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Polizeimeldungen aus München

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  • Bundespolizeidirektion München: Bezahlte Schleusungsetappen - Syrer in Griechenland registriert / Länderübergreifend agierende Schleuser - Bundespolizei ermittelt

    Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen eine kriminelle Schleuserorganisation, die offenbar länderübergreifend vorgeht und sich teuer bezahlen lässt.

    Rosenheim / Irschenberg (ots) - Die Bundespolizei hat am Donnerstag (8. April) sowohl in einem Fernreisezug kurz vor Rosenheim als auch in einem Taxi auf der A8 nahe Irschenberg je eine syrische Personengruppe in Gewahrsam genommen. Die Rosenheimer Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass länderübergreifend agierende Schleuser sich die Reiseorganisation teuer bezahlen ließen. Ein Taxifahrer aus der Grenzregion verständigte die Polizei, nachdem er in der Nacht fünf Fahrgäste im Landkreis Berchtesgadener Land aufgenommen hatte. Diese sollte er in Richtung Nordbayern oder Hessen befördern. Sein Misstrauen war alles andere als unbegründet: Den eigentlichen Fahrauftrag hatte er telefonisch erhalten, wobei die Telefonnummer des unbekannten Anrufers nicht nachvollziehbar war. Wie sich nach Fahrtantritt herausstellte, hätten die mitgenommenen Personen die vorgesehene Beförderung nicht vollständig bezahlen können. In der Nähe von Irschenberg konnten die Insassen des Taxis einer grenzpolizeilichen Personenkontrolle unterzogen werden. Keiner der fünf Fahrgäste war in der Lage, sich den Bundespolizisten gegenüber mit den erforderlichen Einreisepapieren auszuweisen. Drei Männer und eine Frau gaben an aus Syrien zu stammen. Ein Mann erklärte, türkischer Staatsangehöriger zu sein. Anschließenden Ermittlungen zufolge hatten sich die Syrer und der Türke offenbar Schleusern anvertraut, die für ihre kriminellen Dienste, mehrere tausend Euro pro Person verlangt haben sollen. Die bezahlte Tour war dabei länderübergreifend und etappenweise organisiert. Einer der syrischen Staatsangehörigen war nachweislich in Griechenland registriert worden. Er soll zurückgeschoben werden. Ein anderer Syrer hatte auf Nachfrage hin kein Interesse an Schutz in Deutschland. Er musste das Land unmittelbar in Richtung Österreich verlassen. Die übrigen Migranten wurden einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Am selben Tag überprüfte die Bundespolizei mehrere syrische Zugreisende in einem EuroCity, der regelmäßig zwischen Bologna und München verkehrt. Auch diese fünf Personen verfügten nicht über die Papiere, die für den beabsichtigten Aufenthalt in der Bundesrepublik erforderlich gewesen wären. Die Reisegruppe musste in Rosenheim die Zugfahrt beenden und den Beamten zur örtlichen Dienststelle folgen. Dort bestätigten sich die Angaben, dass sie zuvor in Griechenland gewesen wären. Wie die Bundespolizisten herausfanden, waren die fünf Syrer bereits von griechischen Behörden registriert worden. Weiterführende Angaben konnten oder wollten sie nicht machen. Die Ermittler schließen nicht aus, dass auch diese Reise von bezahlten Schleusern organisiert worden war. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden alle fünf Personen zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: Nach Alkohol und Rauchen auf der Toilette in Abschiebehaft / Zwei 36-jährige, zur Fahndung ausgeschriebene Polen festgenommen

    Gegen zwei Polen, die in einem Bahnhofs-WC mit anderen rauchten und Alkohol konsumierten, lagen Festnahmehaftbefehle und Ausweisungsverfügungen vor.

    München (ots) - Zwei 36-jährige Polen, die am Donnerstagmittag (8. April) am Bahnhof in Pasing durch Rauchen und Alkoholkonsum in einer WC-Anlage aufgefallen sind, kamen in Abschiebehaft, da gegen sie Ausweisungsverfügungen vorlagen. Reisende beschwerten sich bei Beamten der Bundespolizei gegen 14:30 Uhr am Pasinger Bahnhof. In einer Toilettenanlage hatten sich mehrere Personen eingeschlossen, die dort rauchten und Alkohol konsumierten. Bei der Identitätsfeststellung von fünf angetroffenen Personen stellte sich heraus, dass gegen zwei wohnsitzlose Polen jeweils zwei Festnahmenotierungen der Staatsanwaltschaft München I existierten. In einem Fall wurde nach einem 36-Jährigen gefahndet, der zur U-Haft wegen Körperverletzung ausgeschrieben war; im anderen Fall nach einem Gleichaltrigen, gegen den ein Sicherungshaftbefehl wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls vorlag. Gegen beide bestanden zudem Ausweisungsverfügungen des Ausländeramtes der Landeshauptstadt München, denen beiden Polen nicht nachgekommen waren. Beide Personen hatten zurückliegend bereits zahlreiche Straftaten wie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung, Diebstahl oder Raub begangen und waren deswegen auch bereits verurteilt worden. Einer der beiden Festgenommen war noch auf Bewährung auf freien Fuß. Beide Polen wurden den Justizbehörden zugeführt. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Streit unter Alkoholisierten führt zu Haftvorführung / 54-Jähriger schlägt im Hauptbahnhof mit Krücken zu

    Mit seiner Gehhilfe schlug ein 54-Jähriger auf zwei Personen im Hauptbahnhof München ein.

    München (ots) - Ein 54-jähriger, der am Donnerstagnachmittag (8. April) am Hauptbahnhof mit Krücken nach zwei Polen schlug, wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Mitarbeiter des städtischen Kommunalen Außendienstes schritten ein bevor die Situation eskalierte. Wie so häufig begann es mit verbalem Streit. Ein 54-jähriger Deutscher schlug dann - aus noch unbekannten Gründen - kurz vor 17 Uhr im Raucherbereich des Hauptbahnhofes München mit seinen Krücken gegen zwei ebenfalls Wohnsitzlose. Als die beiden Attackierten, eine 28-Jährige und ihr 31-jähriger Begleiter aus Polen den Hauptbahnhof verließen, folgte ihnen der mit 2,06 Promille Alkoholisierte und schlug mit seinen Krücken auf die ebenfalls Alkoholisierten (sie 2,82 - er 3,02 Promille) ein. Als sich die Krücken als zu sperrig erwiesen, warf der 54-Jährige sie kurzerhand zur Seite und attackierte den 31-Jährigen mit Schlägen ins Gesicht. Mitarbeiter des städtischen Kommunalen Außendienstes wurden auf den Vorfall aufmerksam, schritten ein, bevor es zu einer weiteren Eskalation kam, und informierten die Bundespolizei. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird der 54-Jährige heute dem Haftrichter wegen Gefährlicher Körperverletzung vorgeführt. Sichtbare Verletzungen erlitten beide Attackierte nicht. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Zahlreiche Haftbefehle: Geld- und Freiheitsstrafen / Bundespolizei verhaftet immer wieder Personen bei Grenzkontrollen

    Die Rosenheimer Bundespolizei findet bei Grenzkontrollen regelmäßig Personen, die mit Haftbefehlen gesucht werden.

