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07.04.2026 - 14:34 - München

Feuerwehr München entsendet Experten zur Unterstützung im Mittelmeer

München (ots) - Dienstag, 7. April 2026 München / Mittelmeer Nach einem Brand an Bord des Flüssiggastankers Arctic Metagaz vor der libyschen Küste am 3. März leistet die Feuerwehr München im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahren Unterstützung. Der Tanker treibt aktuell noch mit 450 Tonnen Schweröl, 250 Tonnen Diesel und seiner Ladung führerlos im Mittelmeer. Die Besatzung konnte bereits evakuiert werden. Sollte es zu einem Austritt der Stoffe kommen, könnte dies katastrophale Auswirkungen auf die artenreichen Meeresökosysteme haben und die lokale Fischerei sowie die Küstenwirtschaft stark beeinträchtigen. Der Schutz dieser sensiblen Umwelt ist von höchster Priorität. Die libyschen Behörden baten die Europäische Union daher darum, ihre Rettungsmaßnahmen durch das EU-Katastrophenschutzverfahren mit zusätzlicher Expertise zu unterstützen. Deswegen rief die EU ein Expertenteam zur Remote-Unterstützung zusammen. Seit dem 1. April 2026 unterstützt ein Experte der Feuerwehr München dieses sechsköpfige Team zusammen mit Kräften aus Italien, Slowenien und Deutschland. Der Schwerpunkt des Experten liegt dabei auf der Einschätzung der Brand- und Explosionsgefahr der beschädigten Flüssiggastanks des Schiffs und darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen. Für die Feuerwehr München ist dieser Einsatz besonders, weil sie sich zum ersten Mal im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens aktiv einbringen kann. Es ist derzeit noch nicht absehbar, wann der Einsatz des Münchner Experten enden wird. Zum EU-Katastrophenschutzverfahren Das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde 2001 eingerichtet, um die Zusammenarbeit im Katastrophenschutz zwischen den EU-Staaten und zehn weiteren Ländern zu stärken. Es ermöglicht allen Ländern der Welt um Soforthilfe zu bitten, während die Europäische Kommission die Koordinierung der Maßnahmen übernimmt. Der Mechanismus wurde seit seiner Einführung über 830 Mal aktiviert und hat sich als entscheidend für eine effektive Reaktion auf Notfälle erwiesen. Koordinierte Ansätze wie dieser fördern den Austausch bewährter Verfahren und tragen zur Stärkung der Katastrophenvorsorge und -reaktion in Europa und darüber hinaus bei. Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Pressekontakt: Feuerwehr München Pressestelle Telefon: 089 / 2353 31311 (Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 15:00 Uhr, Freitag von 08:30 bis 12:00 Uhr) E-Mail: presse.feuerwehr@muenchen.de Internet: www.feuerwehr-muenchen.de Twitter: www.twitter.com/BFMuenchen Facebook: www.facebook.com/feuerwehr.muenchen/ LinkedIn: www.linkedin.com/company/feuerwehrmuenchen Instagram: www.instagram.com/feuerwehrmuenchen/

Quelle: Feuerwehr München
sonnig

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