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Bundespolizeidirektion München: Wiedersehen macht keine Freude/ Aggressiver Mann in Klinik eingewiesen

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Weilheim (ots) - Am Mittwochmittag (14. April) haben Bundespolizisten einen mutmaßlichen Schwarzfahrer mehrfach des Bahnhofs verweisen müssen. Als der Migrant, später zwei Männer unvermittelt angreifen wollte, leistete er gegen die Festnahme Widerstand und wurde anschließend in ein Krankenhaus eingewiesen. Eine verletzte Polizistin musste ihren Dienst abbrechen.

Zunächst wurde die Weilheimer Bundespolizei durch die Zugbegleiterin einer Regionalbahn zur Unterstützung gerufen. Ein Fahrgast hatte bei der Fahrscheinkontrolle kein gültiges Ticket vorweisen können. Die Beamten führten auf der Dienststelle eine Identitätsfeststellung durch, woraufhin der afghanische Staatsangehörige zusammen mit einer Anzeige wieder entlassen werden konnte. Nur kurze Zeit später mussten die Bundespolizisten eingreifen. Diesmal hatte der junge Afghane versucht, eine Getränkedose aus dem Bahnhofskiosk zu entwenden. Die Beamten sprachen dem 19-Jährigen nach der Sachverhaltsaufnahme einen Platzverweis aus. Jedoch musste die Streife den Migranten innerhalb der nächsten Stunde insgesamt viermal aus dem Bahnhof begleiten.

Keine zwei Stunden nach dem ersten Zusammentreffen beobachteten die Beamten, wie der Mann schreiend und mit gestrecktem Bein zwei vor einem Linienbus stehende Männer angriff. Während der Fahrkartenkontrolleur und der Busfahrer auswichen, waren auch schon die Bundespolizisten zur Stelle, brachten den Angreifer zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Gegen die Maßnahme widersetzte sich der Afghane erheblich, wodurch zwei Polizistinnen verletzt wurden. Eine Beamtin musste den Dienst später sogar abbrechen.

Bereits am Vortag leistete der Mann Widerstand bei einer Maßnahme der Landespolizei. Zuständigkeitshalber veranlasste die Polizeiinspektion Weilheim nun eine Einweisung des Täters auf die psychiatrische Station des Klinikums Weilheim. Der wegen mehrerer Straftaten Polizeibekannte wird sich nun wegen versuchten Diebstahls, versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs verantworten müssen. Die Bundespolizei informierte zudem die zuständige Ausländerbehörde des Asylbewerbers über den Sachverhalt.

Rückfragen bitte an:

Sabine Dittmann Bundespolizeiinspektion Kempten Eicher Straße 3 | 87435 Kempten Pressestelle Telefon: 0831 / 540 798-1010 E-Mail: bpoli.kempten.oea.controlling@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu verhindern.

Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 90 Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden.

Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau, sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen.

Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

Original-Content von: Bundespolizeidirektion München, übermittelt durch news aktuell

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