    Rosenheim / Traunstein (ots) - Annähernd täglich findet die Bundespolizei im Grenzabschnitt zwischen Tirol und Oberbayern Personen, die von Justizbehörden gesucht werden. So haben Rosenheimer Bundespolizisten in den vergangenen Tagen (5. - 7. April) gleich mehrere Personen im Rahmen der Grenzkontrollen verhaftet. Die Reise eines Maliers, der mit einem Regionalzug in Richtung München unterwegs war, fand kurz vor Rosenheim ein vorzeitiges Ende. Die Beamten stellten bei der Überprüfung seiner Personalien fest, dass gegen den in Hamburg gemeldeten Mann ein Untersuchungshaftbefehl vorliegt. Demzufolge besteht sogar Fluchtgefahr. Der polizeibekannte 21-Jährige ist wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln dringend tatverdächtig. Er wurde auf Anordnung des Rosenheimer Amtsgerichts hin die die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Ins Traunsteiner Gefängnis brachte die Bundespolizei auch einen 25-Jährigen. Dieser war Mitfahrer eines Fahrzeugs mit italienischen Kennzeichen. Bei der Einreisekontrolle auf der A93 nahe Kiefersfelden gab er an, seine Papiere in Italien vergessen zu haben. Die Beamten konnten seine Identität jedoch mithilfe der Fingerabdrücke zweifelsfrei belegen. Es handelt sich um einen Rumänen, gegen den ein Haftbefehl des Amtsgerichts Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) vorlag. Im Jahr 2013 war er wegen Betrugs und gewerbsmäßigen Diebstahls zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Nachdem er einen Teil seiner Jugendstrafe verbüßt hatte, war er entlassen worden. Dabei wurde ihm zur Auflage gemacht, dass er aus Deutschland auszureisen habe. Sollte er zurückkommen, würde er auch noch über die Dauer der die restlichen 226 Tage inhaftiert werden. Mit seiner Rückkehr wurde die Restfreiheitsstrafe fällig. Zuvor verhafteten die Bundespolizisten einen Polen. Der 52-Jährige fuhr mit einem Regionalzug von Kufstein nach Rosenheim. Eine Fahrkarte hatte er nicht gekauft. Die Beamten fanden mithilfe des Polizeicomputers schnell heraus, dass er bereits 2019 wegen Leistungserschleichung verurteilt worden war. Da er die vom Amtsgericht Hannover festgesetzte Geldstrafe in Höhe von 480 Euro nicht zahlen konnte, musste er in Traunstein ersatzweise einen 40-tägigen Gefängnisaufenthalt antreten. Anschließend wird er sich voraussichtlich gleich wieder wegen des Vorwurfs der Leistungserschleichung zu verantworten haben. Einem 38-Jährigen blieb der Gang ins Gefängnis hingegen erspart. Der Rumäne wurde von der Rosenheimer Bundespolizei als Beifahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens auf der A93 an der Rastanlage Inntal-Ost kontrolliert. Gegen ihn lagen zwei Strafbefehle der Amtsgerichte Weilheim und Landshut vor - jeweils wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die festgesetzten Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 1.600 Euro. Der im Landkreis Landshut gemeldete Mann war in der Lage, die geforderte Summe zu zahlen. Daher wurde ihm die Weiterreise gestattet. Zahlen konnte auch ein 29-jähriger Fahrzeugführer, der ebenfalls aus Rumänien stammt. Gegen ihn hatte das Amtsgericht Memmingen wegen Diebstahls eine Geldstrafe in Höhe von 450 Euro verhängt. Nachdem er den geforderten Betrag entrichtet hatte, ließen ihn die Bundespolizisten von der Kontrollstelle auf der Inntalautobahn in Richtung Rosenheim weiterfahren. Dagegen konnte ein Bosnier seine Justizschulden nicht vollständig begleichen. Der 36-Jährige schuldet dem Freistaat Sachsen über 350.000 Euro. Dabei handelt es sich um den Wertersatz, den es auf der Grundlage eines rechtskräftigen Landgerichtsurteils aus dem Jahr 2018 als Nebenfolge zu pfänden gilt. Der Pkw-Fahrer wurde von der Bundespolizei auf der A8 an der Anschlussstelle Rosenheim West gestoppt. Er führte knapp 2.400 Euro mit. Die Beamten nahmen ihm bis auf 100 Euro für die Heimfahrt nach Berlin sein gesamtes Bargeld ab. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: Einkaufswagen im Gleis / S-Bahn kommt rechtzeitig zum Stehen

    Dank schneller Reaktion einer DB-Aufsichtsbeamtin, die am Stachus (Karlsplatz) in München einen ins Gleis rollenden Einkaufswagen erkannte, konnte eine S-Bahn rechtzeitig zum Stoppen gebracht werden.

    München (ots) - Am späten Mittwochabend (7. April) schob ein bislang Unbekannter am S-Bahnhaltepunkt Stachus (Karlsplatz) einen Einkaufswagen vom Mittelbahnsteig ins Gleis. Eine herannahende S-Bahn konnte dank schneller Reaktion einer DB-Mitarbeiterin rechtzeitig stoppen. Ein bislang unbekannter Mann rollte kurz vor Mitternacht einen am Mittelbahnsteig Karlsplatz abgestellten Möbel-Einkaufswagen in Richtung Gleis 1 zur Bahnsteigkannte. Am Ende des Bahnsteigs rollte der Einkaufswagen ins Gleis. Der Täter flüchtete daraufhin unerkannt ins Zwischengeschoss. Eine Aufsichtsbeamtin der DB erkannte den ins Gleis rollenden Einkaufswagen auf einer Überwachungskamera. Sie erteilte einer in den Haltepunkt einfahrenden S-Bahn einen Nothaltauftrag, so dass bei der S6 eine Notbremsung eingeleitet wurde. Die S-Bahn, in der sich rund zehn Reisende befanden, die unverletzt blieben, kam etwa 80m vor dem Hindernis, nahe des Bahnsteigendes, zum Stehen. Die Bundespolizei hofft nun dem Unbekannten mittels Videoaufzeichnung des Vorfalls auf die Spur zu kommen. Ermittelt wird wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei dringend davor Einkaufswagen oder andere rollende Gegenstände auf Bahnsteigen abzustellen bzw. mitzunehmen. Die Entfernung und Mitnahme eines Einkaufswagens von der Verkaufsfläche eines Geschäftes kann ggfs. den Tatbestand des Diebstahls erfüllen. Auf Bahnsteigen alleinstehende Gegenstände mit Rädern können auch vom Sog eines Zuges mitgerissen werden. Aufgrund der stabilen Gitterzusammensetzung von Einkaufswagen können an einem Zug erhebliche Schäden entstehen. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Falsche Identitäten / Bundespolizei verweigert mehreren Albanern die Einreise

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat mehreren albanischen Staatsangehörigen die Einreise in die Bundesrepublik verweigert.

