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Betrüger gaben sich als Polizisten aus - Schmuck entwendet

Andrey Popov / Adobe Stock

Rhein-Erft-Kreis (ots) -

Polizeibeamte oder andere Amtsträger fragen niemals nach Geld oder Wertgegenständen!

Unbekannte haben am Mittwochmittag (10. August) in Pulheim-Geyen den Schmuck einer Seniorin erbeutet, nachdem sie vorgegeben haben sollen Polizisten zu sein und sich somit Zutritt zur Wohnung verschafft hatten.

Laut ersten Erkenntnissen sollen der Täter mit seiner Komplizin gegen 14 Uhr an der Haustür der Geschädigten im Bereich der Frechener Straße geklingelt haben und sich als Polizisten vorgestellt haben. Sie sollen behauptet haben, dass es einen Einbruch in der Nachbarschaft gegeben habe und aus diesem Grund Wertgegenstände zwecks Sicherstellung einsehen zu wollen. Als das Pärchen die Wohnung der Seniorin verlassen hatte, bemerkte die Geschädigte, dass Schmuck fehlte und alarmierte die Polizei.

Der männliche Täter soll circa 40 Jahre alt und 180 Zentimeter groß sowie von kräftiger Statur sein. Er habe schwarze Haare und soll ein dunkles Mikrofon an der Oberbekleidung getragen haben. Die etwa 50 bis 60-jährige Komplizin soll circa 160 Zentimeter groß sein und ebenfalls eine kräftige Statur haben. Zudem habe sie schwarze schulterlange Haare. Die Beamten des Kriminalkommissariats 12 haben die Ermittlungen aufgenommen und nehmen Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02233 52-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen! 1. Seien Sie immer skeptisch, wenn Fremde nach Wertgegenständen, Schmuckstücken, Bargeld oder nach Bankdaten fragen. 2. Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung und händigen Sie diesen keine Wertgegenstände aus. 3. Informieren Sie die Polizei unter der Notrufnummer '110' über derartige Vorfälle.

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen Fragen haben, wie Sie sich vor solchen Betrugsdelikten schützen können, stehen Ihnen unsere Berater der Kriminalprävention gerne unter der Rufnummer 02233 52-4817 zur Verfügung. Informieren Sie Angehörige und andere Personen in ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche. (sc)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 02233 52-3305 Fax: 02233 52-3309 Mail: pressestelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de

Original-Content von: Polizei Rhein-Erft-Kreis