbegebiet stand in Vollbrand und drohte unmittelbar auf weitere Hallen überzugreifen. Aufgrund der Größe des betroffenen Objektes und den hohen Brandlasten in der Umgebung erhöhte der Einsatzleiter frühzeitig das Stichwort auf einen Großbrand, sodass zahlreiche weitere Einsatzkräfte nachalarmiert wurden. Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte eingeteilt und auf allen Seiten ein umfangreicher Löschangriff vorbereitet. Nach anfänglichen Herausforderungen bei der Löschwasserversorgung wurden im Einsatzverlauf drei Drehleitern mit Wenderohren, mehrere Wasserwerfer sowie unzählige handgeführte Strahlrohre parallel betrieben. So wurden in der Spitze bis zu 12.000 Liter Wasser pro Minute auf den Brand abgegeben. Damit dafür jederzeit ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, kam ein spezielles Löschwasserfördersystem (HFS-System) zum Einsatz. Aufgrund des intensiven Brandes stieg eine massive Rauchwolke auf, die sich in nordöstlicher Richtung über die Stadtteile Frillendorf, Stoppenberg, Schonnebeck und Kray ausbreitete. Nach einer ersten Lagebeurteilung entschied der Einsatzleiter frühzeitig, die Bevölkerung vor Brandrauch zu warnen und Messungen durchzuführen. Dazu wurde ein eigener Einsatzabschnitt "Messen und Warnen" eingerichtet, in dem neben der Warnung auch Messfahrten in den betroffenen Stadtteilen koordiniert wurden. Unter Beteiligung des Umweltamtes der Stadt Essen wurde vorsorglich "Umweltalarm" ausgelöst. Die Messungen verliefen großteils unauffällig. Unterstützend wurde das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen mit Experten und einem speziellen Messfahrzeug hinzugezogen. Zur Warnung der Bevölkerung löste die Leitstelle der Essener Feuerwehr über das Modulare Warnsystem alle Warn-Apps aus, informierte via Social Media und im Lokalradio über die Gefahr und die erforderlichen Handlungsanweisungen. Bedingt durch den massiven Löscheinsatz gelang es der Feuerwehr, die umliegenden Hallen vor einer Brandausbreitung zu schützen. Nach mehrstündigem, kräftezehrendem Einsatz gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Dabei kamen dutzende Atemschutzgeräte und viel Spezialtechnik zum Einsatz. Als besonders effektiv stellte sich eine neu beschaffte Drohne heraus, die neben Wärmebildern auch Schadstoffe messen und die Einsatzstelle ausleuchten kann. Große Teile der betroffenen Halle sind vollständig aus- bzw. abgebrannt. Um an die große Zahl an Glutnestern zu gelangen, forderte die Einsatzleitung das Technische Hilfswerk zur Unterstützung an. Mithilfe von schwerem Räumgerät wurden die verbleibenden Brandstellen freigelegt und sukzessive abgelöscht. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Gegen 23:30 Uhr wurden die Maßnahmen der Feuerwehr beendet. Vorsorglich legte die Einsatzleitung fest, dass in der Nacht mehrfach ein Löschfahrzeug zur Brandnachschau fährt, um ein Wiederaufflammen auszuschließen. Auch am morgigen Tag werden zahlreiche Logistikaufgaben auf die Feuerwehr zukommen, um wieder voll einsatzbereit zu sein. Was der Auslöser des Großbrandes war, ist derzeit unklar. Die Polizei Essen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes war die Frillendorfer Straße voll gesperrt. In der Spitze waren rund 85 Einsatzkräfte der Essener Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des LANUK, des Technischen Hilfswerkes sowie des Umweltamtes der Stadt Essen parallel im Einsatz. Nach mehreren Stunden Einsatzdauer lösten verschiedene Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr die Einsatzkräfte vor Ort ab. Die verwaisten Feuerwachen wurden zur Sicherstellung des Grundschutzes ebenfalls mit ehrenamtlichen Kräften nachbesetzt. Dieser Einsatz hat wieder deutlich gezeigt: Einsatzlagen dieser Größenordnung funktionieren nur dank der guten Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften aller Blaulichtorganisationen in Essen. Abschließend möchte sich die Feuerwehr in besonderem Maße beim HELLWEG-Baumarkt an der Frillendorfer Straße bedanken, in dem die Mitarbeitenden sofort den Markt geschlossen und große Flächen als Versorgungs- und Besprechungsbereiche den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt haben. Danke - für diese Unterstützung. Rückfragen bitte an: Feuerwehr Essen Christian Schmücker Telefon: 0201-12370102 Fax: 0201/228233 E-Mail: christian.schmuecker@feuerwehr.essen.de https://www.essen.de/feuerwehr

Quelle: Feuerwehr Essen
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Nachrichten aus Marl/Westfalen und Umgebung

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