    Rosenheim (ots) - Die Bundespolizei hat am Dienstag (6. April) mehrere albanischen Staatsangehörige in Rosenheim angezeigt und anschließend nach Österreich zurückgewiesen. Die Männer sollen versucht haben, illegal in die Bundesrepublik einzureisen. Drei von ihnen wollten sich wohl mit griechischen Papiern falsche Identitäten aufbauen. Die drei Albaner, 32, 32 und 50 Jahre alt, waren mit einem Fernreisezug unterwegs, der von Verona aus regelmäßig nach München fährt. Dort wollten sie eigenen Angaben zufolge als Handwerker arbeiten. Keiner von ihnen konnte den Beamten bei der Grenzkontrolle im Zug ein Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung vorzeigen. Stattdessen fanden die Bundespolizisten bei der Durchsuchung des Gepäcks drei falsche griechische Identitätskarten. Offenbar hatten die Männer die Absicht, als Griechen in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Am Rosenheimer Bahnhof mussten sie den Zug verlassen. Sie erhielten Strafanzeigen wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen sowie versuchter unerlaubter Einreise. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatten sie das Land sofort wieder zu verlassen. Zwei anderen Landsleuten, 33 und 44 Jahre, hatte die Bundespolizei bereits zuvor die Einreise verweigert. Die Albaner waren jeweils als Pkw-Beifahrer unterwegs. Bei den Personenkontrollen nahe Kiefersfelden und Oberaudorf stellte sich heraus, dass sie nicht über die für den geplanten Aufenthalt erforderlichen Papiere verfügten. Auch sie hatten nach einem "Umweg" über die Bundespolizeiinspektion in Rosenheim mit Strafanzeigen im Gepäck den Rückweg nach Österreich anzutreten. Ihre Fahrer, die aus dem Kosovo beziehungsweise Albanien stammen, müssen mit Strafverfahren wegen Beihilfe zum illegalen Einreiseversuch rechnen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: Vandalismus an S-Bahn-Haltepunkt / Bundespolizei sucht nach Verursacher einer Sachbeschädigung in Oberschleißheim

    Noch ist er Unbekannt. Doch aufgrund von Zeugen gefertigten Bildern und einer von der Münchner Bundespolizei veröffentlichten Täterbeschreibung könnte der junge Mann, der eine Glasschutzscheibe eines Wartehäuschen am S-Bahnhaltepunkt Oberschleißheim mit einer Glasflasche einwarf, identifiziert werden.

    Oberschleißheim (ots) - Am Dienstagnachmittag (6. April) beschädigte ein bislang Unbekannter am S-Bahnhaltepunkt in Oberschleißheim, Lkr. München, mutwillig die Glasschutzscheibe eines Wartehäuschens am Bahnsteig. Dank schneller Reaktion von Zeugen und Beschreibung könnte es gelingen den Täter zu identifizieren. Sachbeschädigungen und Vandalismus an Haltepunkten der Münchner S-Bahn geschehen meist nachts und oft auch ohne Zeugen. Doch diesmal war es anders. Gegen 17:00 Uhr ging ein bislang Unbekannter am S-Bahnsteig des S-Bahn-Haltepunktes Oberschleißheim entlang. Bei ihm, ein bislang ebenfalls unbekannter Begleiter. Ohne für Umstehende ersichtlichen Grund warf er plötzlich mit einer Glasflasche gegen die Glasschutzscheibe des Wartehäuschens am Bahnsteig 1 woraufhin diese laut zerbarste. Nach dem Einwerfen schaute der Unbekannte umstehende, auf die S-Bahn wartende Reisende in bedrohlicher Weise an und verließ mit seinem Begleiter den Bahnsteig. Der Vandale war von der Bahnsteigrückseite gekommen und in Richtung der Hauptseite (Aufzug- und Kioskseite) weggegangen. Zwei Zeugen, eine 27-jährige Pasingerin und ein 32-jähriger Lohhofer, reagierten blitzschnell und fertigten mit ihren Smartphones Bilder des Unbekannten. Die Münchner Bundespolizei sucht nun mit nachfolgender Personenbeschreibung nach dem Mann und seinem Begleiter und bittet Personen, die sachdienliche Hinweise zum Gesuchten oder dessen Aufenthaltsort machen können, sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden. Der Gesuchte ist ca. 170-180 cm groß und vermutlich zwischen 20 und 25 Jahren alt. Er trug zum Tatzeitpunkt eine Brille (runde Glaseinrahmung) und einen weißen FFP2-Mund-Nase-Schutz. Bekleidet war der Unbekannte mit einem dunklen Hoodie, dessen Kapuze er auf dem Kopf trug. Des Weiteren trug er eine dunkle Hose, vermutlich eine Jogginghose, sowie weiße Sportschuhe der Marke Nike mit großem, ggfs. blauen (?) Logo an der Seite. Er könnte sich mit seinem Begleiter in osteuropäischer, evtl. in russischer Sprache verständigt haben. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Unbekannten wegen Sachbeschädigung. Die Höhe des Sachschadens ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Videoaufzeichnungen das Haltepunktes Oberschleißheim werden von den Ermittlern noch ausgewertet. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Statt Gefahr Drogen / Abgestellter Rucksack beschäftigte die Bundespolizei

    Ein vergessener Rucksack im Hauptbahnhof München führte die Beamten der Bundespolizei zu einem 51-Jährigen, der 1,7 Gramm Kokain mit sich führte.

    München (ots) - Am Dienstagmittag (6. April) beschäftigte ein im Hauptbahnhof abgestellter Rucksack die Bundespolizei. Eine Gefahr bestand nicht, dafür bekommt es der Besitzer nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz mit der Justiz zu tun. Die 3-S-Zentrale der Deutschen Bahn informierte die Bundespolizei über einen gegen 12:45 Uhr am Querbahnsteig, an einem Imbiss nahe des Ausgangs Arnulfstraße abgestellten, herrenlosen Rucksack. Befragungen von Reisenden und Kioskmitarbeitern zur Herkunft blieben ebenso wie Lautsprecherdurchsagen nach dem Besitzer erfolglos. Ein eingesetzter Sprengstoffsuchhund schlug nicht an, woraufhin der Rucksack geöffnet und zur Wache mitgenommen wurde. Durch Absperrmaßnahmen kam es zu geringfügigen Beeinträchtigungen in der Reisendenlenkung. Der Zugverkehr war davon nicht betroffen. Im Rucksack wurden persönliche Gegenstände des Besitzers sowie mehrere Spritzen aufgefunden. Kurz darauf meldete sich ein 51-jähriger wohnsitzloser Deutscher, der seinen Rucksack suchte. Der in Rheinhessen Geborene machte auf die Beamten einen orientierungslosen Eindruck. Als er nach Identitätspapieren durchsucht wurde, versuchte er drei mitgeführte Kleinstkügelchen zu schlucken. Die Beamten verhinderten dies und fanden bei ihm insgesamt rund 1,7 Gramm Betäubungsmittel auf, die beschlagnahmt wurden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest schlug positiv auf Kokain an. Die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen wegen des Betäubungsmittelverstoßes gegen den 51-Jährigen werden nun von der Bayerischen Landespolizei geführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann die Wache freien Fußes verlassen. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: 16-Jähriger unterkühlt zwischen Paletten / Bundespolizei findet jugendlichen Afghanen in Lkw-Auflieger

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 einen 16-jährigen Afghanen unterkühlt in einem Lkw-Auflieger gefunden. (Foto: Bundespolizei)

