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Eine Zuführung nach schwerem Raub auf einen Kiosk in Hamburg-Barmbek-Süd

Hamburg (ots) - Tatzeit: 11.04.2021, 18:52 Uhr; Tatort: Hamburg-Barmbek-Süd, Wagnerstraße, U-Bahnhof Hamburger Straße

Gestern Abend wurde ein 64-jähriger Deutscher vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einen schweren Raub begangen zu haben. Er wurde dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt.

Der Mann betrat einen Kiosk im U-Bahnhof Hamburger Straße und begab sich unter Vorhalt eines Messers hinter den Tresen direkt zur Kasse und griff in diese hinein. Die Angestellte wollte ihn noch daran hindern, verletzte sich dabei jedoch leicht an der Hand. Dem Räuber gelang es, eine geringe Bargeldsumme zu entnehmen und anschließend auf einem Herrenrad zu flüchten.

Die Kioskangestellte machte Passanten durch lautes Rufen auf den Überfall aufmerksam. Aufmerksame Zeugen halfen den alarmierten Polizisten, den flüchtenden Räuber weiter zu verfolgen. Schließlich nahm eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats (PK) 31 den Mann in einem Hinterhof fest, als er sich dort versteckte.

Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte das Herrenrad auf dem Fluchtweg aufgefunden und sichergestellt werden. Das Tatmesser konnte trotz intensiver Suchmaßnahmen nicht aufgefunden werden.

Die Kriminalpolizei der Region Nord übernahm noch am Abend die ersten Maßnahmen, die anschließend vom zuständigen Raubdezernat LKA 144 fortgesetzt wurden.

Der 64-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Die Entscheidung eines Haftrichters steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.

Auf den Kiosk im U-Bahnhof Hamburger Straße gab es in jüngerer Vergangenheit mehrere Raubüberfälle. Vor diesem Hintergrund wird nun auch geprüft, inwieweit der Tatverdächtige auch für diese Taten verantwortlich ist.

Die Ermittlungen des LKA 144 dauern an.

Mx.

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