    Rosenheim / A93 (ots) - Am Dienstag (6. April) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen auf der A93 in einem Lkw-Auflieger einen unterkühlten Jugendlichen gefunden. Dieser gab ab an, 16 Jahre alt zu sein und ursprünglich aus Afghanistan zu stammen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei der Fahrt unter lebensgefährlichen Bedingungen um eine kriminelle Schleusung. Bundespolizisten hatten den Fahrer des Lastkraftwagens mit griechischer Zulassung gegen 1:00 Uhr in der Rastanlage Inntal-Ost kontrolliert. Der 55-Jährige Grieche, der sich ordnungsgemäß ausweisen konnte, öffnete der Aufforderung der Kontrollbeamten entsprechend die Seitenplane seines Aufliegers. Dabei kam ein junger Mann zum Vorschein, der auf einem der transportierten Kartons saß. Offenbar hatte er die Fahrt, die in der Nacht von Montag auf Dienstag über den Brenner und durch Österreich führte, bei Minusgraden auf beziehungsweise zwischen den geladenen Paletten zugebracht. Papiere führte er nicht mit. Der Minderjährige wurde der Dienststelle der Bundespolizei in Rosenheim zugeleitet, wo er versorgt und einem medizinischen Screening unterzogen werden konnte. Ein Corona-Schnelltest fiel negativ aus. Der Geschleuste berichtete, dass ihm ein "Bekannter" bereits in Griechenland geholfen hätte, unbemerkt in den Lkw-Auflieger zu gelangen. Diese Gefälligkeit ließ sich der "Helfer" mit 1.500 Euro bezahlen. Von der ganzen Aktion habe der Fahrer nichts mitbekommen. Im Anschluss an seine Vernehmung konnte der griechische Staatsangehörige seine Fahrt fortsetzen. Wer als Organisator oder Mittäter der Schleusungsaktion in Frage kommt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Rosenheimer Bundespolizei. Der jugendliche Afghane wurde der Obhut des Jugendamtes anvertraut. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: Steinwürfe in Geisenbrunn gegen Schaukästen und S-Bahn und anderes

    Hohen vierstelligen Sachschaden richteten zwei Unbekannte bei Steinwürfen am S-Bahnhaltepunkt Geisenbrunn sowie gegen eine S-Bahn an.

    München / Geisenbrunn (ots) - Polizeilich eher ruhige Ostern gab es für die Münchner Bundespolizei. Die Palette angezeigter Straftaten reichte von Flaschenwurf bis Exhibitionismus und rechtsradikalem Gruß. Hohen Sachschaden richteten zwei Unbekannte bei Steinwürfen am S-Bahnhaltepunkt Geisenbrunn sowie gegen eine S-Bahn an. * Gegen 23:15 Uhr kam es am Donnerstag (1. April) am Hauptbahnhof München zu einer versuchten gefährlichen Körperverletzung mittels Flaschenwurf sowie zu Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Auf Gleis 30, geriet ein 26-jähriger Deutscher, der auf einer Sitzbank saß, mit einer vierköpfigen Personengruppe in Streit. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zwischen dem Penzberger und einem 18-jährigen Deutschen aus der Gruppe nach verbaler Auseinandersetzung zu gegenseitigen Schlägen und Tritten. Dabei ging eine mitgeführte Bierflasche des Älteren zunächst zu Bruch und wurde von ihm dann auf Kopfhöhe in Richtung des 18-Jährigen aus Hadern geworfen. Der Wurf verfehlte diesen. Bundespolizisten konnten den alkoholisierten 26-Jährgen vorläufig festnehmen. Trotz angelegter Handfesseln, leistete der Beschuldigte bei der Verbringung zur Dienststelle und bei der Durchsuchung Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da der Penzberger einen freiwilligen Alkoholtest verweigerte wurde er auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zunächst einer Blutentnahme zugeführt und anschließend im Gewahrsam der Bundespolizei ausgenüchtert. Gegen ihn wird von der Bundespolizei nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. * Am frühen Samstagmorgen (3. April) kam es am S-Bahnhaltepunkt Geisenbrunn sowie an einer S-Bahn zu mehreren Sachbeschädigungen. Bislang unbekannte Täter hatten dem Gleisbereich mehrere Schottersteine entnommen und damit Schaukästen beworfen. Dabei wurden zwei Scheiben komplett zerstört; die einer dritten Schautafel stark beschädigt. Auch eine Scheibe im Wartehaus oberhalb der Sitzbank wurde zerstört. Ein Zeuge hatte gegen 02:20 Uhr zwei Personen beobachtet, die - als sie ihn erkannten - flüchteten. Während der Sachverhaltsaufnahme am Bahnsteig wurde bekannt, dass ein Triebfahrzeugführer, der mit seinem Schienengefährt bei den Beamten vorbeifuhr, den Bewurf seiner S-Bahn meldete. Zwei Seitenfenster der S-Bahn wurden, ebenfalls durch Steinwürfe beschädigt, als diese sich in Geisenbrunn befand. Die Höhe der Sachschäden muss noch ermittelt werden, dürfte aber im oberen vierstelligen Bereich liegen. Bereits im März war es zwei Mal zu derartigen Sachbeschädigungen am S-Bahnhaltepunkt und durch Vandalismus angerichteten hohen Sachschaden gekommen. * Am Samstag (3. April) entblößte ein 58-jähriger Deutscher gegen 17:30 Uhr in einer stadteinwärts fahrenden S-Bahn, auf Höhe Pasing, sein Geschlechtsteil vor mehreren Mitreisenden. Nachdem eine DB-Mitarbeiterin dies DB-Sicherheitsmitarbeitern gemeldet hatte, wurde der Unterhachinger alarmierten Bundespolizisten übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, wurde der mit 2,72 Promille erheblich Alkoholisierte auf freien Fuß belassen. Wer sachdienliche Hinweise zum Vorfall in der S6 geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 bei der Münchner Bundespolizei zu melden. * Ebenfalls am Samstagnachmittag (3. April) wurde ein 45-jähriger Deutscher der Bundespolizei zugeführt. Er war gegen 17:00 Uhr von KVR-Mitarbeitern beobachtet worden, wie er am Treppenabgang Arnulfstraße uriniert hatte. Gegenüber den Stadtbediensteten verweigerte er seine Personalien und wurde deswegen zur Bundespolizei verbracht. Auf der Dienststelle der Bundespolizei verhielt sich der in München geborene Wohnsitzlose äußerst aggressiv. Während der Abarbeitung der polizeilichen Maßnahmen hob der 45-Jährige seinen rechten Arm und rief "Heil Hitler". Des Weiteren beleidigte und bedrohte der deutlich Alkoholisierte, der einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte, Beamte verbal. Nach Ausnüchterung konnte er die Wache am nächsten Morgen mit Strafanzeigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Bedrohung und Beleidigung wieder verlassen. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Fahrrad im Gleis / 10.000 EUR Schaden / Bundespolizei ermittelt wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr

    10.000 EUR Sachschaden an Zug - Unbekannte warfen am Bahnhof Haar zwei Fahrräder über eine Lärmschutzwand hinweg ins Gleis.

    München (ots) - Unbekannte warfen am späten Donnerstagabend (1. April) am Bahnhof Haar zwei Fahrräder über eine Lärmschutzwand hinweg ins Gleis. Ein herannahender Meridian musste bei 160 km/h eine Schnellbremsung einleiten, überrollte eines der Fahrräder. Gegen 23:45 Uhr warfen drei bislang Unbekannte am Bahnhof Haar zwei Fahrräder, über eine Lärmschutzwand hinweg, in die Gleise. Eines der Fahrräder wurde durch den Meridian 79636, bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h erfasst. Das zweite Fahrrad blieb vor den Gleisen auf dem Bahnsteig liegen. Ein Triebfahrzeugführer des Zuges erkannte das Hindernis und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Zug war unbesetzt. Von Mitternacht bis ca. 03:00 Uhr war die Bahnstrecke gesperrt. Dadurch kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr. Der Schaden am Triebfahrzeug beläuft sich nach ersten Schätzungen eines Mitarbeiters der Bayerischen Regionalbahn auf rund 10.000 Euro. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr eingeleitet. Dazu werden u.a. Bilder der Videoaufzeichnungen am Bahnhof Haar ausgewertet. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Beleidigung wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckung / 23-Jähriger betitelt 18-Jährigen als "Affen"

    Die Bundespolizei in München bittet alle Reisenden im Oster- wie Ausflugs- und Versammlungsverkehr in Zügen und Bahnhöfen weiterhin die nach Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung jeweils erforderliche Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Mit der FFP2-Maske schützen Sie nicht nur andere, sondern auch sich selbst! DANKE ...

    München (ots) - Ein 18-Jähriger, der am Mittwochmittag (31. März) im Hauptbahnhof einen 23-Jährigen auf dessen fehlende Mund-Nase-Bedeckung hinwies, wurde von diesem beleidigt. Nun ermittelt die Bundespolizei. Gegen 11:40 Uhr traf ein 18-jähriger Deutscher aus Bogenhausen am Gleis 26 im Hauptbahnhof München auf einen jungen Mann ohne Mund-Nase-Bedeckung. Als er den Italiener darauf hinwies, wurde er von diesem verbal beleidigt. Da sich der Wohnsitzlose dabei äußerst aggressiv gebar, verständigte der 18-Jährige die Bundespolizei. Ein Datenabgleich ergab, dass der 23-Jährige ein geltendes Hausverbot hatte. Zudem rauchte er während der Kontrolle durch die Beamten. Nun erwarten den Italiener Strafanzeigen wegen Beleidigung, Hausfriedensbruchs sowie Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen des Rauchens und des Verstoßes gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Die Bundespolizei weist darauf hin, dass in Zügen und Bahnhöfen weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung besteht! Dabei sind Essen und Rauchen in den nicht zugelassenen und gekennzeichneten Bereichen in Bahnhöfen kein Grund die Mund-Nase-Bedeckung zu entfernen. Wir bitten auch zu Ostern alle Verreisenden, auch zu nahem Ausflugszielen im öffentlichen Nahverkehr, die in den jeweiligen Zügen geltenden Bestimmungen der Corona-Hygieneschutzmaßnahmen (FFP2- oder OP-Maske), ebenso wie beim Aufenthalt in Bahnhöfen zu beachten. Gleiches gilt für alle Personen, die in den kommenden Tagen zu Veranstaltungen oder zu Versammlungen unterwegs sind. DANKE, bleiben Sie gesund ... Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Strafanzeige wegen weißer Korrekturflüssigkeit / Einreise nicht mehr nur für bestimmte Personengruppen / Grundsätzliche Testnachweis- und Einreiseanmeldepflichten bleiben

    Die Rosenheimer Bundespolizei kontrolliert im Grenzabschnitt zu Tirol, ob Personen bei der Einreise den Pflichten entsprechen, die sich aus der Coronavirus-Einreiseverordnung ergeben.

    Rosenheim / Kiefersfelden (ots) - Die Bundespolizei hat am Montag (29. März) einen österreichischen Pkw-Beifahrer wegen des Fälschens von Gesundheitszeugnissen angezeigt. Der 41-Jährige händigte den Beamten bei der Grenzkontrolle auf der A93 nahe Kiefersfelden ein offenkundig gefälschtes negatives Corona-Testergebnis aus. Die Bundespolizisten bemerkten, dass im Bereich des Datumsfeldes eine weiße Korrekturflüssigkeit aufgetragen worden war. Ersten Ermittlungen zufolge handelt es sich bei dem Formular um die Kopie eines Originals, an dem wohl auch schon zuvor am Ausstellungsdatum Veränderungen vorgenommen worden waren. Der Mann wird beschuldigt, sich das Gesundheitszeugnis, das nicht älter als zwei Tage sein darf, eigenständig verlängert zu haben. Mit einer Strafanzeige "im Gepäck" konnte er seine Reise fortsetzen. Spätestens binnen 48 Stunden nach seiner Einreise muss der Wiener über einen gültigen negativen Testnachweis verfügen. Nach der Coronavirus-Einreiseverordnung sind Personen, die aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland kommen, grundsätzlich verpflichtet, ihre Reise vorab anzumelden und spätestens innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise über einen Corona-Testnachweis zu verfügen. Jedoch sind von der Einreiseanmeldepflicht beispielsweise Personen ausgenommen, die lediglich durch ein Risikogebiet ohne Zwischenhalt durchgereist sind, die nur zur Durchreise nach Deutschland einreisen und die Bundesrepublik wieder auf schnellstem Weg verlassen, die sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder allenfalls für 24 Stunden nach Deutschland einreisen oder die von Berufs wegen grenzüberschreitend Personen befördern beziehungsweise Güter transportieren. Von der Testnachweispflicht sind unter anderem Personen befreit, die keine (digitale) Einreiseanmeldung benötigen, die als Grenzpendler und Grenzgänger unterwegs sind, die sich weniger als 72 Stunden in Deutschland aufhalten bei einem Besuch von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörenden Ehegattens, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorge- oder Umgangsrechts oder die eine für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderliche Tätigkeit ausüben und dies mittels einer Bescheinigung etwa des Arbeitgebers nachweisen können. Seit dem 28. März ist das österreichische Bundesland Tirol seitens des Robert Koch-Instituts nicht mehr als Virusvariantengebiet eingestuft. Dementsprechend wurde Tirol zu einem Risikogebiet erklärt. Unabhängig von dieser Herabstufung besteht bei einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise bereits beim Grenzübertritt eine Anmelde- und Testnachweispflicht. Das bedeutet, dass bis zum Ablauf des 5. April für Personen, die sich vor dem 28. März in Tirol aufgehalten haben, generell noch die ausnahmslose Anmelde- sowie Testnachweispflicht schon beim Grenzübertritt gilt. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: Änderungen bei den Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol / Einreise nun auch ohne triftige Gründe möglich / Testnachweis und Anmeldung weiter erforderlich

    Symbolbild

    München (ots) - Seit dem 28. März 2021 sind das österreichische Bundesland Tirol und die Tschechische Republik nicht mehr als Virusvariantengebiete eingestuft. Das Robert Koch Institut hat nun Tirol zu einem "einfachen" Risikogebiet und Tschechien zu einem Hochinzidenzgebiet erklärt. Daraus ergeben sich für die Einreisen nach Deutschland folgende Änderungen. Gilt für beide Grenzabschnitte: Die temporär aus pandemischen Gründen eingerichteten Grenzkontrollen zum Bundesland Tirol und zur Tschechischen Republik werden vorerst bis einschließlich 31. März 2021 fortgeführt. Grundsätzlich darf jetzt wieder jeder einreisen, der die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt. Allerdings ist unabhängig der Herabstufung durch das Robert Koch-Institut zu beachten, dass bei einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet in den letzten 10 Tagen vor der Einreise beim Grenzübertritt immer eine Anmelde- und Testnachweispflicht besteht! Das bedeutet, dass bis zum Ablauf des 5. April für die Einwohner von Tirol und der Tschechischen Republik gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung grundsätzlich noch die ausnahmslose Anmeldeplicht sowie Testnachweispflicht beim Grenzübertritt gilt. Beispiel: Wer sich nur gestern (28. März) in Tirol aufgehalten hat, war "nur" in einem Risikogebiet und kann die gelockerten Einreiseregelungen nutzen. Wer dagegen auch vorgestern (27. März) in Tirol aufhältig war, war in einem Virusvariantengebiet und es gelten ausnahmslose Anmelde- und Testnachweispflichten. Gilt für Einreisen aus einem Risikogebiet (z. B. Tirol), sofern in den letzten zehn Tagen vor der Einreise kein Voraufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet vorlag: Für aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisende Personen gilt grundsätzlich eine Anmelde- und Testnachweispflicht. Von der digitalen Einreiseanmeldepflicht ausgenommen sind Personen, die - lediglich durch ein Risikogebiet ohne Zwischenhalt durchgereist sind, - nur zur Durchreise nach Deutschland einreisen und die Bundesrepublik auf schnellstem Wege wieder verlassen, - sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen, - beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen befördern bzw. Waren oder Güter transportieren. Von der Testnachweispflicht sind unter anderem befreit: - alle Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, - Personen, die keine digitale Einreiseanmeldung benötigen (siehe oben), - Grenzpendler und Grenzgänger, - bei Aufenthalt von weniger als 72 Stunden: a) Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades, des nicht dem gleichen Hausstand angehörigen Ehegatten, Lebenspartners oder Lebensgefährten oder aufgrund eines geteilten Sorgerechts oder eines Umgangsrechts einreisen, b) Personen, deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich ist (Bescheinigung des Dienstherrn / Arbeitgebers / Auftraggebers muss vorliegen), c) Hochrangige Mitglieder des diplomatischen / konsularischen Dienstes, Volksvertretungen und Regierungen, d) Polizeivollzugsbeamte aus Schengen-Vollanwenderstaaten in Ausübung ihres Dienstes. Gilt für Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet (z. B. Tschechische Republik), sofern in den letzten zehn Tagen vor der Einreise kein Voraufenthalt in einem Virusvarianten-Gebiet vorlag: Für Personen aus einem Hochinzidenzgebiet gilt grundsätzlich bei der Einreise nach Deutschland eine Anmelde- und Testnachweispflicht. Von der digitalen Einreiseanmeldung ausgenommen sind Personen, die - lediglich durch ein Risikogebiet ohne Zwischenhalt durchgereist sind, - nur zur Durchreise nach Deutschland einreisen und die Bundesrepublik zu diesem Zweck auf schnellstem Wege wieder verlassen, - sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden nach Deutschland einreisen. Von der Testnachweispflicht sind befreit: - alle Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres, - Personen, die lediglich durch ein Hochinzidenzgebiet ohne Zwischenaufenthalt durchgereist sind - Personen, die nur zur Durchreise nach Deutschland einreisen und die Bundesrepublik auf schnellstem Wege wieder verlassen - Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen befördern bzw. Waren oder Güter transportieren - Personen, denen die zuständige Gesundheitsbehörde eine Ausnahme (triftiger Grund) erteilt hat. Ergänzende Information: · Grenzpendler und Grenzgänger müssen sich ab dem 30. März 2021 nur noch einmal wöchentlich einer digitalen Einreiseanmeldung unterziehen. · Unabhängig von den am 28. März in Kraft getretenen Lockerungen ist die bayerische Einreisequarantäneverordnung zu beachten! · Die temporären Grenzkontrollen aus migrations- und sicherheitspolitischen Gründen an der Landgrenze zu Österreich werden unabhängig von den vorgenannten Änderungen fortgesetzt. Rückfragen bitte an: Matthias Knott Pressestelle Telefon: 089 12149-1019 E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de http://www.bundespolizei.de Die Bundespolizei untersteht mit ihren rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dem Bundesministerium des Innern. Ihre polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere den grenzpolizeilichen Schutz des Bundesgebietes und die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden, Luftsicherheitsaufgaben zum Schutz vor Angriffen auf die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs sowie den Schutz von Bundesorganen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.  

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  • Bundespolizeidirektion München: Algerier verweigert Angaben nach Festnahme / Bundespolizei stellt Reinigen der Gewahrsamszelle in Rechnung

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden einen Algerier festgenommen, der trotz Waffenbesitzverbots bewaffnet unterwegs war.

    Rosenheim / Kiefersfelden (ots) - Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Sonntag (28. März) einen Algerier in die Justizvollzugsanstalt Traunstein eingeliefert. Der polizeibekannte 20-Jährige wurde auf richterliche Anordnung hin in Untersuchungshaft genommen. Er war zuvor auf der Staatsstraße zwischen Kufstein und Kiefersfelden einer Grenzkontrolle unterzogen worden. Von da an gab er sich schweigsam. Den Bundespolizisten konnte der junge Mann, der zu Fuß unterwegs war, lediglich eine Krankenversicherungskarte aushändigen. Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Beamten heraus, dass er in den vergangenen Jahren bereits über 40-mal polizeilich in Erscheinung getreten war, unter anderem wegen Diebstahls mit Waffen, Raubs oder Körperverletzung. Aufgrund der in der Vergangenheit mit Waffen begangenen Straftaten bestand gegen den algerischen Staatsangehörigen ein generelles Waffenbesitzverbot. Dieses schien ihn jedoch nicht sonderlich zu interessieren: Die Beamten fanden bei der Durchsuchung sowohl eine Schreckschusspistole mit Munition als auch ein sogenanntes Butterflymesser. Die Waffen wurden sogleich sichergestellt. Da ein Butterflymesser in Deutschland verboten ist und eine Berechtigung zum Führen der Pistole außerdem nicht nachgewiesen werden konnte, wurden wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz Ermittlungen aufgenommen. Als der Algerier in der Dienststelle der Bundespolizei in Rosenheim vor allem zu den Waffen befragt werden sollte, zeigte er sich wenig kooperativ und verweigerte jegliche Angaben. Stattdessen urinierte er in den Gewahrsamsbereich, in den er vorübergehend gebracht worden war. Die Kosten für das Reinigen der Zelle wird er voraussichtlich selbst zu tragen haben. Das Rosenheimer Amtsgericht ordnete an, den Mann, der in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, in Untersuchungshaft zu nehmen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: Mehrmals Personen im Gleis / Zahlreiche Gleissperrungen am Samstag

    Im Bereich von Gleisanlagen in München kam es am Freitag zu mehrmaligen Gleissperrungen nachdem "Personen im Gleis" gemeldet worden waren. Dies führte zum Teil zu erheblichen betrieblichen Auswirkungen im Bahnbetrieb.

    München (ots) - Im Bereich von Gleisanlagen kam es am Freitag (26. März) zu mehrmaligen Gleissperrungen nachdem "Personen im Gleis" gemeldet worden waren. Dies führte zum Teil zu erheblichen betrieblichen Auswirkungen im Bahnbetrieb. Gegen 13:15 Uhr bewegte sich eine unbekannte Person zwischen Untermenzing und Allach im Gleis. Die Bahnstrecke war zur Absuche für rund 25 Minuten gesperrt worden. Gegen 16:45 Uhr waren auf der Braunauer Eisenbahnbrücke drei Kinder gesehen worden. Der aus Kufstein kommende Meridian musste eine Schnellbremsung einleiten. Dabei wurde niemand im Zug verletzt. Die drei, im Alter von 11, 12 und 14 Jahren, wurden aufgegriffen und in Gewahrsam genommen und den Eltern übergeben. Sie werden in den kommenden noch ein Präventionsgespräch bei der Bundespolizeiinspektion München erhalten. Die Strecke zwischen Haupt- und Ostbahnhof war für rund 20 Minuten gesperrt. Kurz vor 18 Uhr waren zwei Personen zwischen Trudering und Haar im Gleis gemeldet worden. Auch hier musste eine Schnellbremsung vom Lokomotivführer eingeleitet werden um eine mögliche Kollision mit dem rund 100 km/h schnellen Güterzug zu vermeiden. Bei der Absuche nahmen - dank Luftunterstützung - Kollegen der Bayerischen Landespolizei zwei flüchtende 18-Jährige fest. Bei den beiden aus Berg am Laim bzw. Trudering, einer Deutsch-Südafrikaner, einer Deutsch-Nigerianer, wurde eine größere Bargeldsumme unbekannter Herkunft aufgefunden. Daraufhin wurde am Abend der Bahnbereich nochmals gesperrt um nach Gegenständen zu suchen, die die beiden weggeworfen haben könnten. Die Strecke war zunächst für knapp 45 Minuten und dann nochmals für rund 20 Minuten gesperrt gewesen. Bei allen Vorfällen war jeweils ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim eingesetzt. Durch die Gleissperrungen kam es zu erheblichen bahnbetrieblichen Auswirkungen im Zug- und S-Bahnverkehr auf den gesperrten Strecken. Nicht zuletzt aufgrund der anstehenden zweiwöchigen Osterferien warnt die Bundespolizei davor, Gleisanlagen zu betreten. Gleise sind kein Abenteuer-Spielplatz! Durch den Bahnbetrieb entstehen oftmals, aus den unterschiedlichsten Gründen - teilweise auch witterungsbedingt - nicht einschätzbare Gefahren. Wir bitten Eltern und Erziehungsberichtige, in deren Wohnbereichen Züge verkehren, ihre Kinder auf diese Gefahren beim Spielen in Gleisnähe hinzuweisen. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Zwei leere Kesselwagen entgleist / Kein Personenschaden - keine Gefahr für Bevölkerung

    Ein auf DB-Gelände rangierender Güterzug geriet aus noch unbekannten Gründen auf ein Gleis eines Firmengeländes in Feldkirchen, Lkr. München und schob dort zwei leere Kesselwagen auf eine angrenzende Straße.

    München / Feldkirchen (ots) - Ein am Mittwochnachmittag (24. März) auf DB-Gelände rangierender Güterzug geriet aus noch unbekannten Gründen auf ein Gleis eines Firmengeländes in Feldkirchen, Lkr. München, und schob dort zwei leere Kesselwagen auf eine angrenzende Straße. Personen kamen nicht zu schaden. Die Schadenshöhe ist ebenso wie die Ursache des Bahnbetriebsunfall Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei. Gegen 14:30 Uhr sollte ein Güterzug mit 18 Wagen von einem DB-Abstellgleis in Feldkirchen in Richtung Heimstetten rangiert werden. Aus noch ungeklärten Gründen befuhr der rückwärtsfahrende Güterzug ein Rangiergleis, dass auf ein Firmengelände in Feldkirchen führt. Dabei Durchdrang der letzte Wagen das geschlossene Tor eines Zaunes und schob zwei leere Kesselwagen, abgestellt auf einem Rangiergleis, über den Prellbock hinaus auf eine Straße. Nach ersten Ermittlungen bemerkte der Rangierer die Fehlleitung des Güterzuges nicht. Die beiden unbefüllten Kesselwagen kamen auf der Kreuzung Emeran-/Kapellenstraße im öffentlichen Verkehrsraum zum Stehen ohne hier Personen oder Fahrzeuge oder Gebäude in Gefahr zu bringen. Die Wagen des Güterzuges waren mit Heizöl beladen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Die beladenen Kesselwagen kamen auf den Schienen im Firmengelände zum Stehen. Der Vorfall hatte keinerlei Auswirkungen auf den Bahnbetrieb. Die Münchner Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr sowie Sachbeschädigung aufgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen die leeren Kesselwagen in der Nacht bzw. am Morgen zurück aufs Gleis gehoben werden. Rückfragen bitte an: Rückfragen bitte an: Wolfgang Hauner Bundespolizeiinspektion München Denisstraße 1 - 80335 München Telefon: 089 515 550 1102 E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Starnberg, Erding und Freising. Sie finden uns im Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26. Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Gefälschte Corona-Testnachweise entlarvt / Arzt und Nachweis erfunden, Ausstellungsdatum abgeändert, Namen auf Kopie geschrieben

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat mehrere Personen wegen des Fälschens von Gesundheitszeugnissen angezeigt.

    Rosenheim (ots) - Immer wieder entlarvt die Bundespolizei bei den Kontrollen im Grenzraum zu Tirol vorgezeigte Corona-Testnachweise als Fälschungen. Das Fälschen dieser Nachweise ist kein "Kavaliersdelikt", sondern eine Straftat. So bekamen etwa am Dienstag (23. März) ein Österreicher, am Montag ein Rumäne und wenige Tage zuvor ein Deutscher jeweils eine Strafanzeige wegen des Fälschens von Gesundheitszeugnissen. Den Bundespolizisten entging in der Grenzkontrollstelle auf der A93 nahe Kiefersfelden nicht, dass der deutsche Pkw-Fahrer ein Papier aushändigte, das einem Testnachweis allenfalls ähnelte. Ersten Ermittlungen zufolge ist die Bescheinigung des 50-jährigen Münchners einschließlich des aufgeführten Arztes frei erfunden. Einen ursprünglich echten Covid-19-Testnachweis händigte der rumänische Lkw-Fahrer aus. Die Beamten erkannten an der Autobahn-Rastanlage Inntal Ost jedoch gleich, dass das Ausstellungsdatum überschrieben worden war. Der 27-Jährige wird daher beschuldigt, sich das Gesundheitszeugnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, eigenständig verlängert zu haben. Bei der Kontrolle eines österreichischen Fahrzeugführers fiel den Beamten auf, dass es sich beim ausgehändigten negativen Testnachweis lediglich um die Kopie eines vermutlich echten Gesundheitszeugnisses handelt. Offenkundig hatte der 40-Jährige in der Namenszeile seine eigenen Personalien selbst eingetragen. Der Österreicher musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hin 200 Euro als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren hinterlegen. Anschließend wurde er von der Bundespolizei mangels Einreiseberechtigung abgewiesen. Mit einer Strafanzeige "im Gepäck" musste er die Rückreise in seine Heimat antreten. Auch der Rumäne hatte nach Abschluss aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen das Land wieder zu verlassen. Er wird voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren rechnen müssen. Dem Deutschen konnten die Bundespolizisten die Einreise in die Bundesrepublik nicht verwehren. Doch hatte der Mann erst einen Corona-Test in der Teststation an der Autobahnrastanlage zu absolvieren. Nach Vorlage des negativen Ergebnisses, das nunmehr auf einer echten Bescheinigung vermerkt war, durfte er seine Fahrt fortsetzen. Auf ihn dürfte wohl ebenso ein Verfahren wegen Fälschens von Gesundheitszeugnissen zukommen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2200 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder www.bundespolizei.de.

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  • Bundespolizeidirektion München: 27 Personen auf der Ladefläche eines LKW - Großschleusung aufgedeckt

    Fotos: Bundespolizei

Die Fotos können mit dem Hinweis Foto: Bundespolizei für redaktionelle Zwecke verwendet werden.

Das Foto zeigt:
- die Personen vor dem LKW

    Windorf (ots) - Windorf. Bei der Kontrolle eines aus Rumänien kommenden LKW wurden am Dienstag (23. März) von der Bundespolizei Passau und der Bayerischen Polizei im Rahmen einer Routinekontrolle insgesamt 27 Personen auf der Ladefläche eines Sattelaufliegers entdeckt. Eine Streife der Bayerischen Landespolizei wollte den LKW gegen 07:50 Uhr in Windorf einer Verkehrskontrolle unterziehen, dabei entdeckten die Beamten auf der Ladefläche die 27-köpfige Personengruppe. Bei der Personengruppe handelte es sich um insgesamt 17 Männer aus Syrien, vier Frauen aus Syrien, drei irakische Männer, eine irakische Frau, eine Frau aus dem Kuweit und eine Frau aus Eritrea. Unter den Reisenden waren auch zwei Kinder mit ihren Eltern. Die Personengruppe saß während der gesamten Fahrt völlig ungesichert zwischen der Ladung auf dem LKW-Anhänger. Keiner der Reisenden konnte bei der polizeilichen Überprüfung die für eine Einreise notwendigen Ausweisdokumente vorweisen. Der LKW-Fahrer, ein 26-jähriger Rumäne gab bei der ersten Befragung an, nichts von den blinden Passagieren auf seiner Ladefläche gewusst zu haben. Nach Aussagen der Geschleusten erfolgte der Zustieg auf den LKW bereits in Rumänien. Für die Schleusung haben die Personen nach eigenen Angaben bis zu 5000 Euro pro Person bezahlt. Bei der Kontrolle in Windorf bemerkten die Beamten in der Nähe einen Opel Zafira mit einem auswärtigen Kennzeichen. Der Opel verließ beim Eintreffen mehrerer Polizeistreifen von Bundes- und Landespolizei mit erhöhter Geschwindigkeit die Örtlichkeit in Windorf. Kurze Zeit später konnte der Opel durch eine Streife der Bayerischen Grenzpolizei am Parkplatz Eichet gestoppt werden. Die Insassen, zwei gebürtige Syrer wollten nach eigenen Aussagen einen Mann aus der Personengruppe des LKW abholen. Die beiden Insassen des Opel verfügen über eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Die Bundespolizei ermittelt gegen die beiden Männer im Alter von 27 und 32 Jahren wegen des Verdachtes der Beihilfe zur unerlaubten Einreise. Nach der polizeilichen Sachbearbeitung wurden die beiden Syrer auf freiem Fuß belassen. Wegen unerlaubter Einreise erhielten die 27 Personen eine Strafanzeige. 24 der insgesamt 27 unerlaubt Eingereisten wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung in Deggendorf weitergeleitet. Bei drei syrischen Männern aus der 27-köpfigen Personengruppe stellten die Bundespolizisten eine aktuelle Wiedereinreisesperre fest. Die Männer wurden nach ihrer Gewahrsamnahme dem Haftrichter vorgeführt, dieser ordnete Haft zur Sicherung der Zurückschiebung an. Es ist geplant, die drei Syrer in den nächsten Tagen auf dem Luftweg nach Rumänien zu überstellen. Der Fahrer des LKW wurde wegen dem Vorwurf der mehrfachen unerlaubten Einschleusung von Ausländern unter lebensbedrohlichen Umständen festgenommen und nach der Vorführung beim Haftrichter in die JVA Regensburg eingeliefert. Weitere Ermittlungen zum Ablauf der Schleusung und möglicher Hintermänner hat der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau übernommen. Rückfragen bitte an: Timo Schüller Bundespolizeiinspektion Passau Danzigerstraße 49 | 94036 Passau Pressestelle Telefon: 0851 756350-117 E-Mail: passau.presse@polizei.bund.de Die Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion Passau mit ihren Revieren in Passau, Freyung, Landshut und Zwiesel erstreckt sich auf den gesamten Regierungsbezirk Niederbayern ohne den Landkreis Kelheim. Die polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere die Binnengrenzfahndung an den Schengen-Binnengrenzen zu Tschechien und Österreich, die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

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  • Bundespolizeidirektion München: Festnahmeerfolg gegen Schleuserorganisator in Würzburg

    Foto von der Festnahme des 27-jährigen Syrers durch die Bundespolizei Passau

    Passau / Würzburg (ots) - Passau/Würzburg. Durch umfangreiche Ermittlungen der Bundespolizei Passau konnte am Montag (22. März) ein 27-jähriger syrischer Staatsangehöriger in Würzburg von Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Passau festgenommen werden. Ausschlaggebend für das Ermittlungsverfahren gegen den mutmaßlichen Auftraggeber waren zwei Aufgriffe und Festnahmen von Fahrzeugschleusern in Niederbayern. Diese verbrachten im Herbst vergangenen Jahres neun syrische Staatsangehörige im Bereich Simbach über die deutsch-österreichische Grenze nach Deutschland. Im Rahmen der Ermittlungen konnte der 27-jährige Syrer identifiziert werden, der die Schleusungen von Österreich aus nach Bayern organisiert haben soll. Er ist dringend verdächtig, die festgenommenen Fahrzeugschleuser mit der Abholung betraut und eine Bezahlung für die Fahrten in Aussicht gestellt zu haben. Aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Landshut einen Untersuchungshaftbefehl gegen des Syrer wegen des Verdachts der Beteiligung an der gewerbsmäßigen Einschleusung von Ausländern. Die Staatsanwaltschaft Landshut erwirkte einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts der Beteiligung an gewerbsmäßiger Einschleusung gegen den Syrer. Der Haftbefehl konnte am Montag (22. März) in Würzburg vollstreckt werden. Zeitgleich wurde in Giebelstadt eine weitere Wohnung durchsucht. Hierbei konnten weitere Beweismittel aufgefunden werden. Der mutmaßliche Schleuser wurde am Dienstag (23. März) dem zuständigen Ermittlungsrichter beim AG Landshut vorgeführt und im Anschluss in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut (Abteilung für organisierte Kriminalität) durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau geführt. Foto: Bundespolizei Das Foto zeigt die Festnahme des 27-jährigen Syrers durch die Bundespolizei Passau Das Foto kann für redaktionelle Zwecke mit dem Hinweis "Foto Bundespolizei" verwendet werden. Rückfragen bitte an: Timo Schüller Bundespolizeiinspektion Passau Danzigerstraße 49 | 94036 Passau Pressestelle Telefon: 0851 756350-117 E-Mail: passau.presse@polizei.bund.de Die Zuständigkeit der Bundespolizeiinspektion Passau mit ihren Revieren in Passau, Freyung, Landshut und Zwiesel erstreckt sich auf den gesamten Regierungsbezirk Niederbayern ohne den Landkreis Kelheim. Die polizeilichen Aufgaben umfassen insbesondere die Binnengrenzfahndung an den Schengen-Binnengrenzen zu Tschechien und Österreich, die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahnanlagen des Bundes und die Sicherheit der Bahnreisenden. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.

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München

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